Frage von Fraganty1, 94

Hat man theoretisch ein Recht darauf selber zu entscheiden, ob man von einem Gerichtsmediziner aufgeschnitten werden darf ?

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Recht, 27

Selbst wenn du rechtskräftig verfügen könntest, dass eine Obduktion nicht stattfinden wird, dürften die Gründe, die zu einer Obduktion führen, von höherrangigem Recht sein, so dass deine prämortale Weigerung nicht relevant ist. 

Antwort
von user8787, 19

Wurde ein natürlicher Tod bescheinigt ist eine Obduktion ausgeschlossen und wird auch nicht durchgeführt. 

Anders schaut das bei unklarer Todesursache oder Mord aus....hier entscheidet die Staatsanwaltschaft....

Eine andere Möglichkeit beseht noch wenn man an einer seltenen Krankheit verstarb und die Familie nach dem Tod zustimmt deinen Köper der Pathologie zu spenden, für Forschungszwecke und / oder Medizinstudenten. 

Das sollte, wenn nicht erwünscht, auch in der Patientenverfügung stehen. 

Antwort
von peterobm, 41

im Ernstfall entscheiden ganz andere ^^

Antwort
von DietmarBakel, 58

Das kannst Du ja gerne machen. Nur wie sagst Du es dem Gerichtsmediziner. Mit einem Tattoo auf der Brust, vom Notar beglaubigt.

Quincy würde das jedenfalls nicht interessieren und Professor Dr. Karl-Friedrich Boerne auch nicht.

Antwort
von Artus01, 24

Nein, hat man nicht.

Sollte der, den Totenschein ausstellende Arzt, als Todesursache unbekannt eintragen, wird automatisch die Polizei verständigt. Diese wird dann Ermittlungen aufnehmen. Der zuständige Staatsanwalt entscheidet dann was weiter passiert.

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