Hat Jesus auch an Gott geglaubt?

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17 Antworten

Jesus war auf Erden vollkommener Mensch (Philipper 2,7). Er hatte seine Göttlichkeit zwar niemals verloren, sie aber auf seiner irdischen Mission nicht gebraucht. Der Sohn Gottes hat sich klein, verletztlich, begrenzt und abhängig gemacht. Alle seine Worte, Zeichen und Wunder tat er allein durch den Glauben an den, der über ihm stand, nämlich seinen himmlischen Vater, den ewigen Gott. Was der Vater tat, das konnte dann auch der Sohn tun (Johannes 5,19). Jesus tat nichts aus eigenem Willen sondern ordnete sich in allem dem Willen des Vaters unter (Lukas 22,42). Dadurch haben wir durch den Glauben an Jesus Christus auch gleichzeitig Zugang zu Gott selbst, der uns liebhat (Johannes 16,27-28). Weil Jesus nun ein Mensch war, kannte er das schlimme Gefühl der Angst.

Er wusste was ihn erwartete (Matthäus 26,39). Was nun bewegte ihn wirklich dazu, sich trotz aller Angst schlagen, bespucken und letztlich grausam kreuzigen zu lassen? Weil er seinen Vater nicht enttäuschen wollte? Weil er diesem traurigen Spiel einfach schnell ein Ende setzen lassen wollte? Weil er sich selbst ein Denkmal setzen wollte? Weit gefehlt! Im hohepriesterlichen Gebet kurz vor seinem Martyrium erfahren wir die Antwort: ''Vater, ICH WILL, daß wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, damit auch sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war.'' (Johannes 17,24).

Jesus wollte aus freien Stücken und aus aufrichtiger und herzlicher Liebe heraus, daß seine Brüder und Schwestern in aller Ewigkeit bei ihm sind. Dies ermöglichte er durch den gläubigen Gehorsam seinem Vater gegenüber - bis zum Tod am Kreuz (Philipper 2,8). Golgatha (wörtlich: Schädelstätte) war der einzige Weg uns zu sich zu holen. Es hat Jesus das Herz gebrochen, um der Sünden der Welt willen, vom über alles geliebten Vater am Kreuz verlassen worden zu sein (Matthäus 27,46). Wir können uns das garnicht recht vorstellen, was dies bedeutete und bei Jesus auslöste. Seine Seele war betrübt bis in den Tod (Matthäus 26,38). Das war der größte Liebeskummer den es je geben sollte - es war unmenschlich! Nicht die körperlichen Schmerzen am Kreuz haben ihn umgebracht, sondern sein gebrochenes und tödlich verletztes Herz.

Jesus glaubte an seine Mission und wusste daß er das Werk Gottes vollenden würde (Johannes 17,4). Aber der Weg dahin war die größte Last die je ein Mensch getragen hat und je tragen wird. Er wusste aber auch, daß ihn der Tod nach drei Tagen nicht mehr halten konnte und er auferstehen würde von den Toten. Jesus glaubte es! Durch diese Vollendung seiner Mission ist er für uns der Urheber des Heils geworden (Hebräer 5,9). Für uns Christen gilt nun der Gehorsam im Glauben. Jesus starb und stand von den Toten auf - für dich! Deshalb gilt: Glaube, Hoffnung und Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen (1. Korinther 13,13).

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Nein, der biblische Jesus der ja laut Dreieinigkeit-Lehre selbst eine Manifestation Gottes ist, glaubte nicht an Gott es ist vielmehr so das er wusste das Gott existiert.

Der historische Jesus hingegen soll ein normaler jüdischer Wanderprediger gewesen sein, dieser hätte dann wahrscheinlich an den jüdisch/christlichen Gott geglaubt.

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Jesus ist Gott, bzw. ein Drittel von ihm, oder doch das Ganze, nur können wir es uns nicht vorstellen, oder er ist ein Drittel und zugleich zu 100% Gott. Da haben sich die Theologen eine Mege Mühe gemacht ein möglichst schönes System zu erfinden.

Was du vielleicht mit Gott meinst ist Vater (auch ein wenig sexistisch, aber was solls), also der, der da war, bevor Jesus zur Welt kam und der der auch da war, bevor der Heilige Geist zum ersten Mal erwähnt wurde (und er hat die Welt und alles gmacht). Und die Bibel ist sich da durchaus nicht ganz einig, was sie davon halten soll, ebenso wenig wie die Christen. Vergleiche mal
ProfFrink, KirchenPfarrer, joergbauer und ei paar Kommentare.

Und nun meine persönliche Meinung: schräg, wenn man selbst Gott ist, es aber nicht merkt, kann nich mir nicht vorstellen. Oder, vielleicht...? Jesus hat ja auch erst mit dreißig angefangen,... Hm. Hinterm Haus hab ich nen Teich. Mal schauen ob ich Jesus toppen und über Wein laufen kann

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Lies mal die vier Evangelien des Neuen Testaments. Dann wird auch Dir eindeutig klar werden, dass die Antwort eindeutig ein "ja" ist, dass auch Jesus als Sohn Gottes, entweder an ihn geglaubt oder von ihm sogar gewusst hat.

