Frage von MrBevc, 94

Hat jemand Tipps oder Ideen für mich?

Also.. ich brauch grad Hilfe. Ich durchleide jeden Tag Angst zu sterben, krank zu sein oder nicht perfekt genug zu sein. Ich suche schon seit 2014 nach einem Psychologen, finde aber keinen.. ich hab echt schon überall geguckt. Ich war auch schon in stationären Kliniken.. ich selbst mache mir auch immer wieder Gedanken darüber weshalb ich das Problem bzw. die Probleme haben könnte und suche auch nach Lösungen. Manchmal schieb ich es einfach auf meine Schilddrüsenunterfunktion. (Hab Tabletten, bin aber noch nicht lang dabei, somit noch nicht korrekt eingestellt) Besonders schlimm ist die Angst Nachts oder wenn ich alleine bin. Habt ihr Tipps wie ich auf andere Gedanken oder vielleicht beruhigt schlafen kann? Natürlich suche ich weiter nach einem Psychologen, aber ich brauch eine Idee für akut Fälle. Wär total dankbar über Hilfe.

Antwort
von Mama226, 55

Das kenne ich zur Zeit auch . Manchmal liege ich nachts ( Tage wie heute) stundenlang wach und denke ich sterbe , bekomm kaum Luft und denke ich höre auf zu atmen . Wobei ich langsam denke das ist alles Kopfsache. Man redet sich es so lange ein bis es dann so ist ...

Kommentar von MrBevc ,

Mir gehts echt genauso. Hast du das auch oft?

Antwort
von Chaoist, 47

Dazu muss ich erst rückfragen:

Du sagst, dass du Angst vor dem Sterben hast. Das ist sehr abstrakt. Wovor genau hast du denn Angst? Das Was danach kommt? Der Prozess? Oder eine bestimmte Art zu sterben? Etwas anderes?

Kommentar von MrBevc ,

Alles davon 😅

Kommentar von Chaoist ,

Schön dass du darüber lachen kannst. Dann kann ich dir auch beinhart die Wahrheit sagen.

  1. Nach dem Tod kommt nichts, denn du wirst dich auflösen. Dein Geist ist als erstes weg, dann deine Seele, und schließlich verfault dein Körper ( was du aber schon lange nicht mehr mit bekommst weil du nicht weiter existierst ).
  2. Der Prozess des Sterbens wird um so leichter, je mehr du es als natürlich akzeptierst. Wehre dich dagegen und du verlängerst deine Qualen auf ein Maximum.
  3. Die Art wie du stirbst ist dabei egal.
Kommentar von eccojohn ,

Hört hört - wie oft haste das schon hinter Dir ?

Kommentar von Chaoist ,

:) Ah. Ein Schelm :)

Natürlich hab ich das exakt null mal hinter mir, und noch genau einmal vor mir.

Nun halten Sie mir wahrscheinlich den Eulenspiegel vor, weil ich sagte, dass ich beinhart die Wahrheit sagen würde.

Diese Wahrheit ist, das muss ich eingestehen, möglicher Weise nicht die absolute Wahrheit. Es ist lediglich meine Meinung, auf Grund der Erfahrungen die ich in Bezug auf den Tod und das Sterben in meinem bisherigen Leben gesammelt habe.

Was ich mit meiner Ankündigung die Wahrheit zu sagen meinte war, dass ich keinen Grund sehe, meine Gedanken zu diesem Thema in irgend einen Euphemismus zu packen.

Wenn der Fragesteller meine Antwort akzeptieren kann, findet er damit einen Weg seine Ängste zu überwinden. Wenn nicht, wird es ihm auch nicht schaden, denn dann wird er es einfach als Unsinn abtun.

Ich leben jeden Falls mit diesen Überzeugungen und habe die Probleme des Fragestellers nicht.

Kommentar von MrBevc ,

Ich hab nicht gelacht... ^^ <- besser? Und joa.. genau das ist auch etwas was mir Angst macht. Genauso denk ich ja.

Kommentar von Chaoist ,
  1. Wenn nach dem Tod für dich nichts kommt, was hast du dann zu befürchten?
  2. Wenn du dir selbst den Prozess des Sterbens erleichtern kannst, indem du seine Natürlichkeit anerkennst, warum tust du es nicht?
  3. Wenn die Art wie du stirbst für dich egal ist, wieso denkst du dann darüber nach?
Kommentar von MrBevc ,

Ich hab Angst davor nicht mehr zu existieren. Und ich sagte nicht das mir das egal ist wie es passiert. Ich hab vor allem Angst was mit Tod zu tun hat. Schrieb ich aber eben schon..

