
sehr anstrengend und selten glücklich für den Gesunden!
Ich verstehe deine Frage nicht. Welchen Rat suchst du, was befürchtest du?
heureka47 am 24. August 2009 23:48 Nooky will wissen, wie die Chancen sind; obs bei anderen geht oder eher nicht. Danach will sie wohl ihre Entscheidung treffen - und nicht nach der Einschätzung der beiden konkret beteiligten Personen.

fals jemand fragt was das ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung ..und ich habe eine sehr gute freundin über 20 jahren die das hat
Freshbody am 23. August 2009 09:59 danke
das muss die hölle sein. für den betroffenen und auch für die angehörigen. letztens lief darüber im wdr eine reportage, die hat darüber sehr gut informiert.
heureka47 am 24. August 2009 23:49 Die Medien berichten oft sehr spektakulär! Das sollte man nicht verallgemeinern! Kommt allein auf die beiden beteiligten Menschen an!
liebe(r) heureka, es handelte sich hier bei nicht um eine spektakuläre hollywood inszenierung sondern um eine reportage, welche menschen mit diesem schicksal aufzeigte und deren leben darlegte.es ist die hölle, ich kenne auch so jemanden. für den betroffenen selbst ist es schrecklich (weil er immer als aussenseiter dar steht) und für alle die damit zu tun haben auch. aber an deinen kommentaren, die du hier ja zu allem und jedem abgibst, sieht man, dass du das viel zu leger siehst.

was sit bipolarer erkrankung
MtDenali am 23. August 2009 10:00 Die Bipolare affektive Störung (auch bekannt unter dem Begriff „manisch-depressive Erkrankung”) ist eine psychische Störung und gehört zu den Affektstörungen. Sie zeigt sich bei den Betroffenen durch episodische, willentlich nicht kontrollierbare und extreme Auslenkungen des Antriebs, der Aktivität und der Stimmung, die weit außerhalb des Normalniveaus in Richtung Depression oder Manie schwanken. wikipedia

ohh du hast es nicht liecht oder?
heureka47 am 24. August 2009 23:50 Wieso? Wenn der Betroffene die richtigen Medikamente nimmt, kann er "lammfromm" und weitgehend "normal" sein.

wenn das ganze therapiert wird, ist es kein problem...
Ich muss sagen, ich hatte mit der Person nur eine freundschaftliche Beziehung: Extrem anstrengend. Besonders schlimmfinde ich die Tatsache, dass Aussagen nicht ernst genommen werden können. Aus Depression heraus diese Aussage, in der Manie komplett widerrufen. Solche Menschen neigen auch in Manien zum fremdgehen, wollte ich nur hinzufügen. Wenn du spezielle fragen hast, frage...

Bei einer dauerhaften Beziehung zu einem bipolaren Menschen ist es wichtig, dass man ein Grundverständnis der Krankheit hat und sich damit bereit erklärt dies anzuerkennen und mit zu leben. Wichtig sollte jedoch sein, dass sich derjenige auch behandeln lässt. Mittlerweile gibts viele wirklich gute therapeutische Angebote. Auch besteht die Möglichkeit einer Paartherapie bzw. Paarberatung.
Das hängt in starkem Maße davon ab, wie stark diese Störung ist und wie gut sie behandelt ist. Es gibt Menschen, bei denen es kaum noch zu vor allem manischen Phasen kommt. Diese Phasen sind vielleicht sogar die schlimmeren...
heureka47 am 24. August 2009 23:54 Betroffene berichten, daß ungebremste manische Phasen ganze Beziehungsnetze, Partnerschaften und wirtschaftliche Existenzen vernichten können. Deshalb sind - unabhängig von möglicher Psychotherapie - die heute gut wirksamen Medikamente wichtig (vor allem Phasenprophylaktika).

Gute, stabile Beziehung hat immer sehr viel zu tun mit der Bereitschaft, immer wieder bedingungslose Liebe anzustreben.
Hmm... Ich glaube allerdings schon, daß ständig eine Gradwanderung gemacht werden muß in einer Beziehung zw. Betroffenem & Partner / Freunde / Familie! Nur die Liebe allein kann wohl nicht helfen, da ja auch die Gefahr besteht, daß Helfende Schaden nehmen und evtl. zerberechen können und dann wiederum Hlfe benötigen.
Dann ist es kein wirklich Gesunder! Ein wirklich gesunder Mensch ist bedingungslos glücklich und der weiß eben auch was bedingungslose Liebe ist und hat kein wirkliches Problem damit.