Frage von gingerale93, 87

Hat jemand Erfahrungen bei einer Knorpeltransplantation?

Hallo Leute. Ich bin gerade mal 23 Jahre alt und mir wurde schon vor 3 Jahren bei einer MRT bestätigt, dass ich am rechten Knie einen Knorpelschaden dritten Grades habe ( das linke Knie wurde zwar bis heute nicht untersucht/operiert, aber dort hab ich so ähnliche Schmerzen, also nehm ich stark an, dass ich da auch einen großen Knorpelschaden habe). Jedenfalls war der Knorpelschaden nicht einmal der Hauptschmerz (obwohl Knorpelschaden vierten Grades schon Arthroseübergang ist!), sondern die daraus entstehende Entzündung des Schleimbeutels. Jedenfalls hatte ich dann im Jänner 2014 eine kleine OP am rechten Knie, wo mir vom Schleimbeutel etwas rausgeschnitten wurde und mir der Knorpel abgeschliffen wurde. Übrigens war die Ursache für den Knorpelschaden eine starke X-Bein Stellung. Dagegen mach ich schon bestimmte Übungen und die Schmerzen werden auch bis zu einem bestimmten Punkt gelindert, aber ein Grundschmerz bleibt halt immer wegen dem Knorpelschaden. Vor einem Jahr war ich nochmal beim Arzt und der meinte, dass es eine Operation gäbe, bei der man die Sehne so umspannen kann, dass die Fehlstellung korrigiert wird, allerdings ist dieser Eingriff ein wenig riskannter und ohne dem ist die Knorpeltransplantation wsl auch sinnlos, weil dann der Knorpel früher oder später auch wieder beschädigt wird :/ Man kennt mir zwar auf der Straße nicht an, dass ich einen Knorpelschaden habe, allerdings schmerzt es teilweise echt so stark, als ob man eine Nadel unter der Kniescheibe hätte und man hört (das bilde ich mir nicht ein, sondern hat auch sonst jeder bestätigt) das Krachen und ich spüre es auch. Dann kommt noch die Tatsache, dass der ganze Prozess bei den OPs wieder ewig dauern wird und sich das somit aufs Berufsleben auch nicht gerade gut auswirkt :/ Und wie ist das finanziell mit der Knorpeltransplantation? Bezahlt das die Krankenkasse? Und wenn nicht wieviel muss man dann ca selbst bezahlen? Mich beschäftigt das ganze Thema schon seit Jahren, da ich doch noch sehr jung bin und in der Regel der Knorpel im Alter nicht besser wird.

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Antwort
von kannnixweissnix, 64

"allerdings ist dieser Eingriff ein wenig riskannter und ohne dem ist die Knorpeltransplantation wsl auch sinnlos, weil dann der Knorpel früher oder später auch wieder beschädigt wird"

Sehr richtig. Ich würde mir die Korrektur der Fehlstellung mal genau durch den Kopf gehen lassen. Immerhin sagst du selber, du bist noch sehr jung, dann musst du also dein restliches Leben mit der Fehlstellung und den damit verbundenen Komplikationen (=Knorpelschäden) ertragen. Ich würde mir sagen, einmal Augen zu und durch, dann bin ich endlich alles los. Und die Kosten für die Knorpeltransplantation kann der Arzt bestimmt durch eine gute Formulierung der Diagnose bei der Kasse durchkriegen. 

Viel Erfolg und gute Besserung!

Kommentar von gingerale93 ,

Danke für die rasche Antwort.

Ja so denke ich auch. Irgendetwas muss ich jetzt mal tun. Immerhin hat das ganze schon ganz leicht vor 6 Jahren angefangen und auch wenn ich die Fehlstellung selbst ein wenig durch Gymnastik mildern kann wird der Knorpelschaden deshalb auch nicht besser und die Beinachse kann man auch nicht vollständig durch Training ändern, da man diese angeboren bekommt.

Kommentar von kannnixweissnix ,

Gern geschehen.

Richtig, die Beinachse bleibt. Das wird zwar ein größerer Eingriff, da man das meistens bds. machen muss, aber das kann man in zwei OPs machen, oder mit einem Mal. Aber du hast ja ein Mitspracherecht als Patient. Geh zu deinem Orthopäden und lass dich beraten, oder hol dir noch 1-2- andere Meinungen dazu ein. Alles Gute...

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