Frage von yougotananswer, 90

Hat jedermann autistische Züge?

Guten Abend,
Letztens habe ich (w/fast 16) eine interessante Unterhaltung geführt, wobei das Thema Autismus aufkam.
Mir wurde von meinem Gesprächspartner mitgeteilt, dass ich nicht wenige autistische Züge habe; beispielsweise tue ich mir schwer im Umgang mit anderen Gleichaltrigen und spreche lieber mit älteren Erwachsenen, aber das tut hier eigentlich nichts zur Sache.
Meine eigentlich Frage: kann es sein, dass jeder Mensch irgendwo irgendwelche autistischen Züge hat, auch wenn diese nicht immer auffallen bzw. man dadurch nicht deutlich benachteiligt ist?
Über Antworten freue ich mich sehr.
Schönen Abend noch!

Antwort
von Lea1984, 26

Die Frage ist eher- ob dieser Jemand, der bei Dir autistische Züge vermutet überhaupt weiß, was das ist und ob dieser Jemand weiß, dass das, was Du als Beispiel erwähnst auch Schüchternheit sein kann, Anzeichen auf eine soziale Phobie usw. oder einfach nur daran liegt, dass Dein soziales Umfeld gegenwärtig einfach- ohne es kränkend zu meinen- unter Deinem Niveau ist und Du daher den Kontakt zu älteren Menschen suchst.

Solange dieser Jemand kein auf Autismus spezialisierter Psychiater ist, solltest Du es nicht zu ernst nehmen- auch nicht, wenn dieser Jemand selbst Autist ist. Auch wenn Autisten sich mitunter sehr gut mit dem Thema auskennen und nicht selten Menschen erkennen, die ebenfalls Autisten sein könnten, bedeutet es nicht, dass sie zu Experten werden, nur weil sie eine solche Diagnose und Fachwissen haben.
Manchmal interpretiert man auch in Dinge, die sie bei anderen sehen und die sie ähnlich/gleich handhaben/ausleben auch mehr rein. Außer- er hat noch bedeutend mehr gesagt- dann solltest Du es nicht ignorieren, da autistische Züge behandelbar sind und mitunter auch ernste Ursachen haben können und mögliche Einschränkungen bei Dir verschwinden können.

Bevorzugt mit älteren Menschen zu sprechen und weniger mit gleichaltrigen ist alleinstehend jedenfalls weder ein Symptom für Autismus, noch für autistische Züge, wenn keine anderen, eindeutig zuordenbare Auffälligkeiten vorhanden sind. Alleinstehend ist es kein Indiz. Es kann auch ein Zeichen von Reife sein, erhöhter Intelligenz- weil man eben die Themen, die einen vorrangig interessieren nicht mit gleichaltrigen besprechen kann.

Nur, weil von den fast 7,4 Milliarden Menschen einige Dinge tun, die auch Autisten tun, bedeutet es jedenfalls nicht, dass es gleich autistische Züge sind. Viele Verhaltensweisen, Probleme, Symptome usw. treten auch bei einer Vielzahl anderer Diagnosen auf oder sind völlig normal. Die Summe der vorhandenen Symptome sind entscheidend, was es ist und- wie es sich äußert und wie es der "Patient" beschreibt, wie es für ihn selbst ist, wie es sich anfühlt usw. Pauschal nur/gleich von autistischen Zügen zu sprechen ist daher nicht richtig.

Aber es gibt durchaus Menschen, die mir im Bezug auf einige Verhaltensweisen ähnlich sind. Ich bin keine Expertin, befasse mich aber seit mehr als 7 Jahren mehr oder weniger intensiv mit Autismus, Psychologie selbst war/ist seit meinem 8. Lebensjahr mein Spezialinteresse. Ich vermute nur bei einem, dass er AS haben könnte- aber den Verdacht selbst äußerten Freunde, die von mir wissen, dass ich AS habe- und uns beide kennen. Bei allen anderen sehe ich Facetten- aber keinen Autismus oder keine autistischen Züge. Nur weil ein Mann in meinem Umfeld seit der frühen Kindheit ein Interesse intensiv verfolgt und ein anerkannter Experte ist, hat er keine autistischen Züge, obwohl es sehr viele Autisten gibt, die ihr Spezialinteresse von Kindertagen mitunter auch zum Beruf gemacht haben oder nebenher intensiv ausleben. 

