Frage von ClowdyStorm, 277

Hat Gott nur die Erde erschaffen?

hat gott nur die erde erschaffen oder auch das universum?

Antwort
von HtmlDev, 121

Ich hab da meine ganz persönliche Meinung zu...

Ich glaube fest an die Physikalische Erklärung, dass die Erde vor ein paar Mio. Jahren entstanden ist. Ich glaube auch an die Evulotion. Auch an den Urknall.

Ich stelle mir das komplette Raum-Zeit Kontinuum als eigene Ebene mit ihren 4 Dimensionen vor.

Alles was z.b. in der 5 Dimension ist, können wir uns gar nicht vorstellen.

Vielleicht gibt es weitere Ebenen über uns. Dort muss es nicht unbedingt Raum oder Zeit geben.

Ich glaube, dass in der höchsten Ebene irgendwo ein Gott sein muss.

Kommentar von gromio ,

Warum so kompliziert? ist ja lustig......

Kommentar von oli66 ,

Zu viel Dragonball angeschaut?

Antwort
von Meatwad, 45

Wie die Erde entstanden ist, ist den Menschen mittlerweile bekannt. Es finden sich hier keinerlei Anzeichen dafür, daß irgendein Gott (von deinem ganz zu schweigen) daran beteiligt war.

Kommentar von Furino ,

Gott wurde durch Menschen erschaffen. Ohne Menschen gibt es auch keinen Gott.

Antwort
von critter, 107

Wenn du an nur einen Gott glaubst, war der es. Wenn du an mehrere Götter glaubst, könnten die sich die Erschaffung der Welt aufgeteilt haben. Oder es war gar kein Gott, weil es vielleicht keinen gibt, und andere Kräfte haben zur Entstehung des Universums geführt. 

Antwort
von nowka20, 21

er hat die schöpfung angeregt. andere sind dabei, sie zu vollenden, und du mit ihnen.

Antwort
von Ranzino, 80

Nun ja, erster Satz der Bibel beantwortet das doch seit vielen Jahren:

In principio creavit Deus caelum et terram.

Er wäre auch arg saft- und kraftlos, wenn er das gemäß Überlieferung nicht getan hätte. Es sagt natürlich nix aus, ob er es wirklich getan hat, konnte ja keiner nachprüfen. ;)

Kommentar von Stahlregal ,

...aber es steht doch geschrieben!

Antwort
von Giustolisi, 75

Gott hat gar nichts erschaffen, er ist ein Fabelwesen, dass sich die Menschen vor vielen Generationen erfunden haben.

Kommentar von Stahlregal ,

fabelwesen koennen sprechen... gott spricht in der regel nicht, er erscheint zudem auch sehr selten als tier. komischer vergleich...

Kommentar von Giustolisi ,

Du hast eine merkwürdige Vorstellung von Fabelwesen. Der Duden definiert sie folgendermaßen:

"nur in der Fantasie existierendes Geschöpf"

So wird das Wort auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwendet. Die Fähigkeit zu sprechen oder die Tiergestalt ist da nicht inbegriffen und selbst wenn sie es wäre, glauben die Christen doch, dass Gott sprechen kann.

Man hätte statt Fabelwesen aber auch Fantasiewesen schreiben können, denn Götter existieren nur in der Fantasie derer, die an sie glauben.

Kommentar von Anthropos ,

Mit der Definition "er ist ein Fabelwesen" postulierst du die Existenz Gottes. Schon irgendwie primitiv, an Fabelwesen zu glauben.

Antwort
von realsausi2, 50

Weder noch. Der Mensch hat Götter erschaffen.

Antwort
von KillerSteveHD, 115

Es gibt verschiedene Meinungen, aber ich glaube, dass Gott den Urknall erschuf, welcher daraufhin das Universum machte und dann die Erde geschaffen hat.

Antwort
von Anthropos, 71

Da Gott alles geschaffen hat, hat er auch das Universum vor einigen Milliarden Jahren geschaffen.

Kommentar von realsausi2 ,

Da Gott alles geschaffen hat,

Also hat der Gott auch sich selbst erschaffen. Hmm... da scheint mir die These etwas zu hinken.

Kommentar von Anthropos ,

Nein, Gott  hat sich selbst nicht geschaffen, denn Gott ist nicht in den Begriff "alles" mitinbegriffen. Unter allen Dingen versteht die Ontologie alle seienden Dinge. Gott aber ist der Seiende, der alles Seiende im Sein erhält. Das lässt sich auch gut bei Thomas von Aquin in der "Analogia entis" nachlesen.

Kommentar von realsausi2 ,

Gott aber ist der Seiende, der alles Seiende im Sein erhält.

Ach so. Dann ist ja alles klar.

Also hält auch sich selbst im Sein. Du weißt schon, was ein Zirkelschluß ist?

Das lässt sich auch gut bei Thomas von Aquin in der "Analogia entis" nachlesen.

Geschenkt, Bei Harry Potter läßt sich auch nachlesen, wie man Eulen als Postsystem einsetzt. Ist aber eher nicht so sinnfällig.

Kommentar von Anthropos ,

Thomas von Aquin mit J. K. Rowling zu vergleichen ist nicht gerade das, was einen gebildeten Menschen auszeichnet. Und bei Harry Potter lässt sich nicht nachlesen, wie man Eulen als Postsystem nutzt. (Sonst würden wahrscheinlich mehr Eulen in der Gegend herumschwirren)

Und dass dies kein Zirkelschluss ist, wird deutlich, wenn man statt "das Seiende" und "der Seiende" die Begriffe "Schöpfung" und "Schöpfer" einsetzt. 

Kommentar von realsausi2 ,

An imaginäre Freunde zu glauben ist nicht gerade das, was einen gebildeten Menschen auszeichnet.

Es gibt hier eine Nullevidenz. Da ist jedes Fabulieren müßig. Ebenso wie der Postversand mit Eulen.

Faktisch unterscheidet sich die Bibel hier nicht im Mindesten von anderen Werken der Literatur. Ihre Protagonisten sind rein fiktiv.

Wer hier die Grenze überschreitet, fiktiven Entitäten eine unmittelbare Wirkung in der Realität zuzusprechen, hat ein Problem mit eben derselben.

Der Herr von Aquin war ein verwirrter Geist. So wie alle die meinen, sie hätten exlusive Kenntnisse über eine Realität, die sich nur ihnen selbst erschließt.

Kommentar von Anthropos ,

Ihre Protagonisten sind rein fiktiv.

Das ist ja mal eine interessante These. Vor allem vor einem, der mir Bildung unterstellt. Wer zweifelt denn heute noch die historische Existenz von Ramses, Nebukadnezar, David, Augustus, Jesus, Paulus, Herodes, etc. an? 

An imaginäre Freunde zu glauben ist nicht gerade das, was einen gebildeten Menschen auszeichnet.

Ich weiß ja nicht, aber ich würde Menschen wie Isaac Newton, Harald Lesch, Platon, Aristoteles, Ampere, Einstein, etc. nicht unbedingt als ungebildet bezeichnen.

Faktisch unterscheidet sich die Bibel hier nicht im Mindesten von anderen Werken der Literatur.

Natürlich unterscheidet sich die Bibel nicht im Mindesten von anderen Werken der Literatur, wie dem bekannten Werk Cäsars de bello gallico oder auch den Annales von Tacitus.

So wie alle die meinen, sie hätten exlusive Kenntnisse über eine Realität, die sich nur ihnen selbst erschließt.

Mir ist keine Stelle bei Thomas von Aquin bekannt, an der er meint, er hätte die Wahrheit gepachtet. Auch nicht bei irgendeinem anderen Theologen.

Es gibt hier eine Nullevidenz. Da ist jedes Fabulieren müßig. Ebenso wie der Postversand mit Eulen.

