Frage von bubenkoenig, 284

hat jesus einen Biologischen Vater?

Nochmal eine Religiöse frage von mir :D

Die Bibel sagt Jesus ist Gottes Sohn allerdings gibt es da ja noch Joseph -.-

nun meine eigentliche Frage: welche Rolle spielt Joseph? ist er der Biologische Vater von Jeusus? wenn nicht wer ist dann der biologische Vater?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Almuth, 111

Jesus hat keinen biologischen Vater. Joseph war der Mann von Maria, sie hatten aber keinen Geschlechtsverkehr. :)

Kommentar von bubenkoenig ,

ok Vielen Dank für die antwort. also kann man sagen bei beiden religionen  (islam und christentum) hat Jesus keinen Biologischen vater oder?

Kommentar von Almuth ,

Ganz genau! :)

Kommentar von bubenkoenig ,

Ich danke dir vom Herzen :)

Kommentar von reymysterio231 ,

richtig

Kommentar von 2001Jasmin ,

das sehe ich auch so! 

Kommentar von Zicke52 ,

Keinen Geschlechtsverkehr? Dann wurden die Geschwister Jesu auch vom Heiligen Geist gezeugt? Das ist ja Vielgötterei!

Übrigens, woher wissen die Autoren des NT, dass Maria nie GV hatte? Haben sie in ihrem Schlafzimmer gewohnt? Sie seit ihrer Pubertät zeitlebens auf Schritt und Tritt begleitet?

Antwort
von vonpappe, 11

Wahrscheinlichkeitsmedizin 2016. Ich empfehle das private, fachliche, nicht-geschäftliche Gespräch mit erfahrenen Gynäkologen zu suchen. Das Thema wäre: genitale Anomalien; doppelte Anomalie. Sehr seltene, aber natürliche Ereignisse.

Antwort
von Eselspur, 86

Die Historizität Jesu ist gesichert.
Unbestreitbar ist auch, dass Joseph sein sozialer Vater gewesen ist.

Die Frage ist, ob du die Jungrauengeburt nicht nur als religiöse Wahrheit, sondern als ein biologisches Faktum siehst.
Viele gläubige Christen sehen das so, andere nicht unbedingt.

Kommentar von Giustolisi ,

Der Horusmythos ist viel älter und die Parallelen sind zu offensichtlich.Welche Belege gibt es denn für die Existenz von Jesus? Ich meine damit nicht irgendeinen Kerl der Jesus hieß sondern den Zimmermannssohn mit Superkräften. Ist dessen Existenz belegt? Mich würde es wundern.

Kommentar von Eselspur ,

Ja, die Existenz der Kirche trotz Verfolgung ist durch keinen Horusmythos historisch belegbar. Die Superkräfte können wir aber Superman überlassen...

Kommentar von Giustolisi ,

Die Existenz der Kirche ist belegbar, aber du hattest ja behauptet, die Historizität also die Existenz Jesu sei gesichert. Ich gehe einfach mal davon aus, dass du nicht irgendeinen Jesus meinst, sondern den Sohn des Gottes, an den die Christen glauben.

Irgendeinen Jesus kann man gewiss nachweisen, der aus der Bibel wird nicht als einziger diesen Namen gehabt haben.

Es geht also konkret um den Kerl, der Sohn eines Gottes gewesen sein soll, von einer Jungfrau geboren worden sein soll, zum Zeitpunkt dessen Geburt ein neuer Stern am Himmel erschienen sein soll, bei dessen Geburt Schäfer zugegen gewesen sein sollen, der 12 Jünger gehabt haben soll, über dessen leben zwischen dem 12. und 30. Lebensjahr nichts bekannt ist, der mit 30 getauft worden sein soll, der nach dem Tod auferstanden sein soll, und so weiter. Von dem wurde bereits vor weitaus mehr als 2000 Jahren berichtet, er hieß nur anders, nämlich Horus. Es gibt noch mehr Parallelen, die alle aufzuzählen den Rahmen hier sprengen würde. 

Wenn man die Existenz von Gottes Sohn nachweisen könnte, wäre indirekt der Nachweis der biblischen Gottheit gelungen. Wer das schafft, kann sich bestimmt schon mal eine Vitrine für den Nobelpreis kaufen.

Kann man nur irgendeinen Kerl oder Prediger namens Jesus nachweisen, hat man eben genau das nachgewiesen, irgendeinen Kerl mit diesem Namen. Davon gab es sicher mehrere.

Es ist aber auch nicht schlimm, wenn Jesus nur eine fiktive Gestalt ist, in der richtigen Welt ändert sich dadurch nichts. Große Teile der Bibel, wenn nicht das gesamte Buch, sind fiktiv und das macht auch nichts.

Kommentar von flunra39 ,

- in welcher Hinsicht aber "macht das auch nichts"?!

Hat nicht die Kirche damit Macht- und Herrschaftsgelüste begründet, viel Elend und wenig Aufklärung in die Welt gebracht ?!

