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Hat eine Rückenmarkspende für den Spender Nachteile und ist das mit Schmerzen verbunden?

gefragt von tapir am 11.01.2008 um 12:58 Uhr

Ich habe einen Beitrag im Radio gehört und einen Aufruf, sich ein wenig Blut abnehmen zu lassen, da so wenige potenzielle Spender bekannt sind. Bildet sich dieses Rückenmark nach, wenn ich es spende und warum braucht der Todkranke genau dieses Mark?

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Gesundheit x 60.310 Rückenmarkspende x 3

Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 11. Januar 2008 13:35
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Es wird kein Rückenmark entnommen, sondern Knochenmark aus dem Hüftknochen! Das zunächst mal zur Korrektur...

Zum zweiten: Die Stammzellen können entweder aus dem Knochenmark, dem Ort ihrer Entstehung, oder aus der Blutbahn gewonnen werden. Im ersten Fall nennt man das Verfahren ihrer Übertragung Knochenmarktransplantation, im zweiten periphere Stammzellentransplantation.

Die Gewinnung periphere Stammzellen wird in der Regel vom Spender gut vertragen. Dennoch können Schwindel-, oder Kollapsneigungen, bedingt durch eine zu hohe Flussrate am Zellseparator, sowie Übelkeit auftreten. Durch eine Flussminderung des Zellseparators und zusätzliche Flüssigkeitsgabe sind die Schwindel- und Kollapsneigungen gut zu beherrschen. Übelkeit kann schon durch vorbeugende Maßnahmen verhindert werden. Die Knochenmarkentnahme ist abgesehen vom allgemeinen Narkoserisiko ungefährlich.

Innerhalb 2-3 Wochen hat sich das Knochenmark vom Spender erholt.


Warum gerade dieses?

Fällt das blutbildende System im Knochenmark teilweise oder vollständig aus, so kommt es rasch zu lebensbedrohlichen Krankheitserscheinungen wie schweren Störungen der Immunabwehr durch Mangel an weißen Blutkörperchen, zu Blutungen durch Mangel an Blutplättchen und mit einer gewissen Verzögerung auch zu Blutarmut (Anämie) durch Mangel an roten Blutkörperchen.

Mittels der Übertragung von Blutstammzellen kann die Funktion eines stark geschädigten Knochenmarks wiederhergestellt und die Blutzellenbildung wieder in Gang gesetzt werden.


Pinbuster
beantwortet von Pinbuster am 11. Januar 2008 13:06
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Schau mal unter www.dkms.de, da findest Du alle Antworten auf Deine Fragen, auch zur Durchführung der Spende und zu eventuellen Komplikationen.


wj2000
beantwortet von wj2000 am 11. Januar 2008 12:59
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Du wirst doch betäubt, da hast du denn keine großen Schmerzen.


anonym
beantwortet von Schlaului am 11. Januar 2008 13:16
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Du bekommst zunächst „nur“ Blut abgenommen, welches daraufhin analysiert wird, ob Du als Spender überhaupt geeignet bist. Wenn ja, sollte es für dich eine wunderbare Genugtuung sein, eventuell jemanden das Leben zu retten. Dafür würdest Du bestimmt gerne kleine „Unannehmlichkeiten“ in Kauf nehmen. Im Knochenmark werden die Blutzellen produziert. Vereinfacht ausgedrückt wird bei dem Patienten das eigene Rückenmark zerstört und Deines transplantiert. Wenn dies erfolgreich funktioniert, wird der Kranke mit Deinem Rückenmark und den darin produzierten Blutzellen weiterleben können. Ich kann dich nur nachhaltig dazu ermuntern, an der Aktion teilzunehmen. Überhaupt sollte jeder sich in eine Knochenmarkspender-Datei aufnehmen lassen.


anonym
beantwortet von sunny28485 am 25. März 2008 14:04
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also ich habe 12.12.2007 stammzellen gespendet und es hat nicht weh getan weil ich es aus meinen blut raus gefilter bekommen habe und es ist ein tolles gefühl einfach so helfen zu können


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