Bei vielen weiß ich, warum sie sich z.B. von (bestimmten) Menschen distanzieren- Missbrauch, soziale Phobie, Depressionen, ... und manche meinen, da was Autistisches zu sehen- ist es aber nicht. Sie sehen etwas und vergleichen es mit etwas Ähnlichem- mit mir, meinem Verhalten- aber ich bin von vielen eine enge Vertraute und weiß, was die wirklich haben. Wirklich alles gut differenzieren können da nur Spezialisten, Diagnostiker.

Im Bezug auf alle Menschen- würde ich Deine Frage daher mit einem klaren Nein beantworten, bezogen auf Dich- da solltest Du Dich, je mehr dieser Jemand Bezug zum Thema hat, damit wirklich befassen, vor allem, wenn Du selbst meinst, dadurch eingeschränkt zu sein.

Kommentar von yougotananswer ,

Dankeschön für deine sehr interessante Antwort. Mein Gegenüber wollte mir auf keinen Fall Autismus diagnostizieren, um Gottes Willen ;) Ohne eine soziale Phobie oder Ähnliches zu haben, sind bei mir viele Merkmale zutreffend, da hatte mein Gegenüber definitiv Recht. Dass mit dem Mit-Älteren-Menschen sprechen war nur ein Beispiel. Ich bin im Alltag durch meine, nennen wir es Facetten, nicht eingeschränkt. Aber mich interessiert das Thema Autismus generell sehr und deshalb auch meine vielleicht etwas spezielle Frage.
Liebe Grüße

Kommentar von Lea1984 ,

Solange Dein Leben für Dich normal verläuft, ist alles gut. Ist das, was vielleicht autistische Züge sein könnten, schon irgendwie immer da gewesen, beobachte es. Autismus ist angeboren und es gibt nicht wenige, die erst mit 50, 60 oder noch später die Diagnose erhalten- und auch von denen hat nicht jeder eine Diagnose-Odyssee hinter sich.
Bei manchen kommt es erst richtig raus, wenn sie z.B. den Job verlieren, weil die Firma pleite geht, in der sie seit der Ausbildung tätig waren oder wenn der Partner stirbt, der ihnen all das abgenommen hat, was sie einfach nicht hinbekommen haben.
LG

Antwort
von Revic, 7

Nein, nicht jeder hat autistische Züge. Aber meiner Meinung nach sind autistische Züge auch nur Ausdruck einer überspitzten Normalität.

Kein Mensch mag Lärm, ist also normal, nur empfinden Autisten den gleichen Lärm intensiver oder kaum, weichen also von der Norm ab.

So ist es auch bei vielen anderen Dingen, die für Autisten typisch sind. Auch Neurotypische sind Gewohnheitstiere, aber nicht so extrem. Sie geraten bei Veränderungen nicht gleich in Panik, wie es bei manchen Autisten der Fall ist.

Ich hoffe du verstehst, was ich meine.

Kommentar von yougotananswer ,

Ja, ich verstehe. Danke, dass du dir Zeit für meine Frage genommen hast !

Antwort
von Ostsee1982, 27

Ich bin auch selbst betroffen und bin nicht der Ansicht, dass jeder Mensch Asperger Züge hat. Asperger definiert eine Funktionsstörung im Zentralnervensystem demnach müsste jeder "normal" denkende Mensch mit einer entsprechenden Disposition zur Welt kommen. Das soll nicht auf dich bezogen sein und dennoch sind es auffallend viele Jugendliche die plötzlich über Nacht Behinderungen entwickeln, Persönlichkeitsstörungen, Bindungsängste etc. weil Pubertät nicht cool ist. Es ist ein Unterschied ob man sich mit Gleichaltrigen schwer tut und sich lieber mit älteren Erwachsenen unterhält oder ob man seit Kindesbeinen an in seiner Lebensführung stark beeinträchtigt ist.

