Hat ein Revolver heute noch irgendeinen Vorteil gegenüber einer anderen Waffe wie einer Uzi oder gängigen Pistole?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Erstmal haben Revolver konstruktionstechnisch Vorteile bei der Verwendung von Kalibern die über 10mm Auto hinaus gehen.
Es gibt zwar auch durchaus Pistolen in z.B. .44 Magnum (Desert Eagle), die sind aber aufgrund der Verschlusskonstruktion sehr unhandlich und haben auch einen sehr klobigen Griff, da dort die relativ langen Patronen untergebracht werden müssen.
Desweiteren können sie dann auch ihren Hauptvorteil gegenüber eines Revolvers (höhere Magazinkapazität) nicht wirklich ausspielen, da man bei diesen Kalibern nur einreihige Magazine im Griffstück unterbringen kann.
Wenn man also eine sehr leistungsstarke Kurzwaffe zur z.B. Verteidigung gegen Bären benötigt ist man bei Revolvern besser aufgehoben. Bei denen kann der Griff sehr ergonomisch ausfallen, da die Patronen eben in der Trommel zu finden sind und somit die Gestaltung des Griffstückes nicht beeinflussen.

Revolver bieten auch den Vorteil, dass sie leichter zu bedienen sind (Bei einer Pistole muss man immer den Schlitten ziehen um die Waffe zu laden oder entladen nachdem man das Magazin eingeführt bzw. entnommen hat, bei einem Revolver reicht es einfach Trommel auszuschwenken).
Desweiteren sind sie zuverlässiger. Bei modernen Schusswaffen kann es eigentlich nur sehr selten passieren, dass irgendwas an der Waffe selber kaputt geht. Wenn man bei einer Pistole eine Waffenstörung hat, dann liegt dies meistens nicht an der Waffe selber, sondern an einer Ladehemmung. Daher wird die Patrone nicht vernünftig aus dem Magazin in die Kammer zugeführt und verklemmt sich, weswegen man diese Störung beseitigen muss den nächsten Schuss abgeben kann. Genauso kann es auch beim Auswerfen der Hülse Probleme geben. Dies kann alles bei einem Revolver nicht passieren.
Es ist auch möglich, dass eine Patrone nicht zündet, obwohl der Schlagbolzen das Zündhütchen getroffen hat. Bei einem Revolver kann man einfach wieder den Abzug betätigen um die nächste Patrone abzufeuern, während z.B. bei einer Glock erst das manuelle Repetieren des Schlittens notwendig ist.

Natürlich kann man die richtige Handhabung und die Beseitigung dieser Waffenstörungen üben, aber gerade für relativ untrainierte Personen ist ein Revolver oftmals einfacher zu handhaben.

Ansonsten erlaubt ein Revolver z.B. auch eine sehr niedrige Laufachse. Bei einem Chiappa Rhino befindet sich der Lauf vor der untersten Kammer. Dementsprechend geht der Rückstoß recht linear in die Hand ein und verhindert somit das Hochschlagen der Waffe, weswegen dies auch relativ starke Kaliber wie .357 Magnum recht beherrschbar macht. Sowas ist mit einer Pistole nicht möglich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Heute gibt es auch für automatische Pistolen Munitionssorten mit hoher Mannstopwirkung, das war früher ausschließlich den Revolvern vorbehalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Zivilisten kommen in der Regel nicht an eine Uzi, selbst in Ländern mit liberalem Waffenrecht, davon abgesehen ließe sich eine Uzi auch nicht verdeckt führen, also ist dieser Vergleich Unsinn.

Revolver sollen zuverlässiger sein als eine Pistole, außerdem gibt es Revolver mit großem Kaliber sowie sehr kleine Revolver, die kompakter als etliche Pistolen sein dürften.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Laestigter
06.09.2016, 00:46

Na ja. Es gibt auch genug Pistolen im selben "grossen" Kaliber (.44 Mag, 50AE) und auch  genug "kleine" Pistolen, die teilweise kleiner als Revolver sind...

Die NAA 380 beispielsweise ist knapp 12cm lang, 9cm hoch und 2,3 cm breit - und schiesst 9mm.. - da kommt kein Revolver ran, schon gar nicht in der Breite..

0

Jemand, der sich das schiessen mit Revolvern nicht gewohnt ist, kann den Revolver weniger gut verwenden. Daher ist es vorteilhaft, wenn ihn der Gegner in die Hände bekommt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlfAsche
05.09.2016, 00:49

wenn man es gewohnt ist, bzw richtig gut kann, würde es dann gehen sowas wie in den Western zu machen :D also du weißt schon clint eastwood 1v4

0

Mit einem Revolver kannst weiterschiessen obwohl eine Patrone nicht zündet.

Dafür hast bei der Pistole höhere Schussfolge und Magazinkapazität.

Revolver großen Kalbers haben eine größere Stoppwirkung aber sind auch dementsprechend unhandlich.

Ist reine Geschmackssache und Situationsbedingt.

Ist man im Busch taugt wohl eher ein Revolver,wobei ich in der Stadt immer die Glock verziehn.

Uzi-Pistole ist was zum Verwirrung stiften,da kannst die Patronen auch mit der Hand werfen,treffen tust da nur durch Zufall.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von AlfAsche
05.09.2016, 01:00

lol :D

0
Kommentar von HerrCoffee
05.09.2016, 01:03

Das ist Bullshit.

