Frage von ROHFUX 10.09.2012

hat jemand erfahrung mit alkoholentzug?

  • Hilfreichste Antwort von Beutelkind 10.09.2012
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    "...und therapie erst mal hinten anstellen..."

    Hallo ROHFUX!

    Deine gedankliche Beschäftigung mit dem Thema ist ja schon mal SUPER! :)

    Und so eine Entgiftung freut Deinen Körper natürlich immer - mit oder ohne Distra! :)

    Das eigentliche Thema (... ohne Alk leben) hast Du aber mit einer Entgiftung allein erst angerissen...

    Die Herausforderung liegt im TROCKEN BLEIBEN...

    Vielen hilft da die Unterstützung ähnlich betroffener Menschen - "Therapie" genannt...

    ...Einigen hilft das aber gar nix! :)

    Letzten Endes mußt DU entscheiden, was für Dich hilfreich ist... Wie Du leben willst...

    ...Wer unter Umständen Deine Entscheidungsbefugnis untergraben könnte...^^ - Sollte der Supergau eintreten...^^

    Schau' auch mal hier 'rein: http://www.a-connect.de/index.php

    Viel Glück! Beutelkind

  • Antwort von schulle2 10.09.2012
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich trink auch viel Bier, und deswegen leg ich im Jahr immer mehrwöchige Alkoholpausen ein. Da stört es mich auch nicht, wenn noch eine Stiege Bier im Keller steht. Es muß auch mal ohne Alk gehen, und das klappt ohne Probleme. Und wenn man dann nach vier oder fünf Wochen ohne wieder mal eine Flasche Bier trinkt: herrlich! Und laß vor allem die harten Drogen weg.

  • Antwort von helrich 10.09.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du solltest Dich an eine Suchtberatungsstelle in Deiner Nähe wenden. http://www.a-connect.de/bera.php

  • Antwort von naominoelle 11.09.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo! Da ich mich gerade wieder mit dem Thema Alkoholismus beschäftigt habe, erst mal eine Frage: Warum trinkst Du? Die Frage nach der Gesundheit ist ja ganz nett, aber ich glaube, dass man mit Alkohol etwas "abmildern, wegspülen und verdrängen" möchte, das man nüchtern nicht mit sich selbst ausmachen kann. Daher ist die Therapie, wenn es eine gute ist, im Grunde wichtiger, als der Entzug selbst, sozusagen. Ein Magersüchtiger muss ja auch nicht das Essen lernen, sondern seine Wahnnehmung verändern und die Probleme bewältigen, die ihn zur Magersucht geführt haben. Mich würde es selbst interessieren, warum ich den "Dusel-Zustand" brauche, allerdings bin ich selbst ein "Kontroll-Freak" und mag daher das Gefühl überhaupt nicht, nicht Chef der Lage zu sein. In meinen Augen ist bei Alkoholsüchtigen der Alkohol als Teufel anzusehen, der Dich kaputt machen will. Laß Dir das nicht von diesem Teufel gefallen! Solange Du den Teufel nicht abschüttelst, wird er Dich immer wieder rumkriegen! Du solltest diesen Teufel bekämpfen, denn er macht Dir nur vor, Dein Freund zu sein! Leider siehst Du das erst, wenn Du ihn bereits besiegt hast...! Keine Angst vor der Therapie! Ein gebrochenes Bein würdest Du ja auch behandeln lassen, warum sollte es mit der Seele etwas anderes sein?! Kein Mensch braucht Alkohol, wenn man ihn bräuchte, würde es ja nicht auch (viele) Menschen geben, die es ohne schaffen, das Leben zu leben. Du bist in etwas hineingeraten, aus dem Du Dir heraushelfen lassen kannst und es ist nicht schlimm, dazu Hilfe anzunehmen! Sei kein Opfer einer Flüssigkeit, die Dich regiert und lenkt und steuert! Der Entzug wird bestimmt nicht so leicht, aber Du kämpfst ja schließlich auch mit dem Teufel! Auch wenn er heute noch ein Freund zu sein scheint, er bestimmt, was Du tust. Aus freien Stücken kannst Du ihn nicht lassen, also hat er das Sagen über Dich. Sei stolz und besiege ihn, zeig ihm, dass DU das Sagen in Deinem Leben hast, komplett! Du wirst danach auch gar kein soo großes Interesse mehr an diesem Teufel haben, weil Du erkennen wirst, dass er Dich nur benutzt hat. Was glaubst Du, wie stark Du Dich fühlen kannst, wenn Du ihn besiegt hast? Das wird Dir die Stärke und das Selbstbewußsein geben, von der Du den Rest Deines Lebens profitieren kannst. Es tut mir Leid, dass Du dazu diese schwere Zeit erst einmal meistern musst. das hast Du sicher nicht verdient! Niemand wird einfach so zum Alkoholiker. Vielleicht weißt Du, was Dein Problem ist, dass Du "ertränken" möchtest, viell. hast Du nicht mal einen blassen Schimmer. In der Therapie wird es Dir aber sicher bald dämmern. Dann füllst Du dieses Defizit aus und brauchst keinen Alkohol mehr (leicht gesagt). Wenn Du den Absprung nicht machst, hast Du am Ende ein fremdbestimmtes Leben geführt, weil der Teufel in Deinem Kopf Dir sagt, was Du tun sollst. Er sagt Dir "Mach die Flasche auf", egal, wie lange Du davor stehst und versuchst, sie nicht zu öffnen, er wird Dich rumkriegen. Sei nicht das Opfer, lass das nicht mit Dir machen! Ich wünsche Dir die Kraft und den Mut dazu, sei Dir sicher: der Kampf wird belohnt werden. Trockene Alkoholiker werden nicht als Versager angesehen, weil sie getrunken haben, sie werden (aus Erfahrung) bewundert, weil deutlich wird, dass hier jemand sehr stark war und als Sieger aus einem Kampf hervorgegangen ist. Die Leute werden immer auf Deinen Rückfall "warten", bleibt der aus, werden Sie großen Respekt vor Deiner Leistung haben! Gib nicht auf, gib DICH nicht auf. Nutze die Hilfe eines Therapeuten, der nicht vom Teufel gesteuert wird und immun dagegen ist. Verlass Dich auf jemanden, der Dir raushilft, dass Du hineingeraten bist, ist nicht Deine Schuld! Alles Gute!

