Frage von Baldur1688, 100

Hat die Wissenschaft schon alles bewiesen?

Oder gibt es noch Gründe an einen Schöpfer oder an Götter zu glauben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Chaoist, 100

Hat die Wissenschaft schon alles bewiesen?

Nein!

Oder gibt es noch Gründe an einen Schöpfer oder an Götter zu glauben?

An Götter kann man immer glauben.

An einen Schöpfer kann man auch immer glauben. Es wird aber schwer die den Beweis seiner Existenz zu erbringen, denn "die Wissenschaft" lässt nicht viel Platz für einen Schöpfer. Maximal noch vor dem "Urknall".

Ein solcher Schöpfer stünde aber immer außerhalb des Universums, oder würde bei seiner Schöpfung ( dem "Urknall" ) vergangen sein.

Auch ist es sehr schwierig einen bewussten und persönlichen Schöpfer glaubhaft zu postulieren. Eine schöpferische Urkraft geht schon eher.

Antwort
von Meatwad, 77

Götter müssen seit Menschengedenken als Erklärung für das Unerklärliche herhalten. Erst waren es vermutlich so konkrete Ereignisse wie Gewitter, Erdbeben oder andere Tücken der Natur. Mit der Zeit wurde dieser Glaube mit immer mehr Mythen ausgeschmückt. Aus Geschichtenerzählern am Lagerfeuer wurden Personen mit Macht. Im Gegenzug wurden jedooch nach und nach immer menr Dinge erklärbar, ohne daß ein Gott für die Erklärung benötigt wurde.

Nach heutigem Wissenstand findet sich in keinem der von uns beobachteten Vorgänge der Natur irgendeine Spur eines göttlichen Wesens. Erkenntnisse über die Enstehung der Arten und Planeten zeigen, daß hier kein "Schöpfer" am Werk war.

Es gibt also eigentlich keinen Grund, an einen allgemeinen Gott zu glauben, geschweigedenn auf die Knie zu fallen. Es sei denn, man will die Realtität einfach nicht wahrhaben. Man will sich betäuben gegen den Weltschmerz. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Der Glaube an einen konkreten Gott mitsamt dessen Geboten macht noch weniger Sinn. Nicht zuletzt deshalb, da diese angeblich göttlichen Gebote eine allzu menschliche Handschrift tragen. Man nehme hier nur mal die Regeln hinsichtlich der Sexual"moral".

Antwort
von silberwind58, 83

Die Wissenschaft hat ja mit Schöpfer und Götter nix zu tun! Die Wissenschaft ist längst nicht an Ihre Grenzen gestossen,da ist noch viel zum finden und heraus finden! Da gibt es noch viel zu entdecken und aufdecken!

Kommentar von Baldur1688 ,

Früher glaubten die Germanen an Donar/Thor, heute wissen wir, wie Blitze und Donner entstehen. Gibt es heute noch Gründe an Thor zu glauben?

Kommentar von silberwind58 ,

Thor war der Gott des Donner,oder? Nein,ich glaube nicht an Götter ,ich hab doch lieber die Wissenschaft!

Kommentar von Dummie42 ,

Heute sind Götter in aufgeklärten Gesellschaften nicht mehr dazu da, Naturphänomene zu erklären, deshalb entfällt natürlich das Beschwichtigen solcher anthropomorphen Götterwelten. Aber es gibt eben noch immer die Kontingenzfragen nach dem Sinn des Lebens und dem Sinn des Todes und in diese Kerbe stoßen die großen Religionen. Da haben sie noch ihren Platz und für viele Menschen auch ihre Berechtigung.

Antwort
von OlliBjoern, 81

Natürlich weiß die Wissenschaft noch nicht alles.

Beim Thema "Schöpfer" würde ich sagen: dies ist nicht Thema der Wissenschaften, ihre Aufgabe ist nicht, die Existenz eines Schöpfers zu widerlegen. Wenn jemand daran glaubt, ist das völlig ok. Es ist nur wichtig zu sehen, dass Wissenschaft nichts damit zu tun hat (und die Bibel ist kein wissenschaftliches Nachschlagewerk).

Antwort
von tvetter, 31

In Wissenschaften im modernen Sinne geht es nicht darum 'alles zu beweisen'. Zudem ist dies oder jenes unerklärliche Phänomen nicht der einzig mögliche Grund an eine Gottheit zu glauben. Man könnte eine Gottheit etwa als eine ethische Notwendigkeit erachten.

Antwort
von grtgrt, 75

Eines der wichtigsten Erkenntnisse der Wissenschaft (genauer: der mathematischen Logik) ist, dass Wissenschaft - ja selbst mathematische Logik - ganz grundsätzlich gar nicht in der Lage sein kann, alles zu beweisen: weder heute, noch irgendwann in der Zukunft (Stichwort: Gödels Unvollständigkeitssatz).

Antwort
von Schwoaze, 93

Nein, natürlich nicht! Sonst wären doch alle Wissenschaftler ab sofort arbeitslos.

Wer glauben will, der glaube. Und wer nicht will, der soll es eben bleiben lassen.

Antwort
von Andrastor, 96

Es gibt keinen Grund an einen Schöpfer zu glauben.

Es ist jedoch auch nicht alles bewiesen.

Wir wissen wie Leben aus anorganischen Bestandteilen entstehen konnte und haben dies in Experimenten nachgestellt. Wir wissen wie Planeten und Sterne entstehen und wieder verschwinden.

Wir wissen um die Evolution bescheid und auch wenn es noch Lücken gibt, wissen wir auch wie wir zu dem geworden sind was wir heute sind.

Aber wir wissen nicht wie und ob die Existenz selber einen Anfang hatte (was ich stark bezweifle) wir wissen nicht was vor dem Urknall gewesen sein kann. Wir haben Thesen, jedoch kaum Beweise.

Aber die Wissenschaft hat gezeigt dass sie über kurz oder lang alle Antworten findet.

Kommentar von Baldur1688 ,

Wir haben auch nur Thesen für die Entstehung des Lebens auf der Erde ...

Kommentar von silberwind58 ,

Wenn allles Leben aus dem Wasser entstanden ist,brauchen wir doch keine Götter.

Kommentar von Baldur1688 ,

Einen Wassergott vielleicht. ;)

Kommentar von Andrastor ,

@Baldur:

Nein, inzwischen haben wir handfeste Beweise und die Thesen wurden zu Theorien.

@silberwind:

Genau so ist es.


Kommentar von Baldur1688 ,

Das muss aber über Nacht passiert sein, vor einem Monat, als ich das Internet durchsucht hab, waren da nur Thesen ... Das Wasser für das Leben notwendig war, ist klar, aber das ist ja noch kein Beweis dafür wie Leben entstand.

Kommentar von Andrastor ,

Im Sommer 2015 hat man in Experimenten bewiesen dass aus anorganischer Materie organsiche Säuren (Aminosäuren) entstehen können (und quasi entstehen müssen).

Sprich man hat damit bewiesen das Leben quasi aus dem Nichts entstehen kann und nicht, wie man früher angenommen hat, unbedingt bereits bestehendes Leben braucht um zu entstehen.

Kommentar von Fantho ,

Du sprichst vermutlich die chemische Evolution an und gibst somit wiederum nur Halbwahrheiten wieder...

