Frage von Neutralis, 36

Hat Platon sich irgendwann aus Argumentationen rausgehalten, weil er merkte, dass die Menschen nach Emotionen und nicht Logik handeln?

Ich habe gestern ein Video gesehen und auch mir fällt das auf. Ich habe mit jemanden diskutiert, und zwar sehr trocken, mit Fakten und allem. Irgendwann wurde ich missverstanden. (Kein Versprecher, es war schriftlich. Mein Gegenüber war zu, naja was auch immer, um richtig zu lesen) Aus meinen sinnvollen Satz wurde also etwas lächerliches herausgelesen und mein Gegenüber hat mich mit Sarkasmus bloß gestellt, erschreckenderweise hat er dafür 6 daumen hoch bekommen (war auf dieser Seite) und die Argumentation war für ihn gewonnen. Danach habe ich ihn darauf hingewiesen, dass er zwar die Menge auf seiner Seite hat, aber nicht mal in der Lage ist zu lesen. Seine Antwort : Es wäre meine Schuld gewesen, nicht verstanden worden zu sein. (Der Satz war aber einfach strukturiert und jeder mit einem IQ von 60 hätte ihn verstehen können) Danach habe ich mich auf jeden Fall entschlossen nicht mehr mit Leuten zu argumentieren, da viele offensichtlich nicht dafür geeignet sind und nicht ihr Hirn, sondern ihre Emotionen sprechen lassen, was dann dummerweise noch gut ankommt. (Sieht man ja auch in der Politik : Trump & Co. 0 Logik, aber Angst schüren = Gewinn). Danach habe ich mich mit Platon beschäftigt und es wird gesagt, dass er sich ebenfalls dazu entschieden hätte, im Gegensatz zu Aristoteles, der dafür extra die Rhetorik ins Leben gerufen hat. Stimmt das ?

Antwort
von question04, 4

Das kann durchaus sein. Ein kluger Mensch würde es so machen, wenn es angebracht ist.

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