expertin am 06.07.2007 um 9:40 Uhr
eine Bekannte von mir (23 J.) hatte jetzt einen Bandscheibenvorfall... und der Arzt sagte, es habe was mit ihrer Bindegewebsschwäche zu tun? Ich finde aber nicht das sie eine sichtbare Bindegewebsschwäche hat (da hab ich schon schlimmeres gesehen) und selbst wenn, was hat das mit den Bandscheiben zu tun?

Die Bandscheibe selbst besteht aus Bindegewebe mit einem relativ festen, äußeren, elastischen Ring und einem weichen, inneren Kern. Aufgaben der Bandscheiben sind das Abdämpfen von Stößen und Erschütterungen sowie die bewegliche Verbindung der einzelnen Wirbel miteinander. http://www.medizinfo.de/ruecken/anatomie/wirbelsaeule.shtml LG Detlef

bindegewebsschwäche ist eine konstitutionsschwäche, mit der man homöopathische behandlung suchen sollte. und speziell bei bandscheibenvorfall gibt es hervorragende präparate zb disci/rhus tox. comp als injektionen, hilft

Bindegewebe kommt im gesamten Körper in unterschiedlichsten Formen vor. Hat man eine Veranlagung zur Bindegewebsschwäche (kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern), kann es auch die Bandscheiben betreffen. Gegen die Schmerzen eines Bandscheibenvorfalls mag ein Placebo vielleicht helfen, die Bandscheibe in ihrer Position halten kann Homöopathie nicht. Dazu sollte man unter ärztlicher Aufsicht mittels Gymnastik z. B. Rückenmuskeln aufbauen. Die Muskeln können der Bandscheibe Halt geben und so zumindest das Risiko eines weiteren Bandscheibenvorfalls mindern. Gerade bei jüngeren Patienten kann das funktionieren.

Ist mir 23 Jahren noch ein bischen früh!!! Aber heutzutage kommen diese Beschwerden leider immer früher. Tatsache. Zum einen können Schüsslersalze helfen (http://gesundheit-und-praevention.blogspot.com/2009/07/schwangerschaftstreifen-w...). Zum anderen bitte die Ernährung umstellen. Eine Theorie besagt, daß der vermehrte Zucker in der Ernährung solche Phänomen auslösen kann.