Kommentar von Chaoist ,

Du musst erkennen, dass das eine irrationale / unlogische Angst ist. Wenn du nicht mehr existierst, kann dir nichts weiter passieren. Nichts kann dir schaden, weil du nicht mehr da bist. Das Sterben an sich mag unangenehm sein, aber danach ... wirst du mit Sicherheit nicht mehr leiden müssen.

Wenn du den Tod nicht akzeptieren kannst, dich statt dessen vor allem fürchtest was damit zu tun hat, dann solltest du dich von ihm abwenden.

Schaue auf das Leben! Setze dir Ziele in deinem Leben. Setze diese Ziele ruhig etwas höher. Kannst du dich für eine Utopie begeistern? Sehr gut! Strebe danach sie zu verwirklichen. Lebe als ob es kein Ende gäbe. Blicke nur auf deine Ziele.

  • Such dir eine Frau / einen Mann / was auch immer.
  • Gründe eine Familie.
  • Zeig der Welt dass du der / die Beste bist.
  • Sei dabei nicht unsympathisch ;)
  • Habe von Zeit zu Zeit auch einfach mal Spaß!Fahr Achterbahn; Geh ins Kino, Theater zum Konzert, etc. pp. usw.

Die Angst ist nur so stark wie du sie zulässt!

Antwort
von eccojohn, 41

Stelle Dich einfach dem Problem.

Besuche z.B. ein Altenheim, und unterhalte Dich mit Menschen, die ECHTE Probleme hab, versuche dort mal Menschen zu verstehen, und denen zu  helfen - gratis, versteht sich.

Wenn Du etwas machen möchtest, suche etwas, wo Du wirklich gefordert bist, so daß Du am Ende die Leistung - DEINE LEISTUNG sehen, prüfen und bewerten kannst.

Dann brauchst Du keinen Nervenklempner oder Pillen, sondern NEUE HERAUSFORDERUNGEN, weil Du weißt, das Du vieles meistern kannst.

Teste nicht, wie leidensfähig Du bist, wenn es Dir darum geht, das Gegenteil in Erfahrung zu bringen.

Antwort
von comhb3mpqy, 28

Darf ich fragen, ob Sie an ein Leben nach dem Tod glauben? Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und habe keine große Angst vor dem Tod.
Falls es Sie interessiert: einige Gründe/Argumente, warum ich an ein Leben nach dem Tod (und das Christentum) glaube kann man z.b. finden, wenn man auf mein Profil geht. Oder wenn man mich in den Kommentaren fragt.

Kommentar von MrBevc ,

Erzählen sie mir bitte darüber.

Kommentar von comhb3mpqy ,

also Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben: sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" oder "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Möchten Sie auch Gründe haben, warum ich an das Christentum glaube?

Kommentar von MrBevc ,

Erzählen sie mir am besten alles was sie darüber wissen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

einige Gründe, warum ich an Gott glaube: ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde einfach aus Zufall entstanden ist. Wissen Sie, wie gering die Chance ist, dass ein Planet wie die Erde entsteht? Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Auch passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Es kann sein, dass ein Wunder passiert sein muss, damit ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden kann.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich kann Ihnen auch später noch mal was schreiben.

Kommentar von MrBevc ,

Danke ^^

Kommentar von comhb3mpqy ,

Sie können ja mal Apostelgeschichte 16, 30-31 und Offenbarung 21, 3-4 lesen. Und Psalm 4,9. Das kann man auch online lesen.

Vielen Menschen geht es mit dem Glauben besser. Es gibt dazu auch Videos im Internet.
 

Antwort
von fricktorel, 12

Die "Psychologen", angeleitet vom "Gott dieser Welt" (Offb.12,9), können dir nicht helfen, das kann alleine unser ewige Gott (Jes.40,28).

Und das tat Er auch schon, indem Sein Sohn für unsere Sünden starb (Röm.6,23).

Du brauchst Ihm also nur zu "glauben" (Joh.11,25; 1.Kor.13,13).

Antwort
von tinimini, 12

Trinke jeden Tag Brennnesseltee und zwar mindestens 3 große Tassen. 

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