Überlege mir gerade, ob ich's wagen soll. Und in der Werbung hört man natürlich nix von Fehllasern oder Langzeitschäden.

Ein guter Freund von mir hat es machen lassen und auf dem einen Auge eine Vernarbung behalten, die sich darin äußert, dass der untere Sehbereich des Auges eine Art orangefarbenes Gitternetz aufweist (also aus seiner Sicht, von außen sieht man natürlich nichts!). Mittlerweile rechnet das Gehirn dieses Gitter wieder weg, so dass ihm der Sehfehler kaum noch auffällt (er ist übrigens Kunstmaler!). Die Ärzte behaupteten natürlich, dass das nichts mit dem Lasern zu tun hat und dass es sich um eine Blockade in den Äderchen handeln würde, aber der Sehfehler trat kurz nach dem Lasern, also in der Heilungsphase auf - das ist sehr verdächtig. Es wird auch auf das Risiko der Vernarbung hingewiesen. Natürlich tritt das nicht in allen Fällen auf, wahrscheinlich in den wenigsten - aber wenn es einen trifft, tja, dann hat man's halt. Womöglich steigt das Risiko mit steigender Dioptrienzahl, da ja tiefer gelasert werden muss. Würde mich sehr interessieren die Antwort eines Ophtamologen hier zu lesen!
Die Optiker sind übrigens immer gegens Lasern - aber warum das so ist, kann man sich ja denken...

Eine Freundin von mir hat das vor 5 Jahren machen lassen und ist sehr zufrieden. Sie war kurzsichtig und benötigt seither keine Brille mehr. Schäden sind bisher nicht aufgetreten. Ob das repräsentativ ist, weiß ich natürlich nicht.

Bei meiner Mutter wurde es schon drei mal gemacht, ohne Komplikationen. Noch dazu hat Sie Kunststofflinsen eingepflanzt bekommen, das war aber schon vor ca. vier Jahren. Im September muss Sie nochmal zum nachlasern an einem Auge.
Eine LASIK am Auge ist nicht mehr rückgängig zu machen. Langzeitstudien existieren noch nicht. Bei fast jeder LASIK enstehen zusätzlich sogenannte "Fehler höherer Ordnung", die das Sehen, vor allem bei Nacht erschweren können (z.B. Blendempfindlichkeit höher als vor der OP, Lichtkreise um Lichtquellen,...). Außerdem wird die Hornhaut bei der OP verdünnt, was u.U. ein Risiko darstellen kann (z.B. beim Sport-Ball auf's Auge oder so). Für mehr Info's, siehe http://www.vistaklinik.ch/FAQs.58.0.html Eine gute Alternative stellen die Intraokularlinsen dar. Sie werden anstatt, bzw. zusätzlich zur vorhandenen Augenlinse implantiert und gleichen so eine Fehlsichtigkeit aus, ohne etwas an der Form der Hornhaut, und damit an den Abbildungseigenschaften des Auges, zu ändern.