Nehmen wir einmal an, es gäbe den Postversand mit Eulen. Dann würde man ja sicherlich hin und wieder die ein oder andere Eule am Himmel fliegen sehen, die einen Brief bei sich trägt, oder man würde auch nur überhaupt mal eine Eule am Himmel sehen. Wenn ich überhaupt einmal eine Eule gesehen habe, dann war das im Zoo oder ein paar mal auch im Wald. Anderes habe ich auch von anderen Menschen noch nie gehört.

Doch nun zu Gott: nach unserem christlichen Glauben ist Jesus Christus das fleischgewordene Wort Gottes. Somit wurde Gott in Jesus Christus anfassbar und hat einen festen Punkt in der Geschichte eingenommen. Das wirft natürlich auch Probleme hervor. So Ratzinger:

So stehen wir heute ein wenig fassungslos vor dieser christlichen "Offenbarung" und fragen uns vor ihr, besonders wenn wir sie mit der Religiosität Asiens konfrontieren, ob es nicht doch viel einfacher gewesen wäre, an das Verborgen-Ewige zu glauben, sich sinnend und sehnend ihm anzuvertrauen. Ob uns  Gott nicht gleichsam besser in der unendlichen Distanz gelassen hätte. Ob es nicht wirklich einfacher vollziehbar wäre, im Aufstieg aus allem Weltlichen in ruhiger Beschauung das ewig unfassbare Geheimnis zu vernehmen, als sich dem Positivismus des Glaubens an eine einzige Gestalt auszuliefern und gleichsam auf der Nadelspitze dieses einen Zufallspunktes das Heil des Menschen  und der Welt anzusiedeln. Muss dieser auf einen Punkt hin verengte Gott nicht definitiv sterben in einem Weltbild, das den Menschen und seine Geschichte unnachsichtig relativiert zu einem winzigen Staubkorn im All, das nur in der Naivität seiner Kinderjahre sich als die Mitte des Universums ansehen konnte, aber nun, den Kinderjahren entwachsen, sich die Augen zu reiben und jenen törichten Traum, wie schön er auch war, abzuschütteln und sich fraglos dem gewaltigen Zusammenhang einzufügen, in den unser winziges Leben hineinverwiesen ist, das gerade so, im Annehmen seiner Winzigkeit auf neue Weise Sinn finden sollte?

Kommentar von realsausi2 ,

ich würde Menschen wie Isaac Newton, Harald Lesch, Platon, Aristoteles, Ampere, Einstein, etc. nicht unbedingt als ungebildet bezeichnen.

Ich auch nicht. Habe ich auch nicht. Nur zeichnet sie diese aus einem blinden Fleck der Erkenntnis geborene Verirrung eben nicht aus. Religiöse Verblendung steht nicht in zwingendem Widerspruch zu Bildung. Bildung ist aber im Durchschnitt ein gutes Antidot gegen den Glauben. Studien zeigen da eine klare Korrelation.

Natürlich unterscheidet sich die Bibel nicht im Mindesten von anderen Werken der Literatur,

Da muss ich mir mal grad selbst in den Rücken fallen. Natürlich unterscheidet sich die Bibel signifikant. Bzw. die Rezeption unterscheidet sich.

Immer wenn Bücher als Leitlinie für Lebensentwürfe hergenommen werden, geht das fürchterlich in die Hose. Bibel, Koran, Das Kapital, Mein Kampf. Die Übertragung dieser Werke in Lebenswirklichkeit hat mehr zum Unglück der Welt beigetragen als jede andere kulturelle Verirrung.

Wenn ich überhaupt einmal eine Eule gesehen habe, dann war das im Zoo oder ein paar mal auch im Wald.

Nichts desto trotz können wir die Existenz von Eulen als gesichert betrachten. Ihre Eignung als Postdienstleister mal dahingestellt.

Wieviele Götter hast Du denn schon gesehen?

Mir ist keine Stelle bei Thomas von Aquin bekannt, an der er meint, er hätte die Wahrheit gepachtet. Auch nicht bei irgendeinem anderen Theologen.

Sorry. Es ist an mir vorüber gegangen, dass der Absolutheitsanspruch des Papsttums abgeschafft wurde.

Die Selbstmordattentäter sind sicher auch nur Feiertagsgläubige, die gern ihre Ansichten relativieren.

