Frage von DerFanboy 18.08.2011

Hat Geld einen starken Einfluss auf das Verhalten des Menschen?

  • Antwort von EichWolf 19.08.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eins ist klar: Geld an sich ist neutral, es ist lediglich ein "Werkzeug", mit dem man Wertigkeiten von Gütern und Leistungen messen kann, sowohl als Einnahme als auch als Ausgabe. Grundproblem ist m. E. nicht das Geld, sondern der menschliche Anspruch auf einen bestimmten Wohlstand und das menschliche Wunschdenken.

    Man muss differenzieren: Geld als Mittel zur Deckung von Grundbedürfnissen ist lebens- / überlebensnotwendig in unserer Gesellschaft. Die krankhafte Sucht nach Geld (= Gier) verleitet Menschen dazu, rücksichtslos und auf Kosten anderer und der Gesellschaft den eigenen Lebensstandard unmäßig zu steigern, wowbei viele Schwache übervorteilt werden und auf der Strecke bleiben.

    Schlimm empfinde ich es, wenn Leute mit Millioneneinkommen den Staat (= die Allgemeinheit) betrügen und häufig dabei noch nicht einmal Schuldbewußtsein zeigen. Eben so schlimm: Wenn sich Topmanager ganz ungeniert durch unmäßige Gehaltssteigerungen aus der Unternehmenskasse bedienen, obwohl die unternehmerische Leistung mäßig ist und Mitarbeiter deswegen bei knapper Kasse gehalten oder sogar entlassen werden. Schlimm auch, dass in unserer Gesellschaft die Vermögensgröße den Wert eines Menschen bestimmt, unabhängig von seinem Wert als Individuum.

    Bei Firmen: Wenn z. B. die Deutsche Bank einen Gewinn von 25% anstrebt, frage ich mich, wer das bezahlt - eine Wertschöpfung kann ich dahinter nicht erkennen, es ist also in irgend einer Art und Weise Ausbeutung. - Und wer anders als die Kunden zahlt das?

  • Antwort von amigo06 18.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es heisst nicht umsonst Geld verdirbt den Charakter

  • Antwort von GePeterF 19.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das hat jetzt weniger mit Geld als mit "Zukunftssorgen" zu tun. Wenn Du dich sozial abgesichert fühlst, spielt Geld für die Zufriedenheit eine immer geringere Rolle. Studien sagen, dass Geld bis zu einer bestimmten Grenze glücklich macht. Die Grenze leigt da, wo man sich für die Zukunft abgesichert fühlt. Hat man weniger Geld, wird man durch mehr Einkommen tatsächlich glücklicher. Hat man aber mehr, als man bräuchte um in Zukunft abgesichert zu sein, macht man sich wieder mehr sorgen, das Geld zu verlieren, was einen wieder unglücklicher macht...

    Lebt man aber von der Hand in den Mund...

    Was aber ganz kritisch zu sehen ist, ist das rote Gefasel von wegen Spitzensteuersatz, Reichensteuer,... Du musst dabei nämlich immer eines überlegen:

    Der Mensch, der lt. den SPD-,Grünen- und Linken-Idioten als erster die Reichensteuer zahlen sollte ist Karl Albrecht. Steuern sind in der Wirtschaft immer einfach nur Kosten! Würde der nun mehr Steuern zahlen müssen, wird er die Kostensteigerung durch eine Preiserhöhung ausgleichen wollen (niemand lässt sich freiwillig vom Staat bestehlen!!!) - und DU würdest dich am Tag darauf ärgern, wenn die Butter bei Aldi plötzlich 10ct. mehr kostet. Den Spitzensteuersatz zahlen somit immer die Gering-, niemals die Spitzenverdiener!!!

    Das Geschwätz von wegen "Umverteilung" ist absoluter Blödsinn. Die Grünen sind z.B. echte Sozialisten, denn sie wollen das mögliche Privatvermögen auf 500.000€ beschränken - darüber würde die Reichensteuer fällig, die auf bereits versteuertes und bestehendes Vermögen erhoben würde... Was glaubst Du, was DANN passiert? JEDER der mehr als 500.000 hat geht in die Schweiz und der Eingangssteuersatz würde steigen, weil ja niemand mehr einen höheren Steuersatz zahlt...

  • Antwort von mha1213 19.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Für viel Geld sind die meisten Menschen bereit selbst ihre heiligsten Prinzipien über Bord zu werfen. Die Aussicht auf viel Geld kann einen Menschen zu unglaublich schlechten Taten verführen: Lüge, Betrug, Mord und noch vieles mehr.

  • Antwort von Tavvyful 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bei Geld hört die Freundschafts auf...kennste oder?? stimmt auch abbbbbbbsolout :S leider...

  • Antwort von guinan 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hast Recht.

  • Antwort von Bianca1349 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    leider ja. du hast vollkommen recht. klar, muss man auf sein geld achten, dass man noch genug zum leben hat, aber trotzdem sollte man nicht gleich bei dem thema so aggressiv werden. ich selbst achte auch genug auf mein geld, scheue aber nicht davor zurück, mal meinen freunden was zu leihen, auch wenn es mein ganzes taschengeld für den monat ist. leider stimmt der spruch "bei geld hört die freundschaft auf"

  • Antwort von Rackjack 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ich glaube jeder hat bei allem seinen Preis bis zu einer Grenze. Diese Grenze sollten Freunde/Familie und Verwandtschaft sein. Sonst kann und muss ich dir Recht geben, Geld hat einen hohen Stellenwert in unsrer Gesellschaft eingenommen, und das Streben danach einen zu großen Einfluss auf unseren Lebensstil!

    Gruß Rackjack

  • Antwort von flusenwunder 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn du einen starken und emphatischen , zuverlässigen und beständigen charakter hast, dann dürfte dir alles geld der welt nicht zu kopf steigen. wenn du ein kleingeist bist, prollo und prolet, dann wohl eher schon ...lach

  • Antwort von kruste123 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    also meiner meinung nach kannst du 99% der menschen auf der welt mit geld irgendwie beeinflussen. ich bin mir sicher , dass nur die wenigsten sich nicht beeinflussen lassen.

  • Antwort von Sabazius25 18.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du hast bereits alles gesagt.

  • Antwort von Christiep3 17.01.2013

    Meiner Meinung nach hat Geld einen sehr großen Einfluss auf den Menschen und sein Wesen.Man sieht es zum Beispiel an berühmten Personen die vorher bettelarm waren oder zumindest vorher nicht soviel Geld hatten, dass diese mit dem Erfolg kaum klarkommen. Sie schmeißen Geld raus, nehmen Drogen oder versuchen mit allen Mitteln Aufmerksamkeit zu erregen. Sie kommen nicht mehr damit klar das der Erfolg in ihrem Beruf auch größtenteils Glückssache ist und auch nicht für immer erhalten bleibt. Wobei man sagen muss das es auch der Erfolg ist der einen so süchtig macht. Und das ist so. Menschen sind darauf abgestimmt nach Glück zu suchen und davon möglichst viel.Ich bin der festen Überzeugung das Erfolg vorallem bei jungen Leuten eine Art Sucht entstehen lässt.

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