Frage von Knolle1975, 161

Hat Gott uns Monogam geschaffen?

Oder ist das ein Ding von uns Menschen gemacht und er wollte eigentlich das wir mit mehreren Partnern Sex haben oder das ganze Leben nur einen Partner oder Ehepartner haben. Auch wenn wir eine Ehe geschlossen haben. Oder das wir auch in der Ehe mit anderen sex haben dürfen. Versteht ihr wie ich das meine?

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex, 48

In ferner Vergangenheit war eine jungfräuliche Braut die Gewähr dafür, dass der frischgebackene Ehemann nicht versehentlich die Nachkommen eines Konkurrenten großzieht bzw. eine ledige Mutter ohne Versorger mittellos zurückbleibt. Daher haben praktisch alle Religionsstifter den vorehelichen Verkehr und sonstigen Sexperimente außerhalb einer Ehe zur "Sünde" erklärt und entsprechend sanktioniert -was ja auch durchaus gut gemeint und mangels Alternativen der einzig mögliche Weg war. 

Daher hat diese Praxis auch Eingang in viele Kulturen gefunden.

Leider gibt es immer noch Kulturen, welche diese (und andere - ich sag nur "Ernährungsvorschriften") gut gemeinten jahrhundertealten Regeln bitterernst nehmen ohne diese in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen - bis hin zum ("Ehren-")Mord... .
 

Aus Sicht eines Religionsstifters ist Sex ja  nur eine unerwünschte Ablenkung vom Wesentlichen (nämlich zu beten, missionieren usw.) und daher zähneknirschend zur Vermehrung (der Gläubigen) geduldet. Dies ist auch der Grund warum Verhütung, Abtreibung usw. meist ebenfalls verboten ist. Da man die Menschen in den Betten meist häufiger "Oh Gott!" rufen hört, als in der Kirche, lässt sich dieses Konkurrenz-denken gut nachvollziehen ;-) 

Dank Geburtenkontrolle, Safer Sex und Vaterschaftstest sind die eigentlichen Beweggründe für die Forderung nach Jungfräulichkeit und Monogamie längst obsolet. Jetzt geht es nur noch um den obskuren Begriff der "Ehre" - wobei meiner Meinung nach der wichtigste Beweggrund die Angst vor dem Vergleich ist ("Was ist, wenn meine Frau/mein Mann mit einem ihrer anderen Partner mehr Spaß hatte...?"). 

Wenn sich in einer Partnerschaft beide Seiten darüber einig sind sexuelles Vergnügen auch unter Beteiligung Dritter zu erleben, dann spricht da nichts dagegen. Meine Frau und ich handhaben das schon über 10 Jahre so und haben viel Spaß in Swinger-, FKK- und Saunaclubs und lieben uns immer noch. Zu einer guten Beziehung gehört eben mehr als die Exklusivität "gymnastischer Übungen"... .

Darüber nachzudenken als Erwachsener Mensch die 2000 Jahre alten Märchenbücher irgendwelcher Wüstenvölker und die darin beschriebenen unsichtbaren "Chefs", welche die damals rätselhaften Vorgänge in der Natur erklären sollten, als Grundlage für ein Leben im 21sten Jahrhundert zu nehmen, ist mir ohnehin suspekt... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort
von Andrastor, 22

Da es keinen Gott gibt, hat uns niemand erschaffen. Wir sind entstanden.

Der Mensch ist jedoch kein monogames Wesen, so gerne uns das Religionen, Gesellschaft und Medien auch eintrichtern wollen. Wie sind, wie alle Affenarten, polygam.

Auch der eigentliche Eheschwur deutet darauf hin.

"Bis das der Tod euch scheidet."

Das waren viele Jahrhunderte lang höchstens 10 Jahre, durchschnittlich eher 4-5. Die Ehe sollte nur garantieren dass die Kinder tatsächlich vom Gatten und nicht durch etwaiige Nebenbuhler gezeugt worden sind.

Antwort
von kleineshummele, 7

Wenn du dich auf die christliche Lehre im Neuen Testament besinnst, dann hat Gott dort bestimmt, dass der Mann nur eine Frau haben soll. Im AT galten noch andere Regeln.