Auch von amerkanischen Evangelikalen ist ja bekannt, dass sie ihren Talar gerne nach dem Wind des Zeitgeistes ausrichten.

Ganz zu schweigen von der Toleranz der Calvinisten in der Schweiz.

Mein´Fehler.

Wie war noch gleich der Name des letzten totalitären Staates in Europa? Ach, richtig. ... Vatikan...

Ich hätte ja nicht gedacht, ich ich Papa Razzi noch mal zustimmen würde, aber auf diese Frage:

Muss dieser auf einen Punkt hin verengte Gott nicht definitiv sterben in einem Weltbild, das den Menschen und seine Geschichte unnachsichtig relativiert zu einem winzigen Staubkorn im All, das nur in der Naivität seiner Kinderjahre sich als die Mitte des Universums ansehen konnte, aber nun, den Kinderjahren entwachsen, sich die Augen zu reiben und jenen törichten Traum, wie schön er auch war, abzuschütteln und sich fraglos dem gewaltigen Zusammenhang einzufügen, in den unser winziges Leben hineinverwiesen ist, das gerade so, im Annehmen seiner Winzigkeit auf neue Weise Sinn finden sollte?

kann ich nur mit einem entschiedenen "Ja" antworten.

Kommentar von Anthropos ,

Bildung ist aber im Durchschnitt ein gutes Antidot gegen den Glauben. Studien zeigen da eine klare Korrelation.

Ich kenne interessanterweise mehr gebildete Menschen, die gläubig sind, als gebildete Menschen, die ungläubig sind. Es ist aber - nur um das einmal klarzustellen - auch nicht meine Absicht, aufzuweisen, dass Gottesferne ein Indiz von Unintellekt ist. Ich bestreite nicht, dass es Atheisten gibt, die gebildet sind. Von Antitheisten würde ich allerdings selbiges nicht behaupten. Wer so vernarrt vom Glauben abbrignen will zeigt nicht gerade Besonnenheit. Was die Studien betrifft würde ich vorsichtig sein, da es Studien gibt - wie meine Erfahrung zeigt -, die in beide Richtungen Resultate erzielen. Da solche Studien subjektiv vorbelastet sind, sind Studien für mich argumentativ wertlos.

Die Übertragung dieser Werke in Lebenswirklichkeit hat mehr zum Unglück der Welt beigetragen als jede andere kulturelle Verirrung.

Das würde ich doch stark bezweifeln. Bzw. Verirrung würde ich bejahen. Wenn man in Unkenntnis die Bibel aufschlägt (so wie es viele freikirchliche, fundamentalistische und atheistische Bewegungen machen), kann Bibel schnell missverstanden werden. Die Bibel hat der Glaubenstradition nach einen Schreiber, den Heiligen Geist. Dies wurde von Menschen niedergeschrieben. Diese Texte haben eine kulturelle Vorprägung. Gott sei Dank schuf die Theologie hierfür die historisch-kritische Exegese, die Historische Wahrheiten von Glaubens- und Heilswahrheiten trennt. Die historisch-kritische Exegese darf aber auch nicht missbraucht werden. Allerdings ist auch nicht zu vergessen, dass - entgegen vieler Meinungen - das Christentum, zumindest der katholische Teil, keine Buchreligion ist. Die Bibel ist nicht die Quelle der Offenbarung Gottes. Sie ist ein Werkzeug, das zur unverfälschten Weitergabe dient. Hier wären wir dann auch schon beim nächsten Punkt:

Sorry. Es ist an mir vorüber gegangen, dass der Absolutheitsanspruch des Papsttums abgeschafft wurde.

