Hat jemand erfahrung mit Kokosflocken zur Vorbeugung von Würmern bei Katzen?

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7 Antworten

Hä???? Es gibt nichts Prophylaktisches gegen Würmer. Die kann man nur behandeln, wenn die Tiere befallen sind, und dann auch bitte nur mit Medikamenten vom Tierarzt, die für das jeweilige Alter/Gewicht, Tier-und auch Wurmart vorgesehen sind. So helfen z. B. Medikamente gegen Spulwürmer nicht gegen Bandwürmer.

Alles, was Du ins Futter mischt, kann Durchfall hervorrufen. Zugegebenermaßen habe ich keine Erfahrung mit Ölen bei Tieren, aber der menschliche Organismus reagiert auch häufig mit Durchfall darauf. Gerade bei Jungtieren kann das lebensbedrohend wirken. Ich kann Dir nur dringend raten, die Finger von Experimenten zu machen. Nur, weil vielleicht irgendjemand das Gefühl hat, es täte seinem Tier gut, muß es auch nicht so sein.

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Kommentar von Juliwuli
12.06.2016, 20:52

Es haben einige gute erfahrungen damit gemacht. Aber so lang sie so klein sind sollte ich besser keine geben

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Eine gute Vorbeugung gegen Würmer ist eine artgerechte Rohfleischernährung und ein gutes Immunsystem, plus alter.

Je älter eine Katze wird, desto resistenter wird sie auf Würmer.

Bei den Katzen kenne ich die Kokosraspel nicht, beim Hund füttere ich immer mal wieder welche zu.

Aber bei meinem Kater mache ich auch nur eine WK wenn der Befall durch Kotprobe bestätigt ist.

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...bei Kokosflocken ware ich ehrlich gesagt eher etwas vorsichtig (hoher Ballaststoffgehalt/leicht abführende Wirkung) - vor allem bei jungen Tieren.

Derzeit boomen diese natürlichen Mittel zwar in jeder Hinsicht (nicht nur bei der Entwurmung), aber Kokosnüsse finden sich nunmal nicht im natürlichen Nahrungsspektrum unserer vierbeinigen Freude und können somit verschiedenste Reaktionen, möglicherweise auch negative wie z.B. Durchfall/Verdauungsbeschwerden hervorrufen. Vielleicht passiert auch einfach gar nichts (auch in Hinblick auf einen möglichen Wurmbefall) und du verabreichst die Flocken schlimmstenfalls umsonst (Kokosöl/Laurinsäure gegen Zecken unterschreibe ich hingegen sofort!).

Ich bin übrigens auch kein Freund der Vorgehensweise mancher Tierärzte - hier bekommen die Hunde/Katzen ja in bestimmten Zeitintervallen ein ensprechendes Mittel verabreicht, egal ob ein Wurmbefall vorliegt oder nicht. Dass diese chemischen Mittel auch negative Auswirkungen - beispielsweise auf die Darmflora des behandelten Tieres haben können - ist vielen Haltern nicht bewusst. Hier geht's meinens Erachtens wirklich nur um Geschäftemacherei und nicht um das Wohl des Tieres (ich nehm schließlich auch kein Aspirin, weil ich vielleicht die nächsten Stunden Kopfweh bekommen könnte...)

Aber egal ob chemisch oder natürlich: meines Wissens gibt es keine tatsächliche Prophylaxe/Vorbeugungsmaßnahme gegen Würmer - ein möglicher Befall lässt sich am besten anhand einer Kotprobenuntersuchung beim Tierarzt feststellen.

Dann muss man als Halter abwägen: Mute ich dem Tier einmal alle paar Jahre die chemische Keule zu, weil sich tatsächlich Parasiten im Darm befinden oder versucht man es vorerst mit natürlichen Mitteln (Kokosflocken/-öl, Karottenraspeln usw...). Bei massiven Befall und schon geschwächtem Tier würde ich persönlich vermutlich eher auf die regulären Mittel zurückgreifen (unter Anleitung des TA versteht sich), während ich bei der Kombination geringer Befall und gesundem Tier vorab die natürlichen Alternativen testen würde. Aber nur rein auf Verdacht würde ich nichts verabreichen, was ev. auch negative Konsequenzen für den Organismus haben könnte...