Siehe hierzu auch folgenden weiterführenden Link:

http://www.gotquestions.org/Deutsch/polygamie.html


Antwort
von Lazybear, 38

Also bibel AT, so ziehmlich jeder war mit mehr als nur einer frau verheiratet und hat sich über nutten und sklavinnen hergemacht, da stand nirgends wirklich drin, dass gott ein riesen problem damit hatte obwohl in den 10 geboten stand du sollst die ehe nicht brechen (ehe bruch ist wohl eine frage der definition), im NT sagt jesus, wer heiraten kann soll es tun, aber die ehe nicht brechen, er sagt aber auch, dass es menschen gibt, die wohl nicht dazu in der lage sind warum auch immer (körperlich, geistige haltung, für etwas höheres bestimmt), ob damit aber generell verzicht auf sex gemeint ist, oder nicht weiß ich nicht! Nun das ist das was ich aus der bibel noch weiß, glaube aber nicht dadran von daher...!

Aus biologischer sicht sind wir menschen irgendwo zwischen gorillas und schimpansen, schimpansen haben ständig wechselnde geschlechtspartner, nutzen sex auch zum stressabbau, gorillas haben einen festen partner, wie pinguine zb etc. Manche Forscher vermuten einen zusammenhang mit der hodengröße im verhältnis zur körpergröße! Schimpamsen haben damit die größten eier, gorillas die kleinsten und der mensch ist genau mittig angelegt (es geht dabei ums verhältnis, nicht um die tatsächliche größe) damit lässt sich auch das eifersuchtsverhalten von mänchen zeigen, je größer der hoden im Verhältnis zur Körpergröße, desto weniger eifersüchtig das verhalten, beim menschen haben studien sowas angeblich auch gezeigt, habe aber jetzt keine quelle dazu! Das bedeutet der mensch kann biologisch sowohl so als auch so leben, es hängt dabei vom individuum ab!

Ich persönlich bin verheiratet, habe mich dazu entschieden, weil es meiner natur entspricht, entscheiden musst du für dich selber, ob es was für dich ist oder nicht! Lg

Kommentar von wildcarts2 ,

obwohl in den 10 geboten stand du sollst die ehe nicht brechen (ehe bruch ist wohl eine frage der definition),

Eigentlich nicht.... Ehebruch = Einer bestehenden Ehe schaden zufügen. Dazu gehört in erster Linie, dass man seinen Partner betrügt und damit die Chance erhöht, Nachkommen ausserhalb der Ehe zu zeugen.

In der Bibel wird in keiner Form Sex außerhalb einer Ehe thematisiert. Es geht immer nur um Personen, die in einer bestehenden Ehe den Partner betrogen haben. Was unverheiratete taten, wird nicht thematisiert.

Kommentar von Lazybear ,

naja da wäre abraham, er hat agar nicht geheiratet und hat seine frau mit ihrem einverständnis betrogen, es ist ein klarer verstoß gegen die ehe nach deiner definition, aber gott hat das nie angeprangert, gott hat sich eher dadran gestört, dass abraham ihm nicht vertraute! fällt mir so auf anhieb ein! naja dann gibt es zb die stelle wo lot seine unverheirateten töchter der menge zur vergewaltigung freigibt, wie etwas wertloses und könig david, der die frau von urija nimmt und ihn in den tod laufen lässt, nachdem sein versuch gescheitert ist urija zu verarschen, gott war wütend auf david wegen des todes von urija, dessen frau war ihm egal und der ehebruch den er began! naja die bibel thematisiert also sehr wohl sex außerhalb der ehe und vor allem ist der ehebruch wuch nicht immer so thematisiert, wie du den beschreibst! und das sind nur die fälle, die mir spontan einfallen! lg

Antwort
von quantthomas, 30

ER, der allmächtige Gott, konnte sich nicht entscheiden, welche Paarungsvariante für den Homo Sapiens eigentlich richtig ist.

ER guckte auf die Bonobos, die nur Kreuz-und-Quer-Rammeln im Kopf hatten und dann auf die Gorillas, wo die Damen sich nur vom Silberrücken-Chef beglücken ließen. 

Beide Sexpraktiken fand er so la la und irgendwann hatte ER überhaupt keine Lust mehr, sich auf eine Variante festzulegen. 

So geschah es, daß der Mensch sich selber entscheiden mußte, wie der Sex ablaufen soll. 