Interessanterweise hast du nicht das Unfehlbarkeitsdogma erwähnt, was sicher gewisse kirchenhistorische und theologische Kenntnis voraussetzt. Ich schrieb oben, dass die Bibel ein Werkezug, bzw. Produkt der Tradition ist, das zur unverfälschten Weitergabe des Glaubens dient. Und hier kommt der Papst ins Spiel. Er soll diese unverfälschte Weitergabe des Glaubens und der Lehre Jesu bewahren und sie von Irrtümern abgrenzen. Dies tut er auch seit 2000 Jahren. Der Papst muss sagen, was der Botschaft Jesu entspricht und was nicht. Das ist seine Funktion. Für uns Menschen heute ist dieser Absolutheitsanspruch etwas unverständlich. Denn es ist den Gläubigen klar und auch den Nicht-Gläubigen aus der Perspektive des Glaubens, von welcher Beschaffenheit Jesus Christus ist. Dies war jedoch in der frühen Kirche nicht so. In der Kirche selbst gab es viele Streitigkeiten über das Wesen und die Heilsbedeutung Christi (Arianismus, Monophysitismus, etc.) Wer weiß, wo wir heute ohne diesen Absolutheitsanspruch des Papstes wären? Wäre Jesus dann nur noch ein ganz normaler Mensch, wovor Ratzinger die Theologen warnt oder wäre er vielleicht so etwas wie Captain America? Vielleicht würdest du jedes Wochenende in die Fernsehschow Germany´s next Topapostel gehen. Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall wäre unsere heutige Welt anders. Entweder besser oder schlechter.

Wieviele Götter hast Du denn schon gesehen?

Interessante Frage. Da es nur einen gibt, kann ich auch nur einen gesehen haben. Da er allerdings reiner Geist ist, kann man Gott nicht mit dem physischen Auge sehen, denn dieses sieht nur Physisches. Mit dem geistigen Auge und dem Auge des Glaubens ist Gott sichtbar. Es gilt, die Augen zu öffnen, wie Lukas schreibt:

Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen, den anderen aber in Gleichnissen, damit sie sehen und doch nicht sehen und hören und doch nicht verstehen.

Die Selbstmordattentäter sind sicher auch nur Feiertagsgläubige, die gern ihre Ansichten relativieren.

Ich kann nur für meine Religion sprechen. Allerdings wurde in meinen Kreisen schon viel diskutiert. Im Islam kann so eine falsche Auslegung des Korans nur zustande kommen, weil es dort kein Lehramt gibt. Jeder predigt da, was er will. Damit wären wir ja auch schon wieder beim Thema von oben.

Auch von amerkanischen Evangelikalen ist ja bekannt, dass sie ihren Talar gerne nach dem Wind des Zeitgeistes ausrichten.

Ja, evangelikale richten sich gerne nach dem Zeitgeist. Und, was hat das gebracht? Nichts. Ratzinger hat vor diesem Ausrichten nach dem Zeitgeist gewarnt. Am Ende ist nichts mehr übrig. Der Kern des Christentums, das Evangelium zu verbreiten, geht dort total verloren. So etwas kommt eben dabei heraus, wenn man meint, man könne die Bibel in die Hand nehmen und sie willkürlich lesen. Dann wird Jesus plötzlich zum modernen Superstar. Da wäre ich doch lieber froh, wenn man das Bibelverbot wieder einführen würde, das es für eine kurze Zeit einst in Spanien gab.

Kommentar von Anthropos ,

Dann kann die Bibel nicht missbrauch werden.

Ganz zu schweigen von der Toleranz der Calvinisten in der Schweiz.

Ich kann mit diesen ganzen Bewegungen nichts anfangen. Sie sind ja nur ein kleiner Teil des Christentums. Aber man stelle sich vor, wenn alle 1,2 Milliarden sich ebenfalls derartige willkürliche Dinge ausdenken würden und man den Papst abschaffen würde. Dann gäbe es wahrscheinlich schon längst einen christlichen Staat und du müsstest Christ sein. Stell dir das einmal vor! Da kannst du doch froh sein, dass es den Papst gibt.

Wie war noch gleich der Name des letzten totalitären Staates in Europa? Ach, richtig. ... Vatikan...

