ich überlege schon lange, ob ich medizin studieren soll. das wäre eigentlich genau das, was ich machen will. aber dann hab ich gelesen, dass man da sachen machen muss, wie zum beispiel eine leiche sizieren... stimmt das ? und was ist eigentlich dieses praktische jahr?

Wenn Dich der Anblick von Leichen abschreckt, dann wüsste ich nicht, ob das für Dich das Richtige wäre...
Im Rahmen des Medizinstudiums wirst du mehrfach hautnah mit Leichen konfrontiert. Im sog. Präparations-Kurs, der zur anatomischen Ausbildung der ersten vier Semester ("Vorklinik") gehört, wirst du mit anderen MedizinstudentInnen ein ganzes Semester lang eine Leiche sezieren. Weiter geht's dann in der allgemeinen und speziellen Pathologie und auch im Kurs der Rechtsmedizin.
Mach dir aber keine Sorgen, denn die wenigsten Medizinanfänger hatten vorher schon an Leichen gearbeitet. Man gewöhnt sich aber rasch daran.
Das praktische Jahr (PJ) ist der letzte Abschnitt des Studiums. Du arbeitest als Studentin in einem Krankenhaus und bekommst die praktische Erfahrung, die du als Assistenzaärztin brauchst. Das PJ gliedert sich in je ein Tertial Innere Medizin, Chirurgie und Wahlfach. Danach kommt das Staatsexamen.
Ein Teil des praktischen Jahres kann heute auch in dafür von einer Uni ausgewählten Praxis absolviert werden.

Eine Bekannte von mir studiert Medizin. Leichen zu sezieren gehört schon ins 1. Semester.
die Leichen sind nicht schlimm, die tun Dir nichts. Da kommen im Studium noch ganz andere Sachen auf Dich zu! Auch wirklich eklige. Besorg Dir mal ein gutes Biochemie-Lehrbuch und wirf ein paar Blicke da rein.
Erstmal: Wenn du gerade im Abitur steckt, sieh zu dass du einen sehr guten 1er Schnitt schaffst, ansonsten hast du schon verloren und es hat sich alles erübrigt (es sei denn, du willst jahrelang auf einen Studienplatz warten). Leichen wirst du sezieren müssen, aber das ist im Vergleich zu dem, was du nebenbei Lernen musst, eher nebensächlich. Du brauchst sehr viel Durchhaltevermögen und Biss um erstmal bis zum 1. Staatsexamen zu kommen. Danach wird es lockerer und meiner Meinung nach auch interessanter. Das Pj macht man nach mind. 5 Jahren Studium. 40 Stundenwoche für lau, dafür lernst du dein Handwerk. Achja, in den Semesterferien musst du Praktika und Famulaturen machen (insg. 7 Monate, auch unbezahlt). Wenn du das alles geschafft hast- Gratulation! Der Weg ist hart aber der Beruf ist auch wundervoll.

Beende erst mal deine Grundschule und überleg dir´s dann nochmal
leiche sizieren bezweifle ich stark wer lässt shcon jemand seinen körper fürn studium anbieten oder?! und es studieren viele medizin das wäre doch quatsch
es gibt tatsächlich sehr viele, die ihren körper zur verfügung stellen (sogar mehr als gebraucht werden).
fragebogen am 6. Januar 2009 15:08 kriegt die Familie nicht dafür nen kleines Taschengeld, wenn der Körper für medizinische Zwecke zur Verfügung gestellt wird?
soweit ich weiß nicht, nein. das sind sehr gute menschen, die das freiwillig und gerne tun :-) ich glaube aber, dass zumindest die trauerfeiern von den entsprechenden zuständigen der jewiligen uni organisiert werden (bzw. die kosten getragen werden). das ist dann aber für alle eine trauerfeier und die sind auch sehr "überfüllt", weil alle studenten dort hingehen...
Naja also eine Leiche muss jeder aufschneiden wo Medizin hat!!!
Das gehört unter anderem auch in das praktische Jahr!!!
Also wrenn du später mal arzt oder so werden willst dann wirst du auch garantiert leichen sehen!!
das praktische jahr kommt erst nach 5 jahren studium. das ist im prinzip schon eine vorbereitung auf die assistenzzeit im krankenhaus.
ich denke, der Anblick erschreckt jeden auf eine Weise. Wenn man den Weg aber gehen will, muss man darüber hinwegsehen können- und das geht