😴

Kommentar von wildcarts2 ,

:D Was manche Leute so von sich geben ist echt amüsant :D

Kommentar von quantthomas ,

Danke! Wenigstens einer findet mich amüsant!

Antwort
von Dreadrasur, 8

1. Ein drittel der Menschen ist schoneinmal fremdgegangen. 

2. Sehr viel mehr würden es vllt in der richtigen situation tun, oder stellen es sich zumindest vor

3. Selbst verheiratete menschen können durch andere personen sexuell erregt werden. 

Wirklich ALLES in unserem verhalten widerspricht der Annahme, der mensch sei von Natur aus monogam. Wir sind es nicht, wir werden dazu erzogen. Ansonsten wäre der reiz des fremdgehens ja garnicht da (und diese diskussion würde es gar nicht erst geben, weil natürlich jeder mensch treu wäre) 

Antwort
von badtasteNRW, 47

Das ist vor allem ein Weg, den uns die Kirche auferlegt. Hintergrund ist wohl, dass man sich nicht ständig seinen sexuellen Bedürfnissen hingeben sollte. Außerdem hätte man dann zu wenig Zeit um die Wirtschaft anzukurbeln und das Bruttosozialprodukt zu steigern. Und die Kirche lebt nun mal von den Leuten die die Kirchensteuer zahlen. Also eigentlich ist das von Politik und Kirche gleichermaßen gewollt. Achja: Monogamie ist im Vatikan sicherlich ein Fremdwort, da dürfen es auch mal mehrere Messdiener sein, am besten im täglichen Wechsel.

Kommentar von danhof ,

Monogamie ist im Vatikan sicherlich ein Fremdwort, da dürfen es auch mal mehrere Messdiener sein, am besten im täglichen Wechsel

Aaaah, ein Nachwuchs-Comedian. Fein.

Antwort
von Skibomor, 45

Jeder soll das so halten, wie er es für richtig hält. Gott ist es ziemlich egal.

Antwort
von josef050153, 7

Adam war sicherlich monogam.

Aber betrachten wir es mal von einer anderen Seite. Es werden ungefähr so viele Mädchen wie Buben geboren. Wenn also die Männer nicht durch irgenwelche Umstände (Krieg ...) dezimiert werden, müssen bei vorherrschender Vielweiberei wohl viele ohne Frau bleiben, was zu ziemlichen gesellschaftlichen Spannungen führt.

Deshalb ist es in einer vom Krieg verschonten Welt ein geseellschaftlicher Überlebensvortei, wenn EIN Mann auch EINE Frau hat.

Selbst in muslimisch geprägten Ländern, wo die Polygynie ja erlaubt ist, haben praktisch alle Männer nur eine Frau, weil sie sich mehrere gar nicht leisten können. Das hat aber eher wirtschaftliche Gründe.

Antwort
von 666Phoenix, 12

Mal ehrlich: wozu brauchst Du irgendeinen Gott, um Deine Sexualität auszuleben? 

Gott (welcher auch immer) ist das absolut geschlechtsloseste, komplett testosteron- und östrogenfreieste Gedankenexperiment dieser Welt!

Kleine Ausnahmen gibt es bei den indischen Ur-Göttern! Die haben gev...gelt, bis das Zepter brach! Wahrscheinlich hasst sie der christliche Gott genau deswegen, weil er selbiges eben nicht konnte!

Antwort
von stubenkuecken, 22

Das sieht jeder Christ anders. Manche leben in völliger Abstinenz, andere in einer Mehrehe oder in homosexueller Partnerschaft, oder ganz anz anders.

Antwort
von wildcarts2, 6

1. Gott hat uns nicht geschaffen, sondern Menschen haben Götter geschaffen.

2. Der Mensch ist von Natur aus nicht monogam. Männer wollen möglichst viele Frauen "beglücken" und reagieren stark auf deren Reize. Das weiss jeder. Ist völlig normal und es ist nichts verkehrtes daran. Frauen achten mehr auf Qualität als auf Quantität, was auch mit ihrer Natur zusammenhängt.

Regeln in Bezug auf die Sexualität haben in der Religion vor allem einen Zweck gehabt:

Schutz des Eigentums!

