Hat man bessere Chancen auf eine mildere Strafe, wenn man den Richter kennt?

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7 Antworten

Huhu,

wenn es ein "guter" Richter ist, bringt es ihm keine Vorteile! 

Leider lässt man sich als Mensch sehr leicht (oft unbewusst) beeinflussen, deshalb würde ich sagen, es muss ein außenstehender Richter her. Natürlich kommt das Ganze auch nochmal drauf an, warum er vor Gericht steht. 

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Ein verantwortungsvoller Richter würde sich in solch einem Fall selber für befangen erklären und den Fall abgeben.

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§ 24 StPO - der Staatsanwalt könnte die Wiedersehensfreude durch einen Befangenheitsantrag trüben.

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Wenn es eine Strafsache ist und er zu milde urteilen würde, dann würde der Staatsanwalt was unternehmen .

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Nein, wird es nicht.  Entweder der Richter gibt den Fall wegen Befangenheit ab - was wahrscheinlich ist. Oder er ist fair - dem Volk gegenüber. 

Käme das übrigens raus, das der Richter ein Freudschaftsurteil fällt ( und allzuviel kann er nicht machen, es gibt auch noch die Schöffen) ist er unter Umständen auch seinen Job los.

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Kommentar von RobertLiebling
23.11.2015, 20:38

es gibt auch noch die Schöffen

Nicht unbedingt. Schöffen gibt es nur an Amtsgerichten und da auch nicht in jedem Verfahren (§§ 25, 28 GVG).

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Warum sollte es? Der Anwalt erhält sein Geld so oder so. Es bringt dem Richter also nichts, besonders milde zu sein. Mal abgesehen davon, dass niemand wegen so einer Nichtigkeit eine Rechtsbeugung begehen würde.

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Nein. Es darf gar keine Vorteile bringen...

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