Frage von APE72,

Hat man bei Antritt eines 600€ 'Gleitzone'-Job Ansprüche auf Zuschüsse seitens der ARGE ?

Hallo, mal eben in kurz:

  1. Mietvertrag habe ich nicht, wohne in Privat und werde auch kein Wohngeld in Anspruch nehmen.
  2. Bin geringfügig Beschäftigt (15 Std. wtl)
  3. Gehalt 165€ (da gGmbH, 165€ Zuschuss/§3estg nicht anzurechnen) und daher 307€ von der ARGE = 647€

Wenn ich einen 600€ Job annehme, welcher mir vom Chef angeboten, bleiben abzüglich ca.70€ Versicherung etwa 530€ bei 100 Std. mntl. ??

Meine Frage ist nun: Gibts da nicht noch was seitens der Arge ?? Da habe ich ja wesentlich weniger als wenn ich das so weiter laufen lasse !!?

Und zweitens: MUSS ich einen solchen Job anehmen ?? Ich meine, da ich ja Beschäftigt bin und doch auf der Suche nach einer Vollzeitstelle im Sozialversichertem Steuerverhätniss bin und durch einem 600€ Job ist auf Dauer auch keinem geholfen.

Hilfreichste Antwort von ivonne82,

du musst jede möglichkeit annehmen die deine bedürftigkeit mindert. ich verstehe das so das du dann 600 brutto, 530 netto verdienen würdest. darauf hast du einen freibetrag von 200 euro die, die arge nicht anrechnen darf = 330 euro anrechenfähiges einkommen. das deckt ja nicht mal den regelsatz (359 euro). du wirst also weiterhin eine aufstockung in höhe der differenz von 330 euro zu deinem bedarf (359 euro plus angemessene kosten der unterkunft und heizung) bekommen. wenn wohngeld zur bedarfsdeckung ausreichend wäre, müsstest du dies beantragen, da wohngeld vorrangig ist. es ist also durch den freibetrag nicht möglich das du weniger geld hast, wenn du mehr verdienst.

Antwort von APE72,

...ausser natürlich dem Aspekt, das es sich dann zu 100%'ig selbstverdientem Geld handelt...

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