Frage von Polaris19, 8.011

Hat jemand ein Leber Hämangiom?

Hallo, Hat jemand von euch ein Blutschwamm in der Leber? wird es regelmässig kontrolliert? wie lange habt ihr das (bekannt) und habt ihr Probleme damit?

Ich habe eines von der größe eines kleinen Hühnereis und ich habe ständig ein Druckgefühl im Oberbauch. Ein Arzt meint das kann nciht sein, ein anderer meint das kann gut sein und wenn es zunimmt, müsste man es operieren.

Wächst so ein Hämangiom weiter oder hört es irgendwann auf?

LG Polaris

Antwort
von SRPTAR, 6.782

Mittlerweile habe ich ein MRT machen lassen. Es sind tatsächlich Hämangiome! Aber ich habe auch ganz viele kleine Zysten. Also eine Polyzystische Leber. Im Ultraschall hat man das nicht gesehen. Auf dem MRT sah meine Leber aus wie ein Schweizer Käse (der mit den vielen Löchern)! Nun habe ich die Pille abgesetzt und hoffe, dass die Endometriose nicht wieder so schrecklich aufblüht, sonst habe ich ein unlösbares Problem...

Ich rate Euch, wenn es die Kasse bezahlt, lasst ein MRT machen! Dann seid ihr sicher, dass es nichts Böses ist und auch kein Adenom (welches bösartig werden könnte gelegentlich). Macht kein CT, das sind zu viele Strahlen, und das ist bei der Leber nicht die Untersuchung der Wahl.

Ich habe hier gelesen, dass Herzstolpern und Bluckdruckkrisen wegen der Hämangiome sein können, das habe ich nicht gewusst und habe beides regelmässig. Ich dachte, die Hämangiome beeinflussen den Blutstrom nur ab einer gewissen Grösse.

Antwort
von Hootch4u, 8.011

Bezüglich Langzeiterfahrung kann ich sicherlich mitreden: Vor 15 Jahren, im Alter von 28, wurden während eines Routine-Eingriffs bei mir 2 Leber-Hämangiome entdeckt. Damalige Dimensionen: Ungefähr orangengross sowie hühnereigross. In der Folge liess ich mich, da Familienplanung abgeschlossen, unterbinden. Nach dem Wegfall der stetigen Östrogenzufuhr durch die Pille verkleinerten sich die Hämangiome massiv. In den ersten 2 Jahren nach der Diagnose erfolgten regelmässige Kontrollen (CT), später im Fünfjahres-Rhytmus. Die Tumoren sind bis heute vorhanden, jeweils kirschen- bzw. erbsengross, und verursachen abgesehen von einem labilen Blutdruck und einer eher sensiblen Verdauung, keine Beschwerden.

Ich kenne den Schrecken, der mit der Diagnose einhergeht. Trotzdem gibt es keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen - man kann mit den "Blutschwämmen" ein völlig normales Leben führen.

Kommentar von EitherBeule ,

können Tumore nicht auch streuen? Ist das gefährlich? Wenn ja wünsche ich dir dass es nicht passiert :(

Antwort
von oddonormal,

Mit einer Langzeiterfahrung kann ich leider nicht dienen.. Mein Leber Hämangiom ist erst seit 2 Monaten bekannt und hat einen Durchmesser von 6cm. Ich habe auch ein Druckgefühl unter den Rippen auf der rechten Seite. Mein Arzt sagte bereits, dass man es kontrollieren müsse, meint aber auch, dass der Druck (und die Übelkeit und der Schwindel und der gelbe Stuhl und...) wohl nicht vom Hämangiom kommen, denn das hätte ich vermutlich schon seit der Geburt.

Die Diagnose 'Hämangiom' stützt sich bei mir lediglich auf den Befund des Radiologen. Scheinbar kann kein 'normaler' Internist die Bilder des CTs deuten. Ich hätte halt gerne eine Zweitmeinung eingeholt, aber die Ärzte fragen immer nur nach dem Befund des Radiologen. Wie wurde bei Dir die Diagnose 'Hämangiom' gestellt?