Eine andere Staatsform würde im Vatikan doch auch gar keinen Sinn machen. Zum einen, weil Jesus die Kirche nicht als Demokratie gegründet hat und zum andern, weil es dann ja eine noch größere logistische Katastrophe gäbe, als es jetzt eh schon gibt. Aber sieh dir doch einmal diese Wahlmonarchie in der Praxis an: welcher Vatikanbürger wird denn im Vatikan schlecht behandelt? Man hat doch eigentlich gar keinen Grund, einen Aufstand zu machen. Der Staat besteht ja eigentlich nur aus Regierung, wen gibt es denn da zu unterdrücken? In der Praxis sind mit Sicherheit wenige Länder so demokratisch wie der Vatikan. Und wem es dort doch nicht gefällt, der kann einfach seine Staatsbürgerschaft kündigen.

Ratzinger weist übrigens auf die innerkirchlichen Probleme hin, die die nachkonziliare Krise verursacht hat. Er weist auf Fragen hin, die wir uns als Christen zwingend stellen müssen, damit wir unseren Glauben in der Gegenwart praktizieren können. Dieses Buch ist nicht nur für Gläubige geeignet, um über den Glauben zu reflektieren, sondern auch für Nicht-Christen, die dort Anhaltspunkte für das Leben in einer christlich-kulturellen Gesellschaft finden können.

Antwort
von reginarumbach, 113

der hat nach der erde aufgehört und erstmal pause gemacht. das universum war wohl eher ein beiprodukt :P

Kommentar von realsausi2 ,

Das wäre so, als wolle man ein Blatt an einem Baum als Hauptprodukt benennen und alle anderen Wälder als Beiwerk.

Kommentar von Stahlregal ,

das ist mal wieder im uebermass egozebtrisch. aus dem weltall betrachtet ist der mensch ein witz. uns ist das garnicht bewusst. hauptsache es gibt kaffee zum fruehstueck...

Kommentar von Ranzino ,

Nun ja, gläubige Menschen gehen gemäß ihrer Schöpfungsmythen gern davon aus, dass das Universum zu unserem Vergnügen existiert. Und das ausschließlich zu unserem Vergnügen. All die ganze Pracht Milliarden Lichtjahre hoch wie breit ist für uns hier auf der Erde entstanden ? Allein das zeugt schon von sehr grenzenloser Selbstüberschätzung. :p

Nach derzeitiger Erkenntniss musste man erst mal einige Sterne hochjagen, damit sich genug schwere Elemente bilden. Daraus wiederum einen Planeten zu bauen ist zwar nicht schwierig, nur muss die olle Kugel auch noch in der richtigen Entfernung herumschwirren.  In dieses Etwas von Planet nun aber einen Asteroiden zu jagen, damit sich der Mond bildet, ist schon sehr mutig.
Das Leben auf der Erde wiederum wurde mehrmals fast komplett ausgelöscht. Nicht sehr klug für einen allmächtigen allwissenden Gott, wenn er mehrmals anfangen muss ?

Wenn es einen Gott gab, der den Urknall ausgelöst hat, ist der Rest trotzdem reiner Zufall. Und da wir mit tödlicher Sicherheit auch das Ende unseres Planeten kennen, ist es erst Recht dämlich, auf Knien zu rutschen vor irgendwelchen Entitäten.
Nein, unserer Existenz hat wirklich keinen Sinn im Maßstab des Universums. Lebt damit.  :)

Antwort
von Psychopathologe, 80

Der Anfang, der Anfang! Eine spannende Frage, aber man darf das hier und jetzt nicht vergessen.

Antwort
von JTKirk2000, 52

Im Anfang des Johannesevangeliums steht, dass alles durch das Wort, welches im Anfang, Gott und bei Gott war geworden ist und nichts ohne das Wort geworden ist. Auf Webseiten wie bibleserver.com kannst Du das auch online nachlesen.

Antwort
von DerBuddha, 40

nicht gott hat den menschen erschaffen, sondern der mensch sich seine götter selbst und somit ist deine frage auch schon beantwortet, denn götter gibt es nur im kopf der gläubigen und JEDER gläubige, der meint, das universum kann nur von seinem gott erschaffen worden sein, hat keine richtige freie phantasie.........denn NUR weil sie etwas nicht verstehen könnt, muss nicht gleich ein gott im spiel sein..........

