Hat jemand eine halbwegs einfache Erklärung für Gravitationswellen?

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7 Antworten

Vor vielen Jahren wendete ich mich mit meinen Beobachtungen hinsichtlich gravitativer Wellen und Auswirkungen bis zu unserer Erde an Institute und Zeitungen, doch ohne Resonanz. Daher erlebte ich diese Tage wie eine wirklich schöne Bestätigung meiner Arbeiten zu diesem Thema. Vielleicht ganz interessant finde ich den Vergleich zwischen den beiden schwarzen Löchern und der Supernova 1987 A.

Mit dem Glück, dass diese Sternexplosion damals in relativ großer Nähe statt fand, hatte ich sofort danach mit einem Beobachtungssystem begonnen, die Häufigkeit von damals auffallend aktuellen Begriffen in Medien in ein Zahlensystem einzutragen, ähnlich wie die Suche nach Interferenzen. Nach dem Aufleuchten um 5.00 Uhr morgens habe ich mich gezielt diesem neuen Blickwinkel gewidmet. Ab dem Nullpunkt, der Supernova, zeigte nämlich eine von mir erstellte Grafik (Nr. 2) eine steile Aufwärtstendenz wie mit dem Lineal gezogen; in Zusammenhang damit zeichnete sich auch die Entwicklung des Klimawandels bis heute klar erkennbar ab. Dank der wenn auch minimalen Energieerhöhung durch die gravitative Supernova-Auswirkung bis zu uns, wurde ein heftiges Abkühlen des Planeten verhindert, das infolge der Atomversuche bis 1963 eingetreten wäre, was schwere Ernteausfälle weltweit zur Folge gehabt hätte und sich daraus ergebende weitere Katastrophen. Diese Zeit von sieben Jahren davor und sieben Jahren danach wurden für mich ein interessantes Messfeld, wegen des bereits damals von mir angenommen und grafisch dargestellten Zitterns aus diesem Hindurchfließen gravitativer Wellen/Kräfte durch die stationäre Schwerkraft.
Meine Voraussage geht dahin, dass die Gravitation nicht etwa sich auf den Erdboden, die Luft usw. beschränkt, sondern darüber hinaus bis hinein in unsere Hirnphysiologie wirkt, bin in den atomaren Bereich von quasi allem, was sich auf dem Planeten befindet. Jede Gliazelle, jedes Neuron, auch wenn es sich übertrieben anhört, war davon betroffen, als die Welle damals die Erde erreicht. So beobachtete ich im Zuge meiner Studien anhand einer anderen Grafik (Nr. 1), dass es schon zwei Jahre später den Mauerfall gab bzw. auch den Bruch dessen, was bis dahin Ost und West getrennt hatte. Ab der Sternexplosion traten auch plötzlich die Selbstmordattentäter gegen Israel in Erscheinung. Zeitlich, noch vor dem Aufleuchten der Supernova: Nach erfolglosem Ratifizieren in Reykjavík, um eine Einigung im Atomsperrvertrag zu finden, wurde nur schon ein halbes Jahr nach der Sternexplosion auf Malta das Versäumte eilig nachgeholt. Ab 1987 war es verpönt, mit dem Säbel der Kernwaffen zu drohen, also eine geistige feinere oder vernünftigere Ausrichtung war sich in Herz und Verstand am Etablieren. Es gebe noch viele weitere Beobachtungen hier zu erwähnen, die mit Eintreffen der gravitativen Auswirkungen der Supernova einen konstruktiv zu nennenden Systembruch in diesem Ereignis erkennen lassen oder unter Beweis stellen, im zeitlichen Anschluss an die Sternexplosion, doch das würde hier den Rahmen sprengen und habe es anderswo schriftlich festgehalten.
Im Schlaf sind unsere Hirnströme weniger zielgerichtet und in den verschiedenen Phasen werden alle möglichen Tendenzen in die Traumwelt mit-integriert.
Wie auf dem Weg seiner Schwingung eines asymmetrischen Doppel-Pendels, grob gesagt, werden die Hirnströme über Botenstoffe und elektromagnetische Spuren frei, und auch durch die Fluktuationen zusätzlicher Gravitation die Aufarbeitung der vergangenen Tage und die Erwartung des jeweils neuen Tages in weitere Freiheitsgrade transferiert; dies geschieht jeweils bei jedem individuell nach der im innersten Charakter stabilisierten geistig-emotionalen Tendenz. Seit 30 Jahren bin ich damit beschäftigt zu verstehen, wie das sozial kompetente Miteinander-umgehen  global sich entwickelt. Als ich in meiner - schon lange vor der Supernova angelegten - Beobachtungs-Grafik (Nr. 1) erkannte, dass auch physikalische Naturphänomene Einfluss haben könnten, wurde ich durch Intuition auf den noch in der Ferne liegenden Punkt der Supernova 1987 A aufmerksam, denn es drängte mich danach, eine Zeichnung anzufertigen (1976), worauf unter anderem auch zwei Sonnen drauf "mussten", ferner zwei Wolkenkratzer, mit 2 Raketen davor, 2 Atombombenexplosionen, ein riesiger Baum... und verschiedenes Anderes, intuitiv halt. Bis jetzt nahm ich an, sie, die zwei Sonnen stünden ausschließlich für die so stark Einfluss nehmende Supernova und unsere Sonne. Doch jetzt könnten die zwei gezeichneten Sonnen durchaus auch für die zwei schwarzen Löcher stehen, die ja mit zwei mal 30 Sonnen in Verbindung stehen und das für mich Verblüffende: ebenso aus derselben Richtung, nämlich der Magellanschen Wolke. Mit einem Kreis ganz rechts kennzeichnete ich dieses Ereignis in die Grafik (Nr. 1) weiter auf bis 1993. Der Ort der beiden nun dedektierten schwarzen fusionierten Löcher liegt ausgerechnet dort im Universum, aus welcher Richtung  man auch die Supernova 1987 A fokussierte und auch hier eine zielgenaue Linie bis zu unserer Erde ziehen könnte. - Gruß HaWebi (Kosmogenethik)