Es handelt sich immer noch um Hypothesen, gestützt durch Experimente, welche auf Annahmen der Erdbeschaffung und der Erdatmosphäre in den Anfängen der Zeit beruhen; zum anderen reichen diese nicht aus, um als Theorie für ein komplexes lebendes System herzuhalten bzw. für die Erklärung zur Entstehung des Lebens...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Das sind keine Halbwahrheiten und auch keine Thesen, sondern durch Beweise gestütze Theorien.

Fantho, du solltest dich echt aus Diskussionen zu denen du zu wenig weißt, heraushalten.

Kommentar von Fantho ,

Mach Dich einfach mal schlau...Mehr gibt es zu Dir nichts zu sagen...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

danke, kann ich dir nur zurückgeben, immerhin bist du  vielleicht sogar der User hier auf dem Forum der sich am häufigsten durch sein Unwissen lächerlich macht.

Kommentar von Meatwad ,

Vielleicht versuchst du es lieber mal mit ein paar Halbwahrheiten Fantho. Das würde immerhin den Wahrheitsgehalt deiner Aussagen von 0% auf 50% heben, und man bliebe hier von solch fanthostischen Aussagen verschont:

Damit eine Seele ohne Schaden aus dem Vehikel namens Mensch austreten kann, sollte man ihr die dafür zu benötigendeZeit zugestehen…

…mindestens zehn Tage bei einer beabsichtigten Feuerbestattung.

Kommentar von Fantho ,

Der Unterschied liegt darin, dass ich mein Wissen als mein Wissen deklariere und nicht als allgemeingültiges, weil dies nicht auf der wissenschaftlichen Ebene überprüfbar ist. Ich bleibe hier bei der Wahrheit, indem ich dies immer wieder betone...

Doch Andrastor (und vermutlich auch Du) leider nicht...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Nur weil du sagst "mein Wissen" bedeutet das nicht dass es der Wahrheit entspräche. Das ist bloß eine Ausrede die dich gegen Kritik unangreifbar machen soll, was aber leider nicht funktioniert.

Kommentar von Fantho ,

Nur weil du sagst "mein Wissen" bedeutet das nicht dass es der Wahrheit entspräche.

Habe ich doch soeben geschrieben und bestätigt, dass dies meine Wahrheit entspricht. Wer lesen kann, ist im Vorteil...

Das ist bloß eine Ausrede die dich gegen Kritik unangreifbar machen soll

Kritik kann man auf der sachlichen Ebene immer machen, und hier bin ich gottlob nicht verschont geblieben bzw. habe ich dieser mich immer gestellt...

Du dagegen versuchst bei meinen Kritiken mich stets auf der persönlichen Ebene treffen zu wollen...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

dass dies meine Wahrheit entspricht

Wie ich dir in vielen anderen Diskussionen bereits versucht habe klar zu machen, es gibt nicht "deine" Wahrheit, oder "meine" Wahrheit.

Die Wahrheit ist einfach nur die Wahrheit, unbeeinflusst vom Standpunkt des Betrachters. Eine Tatsache die du scheinbar noch immer nicht verstanden hast.

habe ich dieser mich immer gestellt...

äähm.... nein. Hast du nie. Du hast versucht dich rauszureden bis du in der Lächerlichkeit versunken bist, aber ihr tatsächlich gestellt hast du dich nie.

Du dagegen versuchst bei meinen Kritiken mich stets auf der persönlichen Ebene treffen zu wollen

lustig das du mit diesem Vorwurf genau das machst, was du mir vorwirfst.

Fantho, ich bin nicht der einzige User hier auf dem Forum der dein mangelndes Wissen auf den Gebieten zu denen du antwortest, bereits festgestellt hat.

Das Traurige daran ist, dass du dich als nicht lernfähig herausgestellt hast. Anstatt über Kritken tatsächlich zu reflektieren, ignorierst du sie und bewahrst dein falsches Selbstbild von Perfektion was zur Folge hat, dass du immer in dieselben Fettnäppfchen trittst.

Kommentar von Fantho ,

es gibt nicht "deine" Wahrheit, oder "meine" Wahrheit.

Doch, gibt es! Du solltest Dich halt mal mit dem Begriff auseinandersetzen, da Du anscheinend noch nie was von subjektiver Wahrheit gehört hast (Wahrnehmung)..

Hast du nie. Du hast versucht dich rauszureden bis du in der Lächerlichkeit versunken bist

Kindergarten!

lustig das du mit diesem Vorwurf genau das machst, was du mir vorwirfst.

Hä? Die Vorhaltung meinerseits Dir gegenüber, Du versuchst mich des Öfteren zu beleidigen, stellt keine Beleidigungsform dar. Und als eine Unterstellung ist dies ebenso nicht zu betrachten, denn man kann das ja an vielen Deiner Kommentare mir gegenüber nachvollziehen...

Fantho, ich bin nicht der einzige User hier auf dem Forum der dein
mangelndes Wissen auf den Gebieten zu denen du antwortest, bereits festgestellt hat.

Du bist der einzige, der dies häufig auf einer persönlich beleidigenden Art und Weise kundtut!

Anstatt über Kritken tatsächlich zu reflektieren, ignorierst du sie und bewahrst dein falsches Selbstbild von Perfektion was zur Folge hat, dass du immer in dieselben Fettnäppfchen trittst.

Nachdem ich immer wieder auf Kritken mittels meiner Antworten eingehe, beweist doch nur, dass ich zuvor die Kritiken reflektiert habe(n muss). Im Übrigen kann man diese Deine Behauptung Dir selbst entgegenhalten - soviel zum Fettnäpfchen..

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Ich werde mich nicht weiter wiederholen. Wenn du so einfache Ausführungen nicht beim ersten Mal verstehst, tut es mir leid für dich. Ich bin nicht dein Privatlehrer und werde dir nicht mehr Zeit widmen als ich für angemessen halte.

Nur bitte ich dich (wieder mal) in Zukunft deine Nase aus meinen Beiträgen herauszuhalten wenn du (wieder mal) nichts dazu beizutragen hast.

Denn lustiger (oder trauriger) Weise bist es immer du, der zu meinen Beiträgen den eigenen Senf dazugeben muss und dann auf lächerlichste Weise zu argumentieren versucht.

Antwort
von Whitekliffs, 69

Ansprache von Prof. John Lennox zum Parlamentarischen Gebetsfrühstück in Großbritannien 2013

 http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d13/3/d13-3.html

Antwort
von ThomasJNewton, 79

Beweise gibt es in den Naturwissenschaften nicht.
Ich kann dir nicht beweisen, dass in einer Stunde die Schwerkraft noch wirkt, oder dass morgen die Sonne aufgeht.
Rein praktisch ist es aber keine schlechte Idee, davon auszugehen.

Ich weiß auch nicht, ob Beweise da wichtig sind.
Und da ja die Religionen nicht alles behaupten, muss man auch nicht alles widerlegen.

