ich will mich bewerben und um möglichst viel erfolg zu haben, initiativ so viele bewerbungen wie möglich rausschicken. da ich leider nicht krösus bin, habe ich mir überlegt, die ersten unterlagen erst mal per mail zu schicken, wenn die dann interesse bekunden kann man ja immer noch alles fehlende per post schicken. haben solche bewerbungen genauso viel erfolg wie die, die man per post schickt oder macht das einen schlechten eindruck?

Das hängt von der Branche (IT oder Marketing) zusammen, die es positiv aufnehmen, wenn man sich "schnell und dynamisch" (per E-Mail) bewirbt, während man in traditionellen Betrieben eher die gestaltete Brief-Form mag. Auch der jeweilige Beurteiler (Personalchef) hat da manchmal eigene Befindlichkeiten. Am besten, du rufst ihn an und versuchst herauszubekommen, was er lieber mag.

Der Weg ist nicht verkehrt. Nur eine Kurzbewerbung ohne Anhänge. Ganz WICHTIG: Eine vernünftige Mailadresse. Am besten Dein vollständiger Name bei web.de oder gmx.de. Alles andere könnte (wird) im Spamordner des Empfängers landen. mein Sohn hat das auch vor kurzem gemacht. Es waren aber so um die 500 Mails die er verschicken musste. Hat aber geklappt.
kommt auf die größe der firmen an.
es gibt ja schon firmen, die bitten ausschließlich um bewerbungen per internet.

hm, ich denke des kommt drauf an, wenn auf der Homepage der Arbeitsstelle für die du dich bewerben möchtest, steht, das du dich per Mail auch bewerben kannst, dann spricht nichts dagegen!
Besser ist Direktwerbung, also wenn du direkt den Ansprechpartner anschreibst, per Post.
Bei grossen Firmen werden die Mails -besonders dann, wenn sie nicht an den passenden Ansprechpartner gerichtet sind- wahrscheinlich eher ungelesen gelöscht als ernsthaft bearbeitet. Bei kleineren Firmen sieht das teils anders aus. Ein Pauschalurteil gegen Mails möchte ich insofern nicht fällen. Sie sind aber mit Vorsicht zu geniessen, aus Sicht des Versenders und ebenso aus Sicht des Empfängers.
Eine Alternative wäre noch, die Firmen anzurufen und zu fragen ob und an wen eine Infomail erwünscht ist. Dann hat man gleich zwei Ansprechpartner und 'schon mal mit diesen Menschen geredet', einen Kontakt hergestellt und Bereitschaft signalisiert und empfangen. Das wäre mein Vorschlag.
E-Mails sind natürlich weit einfacher und billiger. Das genau ist aber der Punkt, sie sind ZU billig und werden oft als Spam oder 'hab jetzt keine Zeit also weg damit' behandelt.

Ich hatte mit diesem Vorgang Erfolg. Ich bin natürlich damals schon im fortgeschrittenen Alter gewesen, wo es besonders schwer ist.
Die Entscheidung ist dann allerdings auf mich gefallen, weil der AG die Kenntnisse um's Internet und Computer als super Vorteil gesehen hatte.
Der e-Mail - Kontakt enthielt natürlich schon die wichtigsten Beilagen. Die Bewerbungsmappe habe ich dann beim persönlichen Vorstellungstermin nachgereicht.

du solltest dir aber nciht vornehmen, alles fehlende später zu schicken, sondern deine email sollte nur ein kurzes anschreiben sein mit der mitteilung, dass es sich um eine "Initiativbewerbung" handelt, also nicht um eine reaktion auf eine stellenanzeige. und alles, was sonst in einer bewerbungsmappe ist, sollte als anlage dabei sein, sehr sauber formuliert und mit lebenslauf und foto und so weiter. damit es unproblematisch geht, sollten die anlagen nicht als doc-datei von word geschickt werden, sondern umgewandelt in pdf-dateien, mit dem kostenlosen programm edocprintpro machbar, sofort mit google zu finden und runterzuladen im internet. und versende die emails nicht so, dass ein andressat die anderen adressaten gleich mit sehen kann, sondern immer nur an eine adresse!

für initiativbewerbungen ist die mail gut, solange die firma eine homepage hat und diese zumindest ein wenig internet-affin ausssieht.
du solltest dafür sorgen, dass deine skills auf einen blick erkennbar sind. und das "anschreiben" jeweils individuell gestalten. "ich möchte bei ihrer firma xyz arbeiten, weil...".
füge auch immer eine liste der verfügbaren unterlagen (zeugnisse, referenzen, etc.) bei.

Ich würde in jedem Fall eine Direktbewerbung in der üblichen Form vorziehen. Noch besser ist es telefonischen Kontakt aufzunehmen und die Bewerbung persönlich (wenn möglich) zu überbringen.
Einige Firmen bieten sogar auf ihren Homepages Bewerbungsformulare an. Da kann man dann also auf der sicheren Seite sein. Viele Firmen gehen eben mit der Zeit. Da ist eine email genauso gut wie der Weg per Post.
anrufen vorher ist immer gut.