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Hat jemand positve oder negative Erfahrung mit der Riester-Rente gemacht??

gefragt von Boi21 am 19.01.2008 um 18:26 Uhr

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anonym
beantwortet von Lissa am 19. Januar 2008 18:30
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Welche Erfahrungen meinst du denn?

Es gibt die Riester-Rente noch nicht so lange und deshalb kann man noch keine oder nur sehr geringe Auszahlungen bekommen haben, wenn man eine Riester-Rente im höheren Alter abgeschlossen hat.


anonym
beantwortet von kbra01 am 19. Januar 2008 19:24
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Lies die Anlage AV, dem Jahreslohn(-einkommen-)steuerausgleichsformular beiliegend.

Der Zuschuß des Staates wird hinterher als Einkommen anteilig wieder versteuert.

Auch kommt man unter Umständen in eine andere Steuerklasse, weil damit - laut Merkblatt - eine "Doppelbegünstigung" ausgeschlossen werden soll.

Für Leute mit geringem Einkommen und damit gering ausfallenden Rentenansprüchen wird der Sparanteil, der dann hauptsächlich wieder aus den Zuschüssen besteht, die man vorher bekommen hat, auf die "Grundversorgung" mit angerechnet.

Also "geschenkt" bekommt man nichts.

Ist eigentlich nur interessant für Leute, die früh genug damit angefangen haben und sowieso später keine "Sozialrente" beantragen müssen.


anonym
beantwortet von kalium am 20. Januar 2008 13:03
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Achte vor allem auf die unterschiedlichen Produkte, die als Riester-Rente angeboten werden. Hier gibt es die herkömmlichen Rentenversicherungen, die sich meist nur sehr bescheiden verzinsen, dafür aber sehr sicher sind. Dann gibt es fondsgebundene Versicherungen, die meist höhere Renditen erzielen, dies aber nicht zu 100% sicher, so dass nur der gestetzlich vorgegebene Beitragsschutz zu Beginn der Rente greift. Hier gibt es auch noch Unterschiede, wie die einzelnen Produktanbieter die Fonds auswählen. Ein interessanter Test hierzu stand vor einiger Zeit in FocusMoney. Je nach Lebensalter bzw. Zeit bis zum Rentenbeginn sollte aus Performancegründen der Aktienanteil möglichst lange möglichst hoch sein - das macht aber fast keiner, bis auf ein oder zwei Ausnahmen. Es gilt, wie bei allen Altersvorsorgeprodukten, dass eine Menge an Einflussfaktoren zu berücksichtigen sind. Insofern kann ich Dir nur empfehlen, Dir einen kompetenten Berater zu suchen (keinen Produktverkäufer!), der Dir wirklich alle Ecken und Kanten erklärt und Dir aus dem Markt das passende raussucht. Wenn er Dir hierzu nicht eine Menge Fragen stellt, ist er der Falsche. Und nein, Dein Bankberater ist nicht der richtige hierzu, denn der bekommt von seinem Vorgesetzten gesagt, welche Produkte er wie viel verkaufen muss...

Kommentar von kbra01 am 20. Januar 2008 15:33

Sehr wichtig ist auch noch die "Kapitalbindung" zu berücksichtigen. Das heißt, man soll die Option wählen, bei der man sich die "Rente" direkt bei Fälligkeit in einem einmaligen Betrag auszahlen lassen kann. Bei vielen Verträgen ist nur eine "Rentenzahlung" vorgesehen. Auch besteht ein weit verbreiteter Irrtum, daß diese Zusatz"renten" genau zum Zeitpunkt des Renteneintrittsalters fällig werden. Dem ist nicht immer so. Oft läuft dieser Vertrag noch Jahre weiter, bevor die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt werden. OK. Man kann bei tatsächlichem Renteneintritt die Versicherungen beitragsfrei stellen lassen. Hinterher kommen aber auch noch Verwaltungsgebühren hinzu. Ich habe meine "Riesterrente" wieder gekündigt, nachdem ich den "Schwindel" bemerkt hatte. Mußte noch Kapitalertragssteuer berappen.


anonym
beantwortet von Erasmus am 20. Januar 2008 13:22
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Ja es gibt eine Handvoll Leute die mit der Riester Rente gute Erfahrungen gemacht haben : Die grossen deutschen VERSICHERUNGSKONZERNE, denn denen hat diese Pseudo-rente einen Millarden Gewinn gebracht. Ob die Rente aber in 30 Jahren noch was Wert ist, ob sie wie geplant mit der Grundrente verrechnet wird ... dass weiss keiner, also einfach zahlen und beten.

Vor ein paar Jahren machte ein junger wilder von der CDU von sich reden, in dem er forderte - keine Hüftgelenke für alte Leute, wenn die Altersarmut und Privatisierung des Gesundheitsbereiches weiter fortschreitet - dann lösst sich das Problem von selbst, denn wo keine Geld.... da kein Hüftgelenk! (Sarkasmus)


Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 17. März 2008 08:48
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Dabei ist zu beachten wie hoch die Rente im Rentenalter ist ! Das kann niemand exakt vorausberechnen,eins ist jedoch gewiss steigen werden die renten nicht einmal um die Inflationsrate auszugleichen !

Liegt man unter der Mindestrente ist das Geld aus der Riester-Rente futsch !

Zumal der Trent hin zu billig-Arbeitsplätzen geht, immer weniger eingezahlt wird, und die Reformen der Regierung nicht zu vergessen, würde ich davon abraten !

Denn man schränkt sich über Jahzehnte um den Monatsbeitrag ein, und hatte am Ende nicht mehr wie einem ohnehin zugestanden hätte !

Ich nenne das Augenwischerei, Betrug am Bürger !

Solche Vorhaben sind nur in Seriösen Ländern möglich, und nicht wo der eigene Bürger benachteiligt wird !



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