Aus dem Schweiz Med Wochenschr 1999 (Nr 35) entnehme ich, dass die Abgrenzung des Hämangioms zum Karzinom nicht einfach ist und aus einem Bericht der Norddeutschen Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen entnehme ich, dass ein vermeintliches Leberhämangiom innerhalb von 4 Monaten auf die doppelte Größe anwachsen kann, bis man festgestellt hat, dass es sich bei dem Befund (gutartiges) 'Hämangiom' um eine Fehldiagnose gehandelt hat.

Kommentar von Kuschelkatze72 ,

Hallo.

Ich kann nur UniProf Wermke , Berliner Charitee, emfehlen. Er hat Ahnung. Hat sogar damals bei Tamara Danz ( Silly ) Krebs diagnostiziert. Und hatte leider damals Recht. Und sie ist daran gestorben. Aber mal wieder zum Thema zurück.... Er macht eine Ultraschalluntersuchung mit Kontrastmittel. Theoretisch sollte so was immer unter Kontrolle bleiben. Dadurch , das ich wegen anderer Krankheiten des öfteren im Kh bin, entdecken die Ärzte immer "nebenbei" mein Häma... Dann machen die MRT, CT und die anderen Untresuchungen. Aber auch ein MRT Experte kann einschätzen, ob es gut oder bösartig ist. Das geht aber nur mit Kontrastmittelgabe. Anderseits hat mir ein Arzt gesagt, das es auch ausarten kann, und Bösartig werden kann. Daher sollte immer Kontrolle sein. Meins ist nun bei 8 ch Durchmesser. Aber da ich Faktor V leiden ( Blutgerinnungsstörung ) und Eppilepsie und einen Herzfehler habe, will kein Arzt so richtig an eine Op ran.

Kommentar von oddonormal ,

Danke für den Tip bezgl. Prof Wermke. Ich denke, dass bei mir der Befund mittlerweile gesichert ist und dass der Kelch einer OP an mir vorübergeht. :-)

Mittlerweile wurde neben dem CT noch ein Ultraschall mit Kontrastmittel gemacht. => Der Befund 'Blutschwamm' wurde bestätigt. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wird über die Geschwindigkeit der Aufnahme des Kontrastmittels auf die Durchblutung des Tumor gefolgert und damit kann der Experte Rückschlüsse auf das Gewebe machen. Dei regelmäßige Kontrolle findet bei mir mit dem normalen Ultraschall beim Hausarzt statt. => Mein Hämangiom wächst nicht.

Nach 4 Jahren kann ich nun sagen, dass die meisten meiner Symptome hauptsächlich von der Gallenblase gekommen sind. Nach einer Gallenblasen-Entfernung ging es mir sehr langsam wieder besser. Bei der Cholezystektomie fand man Gallengrieß und eine leichte, chronisch vernarbende Entzündung des Gallengangs. Das Hämangiom drückt etwas. Es nervt , dass man immer mal wieder an den Schmarotzer erinnert wird, lässt sich aber (ohne Schmerzmittel) aushalten.

Antwort
von InKa2,

Hallo gerade habe ich die Frage über das Leberhämangiom gelesen. Ich hatte Ende 1991 Brustkrebs und bei den ganzen nachfolgenden Untersuchungen wurde ein Lebertumor festgestellt. Große Aufregung, Lebenserwartung wurde auf 6 Monate festgelegt. Die zweimaligen Leberpunktionen ergaben kein eindeutiges Ergebnis und mir wurde eine sehr aggressive Chemo nahegelegt. Ich ging dann zur Untersuchung in ein anderes Krankenhaus und dort wurde eindeutig ein Hämangiom festgestellt. Zu der Zeit war es ca. 4 cm groß und ein zweites ca. 2 cm. Das Hämangiom wuchs in den folgenden Jahren fröhlich weiter. Ich hatte ständig Oberbauchbeschwerden und letzendlich eine Gelbsucht weil das Hämangiom - inzwischen 17 auf 11 cm groß den Gallenkanal abgedrückt hatte.Die einzige Möglichkeit war eine OP, die dann in der MH Hannover durchgeführt wurde. Seit dieser Zeit wächst das kleinere - ca. 9 cm. - nicht mehr weiter. Die Oberbauchbeschwerden sind geblieben, aber wenn ich beim Essen aufpasse ist das nicht so schlimm. Also man kann gut mit einem Hämangiom leben aber die regelmäßige Kontrolle ist wichtig. Ich hoffe, dass dein Hämangiom ruhig bleibt. Herzliche Grüße InKa