Im Judentum z.B. galt die Frau als Eigentum des Vaters, bis sie Eigentum eines Ehemannes wurde. Da kein Mann "gebrauchte Ware" haben wollte, durften Frauen keinen Sex vor der Ehe haben. Männer dagegen schon! Es gab die Tempelprostitution, die zum guten Ton gehörte, wenn man als Mann den Tempel besuchte.

Der Schutz, der Frauen gegeben wird (Judentum, Christentum, Islam) hat auch nur einen Grund: Wenn eine Frau Schwanger war, ohne verheiratet zu sein, war sie Mittellos. Kein Mann wollte das Kind eines andere Mannes durchfüttern. Jeder wollten seine eigenen Gene weiter geben.

So einfach ist das!

Jeder Mensch kann deine Frage leicht beantworten. Denn jeder der ehrlich zu sich selbst ist, weiß, dass man mit Beginn der Pubertät einen hohen Drang zur Sexualität hat. Dürfte man aus Sicht Gottes aber erst in der Ehe Sex haben, wäre es extrem sadistisch von Gott, diese BEDÜRFNISSE JEDEM MENSCHEN in der Jugend zu geben und dort am stärksten auszuprägen!

Und mal ehrlich: Was ist so schlecht daran, Sex mit verschiedenen Menschen zu haben? Liebe und Sex sind schließlich zwei völlig andere Dinge, die beide unabhängig voneinander genauso gut funktionieren, wie zusammen.
Der Sex kann in beiden Situationen gut oder schlecht sein, da Sex mit einem festen Partner anders ist als bei einem einmaligen tete a tete.

Fakt ist, dass der Mensch von Natur aus sexuell NICHT monogam ist, aber dazu tendiert lange Liebesbeziehungen zu haben.

Antwort
von mariannelund, 3

ist alles von Menschen gemacht.

Gott hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen und Gott ist ein Schöpfer.

Gott hat alles erschaffen und der Mensch hat die Konkurrenz geschaffen und möchte sich an allem und jedem messen.

Wir brauchen uns an nichts und niemandem messen sondern so sein wie wir uns fühlen und wohlfühlen.

Dann sind wir in unserem Element und wenn man sich wohlfühlt dann funktioniert man auch richtig und gesund.

Konkurrenz macht uns krank, depressiv, aggressiv, neidisch, pessimistisch und dumm.

Es ist Zeitverschwendung zu gucken was Andere haben und machen, es ist viel wichtiger die eigene Zeit zum besten zu nutzen und für sich persönlich eine schöne Welt zu gestalten.

Ich kann mir eine Welt vorstellen in der jeder das tut was ihm gefällt und es würde keinen Krieg geben sondern Vielfalt.

Wir hätten eine bunte Welt mit viel Fantasie.

Wir brauchen also Menschen mit Mut zum Alltag, Menschen die sich so kleiden wie sie sich wohlfühlen.

Menschen denen es egal ist was Andere davon halten.

Wir brauchen Menschen die einen eigenen Style erschaffen und leben.

Wir brauchen einzigartige Menschen und die kommen auch groß raus weil sie aus der langweiligen Masse herausragen.

Mir fällt da gerade Harald Glöckler ein, der macht sein Ding, sieht komisch aus, ist aber so.

Es muß mehr davon geben, soviel steht fest.

Ein Leben ohne Spießer

Antwort
von DerBuddha, 5

1. gibt es KEINE märchenfiguren...........

2. leben auch im tierreich tiere monogam, z.b. schwäne, die dann nur einen partner haben und wenn dieser dann gestorben ist, bleiben sie bis zum lebensende alleine und nehmen nie wieder einen neuen partner...........

ist also nichts, von wegen wir menschen sind was besonderes oder von gott geschaffen, wir leben und handeln wie es die natur selbst vorlebt, monogam und auch nicht monogam, jeder so wie er es will.............. die geschichte der religionen beweist, dass nicht gott den menschen erschaffen hat, sondern der mensch sich seine götter selbst.........:)


Antwort
von maxim65, 34

Also Gott hat damit schon mal nichts zu tun. Du kannst aber gern mal in der Bibel lesen wie Adam mit allen gevögelt hat die bei drei nicht auch den Bäiumen waren. Selbst vor Inzest wurde kein Halt gemacht. Aber wie gesagt irrelevant.