Antwort
von Philipp59, 16

Hallo Baldur1688,

die Wissenschaft hat zwar vieles eindeutig bewiesen, doch kein Wissenschaftler kann die Existenz Gottes widerlegen. Genauso wenig kann man natürlich wissenschaftlich beweisen, dass es ihn gibt. Gott entzieht sich einfach den Zugriffsmöglichkeiten, die wir als Wesen aus Fleisch und Blut haben. Das heißt allerdings nicht, dass es keine überzeugenden Gründe gibt, an ihn zu glauben. Ob Du oder eine anderer dieser Gründe gelten lassen, hängt immer von dem Einzelnen ab.

Da Du höchstwahrscheinlich ein logisch denkender Mensch bist, möchte ich Dir am Anfang eine äußerst logische Schlussfolgerung aus der Bibel präsentieren: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) Dieser Bibeltext bringt eine unumstößliche Wahrheit zum Ausdruck: Es gibt in unserer Welt keine Wirkung ohne eine Ursache! Ausgehend von diesem allseits bekannten Ursache/Wirkung-Prinzip könnte man sich fragen: Wie sind all die stofflichen Dinge, einschließlich aller bekannten Lebensformen, ins Dasein gekommen? Ist es logisch und vernünftig, den Zufall als den großen "Werkmeister" zu sehen? Ist je beobachtet oder nachgewiesen worden, dass der Zufall hoch komplexe Systeme, wie sie in allen Lebensformen vorkommen, hervorbringen kann?

Nun würde man es sich aber zu einfach machen, immer dann, wenn man bestimmte Phänomene in der Natur nicht erklären kann, Gott heranzuziehen. Darum geht es jedoch auch gar nicht. Ein Beispiel: Würde man durch die Bildergalerie eines ungekannten Künstlers spazieren, dann wäre es keine Frage, wie diese Bilder zustande gekommen sind. Bloß weil man den Künstler nicht kennt und ihn bisher niemand gesehen hat, würde doch niemand auf die Idee kommen, zu sagen, die Bilder seien das Ergebnis einer Explosion in irgendeiner Künstlerwerkstatt? Die Pinselführung, die Farbmixtur und die Art der Darstellungen würden als unwiderlegbarer Beweis dafür gewertet, dass hier ein echter Künstler am Werke gewesen ist.

Leider legt man bei der Bewertung der "Werke" in der Natur plötzlich ganz andere Maßstäbe an. In den komplexen Strukturen und dem Aufbau des Lebens will man gar nicht eine intelligente Kraft dahinter sehen. Vorschnell wird behauptet, es gäbe keine "Beweise". Stimmt das aber?

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt.

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.
Da gibt es z. B. Drohnen, die ihre Konstruktion der Seemöwe verdankt. Die Seemöwe wurde so erschaffen, dass sie aufgrund ihrer besonderen Flügelkonstruktion in der Lage ist, akrobatische Flugmanöver zu vollbringen. Diese besonderen Konstruktionsmerkmale der Möwen wurden auf die Drohnen übertragen, so dass diese in der Lage sind, schnelle Gleit- und Sturzflüge auszuführen.

Ein anderes Beispiel sind die Möwenbeine. Möwen können sehr lange auf dem Eis stehen, ohne dass ihre Füße frieren oder sie dadurch Körperwärme verliert. Das ist nur deshalb möglich, weil das Möwenbein fazinierend konstruiert ist. Es funktioniert nach dem Prinzip eines Gegenstromwärmetauschers. Durch diesen Wärmetauscher wird das Blut, das von den kalten Füßen in den Körper zurückkehrt, erwärmt. Ein Ingenieur beschrieb diese Prinzip als "eine der effektivsten Methoden zur Wärmerückgewinnung. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele genialer Konstruktionen aus der Natur, die Wissenschaftler und Ingenieure nachzuahmen versuchen. Forscher bezeichnen sie als "biologische Patente".

Welche Schlussfolgerungen kann man aus diesen Beispielen ziehen? Immer mehr Wissenschaftler sind der Meinung, dass Design einen Designer und wohldurchdachte Konstruktionen einen Konstrukteur benötigen. Wenn es hochgebildeten Forschern nicht einmal gelingt, das "Original" auch nur nachzuahmen, wie viel intelligenter muss dann derjenige sein, der diese Originale erdacht und erfunden hat?

Das sind nur einige der wenigen Gründe, die mich - und viele andere ebenfalls - davon überzeugen, dass Gott existiert. Doch egal, wie viele Gründe ich hier auch anführen mag, sie können eines nicht: Den überzeugen, der nicht glauben will!

LG Philipp

Antwort
von comhb3mpqy, 85

Es gibt die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Hat die Wissenschaft schon bewiesen, dass es den Urknall gab? Und die Frage, die man sich auch im Bezug auf Religion stellen kann ist auch: Wer hat den Urknall ausgelöst?

Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein muss, dann wird das Wunder von Ärzten untersucht. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte, die das untersuchen wissen übrigens auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Kommentar von DerBuddha ,

bezüglich ur-knall....................mach dich mal mit dem CERN-projekt vertraut...............:)

Kommentar von Meatwad ,

Es gab die Meinung, dass für einen Blitz ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wer hat den Blitz ausgelöst?

Antwort
von NoHau89, 73

Ist das ein falsches Dilemma oder ist meine Religion die richtige? ;-)

Natürlich ist nicht alles bewiesen. Wäre es so, würden wir ja nicht mehr forschen. Dennoch kann man daraus doch keinen Schluss auf die Existenz von etwaigen Göttern ziehen.

Kommentar von Chaoist ,

Man kann wenigstens noch "den Gott der Lücke" beschwören.

Was die Wissenschaft nicht erklären kann, muss Gott gemacht haben. Allerdings war in der Vergangenheit Gott für vieles zuständig, was heute auch ohne ihn erklärt werden kann. Deshalb mögen KreationistInnen keine Wissenschaft.

Antwort
von Geffi, 77

Die Wissenschaft hat vieles bewiesen aber noch nicht alles. Wer weiß wie das Universum aufgebaut ist?, was jenseits des Universum existiert?, gibt es andere Universen? Und wie ist ein big bang entstanden?

Antwort
von sozialtusi, 62

Was hat das Eine denn mit dem Anderen zu tun?

Antwort
von Misrach, 75

Nein die Wissenschaft hat längst noch nicht alles bewiesen. Dennoch ist das kein Grund  an g'tt zu glauben. Es ist abe auch kein Grund nicht an G'tt zu glauben. Ich finde jeder sollte das für sich ausmachen. ich habe meine Gründe warum ich an G'tt glaube. Und ich stehe auch offen zu meinem Glauben und meiner Religion.

Antwort
von voayager, 96

Was meinst du mit "alles bewiesen" eigentlich?

Antwort
von dadita, 72

Dafür gibt es garantiert keine guten Gründe, aber unabhängig davon: Alles beantwortet haben wir noch nicht...und einiges werden wir wohl noch lange nicht beantworten können. 

Einige der großen Fragen welche die Wissenschaft heute beschäftigen sind:

-Natur und Eigenschaften der schwarzen Materie

-Ursprung des Lebens

-Die große vereinigte Feldtheorie

Und noch tausende mehr.

Antwort
von Omnivore08, 84

Die Wissenschaft weiß noch nicht alles. Es gibt immer noch offene Fragen.

Was aber eindeutig erwiesen wurde ist, dass die Schöpfungsgeschichte und Gottesthesen vollkommender Pfeffer sind!

