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Hat Mitmenschlichkeit an Wert und Interesse verloren ? Regieren "nur noch" die drei Affen ?

gefragt von Bruno am 13.03.2007 um 1:46 Uhr

Nichts sehen, nichts hoeren, nichts sagen, das sind sie, die drei Affen. Zeitgeist oder seh ich das uberspitzt ? oder war es gar immer so ?


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Reply


krauthexe
beantwortet von krauthexe am 13. März 2007 09:02
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Ich denke,Menschen waren schon immer so.Je besser es ihnen geht,um so gleichgültiger werden sie.


conzu
beantwortet von conzu am 13. März 2007 11:14
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Das ist eine "Krankheit" unserer heutigen Zeit. Viele können nicht genug bekommen, sind neidisch auf den anderen, kriegen den Hals nicht voll. Schlimm, aber so ist es. Vielen Leuten heutzutage fehlt es von vorne bis hinten an Zivilcourage. Keiner hat mehr eine eigene Meinung. Jeder ist wie ein Fähnchen im Wind und sich selbst der Nächste. Das ist traurig. Man sollte sich wieder einmal auf die wahren Werte besinnen. Sehen, wie schön das Leben sein kann auch ohne großen Reichtum. Wenn man von sich behaupten kann, gesund zu sein, eine Familie zu haben, finanziell einigermaßen gefestigt zu sein, einen lieben Partner zu haben, was will man dann noch mehr? Dabei zeichnen uns Menschen doch auch so viele gute Züge aus, die wir nicht in den Hintergrund treten lassen sollten.

Kommentar von 6d7dedd6cb0cf31d8895af96b8052ffcsmallkrauthexe am 13. März 2007 11:23

Deine Antwort gefällt mir sehr gut.Dem kann man nur aus tiefstem Herzen zustimmen!

Kommentar von Bruno am 13. März 2007 20:29

Vielen Dank. Stimme auch zu.


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 25. Juni 2007 16:41
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Die Frage ist doch "für wen?"

Hat sie für dich verloren, für mich?

Mitmenschlichkeit ist nichts Konkretes, isoliert zu Betrachtendes, denn sie braucht ein Ziel. (Jemandem etwas menschliches antun)

Wenn du den Wertewandel meinst, da hat sich allerdings einiges getan.

Je besser es uns geht, desto mehr hängen wir an diesem Status. Je mehr Güter ich habe, desto mehr Verlustängste habe ich und muß sicherheitshalber noch mehr Güter horten.

Da bleibt natürlich die Menschlichkeit auf der Strecke.

Gottseidank sind aber nicht alle Menschen gleich, - und so besteht noch Hoffnung!


anonym
beantwortet von flaus2002 am 13. März 2007 21:15
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Mitmenschlichkeit hat nicht an Wert verloren, sie ist vielmehr in den Hintergrund gedrängt worden. Wo man sich früher noch nachbarschaftlich über den Zaun lehnte sterben heutzutage alleinstehende Menschen in trauriger Einsamkeit. Das "Wir"-Gefühl, das zusammen gehören, das vereint sein, trat vergangenes Jahr - anläßlich der Fußball-WM - wieder sehr in den Vordergrund. Doch kaum ist das letzte Spiel abgepfiffen schlüpft Jeder wieder zurück in seine eigene Welt. Bei der diesjährigen Handball-WM wurde dieses 'Miteinander' nochmal künstlich erzeugt - das Ergebnis nach dem Turnier war dasselbe. Ein Miteinander beinhaltet Vertrauen, Verläßlichkeit, Mut und noch weiterer Dinge. Die Frage stellt sich, wer sich sich a) die Zeit dafür nimmt, b) sich dafür opfert (wobei ich das nicht als Opfer sehe) und c) sich spontan dafür entscheidet ("darf ich Ihnen über die Straße helfen, soll ich Ihnen den Brief einwerfen..."). In heutiger Zeit werden unsere Nachkommen nicht mehr mit diesem Miteinander konfrontiert, da sind Prioitäten im Bereich neues Handy, PC3, Internet usw. maßgeblicher - traurig, aber wahr


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