Antwort
von Okiollimon, 2.866

Ich weiß seit gestern über mein Hämangiom Bescheid. Es ist 16x13x9 cm groß und drückt auf Magen und Zwergfell. Bin eigentlich ins Krankenhaus gegangen, da ich drei Tage Fieber mit zunehmenden Oberbauchschmerzen hatte. Zuerst würde eine Gallenblasenentzündung diagnostiziert, nach Untersuchung mit Dopplerultraschall eben dieser deftige Knoten. Schnell war die Rede von Tumor und Angst vor Krebs da. Allerdings ein Tag später nach CT und Magenspiegelung, sowie erneutes Ultraschall mit Kontrastmittel war die Diagnose klar und erlösend.  Nur durch Zufall wurde es entdeckt, ich bin wohl schon länger Symptomlos damit auch sportlich unterwegs gewesen. Wie ist das wohl ohne diese 1 1/2 Milchttüten? 

Jetzt muss das Dingen weg. Hat da jemand Erfahrung mit?

Antwort
von JLLOS,

http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4mangiom

Zur not gehe zu einem ( Arzt der sich mit der Leber sehr gut auskennt) Internisten die sagen dir dann was los ist.

Kommentar von Polaris19 ,

Danke, das kene ich schon..plus diverse andere Links :-)und die geben auch wiedersprüchliche sachen von sich.

Beim Leberspeziallisten war ich schon und auch der erzählt was ganz anderes als der Internist, bin also genauso schlau wie vorher. Hatte daher auf persönl. Erfahrungen gehofft.

Antwort
von pepperoni10,

hallo. mein leberhämangiom ist jetzt seid februar diesen jahres bekannt. es ist vier cm groß. ich bin wegen schmerzen im rechten oberbauch und verdauungsstörungen zum arzt. ich habe es untersucht bekommen mit mrt und kontrastmittel. kontrolle erstmal halbjährlich, nächsten mittwoch das nächste mal. mir sagte man auch das die beschwerden (sodbrennen, blähungen, herzstolpern, kreislaufprobleme, krampfartige schmerzen rechter oberbauch direkt neben dem hämangiom, hautausschläge gelegentlich usw) nicht von dem hämangiom kommen. ich sehe das anders, da alle oder fast alle die ein hämangiom oder eine fnh in der leber haben solche beschwerden beschreiben. im juli war es nicht gewachsen, ich hoffe diesmal auch nicht. meine leber ist auch vergrößert aber die werte bisher immer top. beim bücken hab ich auch meist ein fremdkörpergefühl und das hab ich dem arzt auch so beschrieben bevor die diagnose gestellt wurde, ich zeigte ihm die stelle und da ist es auch. also ist es auch von diesem hämangiom. ein arzt sagte ich sollte es vergessen es wäre schon immer da. ich werde aber immer wieder daran erinnert. lg

Antwort
von SRPTAR,

Ich weiss seit November 2012, dass ich zwei Leberhämangiome von 2 cm Durchmesser habe. Vor zehn Jahren hatte ich den letzten Ultraschall, und da war nichts! Von wegen angeboren. Ich muss aber wegen Endometriose die Pille nehmen seit vielen Jahren, und ich denke, da können die Dinger gewachsen sein. Es wird ja ein Zusammenhang diskutiert. Komischerweise will der Professor keine Kontrolluntersuchung machen, er ist sich sicher, dass das Hämangiome sind, find ich etwas ungemütlich, könnten ja Adenome von der Pille sein, die geben das selbe Bild ab im Ultraschall, und die können wachsen und entarten.
Ich habe auch schon ein halbes Leben lang Oberbauchbeschwerden, heller Stuhlgang, Durchfall, Untergewicht, Schmerzen in der Gegend der Leber, Blähungen und Uebelkeit, aber immer normale Leberwerte.