Wer heutzutage noch an Gott und Schöpfer glaubt, der ist noch nicht reif für das 21. Jhd.

Kommentar von DerMann123123 ,

Achso... Du sagst also, dass Einstein, der bedeutendste Wissenschaftler überhaupt nicht reif war? xd Und sehr viele Wissenschaftler glauben immer noch an Gott. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Einstein ist seit die 50er Tod! Ich rede von 21. Jhd.

Mir egal wieviele noch an Gott glauben. Gott ist eine schlechte und veraltete Theorie, die längst nicht mehr mit der modernen Wissenschaft in Einklang zu bringen ist!

PS: Wer sagt dir, dass ausgerechnet Einstein der bedeutenste (Superlativ) war?

Kommentar von Schwoaze ,

@Omnivore08: Nur weil Einstein  schon länger nicht mehr lebt, kannst Du ihm doch nicht einfach seine Geistesleistung aberkennen! 

Irgendwie fühle ich mich nicht wohl, wenn Du Gott als "schlechte und veraltete Theorie" bezeichnest. Ich weiß, es ist Deine Meinung und die äußerst Du, alles klar. Ich empfinde es  nur so... respektlos allen Gläubigen gegenüber. Als ob Du jeden Gläubigen als geistig minderbemittelt  einschätzt. Und das stimmt sicher nicht!

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich weiß, es ist Deine Meinung und die äußerst Du, alles klar. Ich empfinde es  nur so... respektlos allen Gläubigen gegenüber.

Und genauso wie nach deutschem Grundrecht JEDER das Recht hat mit Gottesphrasen zu argumentieren, genau das gleiche Grundrecht gilt auch für mich, dass ich frei meine Meinung dazu sagen darf. Ich ich Glaube für Unfug halte, dann ist das mein gutes Recht dazu!

Kommentar von Rolf42 ,

Einstein bezeichnete 1954 in einem Brief das Wort Gott als "nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen" und Religionen als "Incarnation des primitiven Aberglaubens".

Außerdem erklärte er: "Ich kann mir keinen persönlichen Gott denken, der die Handlungen der einzelnen Geschöpfe direkt beeinflusste oder über seine Kreaturen zu Gericht säße."

http://www.sueddeutsche.de/wissen/einstein-brief-bei-ebay-die-bibel-ist-eine-sam...

Kommentar von dadita ,

Einstein war sicher ausgesprochen intelleigent, weswegen er die Bibel auch als eine Ansammlung absonderlicher Märchen bezeichnete. 

Das gerne von religiösen Fanatikern verzehrte "Würfel" Zitat war nur eine Parabel. Er war nicht gläubig.

Man siehe das "Gottpartikel", ein weiter Fall von Verzerrung der Realität durch religiöse Fanatiker. Aus der Bezeichnung "goddamn particle" wurde ein Gottbeweis ^^ 

Kommentar von comhb3mpqy ,

viele Wissenschaftler, deren Meinungen auch im 21. Jahrhundert vertreten werden waren gläubig. Zum Beispiel der Mensch, von dem die mendelschen Regeln sind. Auch der Mann, der heute als Begründer der Möglichkeit gilt, dass es den Urknall gab war gläubig, er war Priester.

Und auch heute gibt es Wissenschaftler, die sich mit Evolution beschäftigen, die auch gläubig sind.

Kommentar von dadita ,

Der Mann hieß Mendel. Namen sind nicht verboten und diesen sollte jeder kennen.

Diese gibt es bestimmt, Gehirnwäsche ist manchmal auch mit Bildung nicht beizukommen. Aber meistens doch, weswegen religiöse Wissenschaftler in der absoluten Minderheit sind. 

Jene die an ihrem Glauben festhalten, tun dies im Eingeständnis dass dieser irrational ist. Dies ist auch kein Problem, solange sie ihr Weltbild nach Fakten und nicht nach Glauben richten, können sie durchaus kompetente Wissenschaftler sein.  

Antwort
von Eselspur, 91

Die Wissenschaft hat viel erforscht und weist das Wunder Schöpfung Gottes immer mehr aus.

Antwort
von vonGizycki, 71

Grüß Dich Baldur1688!

Weder hat die Wissenschaft etwas bewiesen diesbezüglich noch gibt es einen vernünftigen Grund an Gott oder Götter zu glauben. Ich bitte Dich diesen Film anzusehen. Er ist sehr gut und damit wird auch Deine Frage beantwortet. Ob Gott oder Götter ist dabei unerheblich. Das Problem das bearbeitet wird im Film, läuft auf Gott oder Götter hinaus. Es geht ja letztlich um den Ursprung des Universums (Schöpfung).

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort
von nowka20, 8

-kein wissen von:

was ist leben

was ist denken

- was ist gefühl

-was ist sozialität

-warum existiert der kosmos

Antwort
von Dummie42, 79

Oh, in der Wissenschaft ist noch ordentlich Luft nach oben, es gibt noch viel zu entdecken. :)))

Die Nichtexistenz von Göttern, Außerirdischen, Geistern etc lässt sich leider genauso wenig beweisen, wie deren Existenz, aber man kann es aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verneinen. Davon lassen sich Gläubige aber nicht überzeugen.

Das ist aber auch nicht Aufgabe der Wissenschaft. Die Wissenschaft fragt in erster Linie nach dem "Wie?", nicht dem "Warum?"


Kommentar von Baldur1688 ,

Kannst du einfach meinen Kommentar an Silberwind lesen? Will dasselbe jetzt nicht nochmals schreiben ...

Kommentar von Dummie42 ,

Heute sind Götter in aufgeklärten Gesellschaften nicht mehr dazu da, Naturphänomene zu erklären, deshalb entfällt natürlich das
Beschwichtigen solcher anthropomorphen Götterwelten. Aber es gibt eben noch immer die Kontingenzfragen nach dem Sinn des Lebens und dem des Todes und in diese Kerbe stoßen die großen Religionen. Da haben sie für viele Menschen noch ihren Platz und auch ihre Berechtigung.

Antwort
von PeVau, 86

Nein, natürlich hat die Wissenschaft noch nicht alles bewiesen. Und sie wird es auch nie behaupten, denn dann wäre Wissenschaft ja Religion.

Wissenschaft strebt nach Vervollkommnung des Wissens. Sie strebt danach, ungelöste Fragen zu beantworten, auch wenn sie das niemals endgültig schaffen wird. Deshalb sind unbeantwortete Fragen auch kein Beweis, dass die Wissenschaft irrt.

Oder gibt es noch Gründe an einen Schöpfer oder an Götter zu glauben?

Welche Gründe sollte es denn geben? Unbeantwortete Fragen? Wenn das so sein sollte, dann ist Religion doch nichts weiter, als ein ständiges Rückzugsgefecht gegen die Wissenschaft oder die stetige Ignoranz wissenschaftlicher Erkenntnis.

Die letzte Frage nach dem ultimativen Ursprung wird die Wissenschaft niemals beantworten, die Religion aber auch nicht. Oder weißt du, woher Gott kommt und vor allem warum?

