Frage von ROHFUX,

hat jemand erfahrung mit alkoholentzug?

Hi, trinke jetzt schon seit recht langer zeit ca.15jahre, bin jetzt 30.hab recht früh mit bier angefangen, seit ca.4 jahren hardcore .1.5-2 flachen vodka amtag.das schräge ist aber ich bin noch total fit,arbeite auch körperlich ziehmlich hart, das einzigste ist dass ich sehr schnell sehr viel schwitze, ist mir auch klar der rotz muss ja raus. das problem ist dass ich sehr gerne trinke, bin absolut friedlich und gesselig, auch meine sozialen kontakte wie auch arbeitstelle leiden nicht darunter. war aber trotdem mal beim arzt, war auch recht ehrlich und diverse untersuchungen wurden durchgeführt.leber hat nen gamma wert von knapp 800, die andren 4 werte sind auch dreistellig, gibt leute mit über 3500. meine eigentliche frage ist wie stark habe ich mir den entzug vorzustellen, denn bis jetzt hatte ich noch keinen( habe ja auch max.10 stunden trinkunterbrechung)?Und ist das mittel "distra", welches beim stationären Entzug genommen werden kann zu empfehlen? möchte eigentlich nur 10 tage entgiften und therapie erst mal hinten anstellen. würde micg freuen wenn jemand mit erfahrung antwort geben kann, bitte nur leute die wirklich exessiv getrunken haben oder noch trinken und vielleicht schon nen entzug hinter sich haben. vielen dank im voraus lg

Hilfreichste Antwort von Beutelkind,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

"...und therapie erst mal hinten anstellen..."

Hallo ROHFUX!

Deine gedankliche Beschäftigung mit dem Thema ist ja schon mal SUPER! :)

Und so eine Entgiftung freut Deinen Körper natürlich immer - mit oder ohne Distra! :)

Das eigentliche Thema (... ohne Alk leben) hast Du aber mit einer Entgiftung allein erst angerissen...

Die Herausforderung liegt im TROCKEN BLEIBEN...

Vielen hilft da die Unterstützung ähnlich betroffener Menschen - "Therapie" genannt...

...Einigen hilft das aber gar nix! :)

Letzten Endes mußt DU entscheiden, was für Dich hilfreich ist... Wie Du leben willst...

...Wer unter Umständen Deine Entscheidungsbefugnis untergraben könnte...^^ - Sollte der Supergau eintreten...^^

Schau' auch mal hier 'rein: http://www.a-connect.de/index.php

Viel Glück! Beutelkind

Kommentar von Beutelkind,

Gleich zwei Sterne von Dir - ich freu' mich sehr!! Lieben Dank dafür!!!

Antwort von schulle2,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich trink auch viel Bier, und deswegen leg ich im Jahr immer mehrwöchige Alkoholpausen ein. Da stört es mich auch nicht, wenn noch eine Stiege Bier im Keller steht. Es muß auch mal ohne Alk gehen, und das klappt ohne Probleme. Und wenn man dann nach vier oder fünf Wochen ohne wieder mal eine Flasche Bier trinkt: herrlich! Und laß vor allem die harten Drogen weg.

Kommentar von ROHFUX,

danke schulle für die antwort, das kann ich gut verstehen dass so en bier um einiges besser schmeckt:). harte drogen hab ich hinter mir,hatte damit weniger probleme..., gut ich habe nie gedrückt.kanns sogar an einer hand abzählen wann ich diesen sommer was geraucht hab. nochmal danke lg

Antwort von helrich,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du solltest Dich an eine Suchtberatungsstelle in Deiner Nähe wenden. http://www.a-connect.de/bera.php

Kommentar von ROHFUX,

danke für eure antworten, habe die stelle schon längere zeit im auge, war auch schon bei einer suchtberaterin.

Antwort von naominoelle,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo! Da ich mich gerade wieder mit dem Thema Alkoholismus beschäftigt habe, erst mal eine Frage: Warum trinkst Du? Die Frage nach der Gesundheit ist ja ganz nett, aber ich glaube, dass man mit Alkohol etwas "abmildern, wegspülen und verdrängen" möchte, das man nüchtern nicht mit sich selbst ausmachen kann. Daher ist die Therapie, wenn es eine gute ist, im Grunde wichtiger, als der Entzug selbst, sozusagen. Ein Magersüchtiger muss ja auch nicht das Essen lernen, sondern seine Wahnnehmung verändern und die Probleme bewältigen, die ihn zur Magersucht geführt haben. Mich würde es selbst interessieren, warum ich den "Dusel-Zustand" brauche, allerdings bin ich selbst ein "Kontroll-Freak" und mag daher das Gefühl überhaupt nicht, nicht Chef der Lage zu sein. In meinen Augen ist bei Alkoholsüchtigen der Alkohol als Teufel anzusehen, der Dich kaputt machen will. Laß Dir das nicht von diesem Teufel gefallen! Solange Du den Teufel nicht abschüttelst, wird er Dich immer wieder rumkriegen! Du solltest diesen Teufel bekämpfen, denn er macht Dir nur vor, Dein Freund zu sein! Leider siehst Du das erst, wenn Du ihn bereits besiegt hast...! Keine Angst vor der Therapie! Ein gebrochenes Bein würdest Du ja auch behandeln lassen, warum sollte es mit der Seele etwas anderes sein?! Kein Mensch braucht Alkohol, wenn man ihn bräuchte, würde es ja nicht auch (viele) Menschen geben, die es ohne schaffen, das Leben zu leben. Du bist in etwas hineingeraten, aus dem Du Dir heraushelfen lassen kannst und es ist nicht schlimm, dazu Hilfe anzunehmen! Sei kein Opfer einer Flüssigkeit, die Dich regiert und lenkt und steuert! Der Entzug wird bestimmt nicht so leicht, aber Du kämpfst ja schließlich auch mit dem Teufel! Auch wenn er heute noch ein Freund zu sein scheint, er bestimmt, was Du tust. Aus freien Stücken kannst Du ihn nicht lassen, also hat er das Sagen über Dich. Sei stolz und besiege ihn, zeig ihm, dass DU das Sagen in Deinem Leben hast, komplett! Du wirst danach auch gar kein soo großes Interesse mehr an diesem Teufel haben, weil Du erkennen wirst, dass er Dich nur benutzt hat. Was glaubst Du, wie stark Du Dich fühlen kannst, wenn Du ihn besiegt hast? Das wird Dir die Stärke und das Selbstbewußsein geben, von der Du den Rest Deines Lebens profitieren kannst. Es tut mir Leid, dass Du dazu diese schwere Zeit erst einmal meistern musst. das hast Du sicher nicht verdient! Niemand wird einfach so zum Alkoholiker. Vielleicht weißt Du, was Dein Problem ist, dass Du "ertränken" möchtest, viell. hast Du nicht mal einen blassen Schimmer. In der Therapie wird es Dir aber sicher bald dämmern. Dann füllst Du dieses Defizit aus und brauchst keinen Alkohol mehr (leicht gesagt). Wenn Du den Absprung nicht machst, hast Du am Ende ein fremdbestimmtes Leben geführt, weil der Teufel in Deinem Kopf Dir sagt, was Du tun sollst. Er sagt Dir "Mach die Flasche auf", egal, wie lange Du davor stehst und versuchst, sie nicht zu öffnen, er wird Dich rumkriegen. Sei nicht das Opfer, lass das nicht mit Dir machen! Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut dazu, sei Dir sicher: der Kampf wird belohnt werden. Trockene Alkoholiker werden nicht als Versager angesehen, weil sie getrunken haben, sie werden (aus Erfahrung) bewundert, weil deutlich wird, dass hier jemand sehr stark war und als Sieger aus einem Kampf hervorgegangen ist. Die Leute werden immer auf Deinen Rückfall "warten", bleibt der aus, werden Sie großen Respekt vor Deiner Leistung haben! Gib nicht auf, gib DICH nicht auf. Nutze die Hilfe eines Therapeuten, der nicht vom Teufel gesteuert wird und immun dagegen ist. Verlass Dich auf jemanden, der Dir raushilft, dass Du hineingeraten bist, ist nicht Deine Schuld! Alles Gute!

