Frage von Urlewas, 99

Hat jemand Erfahrung mit entzündetem Nackenband?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von beglo1705, 64

Ja. Mein Hengstle hatte das, als ich ihn damals geholt hab. Er hatte eine Beule, die wahrscheinlich durch falsche Ausrüstung oder einen Unfall entstand. Das hat sich dann weiter entwickelt, so dass der TA das punktiert hatte um zu sehen, ob da was bakteriell infiziert ist. Und so war´s dann auch:

Also unter´s Messer, raus mit dem Zeug und ein Teil des entzündeten Nackenbandes (das war direkt knotig) kam auch gleich mit weg. Die Heilung dauerte ca. 3 Monate, bis wir langsam wieder anfangen konnten.

Hast einen Verdacht, dass dein Pferd das hat?

Kommentar von Urlewas ,

  Ein Pferd, welches ich ab und zu reite, hat keine Beule, aber schüttelt immer wieder mal unwirsch den Kopf und schabt die Nase an der Wand entlang. Hat vor paar Wochen eine Spritze hinter die Ohren bekommen, aber es scheint nicht viel geholfen zu haben - allerdings hat das Pferd wie es scheint jetzt die "Händigkeit getauscht"...
Der Eigentümer ist nicht sehr gesprächig. :-/

Kommentar von beglo1705 ,

Mal ganz konkret nachfragen beim Halter, was der TA meint und was da gespritzt wurde (könnt mir auch Cortison vorstellen, ggf. Kalkablagerungen?)

Kannst du bei dem Pferd das Nackenband erfühlen, oder ist das eher "schwammig"?

Wenn das Pferd die Hand tauscht, kann das auch von Rückenschmerzen oder von den Halswirbeln ausgehen.

Kommentar von Urlewas ,

Schwammig ist da nix. Er sprach was von entzündungshemmendem, schmerzstillendem Mittel, was da gespritzt wurde. 

Wenn da Kalk wäre, geht das denn auch mit Cortison spritzen weg, oder muss man da so machen, oder wird das was größeres...?

Kommentar von beglo1705 ,

Bei Verkalkungen wird´s etwas komplizierter, angeblich kann hier eine Stoßwellentherapie helfen, das hab ich aber noch nie gesehen und mir ist auch niemand bekannt, der das hätte machen lassen beim Pferd. Blutegel kommen da auch noch manchmal in Frage zur Blutverdünnung.

Man kann Cortison geben gegen eine fortschreitende Entzündung, die Dauer der anhaltenden Wirkung ist unterschiedlich. Hm, ja kann schon was größeres werden, unter Umständen kann das zur Unreitbarkeit führen. Wär traurig.


Kommentar von VanyVeggie ,

Ich habe Erfahrung mit Stoßwellentherapie. Habe das bei meinem Wallach machen lassen.  Auch bei unserem ehemaligen Schäfi-mix wegen seiner Hüfte und bei mehreren Kaninchen. Bei fast allen hat sich Kalk eingelagert. Die Stoßwellentherapie hat immer ganz gut geholfen. Ist allerdings nicht grade billig und man muss jemanden finden, der das richtig macht. 

Iwest gibt ganz guten Rat zum Thema Stoßwellentherapie und passen dementsprechend auch ein MiFu an. Steht auf ihrer Seite. Ansonsten kann man auch anrufen. 

Kommentar von Urlewas ,

Müßte  man das Pferd dann wo hin bringen, oder ist das ein mobiles Gerät? Und wo liegt da der Kostenrahmen ( gaaaanz grob)?

Ich schau mal auf der Seite von denen, aber meist findet man auf einer Homepage über Kosten ja nix raus. 

Kommentar von VanyVeggie ,

Das geht auch mobil. Ich habe damals 250 Euro bezahlt. Wenn man sich in den Pferdeforen umschaut, dann schwankt der Preis immer zwischen 200-300 Euro. 

Kommentar von beglo1705 ,

Ja dann sag ich auch mal danke für die info. Das wusste ich so auch nicht. 

Kommentar von Urlewas ,

Vielen Dank für die Information ! Vermutlich ist es da mit einer Behandlung nicht getan, und Anfahrt kommt dazu. Heißt im Klartext, wenn der Halter nicht bereit sein sollte, an die  1000€ Zu investieren, wird das nix mehr, oder 😩

Kommentar von beglo1705 ,

Soweit mir bekannt, meine ich dass bei 3maliger Therapie eine Ausheilungsquote von 70-80% erreicht werden kann, dann hättest du Recht mit den Kosten in etwa.

Nein, das führt bei fortgeschrittenem Krankheitsbild zur Unreitbarkeit, weil oftmals auch die Schleimbeutel und die Halswirbel in Mitleidenschaft gezogen werden und das ist (könnt ich mir vorstellen) bestimmt sehr schmerzhaft für ein Pferd, das ja durch´s Genick geritten werden soll und Rittigkeit geht nur schmerzfrei bei voller Bewegungsfreiheit.

Was man unterstützend machen kann, sind med. Blutegel setzen beim Pferd.

Ich hab mal bissi gestöbert, vielleicht ist da ja was Brauchbares dabei um die Beschwerden des Pferdes zu lindern:

http://www.klassikreiten.de/viewtopic.php?p=185172&sid=02723ed2a9f21e6536231...

Kommentar von Urlewas ,

Danke

Expertenantwort
von Urlewas, Community-Experte für Pferde, 58

Ein Pferd, welches ich ab und zu reite, hat keine Beule, aber schüttelt an und zu unwirsch den Kopf und schabt die Nase an der Wand entlang. Hat vor paar Wochen eine Spritze hinter die Ohren bekommen, aber es scheint nicht viel geholfen zu haben - allerdings hat das Pferd wie es scheint jetzt die "Händigkeit getauscht"...

Der Eigentümer ist nicht sehr gesprächig.  :-/

Kommentar von beglo1705 ,

Besten Dank für das Sternchen ;-)

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