Kommentar von Misrach ,

So kann man es natürlich auch sehen ;-)

Antwort
von DerBuddha, 99

die frage ist falsch gestellt bzw. im falschen zusammenhang zum glauben.............:)

natürlich hat die wissenschaft absolut nicht alles bewiesen, kann sie auch gar nicht, weil es noch viele dinge gibt, von denen wir keine ahnung haben................allerdings, wenn man geschichte als wissenschaft betrachtet, dann hat die wissenschaft sehr wohl schon bewiesen, dass religionen und götter nur erfindungen der menschen sind.........denn genau das belegt die geschichte der religionen und die entstehungsgeschichte der götter.........und diese geschichts-beweise kann jeder selbst erforschen und überprüfen...............machen aber die gläubigen nicht, weil sie ihren glauben nicht verlieren wollen.............:)

Kommentar von Fantho ,

Du solltest wirklich Dir den Bezug der Wissenschaften gegenüber einer Gottesexistenz zu Gemüte führen...

Die von Dir häufig vorgebrachte Argumentation liegt in der einfachen Denkweise begründet: Gott 'entstand' durch die Religionen...

doch dies lief anders ab...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

warum schreibe ich immer, dass die geschichte der religionen und die entstehungsgeschichte der götter beseist, dass beide von menschen erfunden wurden?.....................richtiiiiiiiiig, weil eslbst du dass überprüfen kannst............*g*

mach es einfach mal, gehe bis zu den anfängen der religionen und menschheit zurück und du erlangst echtes wissen, brauchst dann nicht mehr sinnlos zu glauben..............

Kommentar von Chichiri ,

Warum schreibe ich immer, dass die geschichte der religionen und die entstehungsgeschichte der götter beseist, dass beide von menschen erfunden wurden?

Richtig... du schreibst nur, dass es so ist und dass du zu dieser Annahme gekommen bist. Aber wie Religionen und Götter entstanden sind und wieso man darauf schließen muss, dass es Götter nicht gibt, hast du aber auch noch nie gesagt.

Stell dir vor ich würde sagen "Gott gibt es - schau doch selber nach" und würde das als die ultimative Wahrheit betrachten......

Einfach nur Behauptungen aufstellen, reicht nicht.

Kommentar von DerBuddha ,

@ Chichiri

Richtig... du schreibst nur, dass es so ist und dass du zu dieser Annahme gekommen bist. Aber wie Religionen und Götter entstanden sind und wieso man darauf schließen muss, dass es Götter nicht gibt, hast du aber auch noch nie gesagt.

du machst mir spass, echt...NOCHEINMAL, SCHAU DIR DIE GESCHICHTE DER RELIGIONEN AN, dann siehst du es selbst, was soll ich auch sonst dazu schreiben...........

beispiele habe ich schon oft in den antworten überall mit reingeschrieben, z.b. das beispiel der hölle, von wem da abgekupfert wurde, beispiel des teufel, wo der herkommt usw............beispiel, wo götter zuerst wohnten und wohin sie vertreiben wurden, durch die entwicklung der menschen selbst.............

wenn ich schreibe, dass die GESCHICHTE der religionen und die ENTSTEHUNGSGESCHICHTE der götter genau das beweist, was ich schreibe, dann prüfe es doch selbst nach......WELCHE religionen waren denn VOR dem monotheismus vorhanden?..........welche religionen waren die ERSTEN?..............kannst du alles selbst erarbeiten, dass musst du schon selbst machen...........die ersten religionen, die nachweislich beschrieben wurde in schönen mythen und legenden, also in schriftlicher form (keilschriften usw.) vorliegen, waren die der sumerer und die ägyptische mythologie, davor wurden religionen und ihre ganzen geschichten immer nur mündlich überliefert, aber in vielen heutigen erzählungen und geschichtlichen beschreibungen von naturvölkern in fachliteratur vorhanden, musst du dich mit vielen naturvölkern mal beschäftigen, mit den ursprüngen von den mythen der naturvölker usw............

auf den religionen der sumerer und der alten ägypter aufbauend kam der monotheismus mit seinen ganzen märchen, begründer war abraham, der selbst in der ägyptischen mythologie aufwuchs und dann den monotheismus erfand (alles schon von mir beschrieben in  vielen fragen hier).........aber selbst VOR der religion der sumerer und der alten ägypter gab es eben noch viele andere, also selbst erforschen, dann glaubst du dass auch, sonst könnte ich ja hier sonstwas schreiben.............mache ich aber nicht, kann nämlich jeder selbst nachprüfen und DASS schreibe ich auch immer !!!!

die GESCHICHTE der religionen, die GESCHICHTE der entstehungsgründe der götter (warum und wer waren die ersten, auch schon beschrieben von mir), die GESCHICHTE der menschheit selbst, der naturvölker usw........alles selbst nachprüfbar mit entsprechender literatur, also einfach selbst besorgen und dann studieren/lesen/nachforschen...........

Kommentar von Chichiri ,

Das ist ja alles schön und gut was du da schreibst, allerdings ist die Ableitung, dass eine Existenz Gottes verneint werden muss einfach falsch. 

Kommentar von Fantho ,

gehe bis zu den anfängen der religionen

Gehe weiter zurück vor den Anfängen der Religionen...

Ich habe Dir schon mal mitgeteilt, dass Du Dich mal mit der Kulturhistorie betreffend dem Gottesglaube rund um den Globus beschäftigen sollst bzw. mit dem Phänomen, dass es in allen früheren Kulturen ein Glaube an eine Höhere Macht, an eine Höhere Quelle, an Gott und Götter gegeben hatte, obwohl viele Kulturen untereinander keinen Austausch hatten bzw. von anderen Kulturen nichts wussten, und somit nicht in der Lage gewesen sein konnten, 'abgekupfert' zu haben...

Religionen entstanden bzw. wurden aus der Taufe gehoben, um die Masse der Gläubigen binden und kontrollieren zu können. Dies konnte jedoch nur geschehen, weil bereits ein Glaube vorhanden war, wenngleich auch der Glaube kulturell bedingt in seinen vielfältigsten und unterschiedlichsten Farben und Facetten rund um den Globus ausgeübt und gelebt wurde...

Der Grundtenor jedoch war schon immer vorhanden, und hier rätselt die Wissenschaft, weshalb dieses Phänomen eines Glaubens rund um den Globus zu allen Zeiten existierte bzw. wie ein solches eintreten konnte und woher dieser Glaube herrührte...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

das, was die ersten gläubigen alle vereinte, war der glaube an eine höhere macht AUS MANGEL AN ERKLÄRUNGEN FÜR DIE DINGE, DIE WIR HEUTE JEDOCH ERKLÄREN KÖNNEN !!!!

oder willst du wirklich behaupten,dass es den gott des feuers, des donners oder des blitzes wirklich gibt?.................du bist schon echt ignorant, wenn du meinst, nur weil naturvölker und menschen überall auf der welt vor langer zeit an einen gott oder ein überwesen glaubten, bedeutet es, dass es wirklich einen gott geben muss............ist doch lächerlich, denn die gründe, warum die menschen mit dem glauben anfingen, sind doch heute nicht mehr vorhanden............diese gründe sind alle erklärbar geworden...........beispiel:

im 2. weltkrieg (auch schon von mir beschrieben) wurden auf vielen inseln in der südsee flugzeugführer, die dort landeten, aus welchen gründen auch immer, als götter angesehen, da gibt es lustige berichte drüber.............und sie wurden nur deshalb als götter angesehen, weil die naturmenschen die dort lebten, keine flugzeuge kannten, sie hielten die flieger für fluggeräte der götter und die flugzeugführer dann selbst als gott............und genau DASS ist doch auch der beleg dafür, WARUM die ersten menschen überall auf der welt unerklärliche dinge damals in den bereich von göttern, höhere mächte usw. verlegten, die jedoch in wahrheit keinen wahrheitsgehalt aus heutiger sicht mehr haben, denn wie schon geschrieben, die gründe sind schon längst widerlegt............