  • Antwort von Samylia 10.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du wirst sowieso nicht direkt vom Entzug zur Therapie geschickt. Da müssen ja erst Anträge ausgefüllt werden und das ganze muss genehmigt werden.

    Ich nehme an, du sprichst von einer Entgiftung in einer Klinik? Mach das blos nicht allein zu Hause, bei deinen Trinkmengen und Gewohnheiten könnte das sonst lebensgefährlich werden.!!! Niemand trinkt ohne Grund und ein Leben ohne Alk funtkoniert nicht, indem man den Stoff nur einfach weglässt- das ist der Sinn, weshalb eine Therapie früher oder später auf eine Entgiftung folgen sollte.

  • Antwort von zittipower 10.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich kann Dir erzählen wie ich es geschafft habe. Melde Dich als Freund an und Du erhälst alle Informationen von mir..Mit dem Specht hast Du dann zwei Profis an Deiner Seite

  • Antwort von Specht 10.09.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Melde Dich als Freund bei mir an und ich werde Dir wertvolle Information schreiben. @Specht !!!

  • Antwort von Miraculix1110 20.02.2014

    Seit 4 Jahren 1,5 - 2 Flaschen Wodka, du bist verdammt robust. Du bleibst aber nicht immer 30. Das kann verdammt schnell abwärts gehen. Ich spreche aus Erfahrung (bei der gleichen Wodka Menge) Mach so schnell wie möglich so eine Entgiftung. Mach dir um das Medikament keine Gedanken. Es gibt auch Menschen die allergisch auf Distra reagieren. Aber auch das kann dir egal sein. Die merken das recht schnell, und es gibt Alternativen. Einfach mal weg von dem Alk. Und dann mal in Ruhe über eine Therapie nachdenken.

  • Antwort von gayboy3 10.09.2012

    nimm einfach all deinen mut zusammen und versuche so lange durchzuhalten wie möglich

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