Schafft man das so "nebenbei" , also neben dem Beruf, wenn die Hochschule den Arbeitsaufwand auf 20 Std./Woche ansetzt?
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je nachdem, wie gut du lernen kannst und wie hoch deine auffassungsgabe ohne Lehrer Dozenten ist, kannst du es schaffen
Das kommt darauf an: Welcher Studiengang, ist zu Hause ein Kind zu versorgen,... Prinzipiell würde ich dies sonst schon bejahen, da es meine Freundin sogar mit Kind geschafft hat. Und 20 h in der Woche sind auf 6 Tage verteilt ein bisschen mehr als 3 Stunden.
Ein Fernstudium ist immer zu empfehlen, wenn man Familie und Arbeit unter einen Hut bekommt. Doch die Kosten müssen genau kalkuliert werden, da sonst böse Überraschungen auf einen warten können. (Studiengebühren, Prüfungsgebühren, Lernmaterial etc.)

Einfach ist es nicht. Meine Tochter hat es gemacht. Sie hatte drei bis vier mal Vorlesung in der Woche. Musste aber in der Firma noch Überstunden machen. Und hatte einen verständnislosen Partner. Teilweise war sie so fertig, dass ich ihr riet abzubrechen. Aber sie wollte es auf jeden Fall durchziehen und hat es auch mit sehr gutem Ergebnis gepackt.
Drei- bis viermal "Vorlesung"? Dann hat sie aber kein klassisches Fernstudium gemacht.
Ein Fernstudium ist nicht so einfach zu bewältigen - das ist Dir aber eh klar.
Du brauchst sehr viel Selbstdisziplin, und Du brauchst natürlich die Freiräume, in denen Du lernen kannst.
Wenn die Hochschule den zeitlichen Aufwand mit 20 Stunden angibt, bedeutet das nicht, daß Du tatsächlich 20 Stunden brauchst. Es hängt von Deinem eigenen Lerntempo und Deinen Lernerfahrungen ab. Unter Umständen benötigst Du mehr Zeit - und dann eben mehr Semester. Nimm Dir nicht zu viel pro Semester vor, lieber kleinere Häppchen, die Du dafür auch schaffst.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, daß es absolut hilfreich ist, wenn man sich regelmäßig (durchaus auch an festen Terminen) mit anderen trifft, die dasselbe studieren, mit denen man zusammen lernen kann. Manche Dinge werden einem im Gespräch, in der Diskussion erst richtig klar. - An der Fernuniversität Hagen gibt es dafür die sogenannten Kontaktlisten und auch wohnortnahe mentorielle Betreuung.
Es ist zu schaffen,aber schon enorm und sollte nicht unterschätzt werden. Denn nach einem 8 Stunden-Arbeitstag JEDEN Tag noch 3 Stunden pauken, das schlaucht ganz schön und da bleiben Familie,Freunde ganz schön auf der Strecke.