Kommentar von Eselspur ,

Hallo Giustolisi!

Schön, dass dich das Thema interessiert!
Keine historische Persönlichkeit der Antike ist so gut nachgewiesen wie die Existenz von Jesus von Nazareth. Ich weiß, dass in unterschiedlichen Medien und Foren immer wieder behauptet, dass dem anders wäre. Unabhängig von persönlichen Glauben ist das jedoch Unsinn.

Kein ernsthafter Wissenschafter bezweifelt, dass es jemanden gegeben hat, der predigend herumgezogen ist, dem Wundertaten nachgesagt worden sind und der am Kreuz gestorben ist. Auch ist historisch belegt, dass nach seinem Tod behauptet worden ist, dass er auferstanden ist.

Du schreibst von „dem Kerl, der Gottes Sohn“ gewesen ist. So eine Sprache möchte ich nicht  verwenden, ich verstehe aber was du meinst.

Dass es religionswissenschaftliche Parallelen mit Mithras (und viel weniger auch mit Horus) gibt ist bekannt. Damit beschäftigten sich schon Theologen vor 1700 Jahren, interessant in diesem Zusammenhang ist auch, was C.G. Jung über
religiöse Archetypen geforscht hat.

Dass Jesus von Nazareth „Sohn Gottes“  ist, wird nie so einfach nachweisbar sein, das ist Glaubenssatz. Wenn es auch keinen Beweis in diesem Sinn gibt, so gibt es doch viele Hinweise. Einer davon ist jeder Mensch, der ernsthaft Jesus Christus nachfolgt. Dafür gebührt zwar kein Nobelpreis, dafür aber etwas, das ist viel mehr wert ist: Heiligkeit.

Dir liebe Grüße

eselspur

Antwort
von Hamburger02, 17

Die Idee der Gottessohnschaft war in der Antike weit verbreitet und tritt in fast allen Kulturen auf.
Das muss man aber vor dem Hintergrund des damaligen Wissens betrachten. Man wusste zwar, dass Sex zur Schangerschaft führt und man wusste auch, dass gewisse Merkmale der Eltern auf die Kinder übergehen. Von einer Verschmelzung zweier Zellen, der Vererbungslehre oder gar Genetik wusste man gar nichts. Insofern spielte die Frage nach biologischem Vater und geistigem Vater damals überhaupt keine Rolle. Entsprechende Erörterungen sucht man in der antiken Literatur vergebens.
Erst durch die modernen Naturwissenschaften kommt der Begriff "biologischer Vater" überhaupt ins Spiel und seither haben Theologen Probleme mit der Gottessohnschaft, denn die alten Kirchenlehrer haben in Dogmen die leibliche Sohnschaft behauptet. Nun versucht man mit allen Mitteln, irgendwie den Spagat zwischen Dogmen und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu schaffen.
Aus heutiger wissenschaftlicher Sicht kann es eigentlich gar keinen Zweifel daran geben, dass Joseph selbstverständlich der leibliche Vater des Jesus von Nazareth ist. Dem nach seinem Tod zum Christus beförderten Jesus wurde dann von frühen Theologen die leibliche Gottessohnschaft angedichtet.

Antwort
von Giustolisi, 114

Die Antwort ist nein, denn Jesus Christus ist nur eine Kopie von Horus aus der ägyptischen Mythologie, also eine fiktive Figur. Die Parallelen sind einfach zu offensichtlich, als dass man das ignorieren könnte, Christen schaffen es trotzdem. Da hat jemand bei den Ägyptern abgeschrieben, heute würde man das als Plagiat bezeichnen. 

Fiktive Figuren haben keine biologischen Väter, sie sind eben fiktiv.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich habe mich auf nicht christlichen, aber bekannten und vertrauenswürdigen Internetseiten informiert und man ist der Meinung, dass es Jesus wirklich gibt.

Ich bin auch Christ. Wenn jemand Gründe/Argumente haben möchte, warum ich an das Christentum glaube, dann kann man mich hier in den Kommentaren fragen. Oder man kann auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, um daran zu glauben.

Kommentar von comhb3mpqy ,

und Horus wurde meines Wissens nach meistens als Falke dargestellt. Was hat das mit Jesus zu tun?

Kommentar von Giustolisi ,

Nun ja, die Parallelen sind offensichtlich und sehr zahlreich. Dass der Mythos vom Horus viel älter als der Jesusmythos ist, ist gut belegt. Wenn deine Quellen das ohne wirklich guten Grund ignorieren, sind sie nicht besonders vertrauenswürdig.

Argumente um trotzdem daran zu glauben, sind einfach nicht schlüssig, die meisten basieren auf Axiomen oder enthalten Logikfehler.

Wie Horus oder Jesus dargestellt werden, zählt nicht zu den Parallelen. Das Plagiat ist trotzdem offensichtlich. 