0
Kommentar von HerrCoffee
05.09.2016, 01:08

Sorry, hab mich mehrfach verlesen.. Kein Bullshit

0
Kommentar von Laestigter
05.09.2016, 03:01

Nachdem mich die UZI 8 Jahre während meiner Bundeswehrzeit immer wieder mal begleiten durfte und man damit auch mit einer Hand und eingeklappter Schulterstütze noch respektable Ergebnisse auf der Bahn erzielen konnte meine Ich dazu  - Bullshit, wohl noch nie mit einer geschossen oder es hat insgesamt bei en Schiesskünsten nicht mal zur bronzenen Schützenschnur gereicht..

Dass es auch Pistolen gibt die bis 50AE gehen, und damit den 500er Revolvern um nichts nachstehen, was das Kaliber betrifft, hat sich auch noch nicht rumgesprochen..

Eine Desert Eagle in 44Mag macht sicher genau soviel Schaden wie ein S&W M29. Besonders, weil es ja exakt die selbe Munition ist..

0

Revolver schießt im Schnitt präziser

Revolver ist weniger störungsanfällig

Revolver ist absolut Munitionsunabhängig *)

Revolver ist Unfallsicherer, leichter zu bedienen, schnellere Ausbildung

Revolver ist sicherer in der Bedienung (es wurden schon Pistolen mit Revolverähnlichen Abzugssystemen "DAO"gebaut)

Revolver ist billiger

*) richtiges Kaliber vorausgesetzt lässt sich ein Revolver von less lethal Stun Bags über Wadcutter,  MagSafe, VM, HP, Multiball, usw usw ... sogar gemischt laden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ES1956
05.09.2016, 01:14

Und im Vergleich zur UZI braucht man kein Magazin mit 32 Schuß um auf 25m eine Telefonzelle zu treffen.

0

Eine Pistole zickt eher rum als ein Revolver.
Gerade bei einer Uzi sind wesentlich mehr und auch mehr bewegliche Teile verbaut als in einem Revolver, der dagegen spartanisch ausfällt.. Viele bewegliche Teile = anfälliger
Lässt sich aber nicht gänzlich pauschalisieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Laestigter
05.09.2016, 02:54

Bitte!- Nur antworten, wenn man etwas Ahnung hat - Zu behaupten, dass bei einer UZI mehr bewegliche Teile verbaut sind, zeugt von grobem Unwissen.

Eine Uzi hat einen Masseverschluss, da wird nicht gross "verriegelt", da knallt ein Masseverschluss, also ein Batzen Metall nach vorne, der feste Schlagbolzen knallt aufs Zündhütchen, die Wucht lässt den Verschluss zurückfliegen, er wird nicht gehalten, rast wieder nach vorne, drückt dabei die nächste Patrone aus dem Magazin ins Patronenlager, der Batzen Metall knallt wieder hinten drauf, der feste Schlagbolzen zündet das  Zündhütchen, der Verschluss wird durch die Wucht wieder zurückgeschmissen, wird nicht gehalten, rast wieder nach vorne... Und so weiter.

Mit dem grossem Magazin 32x, dann ist das Teil leer..

Robust ohne Ende, fieldstripping im Dunkeln ohne Probleme möglich, denn wer kann im Dunkeln nicht von hinten auf den Deckel hauen, diesen abnehmen, den Masseverschluss mit Führungsstange, Feder und Anschlagplatte herausnehmen(hängt alles zusammen, ein Stück!), die Laufmutter lösen und den Lauf herausziehen? - Und danach wieder zusammensetzen?

Eine Uzi hat weniger Teile wie ein Revolver, beispielsweise ein S&W 686 noch weniger hat z.B. eine Glock17, nur 33 Teile, also etwa ein Drittel eines Revolvers..

Fieldstripping UZI: http://up.picr.de/22763621im.jpg

http://www.club30.de/web/images/ersatzteilpreisliste-1.jpg

http://i4.photobucket.com/albums/y103/mrsch/DZONA/UZIXploded.jpg~original

http://www.wertgarner.at/files/artikel/datei1_5717.jpg

Was das "anfällige " betrifft - warum gleich wieder haben sich die meisten Behörden in den USA getraut, auf Glocks umzusteigen - und nehmen das angebliche "Risiko" der Unzuverlässigekeit in Kauf ?

Schon längst überholt, diese Ansichten,  - moderne Pistolen  (aber auch alte 1911er seit über 100 Jahren) stehen den Revolvern nichts nach..

0
Kommentar von HerrCoffee
05.09.2016, 02:59

Das sieht mit nach mehr Einzelteilen aus, als in einem Revolver stecken. Ich denke bei einem Revolver wird man seltener Ladehemmungen bekommen und der Lauf wird wahrscheinlich auch länger seine Felder/Züge behalten als der einer Uzi. Dass ein Revolver im Einsatz im Vergleich zu einer Glock ungeeignet ist, will ich keinesfalls bestreiten. Mir zu unterstellen, ich hätte keine Ahnung, ist leicht dreist.

0
Kommentar von HerrCoffee
05.09.2016, 03:13

Außerdem scheint mir ein Revolver wesentlich robuster gebaut zu sein, als eine Uzi. Erfahrung mit der Uzi konnte ich leider noch nicht machen, da werden Sie mehr Ahnung haben.

0
Kommentar von HerrCoffee
05.09.2016, 11:53

Dann korrigiere ich mich: ich vermute, der Masseverschluss und der Lauf der Uzi sind auf Dauer mehr Belastungen ausgesetzt als Trommel/Brücke und Lauf eines Revolvers. Vllt sollte jemand einen Test durchführen und sehen, was wo robuster ist. Ansonsten sorry, dachte die Uzi sei komplexer aufgebaut.

1

Er ist weniger störanfällig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mit einer Pistole "Russisch Roulette " zu spielen ist nicht so spannend wie mit einem Revolver.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung