Frage von DerOpel22, 128

Hat Intelligenz was mit Bildung zu tun?

Findet ihr jemand der gebildet ist ist gleich intelligent bzw klug? Und andersrum. Falls ja, wieso bzw. Falls nein, wieso?

Antwort
von FragaAntworta, 66

Bildung wird überschätzt. Oder, was noch schlimmer ist, mit Intelligenz in einen Topf geworfen. Denn eigentlich haben Bildung und Intelligenz nur sehr bedingt miteinander zu tun. Bildung ist hauptsächlich Wissen. Und Intelligenz hat, so komisch es klingt, mit Wissen nichts zu tun, da es nicht um Fakten dreht, sondern um Verstehen.

Beispiel: Mit Bildung kann man vielleicht sämtliche Bundeskanzler seit Adenauer Problemlos herunterbeten. Aber nur wer über ein höheres Intelligenzniveau verfügt, ist befähigt, diese Namen als Teil eines Ganzen zu sehen und Zusammenhänge zu erkennen.

Zusätzliche Quelle: http://www.bpb.de/mediathek/157133/was-hat-intelligenz-mit-bildung-zu-tun

Antwort
von mysunrise, 34

Bildung und Intelligenz kann man nicht gleichsetzen. Bildung kann man erwerben, während Intelligenz angeboren ist.

Ein Mensch der angeboren nicht intelligent ist, kann durch lernen und lesen zu einem sehr gebildeten und evt. sogar klugen Menschen werden, Intelligenz dagegen kann er sich nicht aneignen.

Dagegen heißt auch Intelligenz nicht, klug zu sein. Wenn ein sehr intelligenter Mensch kein Interesse an Bildung zeigt, ist es gut möglich, dass er als nicht klug bezeichnet wird, obwohl er ,aufgrund seiner angeborenen Intelligenz ,die Möglichkeit hätte wesentlich klüger zu sein.

Zu Deiner Frage: Ich finde gebildete Menschen nicht unbedingt intelligent und klug. Kluge Menschen können aber auch durch Bildung zu solchen werden und intelligente Menschen müssen nicht zwangsläufig klug sein.

Antwort
von Fontanefan, 32

Natürlich haben Intelligenz und Bildung viel miteinander zu tun; aber sie bezeichnen ganz unterschiedliche Fähigkeiten.

Ohne ein Mindestmaß von Intelligenz kann man weder einen anspruchsvollen literarischen Text noch psychologische, soziologische oder historische Zusammenhänge verstehen. Die Fähigkeit, seine Umwelt zu verstehen, ist aber eine wichtige Voraussetzung für Bildung. 

Für Intelligenz gibt es zwei einfache Definitionen:

1. Problemlösungsfähigkeit

2. das, was der Intelligenztest misst

Da es unterschiedliche Probleme und unterschiedliche Tests gibt, gibt es also kein einheitliches Maß für Intelligenz. Dennoch ist klar, dass Intelligenz nicht angeboren ist, sondern sich im Laufe des Lebens entwickelt. Kein Säugling kann mathematische Probleme lösen. Aber die Voraussetzungen für die Entwicklung von Intelligenz sind großenteils biologisch vorgegeben und auch bei bestem Willen und günstigster Umwelt noch von großer Bedeutung. (Menschen mit Down-Syndrom können studieren und hervorragende Leistungen erbringen, unter Nobelpreisträgern wird man sie dennoch noch seltener antreffen als im Bevölkerungsdurchschnitt.)

Hohe Intelligenz kann mit maßloser Selbstüberschätzung einhergehen. Gutes Allgemeinwissen (missverständlicherweise oft auch als Allgemeinbildung bezeichnet) kann davor schützen, denn es führt dazu, dass man weiß, dass man in extrem vielen Bereichen kein Experte ist.

Unter Bildung versteht man freilich - so unterschiedliche Auffassungen zu Bildung es auch gibt (vgl. z.B. Wikipedia: "Als Basisdefinition gilt: Bildung ist ein Transformationsprozess der Figuren des Welt- und Selbstverhältnisses einer Person aus Anlass von Krisenerfahrungen, welche die bestehenden Figuren in Frage stellen." im Unterschied zum traditionell philosophischen Bildungsbegriff bei Humboldt) - immer die Fähigkeit, von einem ursprünglich sehr egozentrischen Weltverständnis zu einem Verständnis anderer Personen, Zeiten und Kulturen vorzudringen. 

Wer aufgrund der Tatsache, dass in seiner Umwelt niemand eine auch nur annähernd so große Problelösungsgeschwindigkeit entwickelt wie er selbst, nie Anlass hatte, an seinem eigenen Weltverständnis zu zweifeln, wird also nicht gebildet sein können.

Meine Antwort zeugt weder von Intelligenz noch von Bildung, aber ist Folge eines gewissen Allgemeinwissens und basalen Voraussetzungen für Intelligenzentwicklung. Vor allem aber habe ich mir die Zeit genommen, nicht völlig undifferenziert zu antworten.

Antwort
von RickBlack99, 19

Ja und Nein! Nein, weil Intelligenz in erster Linie mit Vererbung und frühkindlichen Erfahrungen zu tun hat. Ja, weil intelligente Menschen auch wissbegierung und "bildungshungrig" sind, jedenfalls die meisten. Bildung hat nichts mit Vererbung zu tun, aber viel mit der Welt, in der man aufwächst. Viele Menschen sind sowohl intelligent als auch gebildet. Das hängt - wie man sich denken kann - damit zusammen, dass Kinder aus gebildeten Elternhäusern gleich drei Vorteile haben: Sie haben per Vererbung gute Anlagen, sie werden früh gefördert und sie erhalten die bestmögliche Bildung bis weit über das zwanzigste Lebensjahr hinaus. Das ist etwas verkürzt, gilt aber im Großen und Ganzen. Gruß Rick

Antwort
von Marshl, 38

Ich finde, dass gebildet sein mehr auf die Gesellschaft bezogen ist, dass man Normen, Regeln und so weiter kennt und Intelligenz mehr in spezifische Themen geht, also meiner Meinung nach - nein

Antwort
von einfachichseinn, 36

Nein nicht unbedingt.

Wobei ich es auch ziemlich schwierig finde Intelligenz an und für sich zu definieren.

Aber nur weil jemand sehr gebildet ist, bedeutet das nicht automatisch, dass er wirklich intelligent ist.

Antwort
von oxygenium, 29

man muss erst einmal herausfinden ob man sich weiter bilden möchte.

Jeder Mensch hat die Anlage zur Intelligenz,die meisten Menschen wissen es eben nicht.

Und ich kann dir versichern so etwas lernt man nicht in der Schule unter Leistungs und Schuldruck.

Antwort
von horizonld97, 44

Meiner Meinung nach gibt es verschiedene Arten von Intelligenz.

Antwort
von BlauerSitzsack, 42

Nein, Intelligenz hat nichts mit Bildung zu tun.

Um  sehr gebildet zu werden, muss man vielleicht intelligent sein.

Aber die reine Intelligenz hat man oder man hat sie nicht.

Antwort
von Fielkeinnameein, 32

Hey,

natürlich nicht. Ich kann die studierteste Person der Welt sein aber deswegen bin ich noch lange nicht Intelligent.

Mfg

Antwort
von schakal98, 32

 hat nciht viel miteinander zu tun.

Bildung kann man bekommen, ohne besonders intelligent zu sein.

jemand der keine bildung hat, kann trotzdem sehr klug sein.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community