Frage von colli1977, 56

Hat man bei Teilzeit auch einen Freibetrag wie bei einem Minijob?

Hallo, ich möchte meinen Minijob für einen Teilzeitjob (6h täg.) Kündigen. Wie verhält sich das bei einem Teilzeitjob? Hat man dort auch einen Freibetrag von 100€ und vom Rest 20%? Bekomme ALG2. Danke

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von isomatte, Community-Experte für Hartz IV, 42

Sicher doch !

100 € Grundfreibetrag vom Bruttoeinkommen,dann von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 %.

Die Freibeträge werden dann addiert und theoretisch von deinem Netto abgezogen,du kannst also als Single ohne ein minderjähriges Kind in deiner BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) max. einen Freibetrag von 300 € erreichen,dazu brauchst du dann min. 1200 € Brutto.

Kommentar von colli1977 ,

Ich bin Alleinerziehend. Mein Kind ist 15j.

Kommentar von isomatte ,

Dann würde der letzte Freibetrag dann von 1000 € - 1500 € Brutto gehen und davon dann 10 %,du hast dann max. 330 € Freibetrag,brauchst aber auch min. 1500 € Bruttoeinkommen !

Kommentar von colli1977 ,

Soviel wirds wohl eher nicht werden. :)

Kommentar von isomatte ,

Bei Teilzeit wohl eher nicht,kommt ja aber immer auf den Stundenlohn an,etwas mehr als beim Minijob hast du dann schon,wenn man mal von 800 € Brutto ausgeht hast du dann 240 € Freibetrag,bei 450 € Brutto waren es nur 170 € !

Antwort
von Hexe121967, 38

sinn und zweck eines jobs ist es, sein leben selber zu finanzieren. wenn du mehr verdienst, ist das kein schmankerl obendrauf, sondern vater staat zahlt dann weniger.

Kommentar von colli1977 ,

Ist keine Antwort auf meine frage! 

Antwort
von Skibomor, 26

Ich denke nicht, dass du bei einem 6-Stunden-Job noch ALGII  weiterbekommst.

Kommentar von isomatte ,

Warum denn nicht ?

Selbst bei Vollzeit kann einem noch ALG - 2 als Aufstockung zustehen.

Kommentar von Skibomor ,

Echt? Das wusste ich nicht. Welche Voraussetzungen muss man dafür mitbringen?

Kommentar von isomatte ,

Dem Grunde nach muss man nur als bedürftig nach dem SGB - ll gelten !

Man darf z.B. nicht über dem so genannten Schonvermögen liegen,dass beträgt pro Lebensjahr 150 € + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,min.jedoch 3100 € + diese einmaligen 750 €.

Aber vor allem darf man mit seinem anrechenbaren Erwerbseinkommen den Bedarf nach dem SGB - ll nicht decken können,dass wäre erst mal die wichtigste Voraussetzung.

Angenommen ein Single würde für seine Wohnung warm 406 € zahlen,dann würde sein Bedarf inkl.des derzeitigen Regelsatzes für den Lebensunterhalt von 404 € dann min. 810 € betragen.

Würde er dann z.B. min. 1200 € Brutto verdienen,dann hätte er den Höchstsatz an Freibeträgen von 300 €,würde er dann angenommen 900 € Netto bekommen,würde das anrechenbare Nettoeinkommen nach Abzug der 300 € Freibetrag nur noch ca. 600 € betragen.

Da der Grundbedarf aber bei angenommen 810 € liegen würde,stünde ihm dann jeden Monat eine Aufstockung von min. 210 € zu.

Kommentar von Skibomor ,

Danke!

Antwort
von Basti6000, 23

Geh Vollzeit arbeiten und du kannst dein Leben selbst finanzieren

Kommentar von colli1977 ,

Weil man auch mit Vollzeitstellen nur so zugeworfen wird. Klugscheißer mag keiner!

Kommentar von Basti6000 ,

wenn man arbeiten will, findet man stellen.

Kommentar von isomatte ,

Dann sind die ganzen Arbeitslosen wahrscheinlich alle zu faul zum arbeiten oder wollen nicht Vollzeit arbeiten damit sie noch genügend Freizeit haben,lassen sich dann lieber aufstocken und machen sich vorm Amt gerne ganz nackig,denn sonst gibt es keine Sozialleistungen !

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