Frage von Idefix24, 75

Hat jemand Erfahrung mit Metex?

Ich soll heute die erste Spritze Metex 20 mg wegen rheum. Arthritis nehmen. Aber ich habe solche Panik davor....nicht wegen der Spritze selbst, sondern wegen den möglichen Symptomen die alle aufgelistet werden. Hat jemand von Euch Erfahrung mit diesem Medikament? Ich habe einfach so grosse Angst, das was passiert. Ich habe 2 kleine Kinder und momentan denke ich....lieber 2 schmerzende Knie als das was durch das Metex passieren kann. Im Moment neheme ich noch 20 mg Predni und 2-0-2 Sulfa. Vielen Dank für Eure Antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ini67, 47

Hi,

ich habe die gleiche Diagnose, nehme auch Sulfasalazin, Quensyl, 5mg Prednisolon und 20 mg Metex als Injektion. Ich spritze erst seit ungefähr 2 Monaten.

Die Erkankung selbst habe ich seit 2009, da war ich 42 und meine Kinder 4 und 10 J. alt.

Ich habe MTX über die ganze vorherige Zeit als Tablette genommen und leidlich vertragen. Übelkeit und Müdigkeit waren so die Nebenwirkungen. Leider hat das letzten Winter dann nicht mehr ausgereicht und die Symptome wurden wieder stärker. Wechselnde Entzündungen und unendliche Müdigkeit.

Mein Rheumatologe hat dann zu Metex als Spritze geraten, das nächste seien dann Biologika - mit noch ganz anderen Nebenwirkungen. Sprich - ich müsste dann mit häufigen Infektionen rechnen.

Also habe ich mich nach einigen Tagen überwunden, das Metex zu spritzen. Die erste Spritze hat mir noch mein Hausarzt gesetzt, weil ich es nicht fertiggebracht habe... 

Fazit dann heute: Es hilft gut. Die Entzündungen sind so gut wie völlig zurückgegangen. Aber es macht bei mir Übelkeit. Ich spritze Mittwochabend und bis einschließlich Freitag ist mir übel. Außerdem wird mir schon übel, wenn ich irgendeine gelbe Flüssigkeit nur sehe. Das Spritzen selbst tut nicht weh und ist kein Problem mehr. Daran gewöhnt man sich tatsächlich.

Vergangene Woche habe ich dann mit dem Spritzen ausgesetzt, weil kein Bock auf Übelkeit. Montag dann wieder heftige Entzündungen... Also habe ich gestern dann wieder gespritzt.

Alles Shit irgendwie. Bin das manchmal so leid!

Alle Chemikalien absetzen und nur homöopatisch behandeln habe ich zwischendurch auch probiert - die Entzündungen breiteten sich aus wie ein Lauffeuer.

Meine Hompöopathin sagte mal: "Finden Sie die Ursache dafür, warum Ihr Körper sich selbst angreift - dann ist das auch heilbar." Hurra. Wo setzt man da an?

Sorry - ist etwas lang geworden - aber du hattest gefragt.. :)

Antwort
von WMBSLG, 26

Hi, ich selbst spritzte lediglich 10 mg. Da ich sehr schnell einschlafen kann, spritze ich jeweils direkt vor dem Schlafen gehen. Dann habe ich mit Übelkeit absolut kein Problem. Spreche Deinen Arzt an, ob Du nicht 2 x 10 mg pro Woche (z.B. Sonntag und Mittwoch) spritzen kannst! Viel Erfolg!

Antwort
von antikopierer, 47

Versuche es mal mit gute Hilfe der Natur.

Besorge dir "fettes" Weihrauchöl nimm täglich 3 x 15-20 Tropfen.

Keine Neben Wirkungen bekannt muss aber das fette sein.

Google einfach mal.

Antwort
von FFFheit, 32

Ich rate dir zur Unterstützung zum fetten Weihrauch öl

Google Apotheke.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten