Denn ein Betrieb müsste ja mehr Wert legen auf ein Betriebswirtschaftsstudium als auf ein Volkswirtschaftsstudium ?

Das kommt sowohl auf den Betrieb als auch auf den Job dort an. Du kannst mit VWL sehr gute Jobs bekommen, allerdings eher im strategischen Bereich. Mit BWL bist Du der Arbeiter, mit VWL der Planer. Kann sehr reizvoll sein.
Wichtiger als der Unterschied BWL/VWL ist aber, dass Du Dein Studium schnell und mit einem guten Abschluss durchziehst. Wenn Du mit 30 noch an der Uni hängst, findest Du weder mit dem einen, noch dem anderen Studium einen guten Job.
Natürlich. Insbesondere die großen und somit atraktiveren Unternehmen, sind da sehr flexibel. Der Einstellungsprozess ist eher auf die Feststellung allgemeiner Fähigkeiten als auf konkretes Wissen ausgelegt, da man in der Regel erst mal ein Trainee Programm absolviert.
Andererseits würde ich mit als Volkswirt genau überlegen, ob ich in eine betriebswirtschaftliche Funktion reinwachsen möchte. Schließlich hat man ja auch ganz andere (und sicherlich interessantere) Möglichkeiten als Volkswirt:
in den volkswirtschaftlichen Abteilungen von Banken, bei der Bundesbank oder EZB oder in den Ministerien oder diversen Verbänden.
HI Stratege, also ich sehe das ähnlich, schließlich habe ich ja auch mein Studium als VWLer begonnen (ok, dann als BWLer beendet). Ich denke, tendenziell steigt Deine Chance, als VWLer in nem Unternehmen tätig zu werden, mit seiner Unternehmensgröße sowie seiner (inter)nationalen Geschäftsausrichtung. Je stärker strategische Aufgaben in einem Unternehmen Thema werden, desto stärker würde ich auch Deine Berufschancen in ebendiesen Unternehmen ansehen.