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Hat mein Kumpel Panikattacken?

gefragt von Rallermann am 11.10.2007 um 7:40 Uhr

mit meinem besten kumpel stimmt was nicht. seit einiger zeit ist er manchmal völlig daneben. dann passiert es z.b., dass wir ausgehen und er auf einmal den club verlassen muss. er geht dann einfach nach hause, ohne sich zu verabschieden. oder er verlässt tagelang nicht seine wohnung und man darf ihn nicht besuchen. außerdem weigert er sich strikt, mit mir eine flugreise nach mallorca zu machen. wenn ich mit ihm darüber reden will, winkt er nur ab und sagt, dass alles in bester ordnung ist. ich aber habe das gefühl, dass er unter panikattacken oder sonstigen ängsten leidet. was kann ich nur tun, um ihm zu helfen? so kann es nicht weiter gehen..-

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gerwitt
beantwortet von gerwitt am 11. Oktober 2007 07:54
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Deine Frage ist nicht unberechtigt und in der Tat kann es auch eine Form von Panikattacken sein, die ihn zu einem solchen sprunghaften Verhalten führen oder dazu, dass er sich verkriecht. Du hast ihm signalisiert, dass du das wahrnimmst. Das ist schon sehr viel. Wenn du weiter zu ihm stehen kannst, dann kann er vielleicht mit der Zeit die Scheu verlieren und sich dir mehr anvertrauen. Ich würde ihn aber "an der langen Leine halten" und dieses Thema nicht permanent zur Sprache bringen. Das könnte dazu führen, dass er sich bedrängt fühlt und sich noch mehr zurückzieht.

Aber es ist gut möglich, dass ihn etwas umtreibt, was er - noch - für sich behalten muss. Wenn du weiterhin behutsam bist und dadurch vielleicht noch mehr sein Vertrauter wirst, wird er sich dir vielleicht öffnen können. Und dann könnt ihr beide gemeinsam überlegen, welche Hilfen für ihn sinnvoll sind und in Frage kommen.

Viel Erfolg und ein gutes Händchen dafür!


rosinchen23
beantwortet von rosinchen23 am 11. Oktober 2007 07:47
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Vielleicht wird Dein Kumpel von irgendjemanden unter Druck gesetzt (Geld geliehen und kann es nicht zurückzahlen) ... wie ich schon gehört & gelesen habe, bekommt man bei härteren Drogenkonsum die Paranoia!!!??? Kennst Du keinen Psychologen???


Patron
beantwortet von Patron am 11. Oktober 2007 10:18
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bei echten panik-attacken helfen immer sehr gut die bachblüten-notfalltropfen aus der apotheke. die gibt es neuerdings auch als bonbons, frag den apotheker.

Kommentar von 69d22410151448bb4977155a740ea7a9smallgerwitt am 11. Oktober 2007 10:33

Panik-Attacken sollten aber eindeutig diagnostiziert sein, bevor man womöglich noch an eine Selbstbehandlung geht. Davon scheint der Kollege aber noch etwas entfernt zu sein. Und eine Diagnose "Panikattacken" sollte schon ein Fachmann erstellen. Es kann auch was anderes dahinter stehen.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 11. Oktober 2007 12:28

Bachblüten bei Panikattacken? Jo, mein Kleiner, alles nicht so schlimm, lutsch mal ein Bachblütenbonbon.Sorry, aber das fällt in die Kategorie Wunschdenken. Da helfen wohl eher selektive Serotonin Wideraufnahme-Hemmer, ein Sedativum oder ein Anxiolytikum.

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 11. Oktober 2007 19:49

du hast die wirkung der notfalltropfen offenbar noch nie aus der nähe erlebt. du würdest dich wundern, wie stark die eingreifen zb in den serotonin-stoffwechsel.

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 12. Oktober 2007 01:19

Sind die frei verkäuflich? Ich bin ehrlich gesagt skeptisch, aber probieren geht über studieren ;-)

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 12. Oktober 2007 06:03

ja, rezeptfrei in jeder apotheke. man sollte sie immer im handschuhfach haben, weil man bei verkehrsunfällen anderer leute damit sehr gute hilfe leisten kann, der gefürchtete unfallschock wird schnell abgemildert!

Kommentar von 9405f944767584a30d108d50a0131a4asmallKaffeesatz am 12. Oktober 2007 11:19

Nagut. Ich lege meine Skepsis mal für einen Moment beiseite und werde mir die Tropfen mal organisieren und testen.

to be continued...

Kommentar von F4da1143171c541e4421dc3718f10bdesmallPatron am 12. Oktober 2007 13:34

testen bei jedem schreck, bei kleinen unfällen, bei prüfungsamgst u.ä., bei ängstlichen tieren, und sogar bei pflanzen - die zb nach umtopfen die blätter hängen lassen, einige tropfen ins gießwasser.


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