im amazonas haben die indios die ersten weißen menschen auch als götter angesehen, überall in der welt haben die naturvölker, als sie mit der zivilisation in kontakt kamen, diese als götter betitelt und angebetet (afrika ein sehr großes beispiel).....................mach dich mal schlau mit den gründen, WARUM götter und höhere mächte erfunden wurden...........und vor allem, WARUM die heutigen götter sehr stark von denen der naturvölker abweichen............der glaube der naturvölker war IM EINKLANG MIT DER NATUR, der monotheismus lehrt genau das gegenteil, DIE ERDE UNTERTAN MACHEN............der glaube wurde also dem neuen weltbild angepasst.........weil es im neuen weltbild nur noch um macht und reichtum geht.......

Kommentar von chinly ,

Du verstehst das leider falsch.

Bleiben wir bei den einfachen Beispielen Blitz und Donner:

Du meinst, die Menschen haben den Blitz und den Donner selbst als Gott bezeichnet.

Dem ist nicht so. Denn sie haben die übersinnliche Macht, die den Blitz und Donner "geschickt" hat, angebetet und mit Opfergaben zu besänftigen versucht, womit wir wieder bei Gott wären.

Das Empfinden für etwas, das hinter und über allem steht - ,Gott, ist so alt wie die Menschheit.

Erst als der Gott "Materialismus" die Weltbühne einzunehmen begann, ist dieses natürliche Empfinden unterdrückt worden.

Dass es dennoch nicht verloren ging, zeigt der unglaubliche "Esoterik-Boom".

Der Mensch empfindet eben tief in seinem Inneren, dass da mehr ist...er sucht. Auch du, sonst wärst du nicht hier ;-)

Kommentar von DerBuddha ,

da denkst du aber falsch, denn die "empfindung" dass ein gott dahinter steht, ist erst mit der späteren geistigen entwicklung des menschen entstanden, die ersten menschen sprachen nie von einem gott sondern von geistern, von geistwesen...............ein kleiner, aber feiner unterschied, denn das problem ist nämlich, dass nur ihr gläubigen immer behauptet, dass der mensch von anfang an von göttern sprach............ich mache auch den "fehler", die ersten erfundenen "wesen" als götter zu bezeichnen, wenn ich vom gott des donners, des blitzes und des feuers schreibe, allerdings ist dass dem umstand geschuldet, euch gläubigen begreifbar zu machen, dass die ersten götter nur erfindungen der menschen selbst sind.............fakt ist jedoch, und dazu kannst du die geschichte selbst anschauen, dass zu allen zeiten die menschen immer alles unerklärliche irgendwelchen übernatürlichen mächten in die schuhe schoben und mit der zeit dann die "götter" verfeinerten...........erst waren es geister/geistwesen, mit der zeit bekamen sie bei den "zivilisierteren" menschen dann den namen "gott" und diese wurden dann immer weiter angepasst.............da viele naturvölker jedoch erfolgreich der sogenannten "zivilisation" entgegentraten und ihre eigene identität und kultur schützten, blieben sie bei der "bezeichnung" geister/geistwesen/traumwelt/geistwelt usw......bestes beispiel sind da die römer, die zwar einen eigenen glauben hatten, jedoch bei der eroberung der länder dann den dort vorhandenen glauben oft mitübernahm und diesen in den eigenen einbaute, sie übernahmen also oft elemente aus den religionen der "wilden, heiden" und waren oft von den ritualen dieser fasziniert..........sie mischten dann ihren öffentlichen glauben mit privatem, hatten sogar geister und geistwesen in ihrem glauben, den sie nämlich von freien stämmen abgeguckt hatten..........die römer sind das beste beispiel für die mischung der religion von göttern UND geistern, die im einklang in ihrer religion herrschten und vorkamen..........noch ein beispiel ist der monotheismus, der dann einfach die geister von den göttern trennten und sogar die kommunikation und den glauben angeistern verbot.....................:)

irgendwann in der zeit der entwicklung der menschheit gab es also mal eine art weiterentwicklung im spirituellen bereich, wo man von geistern zu göttern überging, denn die götter hatten mehr "macht" als geister..............lustigerweise ist es bei naturvölkern anders, die bleiben bei ihren geistern, denn sie blieben auch auf einem bestimmten geistigen entwicklungsstand "stehen" wenn man dass mal so bezeichnen darf............die "götter" sind also erst entstanden, als die menschen mehr zeit für das "denken" hatten, als sie sich im denken weiter entwickelten...........:)

Kommentar von Fantho ,

denn die "empfindung" dass ein gott dahinter steht, ist erst mit der späteren geistigen entwicklung des menschen entstanden

Die Empfindung, dass es etwas anderes als dieses eine irdische Leben geben muss, war schon in der Steinzeit gegeben. Wenn hier nach Deiner Vorstellung bereits die geistige Entwicklung begonnen haben soll, dann gebe ich Dir recht...

Es ist egal, ob Menschen an Geister und/oder Gott/Götter geglaubt hatten. Entscheidend war, dass sie daran glaubten, sprich die innere Enmpfindung und Wahrnehmung aufbrachten, dass irdische Leben ist nicht das einzige und es gibt bzw muss geben ein Leben danach und eine Urquelle allen Lebens...

der glaube der naturvölker war IM EINKLANG MIT DER NATUR, der monotheismus lehrt genau das gegenteil, DIE ERDE UNTERTAN MACHEN

Es kommt darauf an, wie man dieses 'untertan machen' definiert. So wie Du das definierst, kommt es der Bedeutung 'Ausbeutung' gleich...

Die 'Ausbeuter' beherrschen die Natur im Sinne von 'darüber herrschen und ausbeuten', die Naturvölker behrrschen die Natur im Sinne von 'sie verstehen und meistern'...

und sie wurden nur deshalb als götter angesehen, weil die naturmenschen die dort lebten, keine flugzeuge kannten, sie hielten die flieger für fluggeräte der götter und die flugzeugführer dann selbst als gott

Du scheinst es nicht verstehen zu können (oder zu wollen). Nicht die 'Verwechslung' ist interessant, sondern die Tatsache, dass die später als Irrtum heraus gestellte Vorstellung sie nicht von einem Glauben an Gott / Götter abgebracht hat. Und ebenso die Tatsache, dass sie zuvor schon an Gott / Götter geglaubt hatten, ansonsten hätten sie ja keinen Bezug herstellen können. Dass sie diese Vorstellung nun mit den 'Neuerscheinungen' in Zusammenhang brachten, lag vielmehr dem Umstand geschuldet, dass sie nur wussten, Gott / Götter werden eines Tages (wieder) vom Himmel herab steigen. Dies glauben sie ja noch heute...