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Jesus war sich auch während seines sterblichen Lebens auf dieser Erde vollkommen bewusst, dass er Gottes Sohn war und ist! Er kannte seinen Vater und betete viel zu Ihm! Nicht an Seine Existenz zu glauben, wäre also einem Verleugnen von Wissen und Wahrheit gleichgekommen.

Dazu einige Verse aus dem Neuen Testament:

"Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin es!" (Lukas 22,70).

"Da kamen die in dem Schiff waren, warfen sich anbetend vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn!" (Matthäus 14,33).

"Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!" (Matthäus 16,16).

Nachdem Christus von seinem Vater von den Toten auferweckt wurde, sagte er zu Maria:

„Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zum Vater. Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre hinauf zu meinem Vater und zu eurem Vater, zu meinem Gott und zu eurem Gott..“ (Joh. 20:17).


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Jesus kam von Gott und er ging zu Gott. Er lebte nur als Mensch hier, war aber vorher schon oben! Also ganz klar JA er liebte Gott, seinen Vater, er muss ihn ja gekannt haben oder?

In Joh.6,38 steht:

„... denn ich (jesus) bin vom Himmel herabgekommen, nicht dass ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat“.

Und in Joh.17,5.24:

„Und nun verherrliche du, Vater, mich bei dir selbst mit der Herr- lichkeit, die ich bei dir hatte. ehe die Welt war. / ... damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast...“.
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Jesus ist Gott (vgl. Trinität; Dreieinigkeit)!

Einige Belege aus der Bibel dazu:

Titus 2,13: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

2. Petrus 1,1: "Simon Petrus, Knecht und Apostel Jesu Christi, an die, welche den gleichen kostbaren Glauben wie wir empfangen haben an die Gerechtigkeit unseres Gottes und Retters Jesus Christus."

1. Johannes 5,20: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben."

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Joh 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1Joh 1,1; Offenbarung 19,13).

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

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HAHAHAHHAHAHHAHAHAHAHAHAH. Dein ernst

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Natürlich hat Jesus an Gott geglaubt. Er war doch ein ständiger Kommunikation mit ihm. Er betete regelmässig. Hatte feste Zeiten dafür.

Vielleicht könnte man mal ganz vorsichtig fragen, ob Gott immer an Jesus geglaubt hat? Da gibt es diese Versuchungsgeschichte von Jesus in der Wüste. Matthäus Kapitel 4. Da stand es meines Erachtens allein in der Freiheit Jesu auf die verlockenden Angebote Satans einzugehen. Jesus hat diese listigen Versuche par excellence mit dem Wort Gottes pariert. - Aber zumindest theoretisch hätte diese Geschichte auch tragisch ausgehen können. Das wäre dann das Ende der Menschheitsgeschichte gewesen.

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Ja.

Jesus hat oft gebetet und mit seinem Vater gesprochen.

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Natürlich..glaubte Jesus an Gott.

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Ja. Er war ein gläubiger Jude.

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Kommentar von barackOtrump
07.11.2016, 03:14

er war kein gläuber Jude, er war der Sohn Gottes

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Da es Jesus nie gab, hat er auch nicht glauben können.

Laut Bibel jedoch hat er nicht an Gott geglaubt, weil er (laut Bibel) gewusst hat dass es ihn (laut Bibel) geben soll und wer weiß muss nicht glauben.

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LOL – LACH – der ist gut!  :-D

Aber natürlich, er ist sein Vater!

Wie kann denn jemand nicht an seinen Vater glauben?

Für Jesus gab es keine Zweifel. Selbst als Luzifer ihn in der Wüste auf die Probe gestellt hat, hat er an Gott fest gehalten.

Der Moment der Schwäche am Kreuz ("Vater! Warum hast Du mich verlassen?") war aber erforderlich um zu begreifen, wie leicht der Zweifel in unsere Herzen kriechen kann, selbst wenn man so sehr überzeugt ist, wie er es war. Nur so konnten uns allen unsere Sünden vergeben werden.

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Kommentar von TUrabbIT
07.11.2016, 07:37

Tatsächlich war selbst das nicht ein Moment der Schwäche sondern ein Verweis auf Psalm 22 und Damit der Hinweis für die Gelehrten, das sich hier die Prophezeiung des Psalm erfüllt.

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Kommentar von Mbartho
07.11.2016, 08:24

"Als alle Sünde auf ihm lag,

der Vater sein Gesicht verbarg..."

Der Moment, wo alle Schuld auf unserem Herrn lag, war auch der Moment, wo der Vater den Sohn "verlies". Weil Gott so heilig ist, war dies unausweichlich.

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Glauben im Sinne von Überzeugung: Ja!

Gruß Fantho

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Jesus hat nicht geglaubt, er hat gewusst.

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Plot twist

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