Frage von NoTrolling, 35

Hat jemand Erfahrungen mit dem Bachelor-Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik?

Vorzugsweise an der TUM.

Wie sieht der Schwierigkeitsgrad aus? Ich habe gehört, der Studiengang soll sehr schwer sein (allein die 3 An alysis Module sind auch happig). Laut Mathelehrer bin ich "sehr Mathematik-affin" und "In der Oberstufe unterfordert". Trotzdem mache ich mir Gedanken, ob ich diesem Studiengang gewachsen bin.

Momentan brenne ich total auf dieses Studium, wenn ich mir mal die Module ansehe oder an die beruflichen Tätigkeitsfelder denke.

Allerdings ziehe ich auch Physik (Wobei mich die Experimente bei einem Probestudium nicht sonderlich gereizt haben. DGL und deren beschreibende Art waren aber ein schönes Thema.), Informatik (Programmieren macht mir Spaß, hier habe ich allerdings das Gefühl, dass die Mathematik etwas schwach besetzt ist.) und Mathematik (Ist ein wenig abstrakt. Ich liebe die Mathematik, aber ich habe trotz Fachstudienberatung keine konkrete Vorstellung davon, da sie ja so ganz anders sein soll, als z.B. in den Ingenieurswissenschaften.) in Betracht.

Wie sehen die beruflichen Perspektiven in diesem Bereich aus? Ich könnte mir vorstellen mit Robotik zu arbeiten. Mensch-Maschine-Interaktion wird in den kommenden Jahren wohl auch sehr spannend.

Vielleicht noch eine Frage zur Studienzulassung. Es ist ja kein NC oder Eignungsfeststellungsverfahren vonnöten. Es muss doch sicher trotzdem ausgesiebt werden. Beim Physikstudium an der TUM muss man beispielsweise alle 7 Klausuren der ersten 2 Semester bestehen, um weiterstudieren zu können.

Ich bedanke mich für eure Hilfe!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DieMilly, 18

Mit Mathematik kannst du beruflich erstmal nichts anfangen. Bevor ich in die Physik gewechselt bin, hab ich 2 Semester Mathe gemacht. Mein Prof in Linearer Algebra sagte: "Euer wichtigstes Fach ist Programmierung, denn das ist das einzige, das euch Jobchancen außerhalb der Uni gibt."

Als Informatiker bist du auf die Informatik beschränkt und wirklich spannende Sachen wirst du im Job nicht unbedingt programmieren. Vor allem, wenn du irgendwo als Admin arbeitest.

Als Physiker kannst du eigentlich alles machen. Da lernst du Mathematik, programmieren (ich hab im Master Python, Fortran, Matlab, GIS, und andere Dinge gelernt). Mein Vermieter ist Anwalt und meint, Physiker sieht er ständig alles mögliche machen: in Banken, bei ihm in der Kanzlei, in der Technologiebranche etc. Das ist der Vorteil von Physik. 

Wenn du also eine Tendenz für all diese Fachgebiete hast, lege ich dir die Physik nahe. Allerdings ist da mehr Mathe drin als in der Informatik. Aber ganz ehrlich, das lernst du da alles schließlich. Du musst es ja nicht von Anfang an sofort können. Die Mathevorlesungen sind hart, weil sie reine Mathevorlesungen sind. Aber deinen Kommilitonen geht es genauso und ihr werde zusammen lernen und die Aufgaben lösen. Außerdem lernst du die Mathematik schneller und weniger streng in der theoretischen Physik. Da werdet ihr das alles anwenden, ohne mathematische Beweise durchzuführen. Du wirst wahrscheinlich nur 1 Mathevorlesung pro Semester in den ersten 3 Semestern haben. Das ist schon alles. So war es jedenfalls bei uns und ich glaube, das ist normal.

Antwort
von grtgrt, 3

Zu Physik oder Informatik studieren? lies bitte

Zu Physik oder ein Ingenieurstudium? lies

Zu Physik, Mathematik oder Informatik studieren? lies

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community