Somit ist diese Geschichte kein Beweis dafür, dass Gott / Götter erfundene Kreationen der Menschen sind...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

die ersten menschen entstammen ja bekanntlich aus afika, sind in die welt gezogen und haben für den heutigen mischmasch gesorgt.........

da es in der natur des menschen liegt, dinge die er sich nicht erklären konnte/kann irgendwelchen geistern/göttern/überwesen zu zuschieben, ist daraus der religiöse glaube enstanden.............

dieser glaube hat sich also selbstverständlich überall in den köpfen der menschen festgesetzt, erst durch erzählungen, weitergeben der mythen und legenden und später dann durch schriften usw.....

nun zu behaupten, dass die märchen wahr sind, weil überall auf der welt zu unterschiedlichen zeiten menschen glauben ist schon eine merkwürdige denkweise, denn wenn es so wäre, müssten vampire, werwölfe, weihnachtsmänner und osterhasen auch existieren.............denk mal drüber nach..............ach ja, auch zwerge und riesen, minotauros oder alle anderen geschöpfe sind dann also wahr?...............:)

und die geschichte zeigt nun mal genau dass, dass nämlich alles sich weiter entwickelte und nur in den köpfen der menschen existiert..........:)

sorry, deine lange antwort habe ich nicht gelesen.............:)

Kommentar von chinly ,

sorry, deine lange antwort habe ich nicht gelesen.............:)

Das war zwar nicht meine, sondern Fanthos sehr gute Antwort, aber dieser dein letzter Satz von deinen ignoranten seltsamen Sciencefiction-Vorstellungen beweist nicht nur Unhöflichkeit!

Kommentar von DerBuddha ,

so heute mehr zeit zum lesen und zum antworten...............hatte gestern noch streß und bin nur überflogen, also nicht richtig gelesen, nicht gleich aufregen, habe mich ja entschuldigt mit "sorry"..............:)

Die Empfindung, dass es etwas anderes als dieses eine irdische Leben geben muss, war schon in der Steinzeit gegeben. Wenn hier nach Deiner Vorstellung bereits die geistige Entwicklung begonnen haben soll, dann gebe ich Dir recht...

Es ist egal, ob Menschen an Geister und/oder Gott/Götter geglaubt hatten. Entscheidend war, dass sie daran glaubten, sprich die innere Enmpfindung und Wahrnehmung aufbrachten, dass irdische Leben ist nicht das einzige und es gibt bzw muss geben ein Leben danach und eine Urquelle allen Lebens...

euer fehler ist, dass ihr imemr meint, die menschen hätten gleich beim glauben irgendwelche empfindungen an eine urquelle gehabt oder alles gleich in bestimmte richtungen gebracht........der erste glaube war mit sicherheit genauso simpel und lächerlich, wie er sich auch vor 100 jahren noch bei naturvölkern zeigte, als die ersten weißen in ihr land kamen..............der erste glauben entstand dem umstand, dass viele dinge für sie nicht erklärbar war, was jedoch am anfang des glaubens sich nur in einfachsten dingen äußerte, eben feuer, blitze usw.......das konnte man sich nicht erklären, und solche dinge wurden erstmal in fabelbereiche geschoben.............niemand hat sich gleich am anfang die frage nach einer urquelle oder sonstiges gestellt.............solche komplexen fragen/themen entstanden erst viel später, dass sieht man so schön an der entwicklung der "götter"........:)

Es kommt darauf an, wie man dieses 'untertan machen' definiert. So wie Du das definierst, kommt es der Bedeutung 'Ausbeutung' gleich...

Die 'Ausbeuter' beherrschen die Natur im Sinne von 'darüber herrschenund ausbeuten', die Naturvölker behrrschen die Natur im Sinne von 'sie verstehen und meistern'...

schau dir die beiden unterschiedlichen denkweisen, bezüglich des lebens mit der natur an, dann weisst du wie ich es meine und vor allem, man sieht es doch an der geschichte der menschheit, dass ab einem bestimmten zeitpunkt der entwicklung alles nur noch um macht, reichtum und einflussnahme geht..............die pharaonen waren diesbezüglich die echten ersten kapitalisten, in jeder hinsicht...........zwar lebten sie noch in der alten ägyptischen mythologie, doch der monotheistische glaube hat dann diese art des "religiösen" ausbeutens in den monotheistischen glauben mit eingebaut, denn ab diesen zeitpunkt wurde ja von gott alles legitimiert.......steuerabgaben usw.....alles schriftlich durch diesen gott dann als gesetz befohlen, und dazu dann noch der satz, sich die erde untertan machen................man kann es drehen wie man will, hierbei kommt nämlich wieder die angebliche "auslegung" ins spiel, die gläubige meistens dann in die runde werfen.........aber wenn ein erbauer des universums, der allwissend sein soll, so eine aussage macht, dann müsste es schon mit dem teufel zugehen (sorry, *g*), wenn er es anders meinte als so, wie es gesagt wurde...........in seiner allwissenheit hätter ja gewusst dass man es falsch auslegt............wie so vieles aus den schriften..............:), und ich finde sowieso, dass man nicht alles auslegen soll, wie es einem passt, sondern genaus SO, wie es zu lesen ist..............und dann ist eben alles nicht mehr richtig, denn dann ist der im alten testament beschriebene gott selbst der teufel........(nur mal so am rande)

Du scheinst es nicht verstehen zu können (oder zu wollen). Nicht die 'Verwechslung' ist interessant, sondern die Tatsache, dass die später als Irrtum heraus gestellte Vorstellung sie nicht von einem Glauben an Gott / Götter abgebracht hat. Und ebenso die Tatsache, dass sie zuvor schon an Gott / Götter geglaubt hatten, ansonsten hätten sie ja keinen Bezug herstellen können. Dass sie diese Vorstellung nun mit den
'Neuerscheinungen' in Zusammenhang brachten, lag vielmehr dem Umstand geschuldet, dass sie nur wussten, Gott / Götter werden eines Tages (wieder) vom Himmel herab steigen. Dies glauben sie ja noch heute...

Somit ist diese Geschichte kein Beweis dafür, dass Gott / Götter erfundene Kreationen der Menschen sind...

ich glaube du verstehst nicht, dass

der glaube an übernatürlichem nur dem unverständnis von vielen dingen geschuldet ist und irgendwann daraus ein götterkult entstand, du kannst doch nicht behaupten, nur weil heute und vor 1000 jahren an göttern geglaubt wird, bedeutet es auch, dass vor 130.000 jahren die menschen auch schon an götter/ähnliches glaubten

,

der erste glaube war total simpel und einfach und beschränkte sich nur auf "lustige" dinge, wie eben feuer, blitz, naturereignisse usw.

und die ersten überwesen wohnten nun mal im himmel, denn das war der platz, den man nie erreichen konnte......im übrigen könnte man sogar ein neues thema daraus machen, denn vom himmel gekommen würde dann etwas anderes bedeuten, jedenfalls keine götter.....:)

Kommentar von Fantho ,

erst durch erzählungen, weitergeben der mythen und legenden und später dann durch schriften usw.....