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich kann mich noch erinnern, dass diese Website von einem bekannten Fernsehsender war. Ich denke, dass die gut ist.

Kommentar von Giustolisi ,

Das widerlegt meine Argumente nicht. Du begehst einen Logikfehler, den man als Authoritätsargument bezeichnet.

Antwort
von Ottavio, 3

Matthäus war ein frommer Jude. Nach jüdischen Glauben zeigt Gott keine Kinder. "Sohn Gottes" ist da nichts als ein Ehrentitel, der auch schon David zuerteilt wurde. Nach dem ersten Kapitel des Matthäusevangeliums ist Jesus ein leiblicher Nachkomme Davids und Josef ist sein leiblicher Vater. Matthäus zeigt seinen Stammbaum auf.

Dass Jesus ein leiblicher Sohn Gottes war, ist nichts als ein Mythos, und zwar ein griechischer Mythos. Für Griechen war so etwas damals ganz normal, Zeus hatte etliche "Söhne".  Noch älter war bei den Griechen der Mythos von einer dreifaltigen weiblichen Göttin als Jungfrau, als Mutter und als Königin. Dieser Mythos wurde von der jungen griechischen Christenheit auf Maria übertragen, daher wurde ihr "ewige Jungfrauenschaft" angedichtet, obwohl Jesus nachweislich und nach biblischem Zeugnis Geschwister hatte. Lukas, der den Mythos von der Jungfrauengeburt Mariä niedergeschrieben hat, war Grieche.

Antwort
von PhotonX, 149

Wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es da keinen biologischen Vater.

Antwort
von Andrastor, 63

Laut der Mythologie der Bibel hatte Jesus keinen biologischen Vater, was natürlich in der Realität nicht möglich wäre.

Joseph hatte keine besondere Rolle, zumindest nicht in dem Teil der Bibel den wir kennen, in den verlorenen Jahren von Jesus hat er ihm sicher die eine oder andere Backpfeife verpasst.

Und er hat für Jesus Geschwister gesorgt, welche ebenfalls keine Erwähnung in der Bibel finden.

Aber das ist ohnehin alles Fiktion.

Kommentar von bubenkoenig ,

Dankeschön :)

Kommentar von quopiam ,

Erwähnung in der Bibel: Joses, Simon, Judas und Jakobus. Z. B. bei Markus, Matthäus... einfach mal lesen...

Kommentar von Ottavio ,

Und Jakobus wird nicht nur erwähnt, er ist auch eine hochgradig historische Person. Er, der Bruder Jesu, war der erste Bischof von Jerusalem, im Jahre 72 wie alle Juden von den Römern aus Jerusalem vertrieben, geflohen an den Ort, der nach ihm später St. Jago die Compostella genannt wurde. Dort wird er noch heute verehrt.

Antwort
von HelfendeHand90, 48

hi,nein joseph ist nicht der vater von jesus,er ist nur marias mann gewesen

Lg chris

Antwort
von whabifan, 104

Naja laut Maria ja nicht. Ich an der Stelle von Joseph hätte die Nummer jedoch nicht unbedingt geglaubt....

Kommentar von Zicke52 ,

Also wenn man einer erbsündelosen Frau nicht vertraut, wem dann...

Antwort
von chrisbyrd, 15

Nein, Joseph ist der Adotivvater von Jesus.

Jesus wurde vom Heiligen Geist gezeugt. Für Gott, der das Universum erschaffen hat, war es bestimmt kein besonderes Problem, eine Jungfrau schwanger werden zu lassen.

Die Bibel erklärt diesen Vorgang folgendermaßen:

In Lukas 1,34-35 steht etwas über die Zeugung von Jesus: "Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß? Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden."

Der Sinn und die Bedeutung der Menschwerdung Jesu findet sich in Johannes 3,16: "Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat."

Antwort
von KaeteK, 11

Lukas 1 35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr (Maria): Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt
werden.

Matthäus 1 20
Indem er aber solches bei sich überlegte, siehe, da erschien ihm ein
Engel des Herrn im Traum und sprach: Joseph, Sohn Davids, fürchte dich
nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn das in ihr Gezeugte ist
von dem Heiligen Geiste.

Liest du nicht in der Bibel? lg

Antwort
von MarinusWillet, 79

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Jungfrauengeburt

Gibt doch ganz viele Theorien dazu. Auch Übersetzungsfehler für das Wort "Jungfrau" werden nicht ausgeschlossen, dann das ein Engel den Job gemacht hat usw. usf.

Antwort
von Viktor1, 21

Dies Frage kann so nicht beantwortet werden.
Die Überlieferung und der Glaube weisen Jesus keinen "biologischen" Vater zu.

Antwort
von fricktorel, 27

Der "biologische" Vater von Jesu ist "Gott, sein Vater" (Mk.14,36), der den "geistigen Samen"  durch den Heiligen Geist in Maria "einführte" (Mt.1,18).

Joseph ist sozusagen Jesu "Stiefvater".

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