Kommentar von ROHFUX,

hi ,vielen dank für deine ausführliche antwort.Das mit dem verdrängen hat sicher am anfang zugetroffen, aber nach so nem langen konsum ist es auch einfach die gewohnheit und dass man sich selbst gar nicht nüchtern kennt, viell. ist auch ne angst da, wer man nüchtern ist. denn jegliche entscheidung sei es job-,partner- oder ne andere wahl, wurden ja alle im berauschten zustand getroffen.und ich muss sagen die entscheidungen waren zum grössten teil nicht verkehrt.dennoch mach mir da sicher etwas vor wenn ich glaube es könnte so weitergehen.deshalb entgiften dann therapie, wird sicher nicht einfach, werde aber mein bestes versuchen.nochmals danke für deine antwort. lg:)

Kommentar von ROHFUX,

hi ,vielen dank für deine ausführliche antwort.Das mit dem verdrängen hat sicher am anfang zugetroffen, aber nach so nem langen konsum ist es auch einfach die gewohnheit und dass man sich selbst gar nicht nüchtern kennt, viell. ist auch ne angst da, wer man nüchtern ist. denn jegliche entscheidung sei es job-,partner- oder ne andere wahl, wurden ja alle im berauschten zustand getroffen.und ich muss sagen die entscheidungen waren zum grössten teil nicht verkehrt.dennoch mach mir da sicher etwas vor wenn ich glaube es könnte so weitergehen.deshalb entgiften dann therapie, wird sicher nicht einfach, werde aber mein bestes versuchen.nochmals danke für deine antwort. lg:)

Antwort von Samylia,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Du wirst sowieso nicht direkt vom Entzug zur Therapie geschickt. Da müssen ja erst Anträge ausgefüllt werden und das ganze muss genehmigt werden.

Ich nehme an, du sprichst von einer Entgiftung in einer Klinik? Mach das blos nicht allein zu Hause, bei deinen Trinkmengen und Gewohnheiten könnte das sonst lebensgefährlich werden.!!! Niemand trinkt ohne Grund und ein Leben ohne Alk funtkoniert nicht, indem man den Stoff nur einfach weglässt- das ist der Sinn, weshalb eine Therapie früher oder später auf eine Entgiftung folgen sollte.

Antwort von zittipower,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich kann Dir erzählen wie ich es geschafft habe. Melde Dich als Freund an und Du erhälst alle Informationen von mir..Mit dem Specht hast Du dann zwei Profis an Deiner Seite

Antwort von Specht,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Melde Dich als Freund bei mir an und ich werde Dir wertvolle Information schreiben. @Specht !!!

Kommentar von ROHFUX,

ok ist passiert danke dir

Antwort von Miraculix1110,

Seit 4 Jahren 1,5 - 2 Flaschen Wodka, du bist verdammt robust. Du bleibst aber nicht immer 30. Das kann verdammt schnell abwärts gehen. Ich spreche aus Erfahrung (bei der gleichen Wodka Menge) Mach so schnell wie möglich so eine Entgiftung. Mach dir um das Medikament keine Gedanken. Es gibt auch Menschen die allergisch auf Distra reagieren. Aber auch das kann dir egal sein. Die merken das recht schnell, und es gibt Alternativen. Einfach mal weg von dem Alk. Und dann mal in Ruhe über eine Therapie nachdenken.

Antwort von gayboy3,

nimm einfach all deinen mut zusammen und versuche so lange durchzuhalten wie möglich

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