Aus evolutionstechnischer Sicht ist es vorteilhafter sich dauerhafter zu binden da damit die Nachkommen eine bessere Überlebenschance haben. Dem entgegen steht das Mann bestrebt ist seine Gene möglichst weit zu "streuen"  also Sex mit sovielen Partnern als möglich zu haben um das zu gewährleisten. Frauen sind daran eher nicht so interessiert da sie im Gegensatz zum Mann sicher sind das die Kinder ihre eigenen Gene tragen.

Aus gesellschaftlicher Sicht hat man die Ehe erfunden. Einfach um einen Rahmen zu haben um Besitz und Machtfragen zu regeln.

Kommentar von WombatCC ,

Also Adam hat tatsächlich mit allen gevögelt, nur dass aber er und Eva die einzigen beiden Menschen im Paradies waren. Und wenn man nur zwei Menschen am Anfang hat ist es doch logisch, dass daraus Inzest folgt. Außerdem hat Gott auch die Ehe geschaffen, die rechtlich gesehen eher hinderlich ist. Und Gott hat keine Scheidung und kein Neid erschaffen, also sind diese rechtlichen Dinge sowieso eigentlich unnötig, doch wir Menschen können uns nicht anders im Zaum halten.

Kommentar von maxim65 ,

Nunja das ist ja ein Mysterium der Bibel. Adam und Eva die einzigen Menschen aber er vögelt sich durch die Gegend und fragt nicht danach wo die ganzen Frauen aufeinmal herkommen. Ich mein so ganze Volkstämme entstehen nicht mal eben so. Eva wenn sie den die einzige Frau war war ab und zu mal schwanger und das dauert immer etwas ehe es dann wieder zu Sache gehen kann. Das passt alles nicht. Inwiefern ist die Ehe rechtlich hinderlich bzw, für was? Im Gegenteil die Ehe regelt Besitz und Macht. Was sehr förderlich ist. Einmal wird damit sichergestellt das Kinder alle materielle Sicherheit bekommen die möglich ist und regelt gleichzeitig das gesellschaftliche Wachstum. Was auch der Grund sein dürfte warum die Kirche was gegen Scheidung hatte/hat. Das macht nämlich die Regelung von Besitz kompliziert.

Ansonsten wenn schon Gott dann ist er auch verantwortlich. Hat er doch den Menschen nach seinen Vorbild erschaffen. Wenn die Blaupause schon so eine Katastrophe ist was lässt sich da zum Orginal sagen?

Antwort
von Plonk12, 33

Gott mag keine "Scheinheiligkeit" und sich auf die Ehe einzulassen ist eine Bekundung eine tiefe Offenbarung vor Gott. Es richtet sich nach dem Zeugnis der Wahrheit eines jeden Teils in der Ehe selbst, und ob er es vor Gott vertreten kann oder möchte. Ich verstehe nicht was du meinst, wenn du religiös bist. Wenn du es nicht bist, dann verstehe ich es.

Antwort
von Rationales, 5

Gott hat uns gar nicht geschaffen. Vielmehr haben WIR Gott geschaffen.

Insofern entfällt die Frage, wie uns Gott gemeint habe.

Antwort
von chrisbyrd, 4

Ja, ich denke schon...

In 1. Mose 2,24 steht: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein."

Antwort
von danhof, 15

Ich finde, es ist gut für den Menschen, dass er monogam lebt. Stabilität ist gut für die Ehepartner selbst (Stichwort Eifersucht) und für die Kinder, die aus einer Beziehung hervorgehen.

Für mich ist es eine gottgewollte Ordnung. Und Gott sagt uns nicht aus Schadenfreude oder bösem Willen, was wir tun oder lassen sollen, sondern weil er, einem Vater gleich, genau weiß, was gut für uns ist.

Ich habe es jedenfalls nicht bereut zu heiraten und treu zu sein. Wenn man sich mal so umschaut, gehen alle Alternativen früher oder später kaputt oder ein Teil der Beteiligten vor die Hunde.

Kommentar von 666Phoenix ,

danhof - OK,

Ich denke, in Deiner Beziehung geht es auch manchmal sehr langweilig zu - oder??

Kommentar von danhof ,

Bislang kann ich mich nicht beschweren.

Wir haben viel in unserem Eheleben. Langeweile ist ein Wort, was dazu so gar nicht passen mag.

