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Hat jemand eine gute Frage als Übung für mein Gedächtnistraining mit Senioren?

gefragt von elkeraelkera am 15.06.2007 um 9:07 Uhr

Letzte Woche war hier die Frage nach witzigen Ortsnamen gestellt worden, die ich dann direkt bei meinen Übungen mit eingebaut habe. Ich brauche eine Frage, wo die Senioren etwas länger überlegen müssen. Die sind halt durch das Training gut, und mir fällt kaum noch was gutes ein. Das Internet habe ich auch schon durchgeforstet. Bitte keine Verweise und links auf Seiten mit Gedächtnistraining. Die meisten die es im Internet gibt kenne ich. Wer hat eine Idee? Freue mich über jede neue Anregung?


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Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 15. Juni 2007 09:12
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Frag die Damen und Herren doch mal nach Schüttelreimen oder Zungenbrechern wie "Fischers Fritze". Früher gab es sehr viele davon und sie können sich bestimmt noch an einige erinnern. Da man sich beim Aussprechen ziemlich konzentrieren muss, könnte das eine gute Übung sein.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:15

Danke für die Antwort, haben wir schon öfters gemacht. Aber das flechte ich im Herbst wieder bei meinen Übungen mit ein.


anonym
beantwortet von karlhorst am 15. Juni 2007 09:14
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Frage doch deine Senioren nach den Namen ihrer früheren Schulkameraden! Das wird sicher sehr interessant und unterhaltsam. Vor allem werden sie sehr intensiv zum Nachdenken gezwungen und es macht auch noch Spaß!

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:16

Danke für die Antwort, werde ich mal ausprobieren.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 15. Juni 2007 09:26
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Ich finde Spiele immer wieder lustig "Stille Post" gehe mal davon aus, dass du das kennst. Oder auch ich "Reise nach ..... nehme einen Koffer mit und ...., der nächste wiederholt alles und legt ein Teil dazu. (Kennst du sicher auch) Man/Frau muss sich konzentrieren und hat was zu lachen. Ist sicher auch nur etwas für zwischendurch. Ein evt. kleines Problem dabei. Ältere Leute hören meist nicht mehr so gut, aber es würde sich womöglich lohnen, da auch das hinhören gefordert wäre. Lieben Gruß Lotusblume

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:36

Diese Spiele machen wir oft am Anfang, genauso wie Memory oder das Spiel TABU. Aber trotzdem Danke.

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 15. Juni 2007 09:40

Das Jonglieren erfordert viel Geschicklichkeit und Koordination und stärkt so effektiv den Geist, während wir unseren Körper trainieren. Bei Untersuchungen der Universitäten Regensburg und Jena stellte sich heraus, dass sich beim regelmäßigen Jonglieren bestimmte Gehirnregionen vergrößern. Die Lernbereitschaft steigt auch an. Das Jonglieren beansprucht nicht nur die linke Gehirnhälfte, sondern auch die rechte. Dieser links-rechts-Wechsel lässt Gedanken und Kreativität freien Lauf. Das Jonglieren wirkt sich zudem äußerst positiv auf die Sprachleistung, die Merkfähigkeit und Konzentration aus.
Vielleicht ist ja auch dies eine Anregung mit Bällen oder Luftballons. Lieben Gruß Lotusblume

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:46

Stell ich mir schwierig vor, die älteste meiner Gruppe ist 92 Jahre, der jüngste ist an die 70 Jahre. Für die "jüngeren" meiner Gruppe würde das evtl. gehen, aber nicht für die älteren. Und ich habe einige die schon weit über 80 Jahre alt sind dabei, aber geistig sehr fit sind.


Katzentatze
beantwortet von Katzentatze am 15. Juni 2007 09:27
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Frag sie, wo sie schon mal gewesen sind. Urlaub, Kur, etc. Wie sie da hingekommen sind, was sie da erlebt haben, etc. Da sind bestimmt einige Geschichten, die sich ähneln, und die, die es vergessen haben, bekommen Anregungen, sich wieder zu erinnern.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:36

Danke für die Antwort, werde ich nächste Woche bei den Übungen mit einbauen.

