Frage von RainbowHannah1, 64

Hat mein Pferd mängel, Sehne/Muskeln/Gelenk Probleme?

Hallo!!!

Erstmal: Mein Pferd ist eine Haflinger-Pinto Mix Stute, sie wird regelmäßig (3-5 mal/woche) bewegt. Ich reite Dressur (freizeitmäßig) mit ihr und ich Springe (auch freizeitmäßig und höchstens 80cm).

Nun, mir ist schon seit längerer Zeit aufgeffallen das mein Pferd immer wieder irgendwelche ´"Probleme" hat!

Es fing an vor ungefähr genau einem Jahr, da kam sie von der wiese und lahmte leicht, sie wurde dann seperat auf eine wiese gestellt (damit sie mehr Ruhe hat). Nach circa einer Woche ging es dann wieder einigermaßen, wir dachten uns das sie evt nur etwas geprellt hatte oder sich vertreten hat! Doch dann auf einmal kurze zeit später kam sie stark lahmend von der wiese. Sie kam dann zu unseren 2 Shettys auf die Wiese (wo sie auch heute noch steht, da sie so empfindlich ist) und stand nicht mehr mit den großen zussammen (die gerne ein paar mal am Tag die ganze Wiese ausnutzen um zu galoppieren - verständlich, doch nicht gut für meine Stute mit der Verletzung)!

Natürlich wurde sie nicht geritten!!!! Sie stand dann fast 3 monate, in der Zeit waren auch ** 3 tierärzte** da!! Ich fasse zusammen- der 1. konnte nichts besonderes feststellen und meinte sie sollte boxenruhe haben, doch das köme für uns nicht in Frage, meine Stute wäre dann ausgetickt/ der 2. sagte es wäre ein sehr großes Hufgeschwür/ 3. dann kam ein hufschmied der das hufgeschwür öffnen sollte, doch er sagte es wäre kein hufgeschwür.... Was soll man da bitte machen??!! Dann haben wir uns das Compagel zugelegt, ist für sehnen/muskeln schäden, schwellungen usw! Welches echt gut geholfen hat!!!! Haben es ca. 1 monat angewendet!

Dann ging es ihr echt gut, sie lahmte nicht mehr und hattte wieder Spaß sich zu bewegen/dann stand sie nochmal ca 2 Monate (um sicher zu gehn, bevor ich wieeder mit dem reiten anfing)

1/2 jahr verging

Ich fing wieder an mit ihr zu arbeiten, erst vom boden aus, dann mit reiten sprich cavalettis, viele übergänge, leichte anlehnung usw! Es hat echt gut geklappt!!! Wir fingen auch wieder an zu springen und ins gelände zu gehen :-) ich war echt happy und dachte es wäre endlich vorbei und es geht wieder alles!

Doch jetzt fängt sie wieder an "Probleme" zu bekommen, sprich sie tickt schonmal im Trab, entlastet ein Bein (meistens ein hinterbein) und jetzt hat sie eine schwellung über dem Fesselkopf hinten links, (wahrscheinlich entzündung) das haben wir aber jetzt langsam auch wieder in den griff bekommen...

Mit den Großen Pferden kommt die nicht mehr raus, sie steht bei den Ponys wo es recht ruhig ist! Und ich reite sie immoment nur locker....

Doch was soll ich machen? Hat sie ein Mängel? Oder ist sie einfach nur so empfindlich? Kennt ihr irgendwelche guten Ergänzungsfuttermittel, für Gelenke/Sehen/Bänder/Muskeln/... die wirklich helfen?

Danke schonmal!

Expertenantwort
von Heklamari, Community-Experte für Pferde & Pony, 13

was sagt der Röntgenbefund????

Wie reagiert sie auf Brett- und Wendeschmerzproben? sind aufsteigende Sedierungsproben gemacht worden?

Hattet Ihr einen Pferdephysiotherapeuten/Osteopaten dabei?

Die Anamnese  ist leider extrem dürftig beschrieben, so daß man hier kaum was sagen kann.

SICHER nicht mehr springen !!!

und vermutlich einen anderen Arzt/Therapeuten, der der Sache auf den Grund geht: Auslösepunkt genau lokalisieren und dann röntgen

darauf dann die Behandlung aufbauen

Antwort
von AlisaRu, 28

Zu genau so einem Problem hat mein Pferd gestern eine Diagnose bekommen. Fesselgelenk war auch stark angeschwollen, Galle richtig dick. Pferd lahmt seit über 1,5 Jahren immer wieder nach einer Überbelastung. Ich dachte es kommt aus der Hüfte oder so, dabei war es tatsächlich das fesselgelenk. Das röntgen hat gezeigt, dass er vorne auf dem Knochen des Gelenks eine Art Abrieb hat, womöglich mit knorpelbildung was sich entzündet und drückt. Er bekommt jetzt eine Gelenksanierung und Anästhesie. Wenn diese in 8-9 Wochen komplett ohne koppel, reiten und führanlage nicht anschlägt, muss es operiert werden.

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 33

Ich lese Hufprobleme.

Hol dir mal einen Huforthopäden dazu.

Antwort
von 1ZAZU1, 38

Also erst mal würde ich das Springen weg lassen. Und so wie du es beschreibst sind es wohl die Sehnen. Es kommt oft vor, dass Pferde verkürzte Sehnen oder Bänder haben und diese jedesmal überdenht werden oder sogar angerissen werden, wenn sie überlastet werden.
Springen ist dann Gift für dein Pferd.
Wenn es die Sehnen und /Oder Bänder sind heißt es Gymnastik, in Richtung therapeutischem reiten und Bodenarbeit. Übungen wie "dehnen" und "wiegen".
Schauen, dass dein Pferd untertritt, lange Schritte macht und alles in einem Tempo, bei dem es locker mit kommt. Übungen im Wasser sind bei sowas sehr schonend für Gelenke, Bänder usw.
Hoffe das wird wieder.

Kommentar von friesennarr ,

in Richtung therapeutischem reiten

Du weist aber schon was das bedeutet, oder?

Kommentar von 1ZAZU1 ,

Ja hab ich 8 Jahre lang gelernt ;) und mach es mit meinem immernoch :) gibt's für Menschen und für Pferde

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