Kommentar von estutmirjaleid ,

Die Frage bezieht sich ja nicht nur auf Asperger...

Kommentar von Ostsee1982 ,

Richtig, es bezieht sich auf Autismus nur sind für mich Formen wie zb. Kanner Syndrom, HFA oder atypischer Autismus noch weiter entfernt als Asperger es schon ist.

Kommentar von yougotananswer ,

Ich glaube, die Frage ist etwas falsch verstanden worden. Ich wollte nicht wissen, ob ich Autismus habe und ich bin auch nicht scharf darauf, mich egal wie von den anderen abzuheben.

Kommentar von Ostsee1982 ,

Die Fragestellung war "hat jedermann autistische Züge" und genau darauf versuchte ich in meiner Fragestellung einzugehen und nichts anderes.

Kommentar von Lea1984 ,

@ Ostsee:

Aber die Diagnose Autismus (egal in welcher Form) ist wieder etwas anderes als die Diagnose autistische Züge. Autismus ist angeboren, autistische Züge erwirbt man. Nicht zwingend diese über Nacht, aber der eigentliche Auslöser kann in einer Nacht passieren- z.B. Missbrauch oder ein Kind wird Zeuge, wie der Vater die Mutter quält oder es passiert ein schlimmer Unfall und das Kind sieht alles- auch schlimme Verletzungen.

Aber- auch wenn die Fragestellerin auch das nicht meint, gibt es doch sicher auch in Deinem Umfeld sehr viele Menschen, die Dir extrem ähnlich sind, ohne dass Du bei denen jetzt an Autismus denkst, an autistische Züge oder an andere Diagnosen... ich habe jedenfalls einige, daher verstehe ich ich auch mit denen besser, weil sie einiges nachvollziehen können, was ich mache.

Wenn anderen jetzt auffällt, was yougotananswer macht ist irgendwie autistisch, macht sie das nachdenklich, man googelt etwas und da einen Googeln nicht zum Experten macht, fragt man einfach andere und hofft, auf Plattformen wie dieser sinnvolle Antworten zu finden.

Wenn mir andere damals keine Hobby-Diagnosen/böse Unterstellungen verpasst hätten und ich nicht komplett aus der Bahn geworfen worden wäre damals nach meinem Arbeitsunfall und der langen Genesungszeit- hätte ich die AS-Diagnose so schnell nicht bekommen. Ich musste mich mit mir auseinandersetzen, AS hatte ich schon einmal vermutet- aber wieder ausgeschlossen- es war mir nach meiner Recherche zu offensichtlich und war daher der Ansicht, sowas wäre aufgefallen. Aber dass etwas mit mir nicht stimmen kann wusste ich ja seit dem Kindergarten... ich wollte Klarheit und ging zum Psychiater in meiner unmittelbaren Nähe. Aber als dann der Psychiater am ersten Tag nach kurzer Zeit autistische Züge auf ein Rezept für eine Therapie schreib und ich damit zur Krankenkasse sollte- schickte diese mich sofort zu einem Spezialisten, weil sie sagten, dass sie erst Klarheit wollen, bevor sie ihren Klienten solche Therapien zumuten, denn wenn man tatsächlich Autismus hat, kann das mehr schaden als nutzen- so bekam ich meine Diagnose (Kurzfassung).

Kommentar von Ostsee1982 ,

Aber- auch wenn die Fragestellerin auch das nicht meint, gibt es doch sicher auch in Deinem Umfeld sehr viele Menschen, die Dir extrem ähnlich sind, ohne dass Du bei denen jetzt an Autismus denkst

Nein das habe ich nicht. Mein Umfeld besteht aus dem Förderzentrum (die alle diagnostiziert sind) und auch dort gibt es einige Autisten mit denen ich mich überhaupt nicht verstehe, die teilweise so derart unter die Gürtellinie schlagen, frech und verletzend werden, das ist nicht meine Art und ansonsten besteht mein Umfeld aus meinem Mann und meinen Eltern wo auch keiner betroffen ist oder nur annähernd Züge davon hat oder mir ähnlich ist. Abseits davon habe ich auch schon viele Menschen kennengelernt (aufgrund meines Studiums und auch danach) die selbst psychische Erkrankungen hatten oder Leute die sich abwenden sobald man nur den Hauch von Behinderung/Erkrankung erwähnt.

Mir persönlich war das immer völlig egal was mir ein nicht-Fachmann erzählt dafür habe ich schon viel zu viel erlebt und selbst Fachmänner wussten es nicht obwohl ich schon 15 Jahre in Behandlung war. Nur durch einen Zufall kam mal ein Verhaltenstherapeut auf die Idee da könnte man austesten und damit kam der Stein ins rollen. Was ich immer so kritisch finde, ist, dass Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung zwei Paar Schuhe sind, es ist auch ein gravierender Unterschied was ein Fachmann sieht, ein erwachsener Laie oder ein Teenie. Wenn man sich hier auch zum Thema Psychologie quer liest, gibts keine Pubertätsprobleme mehr die wir alle durchmachten sondern nur noch schwerwiegende Erkrankungen und Behinderungen, da kann etwas definitv nicht stimmen. Es ist nicht richtig anderen per se etwas abzusprechen, es ist nicht richtig das Menschen falsch diagnostiziert werden und darunter leiden aber es ist auch nicht richtig jedes Zwickerlein zu pathologisieren und da ist der Grad recht schmal und erst recht wenn man anhand von ein paar Sätzen etwas interpretieren soll und weder die Person kennt noch erlebt.

Antwort
von DeliriumTremens, 5

Hat jedermann autistische Züge

Ich bin fast geneigt, einen Witz über Züge und Lokomotiven zu machen ^^. Hier wurde ja bereits geschrieben, dass die Bezeichnung "autistische Züge" nicht korrekt ist und mit Autismus an sich nichts zu tun hat.   

Ich habe vor kurzem eine Fortbildung zum Thema Autismus gemacht und die Referentin lenkte unser Augenmerk darauf, dass auch jeder NT Angewohnheiten hat, die in das Profil eines Mitmenschen mit Autismus passen würden und letztendlich nur nicht in der Summe so gehäuft auftreten, wie bei ihnen. 

So brachte sie das Beispiel, dass fast jeder von uns sich in einem Seminarraum am nächsten Tag wieder auf den selben Platz setzen würde, auf dem er bereits am ersten Tag gesessen hat und auch das Zuhause der Meisten klar räumlich unterteilt und alles sortiert ist (vom Zahnnputzbecher bis zum Kleiderschrank, in dem alles seinen Platz hat) und wohl vermutlich niemand sein Bett in der Küche hat. Sie wollte darauf hinaus, dass jeder Mensch ein Bedürfnis nach Routine und Struktur hat, nach Sicherheit. Etwas, was man auch über Menschen mit Autismus behauptet. Man muss nur genau hinsehen und man findet noch einige Beispiele. (Immer die selbe Zeitung kaufen, zur selben Uhrzeit aufstehen, den selben Weg zur Arbeit gehen...)

Sobald der Titel "Autist" vergeben ist, ist es auch oft so, dass selbst ganz gewöhnliche Dinge, die der betreffende tut, auf einmal als autistisch betrachtet werden. 

Kommentar von yougotananswer ,

Gutes Kommentar, Danke!

Antwort
von WPOAS, 36

NEIN, nicht jedermann hat autistische Züge!

Aber, jedermann hat irgendwann in seinem Leben bestimmte Verhaltensweisen, die in deutlich stärkerer Form für Autisten typisch sind.

Wenn man den Selbstscreeningbogen von Prof. Simon Baron-Cohen ausfüllt, dann erreichen neurotypische Menschen durchschnittlich 15 - 20 Punkte bei diesem Autismus-Quotient-Test (AQ-Test). Aber über 80% aller diagnostizierten Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung erzielen mindestens 32 Punkte, meistens deutlich mehr.