Kommentar von wildcarts2 ,

Wenn jemand Eifersüchtig ist, dann liebt er seinen Partner nicht. Eifersucht und Liebe funktionieren nicht zusammen!

Wenn dein Gott Monogamie gewünscht hat, wieso hat er dem Menschen dann völlig andere BEDÜRFNISSE auf den Weg gegeben? Warum gibt er uns etwas, woran wir Freude haben können, und verbietet es dann wieder? Das ergibt keinen Sinn!

Treue und Sex haben zudem nichts miteinander zu tun. Wenn ich einen festen Partner habe, den ich liebe, dann ist das wichtigste Ehrlichkeit und Vertrauen. Wenn ich z.B. in eine Situation kommen, sagen wir eine Geschäftsreise, bei der ich ein wenig Spaß haben kann, zb mit einer Kollegin, und dies meiner Frau ehrlich und ohne Reue erzähle, dann ist das kein Betrug, sondern Ehrlichkeit. Verlässt meine Frau mich dann, dann hat SIE mich nicht geliebt! Denn zum einen verzeiht Liebe alles und zum anderen habe ich meiner Frau nicht geschadet. Im Gegenteil! Wenn man sich liebt, bedeutet das in erster Linie, dass man die andere Person höher wertet als sich selbst, dass man das Leben des anderen über das eigene stellt. Man wünscht seinem Partner Glücklich zu sein. Und wenn es mich glücklich macht, in einer Situation Spaß zu haben, in der meine Frau nicht anwesend sein kann, dann ist das völlig legitim. Es gibt keinen Grund dafür, darin einen Nachteil der Frau zu sehen. Oftmals macht das eine Ehe sogar noch spannender, weil man was dazu lernt - und sei es, dass man das heimische Bett doch spannender findet ;)

Es ist erst dann Betrug, wenn man so etwas heimlich macht und man weiss das der Partner dies nicht will.
Es kommt also auf Kommunikation an.

Deine Behauptung, das Menschen die nicht Monogam sind "vor die Hunde gehen", ist absurd und zeugt davon, dass du ein sehr begrenztes Weltbild hast, dass von deiner Religion viel zu stark beeinflusst ist.

Würdest du deine Religion (oder auch andere) genauer untersuchen und nicht so oberflächlich auf deren Inhalte schauen, würdest du schnell erkennen, dass diese Regeln und Moralvorstellungen unnatürlich sind und für mehr Probleme verantwortlich sind, als sie zu lösen scheinen.

Ohne dieses falsche Weltbild von sexueller Monogamie gäbe es wesentlich weniger Vergewaltigungen, Scheidungskinder und sonstige Probleme.

Kommentar von danhof ,

Wenn ich z.B. in eine Situation kommen, sagen wir eine Geschäftsreise, bei der ich ein wenig Spaß haben kann, zb mit einer Kollegin, und dies meiner Frau ehrlich und ohne Reue erzähle, dann ist das kein Betrug, sondern Ehrlichkeit. Verlässt meine Frau mich dann, dann hat SIE mich nicht geliebt!

HAMMER! Naja OK, jeder hat andere Moralvorstellungen. Für mich wäre das absolut nichts.

Kommentar von danhof ,

Wenn jemand Eifersüchtig ist, dann liebt er seinen Partner nicht.

Einspruch. Wenn mir an jemandem nichts liegt, käme ich auch nicht auf die Idee, eifersüchtig zu werden.

Kommentar von MoBruinne ,

@wildcarts2
wenn ich so lese, was du schreibst, dann graut´s mir. Ehrlich. Du liebst deine Frau und hast Sex mit anderen? Ist das deiner Frau egal? Wäre es dir egal, wenn sie mit anderen Männern schläft? Echt? Also so gaaaaanz ehrlich...?

Ob nun jemand treu ist in einer Beziehung oder nicht muss ja jeder selber entscheiden. Kleine Anmerkung am Rande: ich kenn schon einige Paare, die das eher "offen" sehen und auch leben, aber keins von denen ist noch zusammen oder glücklich. Zufall?

Ich kenn auch viele Paare, die monogam zusammen leben. Auch keine Garantie, dass es funktioniert, schon klar. Aber die Tendenz ist klar.