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Kommentar von LieberKiffer
17.02.2016, 13:43

Dies ist zwar die längste Antwort, nach meiner Meinung aber in keinem Falle die "Hilfreichste Antwort". Ich bin zwar nicht der Fragesteller und deshalb auch nicht berechtigt dieses Prädikat zu vergeben, mein Favorit aber wäre die Antwort von "derastronom". Kurz und präzise und vor allem richtig ;-)

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Du kannst dir vorstellen, dass eine leichte Person auf einem Trampolin steht. von unten her gesehen, dehnt sich das Netz ein wenig aus. Steht eine sehr dicke Person auf dem Trampolin, ist die Ausdehnung viel grösser. Stehen zwei sehr dicke Personen auf einem Trampolin und ziehen sich gegenseitig wegen der Gravitationskraft an und treffen schlieslicg auf einander wobei die Ausdehnung des Trampolins noch viel grösser wird und die beiden fast "verschluckt". Durch dieses Zusammentreffen beginnt ja das Trampolin erheblich zu "schwingen" (also auf und ab). Die beiden Männer sind wie schwarze Löcher und das Schwingen des Tramplins die Gravitationswellen. Du musst sie dir aber eher vorstellen, wie wenn ein Tropfen ins Wasser fällt, diese "Ringe" die dann entstehen. 

Die Wellen dann, die durch das Universum "gehen", dehnen dann bei jeder Welle den Raum ein wenig aus und drücken ihn dann ein wenig zusammen (diese Veränderung ist aber sehr gering, kleiner als ein Atom). Und genau diese Veränderung konnte man nun mit dieser neuen Methode feststellen. 

Hast du es jetzt mehr oder weniger verstanden? 😄

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Kommentar von bastithebiker
14.02.2016, 20:06

Ja hab ich. vielen Dank

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Kommentar von stey1954
15.02.2016, 17:53

Ich auch !  Vielen Dank

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Ich versuchs mal brutal einfach.

Wenn irgendeiner von mindestens 2 Körpern in Raum sich relativ zum anderen beschleunigend (oder verzögernd) bewegt, ändert sich die Stärke der aufeinander einwirkenden Gravitation. Diese Änderung der Stärke pflanzt sich in Form einer Gravitationwelle in der Raumzeit for

Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie besagt nämlich, dass die Gravitation nicht wie (früher mal ...) bei Newton eine Kraft ist, mit der sich zwei Körper ("nur") anziehen, sondern dass Materie die Raumzeit krümmt. Alles sich bewegende im Weltraum muss diesen Krümmungen folgen, jede Materie, sogar das Licht.

Merke:

Die Materie sagt der Raumzeit, wie sie sich zu krümmen hat, und die Raumzeit sagt der Materie, wie sie sich bewegen muss.

Formulierung frei nach:

http://abenteuer-universum.de/stersterne/bl1.html

Oder superkurz: Die sich im Raum fortplanzende Krümmungsänderung ist die Gravitationswelle.

Ähnlich wie Dichteänderungen sich in der Luft als Schallwelle ausbreiten.

