Frage von MikeRatlos, 39

Hat man als Ingenieur auch praktische Aufgaben?

Ich würde gerne etwas technisches studieren (Bachelor) im Moment gefallen mir Mechatronik und Maschinenbau sehr gut, aber wie sieht es im späteren Berufsleben aus, sitze ich dann die ganze Zeit nur im Büro oder komme ich auch selber mal an die Maschinen ran um dort etwas zu machen. Und welchen Anteil wird praktisches Arbeiten im Späteren Berufsleben ausfüllen.

Antwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 8

Hallo MikeRatlos,

schönes Beispiel ist hier sicher die Formel 1. Da schrauben ein Haufen Leute an den Karren rum und fast jeder davon ist Ingenieur...........

Aus unserer Sicht sind die besten Ingenieure die, die auch mal das Werkzeug in die Hand nehmen können und zeigen wie es geht. Die reine Theorie ist zwar sehr schön, aber ein Praktiker zeigt dann oftmals wie es richtig geht.

Somit finden wir die neuen Bildungswege auch sehr gut und interessant. Z.B. Mechatronik: Ausbildung zum (KFZ-, Industrie-) Mechatroniker, dann den Meistertitel und anschliessend ein Bachelorstudium (wenn möglich gleich dual in einem guten Industriebetrieb), welches man durch den Meisterbrief teilweise auch noch um bis zu 2 Semester verkürzen kann.

Solche Jungs und Mädels (Ingenieure und Ingenieurinnen) sind absolut gesucht, weil sie eben auch mal hinlangen können und eine fundierte, praktische Ausbildung mitbringen.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von Hayns, 14

Was Du später nach Deiner Ausbildung, dem Studium machst, hast Du sicher weitestgehend selber in der Hand.

Der Schreibtisch ist sicher auch ein Teil Deines geplanten Berufsbildes, aber wenn Du es denn anstrebst, wird der paraktische Anteil nicht zu kurz kommen.

Hier ist ein paar wenigen Infos [PDF] > https://www.fh-bielefeld.de/multimedia/Studium/Studiengangsflyer/fb3_BA_Koop__In...

Antwort
von emib5, 4

Das kommt ganz drauf an, was Du später damit machst. 

Es gibt Ingenieure, die aus ihrem Büro nicht heraus kommen, und solche, die (z. B. als Inbetriebnehmer) überwiegend selber noch an Anlagen stehen.

Das Einsatzfeld für Ingenieure ist sehr groß.

Wenn Du selber aber auch praktisch arbeiten willst, ist eine vorhergehende Ausbildung oder ein duales Studium aber sicherlich sinnvoll. Den handwerklich lernt man als Ingenieur eher wenig.

Antwort
von Gilbert56, 16

Das hängt auch von dem konkreten Job ab. Als Ingenierur planst du Dinge, organisiert und leitest vielleicht ein Team. Selbst an den Maschinen rumfummeln eigentlich nicht, sondern eher die Aufträge dafür vergeben. Hängt aber vom jeweiligen Job ab. In kleinen Firmen hilft man oft, wo es am sinnvollsten ist. Da schraubt auch mal der Ingenieur. Bei großen Firmen ist das eher streng getrennt.

Antwort
von Kuestenflieger, 15

auch an der werkbank wird der könner verlangt, ohne das wissen und können ist die theorie nur totes kapital .

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