Wie gesagt, beschäftige Dich mit der religiösen Historie: Das von der Wissenschaft nicht erklärbare  Phänomen, weshalb zeitgleich in allen Kulturen ein Glaube an eine Höhere Quelle, Höhere Macht, Gott / Götter gegeben hat, obwohl unter vielen dieser Kulturen kein Austausch irgendwelcher Formen gegeben hat, auch kein Weitererzählen, keine Schriften etc. pp. unter den Kulturen untereinander...

Der Glaube entstand in den meisten unterschiedlichen Kulturen eigenständig und ohne Einflussnahme durch andere Kulturen...

Zu Deinen Märchenfiguren folgendes:

Bereits in den frühen vorzeitlichen Bildern und mittelalterlichen Erzählungen tauchen ua immer wieder Drachen auf: Sind diese nicht ein Abklatsch von Wesen, welche hier auf Erden lebten: Saurier?

Woher hatten jene Erzähler diese Info, da es zu diesen Zeiten keine Fakten in Form von zB Fossilien ujnd auch keine Informationen vorhanden waren?

Du magst alles der Phantasie zuschreiben, doch auch die Phantasie ist eine Eingabe von 'außen', ähnlich der Platonschen Ideewelt...

die ersten menschen entstammen ja bekanntlich aus afika,

Das ist der momentane Stand, da man bisher keine weiteren und älteren Funde gefunden hat. Es gibt Berichte, dass es Wesen gab, welche Atlanter hießen und zuvor noch eine andere Menschenrasse (Name ist mir leider entfallen) existiert haben soll. Da man hierzu keine Belege hat, schiebt man solche Berichte der Phantasien zu. So wie der Kontinent Atlantis untergegangen sein soll, können auch all diese sehr frühen ersten Menschenrassen gelebt haben, deren Existenz man nur noch nicht gefunden hat, oder man auch nicht mehr finden wird, da sie viel zu tief im Inneren der Erde verschwunden sind durch die im Laufe der jahrhunderttausende Umwälzungen der Erde (Erdbeben, Vulkanausbrüche, tektonische Verschiebungen, kontinentale Veränderungen etc.pp.)...

Sie einfach mit Phantasiegebilde abzutun, ist zu einfach und plump...

Gruß Fantho

Kommentar von DerBuddha ,

Der Glaube entstand in den meisten unterschiedlichen Kulturen eigenständig und ohne Einflussnahme durch andere Kulturen...

und dass soll der beweis dafür sein, dass götter existieren und wahr sind?.............*g*

du hast einen echten denkfehler dabei, denn es gab hochkulturen, die verschwunden sind und uns weit vorraus waren in der entwicklung und technischen möglichkeiten.........als wir in europa noch in höhlen lebten und wild waren, existierten schon hochkulturen in afrika/mittelamerika.......bedeutet, die menschheit hat zu allen zeiten voneinander gelernt und abgeguckt und genau dass ist auch beim thema religion und götter geschehen........es gab auf alle fälle immer irgendwann einen einfluss durch andere kulturen, denn anders hätten sich religionen nie verbreitet...........die frage dabei ist nur, wer als erstes an überwesen usw. geglaubt hat und wie dieser glaube auf andere übertragen wurde..............fakt ist jedoch, und dass belegt die geschichte der menschheit, dass die ersten menschen alle ihren glauben aus dem unverständnis von unerklärlichen dingen heraus entwickelten und da sich nicht alle gleich entwickelt haben, und man auch so schön an der geschichte der religionen, genau diesen umstand auch sieht, war irgendwann irgendwo eine kultur die erste, die ihren glauben verfeinert hat und nach der sich die anderen ausrichteten, denn fakt ist nämlich auch, dass deine aussage "Der Glaube entstand in den meisten unterschiedlichen Kulturen eigenständig und ohne Einflussnahme durch andere Kulturen..." so falsch ist, denn der glaube hat sich zwar unterschiedlich entwickelt, aber er wurde durch andere kulturen sehr wohl nicht nur beeinflusst, sondern auch weitergetragen.........es zieht sich wie ein roter faden durch die entwicklungsgeschichte der religionen die "anpassung" dieser in bestimmten stufen..........händler, reisende, abenteurer usw. alles menschen, die zu allen zeiten existierten und mündlich ihre mythen und legenden in die welt trugen........nimmt man selbst mythen aus mittelamerikanischen oder afrikanischen kulturen mal unter die lupe, zeigt sich, dass "weiße" menschen, die oft als magier, überwesen, götter usw. betitelt wurden, da sie in diesen regionen so nicht vorkamen, zu den menschen gehören müssen, die eben die "welt" bereisten und die mit sicherheit dann ihre eindrücke in ihre welt mit zurück nahmen...........die wissenschaft selbst geht heute davon aus, dass z.b. der amerikanische kontinent schon viel früher "entdeckt" worden sein muss, denn es gibt genug funde (boote, werkzeuge usw.), die dass belegen..........zudem sieht man auch so schön am sonnenkult, dass sich glaubensrichtungen auch ohne einflüsse von aussen trotzdem überall entwickeln können, denn die sonne ist schon immer etwas besonderes für die menschheit gewesen und es kommt dann immer nur auf die eigene geistige entwicklung an, die dann bestimmt, ob aus einem geist ein höher entwickeltes überwesen wird...........

nimmt man das beispiel der ägypter im verhältnis der europäischen wilden stämme als vergleich, kann man die "entwicklung" der religionen schön nachvollziehen, denn die ägypter hatten schon eine viel komplexere religion, einen ausgeprägten glauben, während die in höhlen lebenden wilden ein "unterentwickeltes" glaubensverständnis hatten und auch das beispiel der römer und ihrer eroberungskriege zeigt genau diesen verlauf der weiterentwicklung des religiösen glaubens und der anpassung und verfeinerung des glaubens von geistern zu komplexeren "überwesen"......

selbst der "wohnort" der überwesen hat sich durch die geistige entwicklung und der anpassung von aussen radikal geändert........am anfang waren immer nur geister im spiel, geister, die für brände sorgten, für ernteausfälle, für einen beinbruch usw......sie schwirrten überall umher, im wald in der steppe, in der luft usw.....alle ersten menschengruppen glaubten an geister/geistwesen, weil sie für alles einen grund brauchten, eben aus unverständnis heraus geister erfanden..........die entwicklung zur nächsten stufe war dann eine komplexere form von "überwesen" die dann in den himmel verbannt wurden, denn man eroberte die welt und sammelte erfahrung, man wusste nämlich, wie man feuer macht, dass ernteausfälle einen grund hatten usw..... der himmel war unerreichbar und der richtige lebensraum für alle arten von überwesen, selbst die sterne und planeten mussten dafür herhalten...........heute, wo wir selbst den himmel bereisen, ins all fliegen und tief in universum gucken, viel mehr wissen und verständnis haben als die menschen früher, ist der "wohnort" der götter, z.b. im monotheistischen glauben, ins reich des geistigen verbannt worden, es hat also eine entwicklung in der manifestierung gegeben, die man vornehmen musste, weil man neues wissen erlangt hat..........der heutige monotheistische gott ist also ein geistwesen..........

ein schöner beleg für die anpassung und veränderung vom früheren glauben zum heutigen...........:)

Antwort
von latricolore, 98

Merkwürdige Formulierung...

Bis die Wissenschaft alles bewiesen hat, glaubst du an Gott, danach  wird er abgehakt?
Glaube(n) geht anders.

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