Apropos Schalwellen: Die entdeckte Gravitationswelle in Schallwellen umgesetzt klingt so:

http://www.ligo.org/science/GW-Inspiral.php

(unten der Link, der mit "Listen" bezeichnet ist)

(netter Handy-Klingelton! :-))

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Gravitationswellen kannst Du nicht einfach erklären. Schau mal bei wiki.

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Kommentar von bastithebiker
14.02.2016, 19:02

Ok. Trotzdem danke.

Gruß bastithebiker

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Im folgenden drei Links auf allgemeinverständliche Blogposts auf Wissenschaftsblogs (ersterer davon meiner) die sich genau mit diesem Thema beschäftigen.

Zusammenfassung in allen Fällen: Was sind Gravitationswellen, wie wurden sie gemessen und warum sind sie von so großer Bedeutung für die Astronomie?

http://www.timaios.org/2016/02/11/gravitationswellen-und-ihre-bedeutung/

Sehr zu empfehlen sind auch Florian Freistetters Artikel zu dem Thema:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/02/11/was-koennen-und-wozu-braucht-man-gravitationswellen/

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2016/02/08/der-direkte-nachweis-von-gravitationswellen/

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Hallo bastithebiker, 

Nach der Erklärung von "derastronom" kann ich nur noch ergänzen, nicht mehr (wird dann auch ein bisschen komplizierter): 

Also, die Allgemeine Relativitätstheorie basiert auf der pseudo-riemannschen Geometrie. Also muss die globale Struktur der Raumzeit eine entsprechende pseudo-riemannsche Mannigfaltigkeit sein. 

Lokale Krümmungen werden durch ein Tensorfeld beschrieben. Also sorgt z.B der Energie-Impuls-Tensor für die Krümmung, während die Krümmung selbst durch den metrischen und den Krümmungstensor beschrieben wird. 

Egal, wichtig ist jetzt nur, dass es sich um ein Feld handelt. 

Wir kennen ja Elektromagnetische Wellen aus dem Elektromagnetismus, welche auch durch bewegte Ladungen verursacht werden.  Da der Elektromagnetismus zwei Ladungen hat, handelt es sich um Dipol-Strahlung.

Die Gravitation kennt nur eine Ladung, nämlich die Anziehende. 

Wie derastronom ja schon gesagt hat, entstehen diese Gravitationswellen durch beschleunigte Objekte, also durch die eine Ladung, die die Gravitationskraft besitzt (Masse). 

Es sind also lokale Veränderungen der Geometrie der Raumzeit, welche sich wellenförmig (als Quadropolwellen) ausbreiten. Genauer stellen sie eine Fluktuation im metrischen Tensor dar, der ja die Krümmung selbst beschreibt.

Hoffe, ich konnte helfen,

LG, Astroknoedel

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@bastithebiker, nach 32 Min. hat sich keiner gemeldet?

Ich bin kein Astronom, kein Physiker, oä. nur mein ganzes Leben lang - ein Sympatiseur.  Ich gebe aber mein Bestes, Dir in ca. 4 Sätzen zu erklären, jm was es da geht.

Einstein/Marić haben damals nachgewiesen, daß es im Kosmos solche "Objekte" geben müsste, die Raumzeit sehr stark krümmen. Man könnte die, ua. beweisen, wenn man bei Verschmelzung solcher Schwarze Löcher, Gravitationswellen messen würde, die genau in diesem Augenblick entstanden sind. Und das geschah am 14.09.15. (vom Pflanzengott habe ich mir neulich sagen lassen, jemand hat diesen Kommentar inzwischen löschen lassen, war wahrscheinlich was beleidigendes drin /deswegen war ich gestern ab 10:26h bis heute Morgen 10:26h gesperrt/).  Erst nach sorgfältiger Prüfung aller Daten, hat man es bekannt gegeben am 11.02.16. 

Also, es verschmolzen 2 Schwarze Löcher, die in 1.3 Milliarden Lichtjahren Entfernung, 3 Sonnen im nuh verbrannten.

Damit ist es aber nicht gesagt, daß NUR gerade verschmelzende Schwarze Löcher, solche Gravitationswellen aussenden würden! Es könnte da draußen noch und nöcher Dinge geben, die der Mensch nicht mal durch "unsere Mathe" "vermuten würde". 

Sei für alles offen, nur so kommen wir voran!!!

So, inzwischen hast Du noch eine Antwort von growinup,  ich joffe, daß er Dir dies besser erklären kann.

Liebe Grüße von uns beiden  <(●_●)>  Pippa & Rozina

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Kommentar von bastithebiker
14.02.2016, 20:10

Vielen Dank! :)

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Kommentar von growinup
15.02.2016, 17:33

ich bin eine sie! 😄

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