WAS sagen eigentlich die gläubigen alle, wenn wir bald beweisen, dass das universum auch aus ganz anderen gründen entstanden sein könnte?.....ich sage mal nur CERN, als eines von vielen beispielen.........*g*

Kommentar von Anthropos ,

Nur ein kurzer Kommentar zu CERN:

Ich habe mich vor kurzem mit einem tiefgläubigen Katholiken unterhalten, der in CERN einer der Naturwissenschaftler ist. Er hat gemeint, dass sämtliche Leute, die meinen, die Wissenschaft würde die Existenz Gottes widerlegen, weil das Universum auch ohne Gott entstanden sein kann, "weder Kenntnis von Wissenschaft noch von Religion besitzen."

Es ist sogar religiös gesehen ein Ziel der Wissenschaft, Gott bei der Entstehung des Universums nicht zu erwähnen. Denn würde die Wissenschaft für die Erklärung der Entstehung des Universums Gott benötigen, dann würde das einen Widerspruch mit der christlichen Lehre von der Erschaffung des Universums eingehen.

Antwort
von iTech01, 90

Gott hat nichts erschaffen, alles nur eine "Geschichte". Es gab den Urknall höchstwahrscheinlich....

Kommentar von Anthropos ,

In welcher weiße schließt das die Schaffung des Universums durch Gott aus?

Kommentar von Ranzino ,

Weil mit dem Urknall schon alles erledigt ist. Er mag dafür zuständig sein, nur ist er dann für alles danach völlig irrelevant.

Kommentar von Anthropos ,

Ist dir bewusst, dass der Begründer der Urknalltheorie, Professor Georges Lemaître, nebenbei noch katholischer Priester war? Dies zeigt doch schon, dass da irgendetwas in deiner Logik nicht so ganz stimmen kann.

Antwort
von fricktorel, 32

Du siehst die Sterne wohl nicht (Spr.26,5), welche unser ewige Schöpfer (Jes.45,22) erschuf (Ps.8,4; 90,2; Offb.10,6) ?

Antwort
von LoparkaLisa, 90

Nur die Erde, rest is ihm wurscht. Da gibts nen Obergott, der erschafft die ganzen unter und loser-götter , die dann kleine planeten erschaffen. Auf den planeten leben dann leute, die sich irgendwie auch für götter halten, und versuchen andere kleine halbgötter zu schaffen, welche auch glauben, Gott zu sein . Du siehst also... Was?

Antwort
von Kuppelwieser, 54

Auf der Erde läuft nichts ohne Universum. Da kann man nichts trennen! Wer oder was alles erschaffen hat, wird wohl immer ein Rätsel bleiben!

Antwort
von gromio, 32

1. Mose 1-3: Er erschuf das gesamte Universum

cheerio

Antwort
von BiturboFan, 37

Die Erde, das Universum, Menschen, einfach alles.

Antwort
von Stahlregal, 51

Schoene Frage. Auch spannend ist, ob Gott nur der Schoepfer ist (Erschaffer) und wenn ja, wer dann alles erfunden hat. Woher nimmt er all sein Baumaterial und sind diese aus einem Nachhaltigen Anbau gewonnen worden?

Kommentar von realsausi2 ,

Woher nimmt er all sein Baumaterial...

Ja, diese Schöpfung aus dem Nichts ist schon sehr an den Haaren herbei gezogen.

Kommentar von Anthropos ,

Ach ja? Die andere Möglichkeit wäre, dass es vorher schon etwas gab. Was soll das gewesen sein?

Kommentar von realsausi2 ,

Energie.

Kommentar von Anthropos ,

Aber wenn es Energie gegeben hätte, dann könnte man doch nicht von der Entstehung des Universums sprechen, da es dann vorher schon etwas gegeben hätte, wo Energie hätte existieren müssen.

Kommentar von Stahlregal ,

energie in form von...? vakuum? da isses doch wahrscheinlicher das es irgendwo einen riesiegen unsichtbaren vorhang zum baumarkt des universums gibt.

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