Wichtig finde ich, den Bezug zur Frage nicht ganz zu verlieren. Es geht hier ja nicht um die Frage, ob es nun richtig oder falsch ist so oder so zu leben. Wenn ihr das so macht und ich anders, dann ist es doch ok. Die Frage war, wie Gott uns geschaffen hat.
Und die Antwort - aus Sicht des Gottes der Bibel - ist klar: Die Ehe ist heilig. Sexuelle "Ausschweifung" (schönes Wort, gell?) ist nicht biblisch.

Kommentar von Meatwad ,

Stabilität ist gut für die Ehepartner selbst (Stichwort Eifersucht)

Eifersucht hat ihren Ursprung in persönlichen Unzulänglichkeitsgefühlen und findet sich auch dort, wo es überhaupt keinen Grund dafür gibt.

Für mich ist es eine gottgewollte Ordnung. Und Gott sagt uns nicht aus Schadenfreude oder bösem Willen, was wir tun oder lassen sollen, sondern weil er, einem Vater gleich, genau weiß, was gut für uns ist.

Wenn du das glaubst, dann lebe danach. Aber belehre nicht andere, daß sie die Regeln deines Gottes befolgen sollen.

Kommentar von danhof ,

Aber belehre nicht andere, daß sie die Regeln deines Gottes befolgen sollen

Wo habe ich das getan? Ich schrieb "FÜR MICH ist es eine gottgewollte Ordnung"

Aber verbrennt mich ruhig schon mal sicherheitshalber auf dem Scheiterhaufen :-)

Antwort
von josessos,

Es gibt kein gott es gibt nur verblendung, täuschung und betrug über die gesamte weltgeschichte hinweg.

Antwort
von Schewi, 23

Gott hat uns eine eigene Meinung gegeben

Antwort
von VeganeKlobrille, 50

Was bitte bringt eine Ehe, wenn man sowieso mit anderen Frauen schläft. 

Kommentar von Plonk12 ,

Was denkst du denn "muss", die Ehe bringen ? Selbstverrat würde sie bringen, wäre es in deinem Fall, wenn du mit einer anderen Frau intimitäten austauscht, die real sind.

Kommentar von VeganeKlobrille ,

Wenn man mit einer anderen Frau Intimitäten hat, dann sollte man sich scheiden lassen. Aber in einer Ehe die Frau zu betrügen, ob sie es weiß oder nicht, ist einfach nur falsch.

Antwort
von RudolfFischer, 5

Nein, denn Partnerschaften, die eine geschlechtliche Beziehung einschließen, gibt es ja zeitlich hintereinander fast überall. Die Frage ist also nur, ob man für mehrere Beziehungen _gleichzeitig_ angelegt ist.

Auch das ist im Prinzip zu bejahen, selbst dort, wo Monogamie Gesetz ist. Gegen polygame Beziehungen spricht aber vieles. Auf die Problematik der Kinderzuordnung wurde schon hingewiesen.

Ohne emotionale Katastrophen läuft das selten ab, wenn Paare sich trennen und Beziehungen zu anderen Partnern eingehen. Aber auch das kann gutgehen, wnen die Liebe erloschen ist und man sich freundschaftlich trennt; das wäre wieder ein "Hintereinander".

Aber Harmonie in gleichzeitigen geschlechtlichen Beziehungen von mehr als zwei Personen untereinander ist extrem selten.   

Antwort
von jerkfun, 47

Nein,lies mal über Sodom und Ghomorra.^^ Erst die Neuzeit hat Neue Moralvorstellungen kreiert.Beste Grüße.

Antwort
von GoodFella2306, 41

Da es keinen Gott gibt, ist die Fragestellung falsch.

Das musst du für dich und mit deinem Partner ausmachen, ob ihr mono- oder polyamourös sein wollt.

Kommentar von danhof ,

Da es keinen Gott gibt, ist die Fragestellung falsch.

Da es Millarden Christen und Kirchen auf der Welt gibt, und niemand bislang das Gegenteil beweisen konnte, ist nicht die Frage falsch, sondern deine Antwort.

Antwort
von Halbkornbrot, 26

Es gibt keinerlei Indizien das ein Gott uns erschaffen hat.

Wer Monogam leben will der soll das tun, wer nicht soll es lassen, niemand sollte irgendjemandem seine Moralvorstellungen aufdrängen.

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