Antwort
von Kuschelkatze72,

Hallo.

Ich hatte vor 2 Jahren Probleme mit dem Herz. Bekomme schlecht Luft. Beim Herzecho bemerkte der Arzt, das ich was an der Leber habe. Eine Auffälligkeit. 1 cm groß. Nichts passierte. 1 Jahr später hatte ich einen Asthmaanfall, und kam ins Krankenhaus. Die untersuchten mich, und bemerkten, das ich was an der Leber habe. Ich sagte, das ich das weiß, und es 1cm groß ist. Da sagte der untersuchende Arzt : Nicht 1 cm sondern 4 cm. ! Zwei Monate später war es 4,7 cm. Vor 3 Wochen kontrollierte mich meine Hausärztin erneut, und kam auf 5 cm Durchmesser. Sie fühlte sich sichtlich unwohl, und Überwies mich zur Charite. Universitäts Prof. Wermke. Sie meinte zu mir, wenn der Prof sagt, das ist Gutartig, dann ist es das. Er ist auf dem Gebiet ein Spezialist. Sie war von dem schnellen und ungewöhnlichem Wachstum irritiert. Der gute Professor untersuchte mich, und nun waren es schon knapp 6 cm Durmesser. Er sagte aber, das es Gutartig ist. Nur ein Blutschmämmchen. Ich habe auch Probleme, wen ich zu viel esse, oder zu viel Luft im Bauch ist. Auch beim bücken habe ich Beschwerden und Engegefühl.

Vielleicht konnte ich Euch helfe. Liebe Grüße und einen schönen 1. Advent. Kuschelkatze

Antwort
von Fenomenia,

Hallo,ich habe bzw.weiss seit gestern dass ich ein Leberhämagiom habe..hab schmerzen im Bauch und der Arzt hat Ultraschall gemacht und diesen undefinierbare Ding gefunden.Er hat mich sofort zum Radiologen geschickt und sogar dafür gesorgt,dass ich sofort nachdem Besuch bei ihm,dort rankomme.Das machte mir furchtbare Angst und ich saß dort heulend im Wartezimmer.Es sei nur ein Hämagiom sagte man mir dort -aber warum tut der Bauch dann weh?!:-( und was mich stutzig macht,ich hatte schon früher Ultraschall-Untersuchungen wegen Bakterien im Magen,warum fand man damals nichts,wenns angeboren ist?!:-( ich fühl mich trotz eigentlich guten Befund,total Schei...und ich hab auch verdauungsprobleme,wie kann das sein ?! :-(

Antwort
von Josabet,

hallo, ich weiß auch seit 10 jahren von meinem hämagiom.seit dem wächst er momentan nicht.Aber ich leide an vielen problemen die man ,``gastritis`´´ nennt, schreklich !und, histamin ,fruktose ,laktose.intoleranz.auch vielen allergien ....ich achte immer darauf was ich  essen darf und noch gehts mir nich gut.nach kleinen mahlzeiten bekomme ich grosse Bauch,Druckgefül u.s w.ich Darf keine mineral wasser auch leitungswasser ist für mich  schlecht fürs sodbrennen,meistens esse ich leichte kost ,Gemuse, Fisch. Fleisch  seltern;.......  Pudding ,Bananen ,Apfel ,Tomaten kann ich nur seltent..... aber ich achte immer darauf dass ich kleine portion konsumiere, es ist nich so einfach aber man muss es machen. Natürlich wegen leber krankcheit d. Leben quallität ist( ????). d.ganzen Leben mit dem zu tun .....stress vermeiden , diät halten,langsamer sein, kein hektig!                                                                                                                                       alles gute

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