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Es gibt kein Mittel, welches vorbeugend gegen Würmer hilft, deswegen ist die regelmäßige Behandlung mit geeigneten Mitteln (das sind keine Kokosflocken) vom Tierarzt wichtig.

L. G. Lilly

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Kommentar von friesennarr
13.06.2016, 12:07

Du schreibst paradox.

Erst schreibst du eine vorbeugende Wurmkur gibt es nicht.

Gleichzeitig schreibst du das eine regelmäßige Behandlung mit Wurmmitteln gemacht werden soll.

Beides kann nicht richtig sein.

Eine chemische Wurmkur die verabreicht wird, wenn keine Würmer vorliegen schadet dem Organismus. Eine chemische Wurmkur die verabreicht wird, wenn Würmer vorliegen schadet ebenso dem Organismus, scheidet dann aber auch gleichzeitig die Würmer aus.

Eine Wurmkur die alle 3 Monate gemacht werden soll bringt also gar nichts, wenn kein Wurmbefall vorliegt.

Je gesünder eine Katze im Gesamtzustand ist, desto seltener wird sie von Würmern befallen (das Immunsystem arbeitet auch gegen Würmer nicht nur Infekte) auch ältere gesunde Katzen haben weit weniger Wurmbefall zu befürchten als junge Katzen.

Eine Wurmkur ist nur sinnvoll, wenn man eine Kotprobe untersucht, dort Wurmbefall feststellt und diesen mit einem Entwurmungsmittel begegnet.

Man kann durchaus durch gute Fütterung (naturnah) gute Immunsystemunterstützung die Verwurmung von Katzen verhindern bzw. niedrig halten. Also vorbeugend.

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Ich kenne es auch nur mit Öl weil der Darm dann von innen so "flutschig" sein soll das die Würmer schlechter halt finden

Und da sollst du 1/4 Teelöffel für eine ERWACHSENE Katze täglich ins Futter geben...

Ich würde es daher bei einem Baby nicht machen, das dürfte so ein winziger Tropfen sein das der kaum zu dosieren ist bevor sie Durchfall bekommt?! 

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Kommentar von Juliwuli
12.06.2016, 20:36

Danke. Hab nämlich 2 Esslöffel für die kleinen vorgesehen... will aber nicht dass sie krank werden 😢

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Kommentar von friesennarr
13.06.2016, 11:59

Normales Öl hat aber nicht diesen von dir angegebenen Effekt. Einen 1/4 Teelöffel Öl wird einfach nur verdaut.

Das einzige Öl das da hilft ist Rizinusöl, und das auch nur weil es stark abführend wirkt und sich dann ja die Würmer angeblich nicht mehr halten können.

Schwefel bringt auch viel.

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Gegen Würmer gibt es nichts zur Vorbeugung, sondern Katzen werden nur entwurmt, wenn sie wirklich Würmer haben, denn nicht jede der Wurmkuren ist für alle Würmer geeignet.

Du solltest vor allem bei Katzenbabies vorsichtig sein, denn die sind noch sehr empfindlich und aus dem Grund würde ich an Deiner Stelle mit den Kleinen zum Tierarzt geben, der Dir dann das entsprechende Mittel gibt.

Ich kenne Kokosflocken zum Backen für uns Menschen und Kokosöl gegen Flöhe, aber auch da wäre ich bei Babykatzen vorsichtig.

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Kommentar von Juliwuli
12.06.2016, 21:00

Ich werd es ihnen solang sie klein sind nicht mehr geben

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Kenne das mit kokosöl

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Kommentar von Juliwuli
12.06.2016, 20:30

Kokosflocken sollen auch helfen. 

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Kommentar von einhornn221
12.06.2016, 20:39

Kokosöl habe ich auch bei meiner babykatze und Futter gemischt und auf das Fell gegeben, hilft gegen Flöhe

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Kommentar von einhornn221
12.06.2016, 20:45

Bitte:)

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