Kommentar von 52a6a9132a85c3c4a5b9333bbaa38fecsmallLotusblume12 am 15. Juni 2007 09:37

Finde ich gefährlich, "alte Menschen" haben so viel zu erzählen, da könnte ein Monolog draus werden. OK, sind Erfahrungswerte. Wenn man höflich bleiben will, hat man/frau ein Problem. Kommt womöglich keiner mehr zu Wort. lach. Lieben Gruß Lotusblume

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:42

Aus diesem Grund habe ich eine Sanduhr. Wenn diese abgelaufen ist, ist die Redezeit vorbei. Klappt hervoragend, ohne diese Regel wäre Chaos vorprogrammiert. Sind halt Erfahrungswerte, wenn man mit Senioren arbeitet.


solf1
beantwortet von solf1 am 15. Juni 2007 09:44
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Nach witzigen und aussergewöhnlichen Verbindungen bei der Verheiratung " studieren " lassen ! Da gibts herrliche Kombinationen..

z.B. wenn das Fräulein Zipfel den Herrn Langer ehelicht.. Oder das scheue Frl. Hösli den Secondo Marco Ganzoni... etc. Gruss Solf

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:48

Schöne Idee, werde ich direkt heute nachmittag ausprobieren.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallsolf1 am 15. Juni 2007 09:58

Diesmal wirst du mir davon berichten ! Hast es ja letztesmal geflissentlich ( bei GF gelernt !! ) " vergessen " !:-))))

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 10:10

Schau mal bei der Frage nach, dort habe ich noch einige Orte ergänzt.


lambada
beantwortet von lambada am 15. Juni 2007 09:46
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Meine Ur- Großmutter konnte immer noch Gedichte aus ihrer Schulzeit - dazu brauchte es ab und zu nur ein Bild aus einer Zeitschrif und schon erinnerte sie sich und trug eines vor. Wie wäre es mit kurzen Wörtern - so 30 Stück an einer Tafel o.ä. und die Senioren haben 3 Minuten Zeit sie sich zu merken und müssen sie dann aufsagen!? Oder es werden bei der Aufstellung die Plätze von 2 oder 3 Wörtern vertauscht und die Senioren müssen rausfinden, was vertauscht wurde!

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 09:50

Mit den Wörter vertauschen ist eine gute Idee. Gedichte sowie alte Volkslieder können die Senioren sehr gut. Selbst die Glocke können die meisten noch aufsagen. Haben die alle in ihrer Schulzeit gelernt.

Kommentar von Simple_avatar2smalllambada am 15. Juni 2007 09:51

Ist der Wahnsinn, oder? Ich weiß nur noch ein Einziges, aber alle anderen - da muss ich glatt passen... Und ich bin erst 24.... Ich find das stark von den Senioren!!

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 10:12

Liegt wahrscheinlich daran, das früher viel mehr auswendig gelernt wurde, als heutzutage. Und das hat sich dann ganz anders eingeprägt.

Kommentar von A521e3ba76c4794eea46a88ce74fd517smallCrazyDaisy am 15. Juni 2007 10:59

Vielleicht macht es ja auch Spaß neue Gedichte zu lernen? Robert Gernhardt hat Schönes, Witziges und Sprachgewandtes zu bieten.


anonym
beantwortet von gastXY am 15. Juni 2007 10:06
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Haben Sie die Mundorgel? Altbekanntes singen, das lieben viele Rentner und es ruft die tollsten Erinnerungen wach.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 10:09

Neben der Mundorgel noch weitere Liederbücher mit alten Volksliedern. Manchmal frage ich nach diesen, indem ich nur den Anfang des Liedes sage und die Senioren sollen ergänzen. Trotzdem Danke für die Antwort.


critter
beantwortet von critter am 15. Juni 2007 10:09
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Ich gebe Dir hier mal eine Adresse: www.schaefer-westerhofen.de/Eva/spiele.htm,

und ich denke, dass dort einige Spiele dabei sind, die für Deine Senioren geeignet sind,

z.B.: Alle Vögel fliegen hoch,

Pass-auf-Spiel,

Zipp-Zapp für Leute, die noch vom Stuhl aufstehen können.

Kommentar von Simple_avatar10smallelkera am 15. Juni 2007 10:14

Tolle Seite, habe sie mir direkt bei den Lesezeichen gespeichert.


CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 15. Juni 2007 11:04
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Oder auch "Kettengedichte". Vorher wird ein Reimschema festgelegt, jeder trägt eine Zeile vor, nach dem Reimschema muss eine passende Ergänzung mit passendem Reim gefunden werden, so dass das Gedicht einen Sinn ergibt. Das ist um einiges anspruchsvoller als die üblichen "Kettengeschichten". Oder es werden "Kettengeschichten" (jeder ringsum einen Satz) erzählt und der Spielleiter hält ein Wort hoch, das in die Geschichte eingebaut werden muss. Wird viel im Improtheater gemacht, wahrscheinlich kennst Du das ja schon.


anonym
beantwortet von Bernadetzl am 8. Dezember 2007 01:19
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Kam durch Zufall auf diese Internetseite und möchte die zwar schon etwas ältere Frage beantworten: da ich ehrenamtlich in der Senorenarbeit tätig bin, wöchtentlich in unserem Pflegeheim eine Stunde mit Vorlesen, Singen, Seniorentänzen, Ratespielen und Gedächtnistraining mache, habe ich mir einen reichen Fundus zugelegt. Wenn du etwas benötigst, melde dich bei mir.

Kommentar von HexleSilke am 11. Januar 2008 23:25

Hallo Bernadedetzl ich habe im Dezember im Altenheim angefangen und soll dort auch Beschäftigungstherapie machen, hast du ein paar Ideen für mich? LG

Kommentar von spaetebluete am 20. Januar 2008 16:01

Komme auch durch Zufall auf diese Seite. War noch nie in einem Forum. Arbeite seit drei Jahren einmal wöchentlich 90 Minuten mit einer Seniorengruppe. Suche dringend verständliche Kurzgeschichten zum Vorlesen und andere Beschäftigungsideen. Bespreche u. a. Pressethemen der vergangenen Woche. Habe fast immer das Thema des Tages an einer Tafel stehen. Aus diesem Wort bilden wir Annagramme, die ich wegen der Wiederholungskontrolle an die Tafel schreibe. Teiln. sind sehr stolz, wenn sie viele Wörter bilden können. Viel Spass macht auch: Stadt, Land, Fluss an der Tafel. Wer hat noch Ideen oder Literatur für mich?

Kommentar von spaetebluete am 22. Januar 2008 19:39

Hallo Bernadetzl! Würde mich ja gerne bei dir melden - weiß aber leider nicht wie!


anonym
beantwortet von lux23 am 24. Juni 2007 09:55
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Kürzlich las ich eine Frage in einem IQ-Test, die m.E. gut geeignet ist, um die grauen Zellen auf Trab zu bringen.

Zwei Autos fahren in entgegengesetzter Richtung, auf gerader Strecke 6 km. Dann biegen beide links ab und fahren weitere 8 km. Wie weit sind die Autos am Ende von einander entfernt?

Der Witz an der Frage ist -du wirst es schon erkannt haben oder es in Kürze erkennen- das diese Frage nicht beantwortbar ist. Die eigentliche Frage lautet: Aus welchen Gründen ist die Frage nicht beantwortbar?


anonym
beantwortet von Eddi007 am 18. Februar 2008 21:48
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Guten Tag!

Ich möchte gerne auch auf eine Buch zum Thema Gedächtnistraining hinweisen, das Übungen von und für Senioren enthält. Gedächtnistraining auch als Anleitung für Gruppenleiter und Sozialarbeiter: "Mit ganzheitlichem Gedächtnistraining durch das Jahr" von Günter Diewald - http://www.gedaechtnistraining-literatur.de

Das Buch spricht den Menschen in seiner Ganzheit von Körper, Seele und Geist an. Die Übungen sind so ausgewählt, dass sowohl Kurz- als auch Langzeitgedächtnis, Merkfähigkeit, Wortfindung, Konzentration, Reaktionsvermögen und Kreativität trainiert und alle Sinne angesprochen werden.

Günter Diewald, 49 Jahre alt und studierter Sozialarbeiter, ist bereits in mehreren stationären Senioreneinrichtungen im Sozialen Dienst tätig gewesen. Mit seinem bereits nach kurzer Zeit in 2. Auflage veröffentlichten Werk stellt er seine jahrelange Erfahrung Kollegen und interessierten Privatpersonen zur Verfügung.

Edgar Gättner


anonym
beantwortet von melanieph am 12. Dezember 2008 04:24
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Ich arbeite nun auch Im Seniorenheim und wir haben schon einmal Männer- und Frauennamen mit allen Anfangsbuchstaben durchgenommen. Das hat denen sehr viel Spaß gemacht. Weil man auch nicht jeden Tag so etwas macht finden sie das gut.

Kommentar von Tabu1976 am 23. April 2009 09:08

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