[+++ durch Support editiert +++]


Kommentar von yougotananswer ,

Danke für deine Antwort, hat mir sehr geholfen.

Kommentar von yougotananswer ,

PS: Werde diesen Test auf jeden Fall heute Nachmittag mal machen ;)

Kommentar von yougotananswer ,

So, ein Update: Habe eben schon den Test gemacht und mind 26 Punkte treffen auf mich zu (bei einigen bin ich mir nicht sicher).

Kommentar von support6 ,

Liebe/r WPOAS,

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Herzliche Grüße,
Ben vom GuteFrage.net Support

Antwort
von Luki008, 50

Gute Frage... ich persönlich tue mich auch sehr schwer mit neuen Menschen und kann nicht wirklich schnell Beziehungen aufbauen.. Ich denke aber dass nicht jeder autistische Züge hat, aber jeder hat Macken, nur ob diese mit Autismus zu verbinden sind, ist eine andere Frage ;)

Kommentar von yougotananswer ,

Dankeschön für deine interessante Antwort :)

Kommentar von Luki008 ,

Gerne :)

Antwort
von estutmirjaleid, 11

Nein, das finde ich überhaupt nicht. Das ist eine sehr merkwürdige Aussage... Jeder Mensch ist einzigartig. ABER es ist nicht jeder ein Autist, weil er/sie nicht Blickkontakt halten kann, oder? Nicht jeder, der öfters ausflippt, ist Choleriker. Nicht jeder, der nicht vor Menschenansammlungen reden kann, hat Legasthenie. Es sind Symptome, ja, aber kann man, wenn man 10 von 20 Symptome hat, schon von Zügen oder davon, dass man die Krankheit/Störung hat, sprechen? Ich bin auch 15 und habe Asperger. Meine Eltern sagten mal, dass man das bei mir (wie bei vielen Autisten) schon als Kind merkte. Deswegen bin ich wahrscheinlich auch keine Borderlinerin, die Symptome überschneiden sich nämlich. Bei mir treffen 5 der Symptome zu. Von 9, glaube ich, man muss mindestens 5 "Vorraussetzungen" erfüllen, was ich ja tue, trotzdem habe ich ziemlich sicher kein Borderline. Soll dir nur zeigen, dass eine Diagnose immer schwierig ist. Lass dich nicht verwirren, nur weil das jemand sagt. 

LG und würde mich über ein Update freuen :)

Kommentar von Revic ,

Was hat denn Sprechangst mir Legasthenie zu tun?

Kommentar von yougotananswer ,

Ersteinmal vielen Dank für deine sehr interessante Antwort. Mein Gegenüber, nebenbei bemerkt meine Mutter, wollte mir auf keinen Fall damit sagen, dass ich Autistin sei oder Ähnliches. Wir kamen durch Zufall auf das Thema zu sprechen (ich finde Autismus generell ein sehr interessantes Thema). Ich muss aber sagen, meine Mutter liegt vollkommen richtig damit, dass ich solche Züge habe - von Kindesalter an war ich beispielsweise sehr gut in Deutsch, sei es lesen (vor Schulbeginn) oder das Alphabet. Ich kann mich noch erinnern, dass die älteren Kinder immer neidisch waren, dass ich ihnen voraus war ;)
Auch Rollenspiele sind für mich der absolute Grau. Aber das hat, wie du schon geschrieben hast, natürlich keinesfalls zu bedeuten, dass ich Autistin bin! (Auch wenn mir das ab und an gar nicht mal so abwegig erscheint)
Liebe Grüße!

Antwort
von wealldieanyway, 44

Wenn es zählt das man alle "neuen" Menschen ablehnt und die einem komplett egal sind hab ich wohl welche.

Kenn mich damit nicht wirklich gut aus.

Kommentar von yougotananswer ,

Interessant, hab Dank für deine Antwort!

Kommentar von yougotananswer ,

Ich habe mir mal deine Fragen durchgelesen und muss sagen, dass ich sie echt interessant finde.

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