Frage von schattenmutter, 21

Hat die Seele eine seperate Stimme in deinem Kopf?

In Bezug zu diesem Post den ich grade gelesen habe:

> ""Was genau ist dieses Etwas, das wir jetzt als „ICH BIN“ lesen und im Kopf „hören“? Versuchen wir es einmal zu ergründen ohne die meist absolut gedankenlos verwendeten Begriffe wie „Geist, Bewusstsein, Gedanken, Gefühle etc.“ zu verwenden. Was genau ist es? Der Auslöser mag Biochemie sein und es korreliert mit Elektromagnetismus, aber das was wir „hören“ ist etwas ganz anderes. Was?"

Ich meinte damit über das absolute "Wesen" dieses "Hören könnens" nachzudenken und nicht woraus der Gedanke selbst zusammengestellt ist wie "Rund-Grün-Stiel=Apfel." Der Mensch besitzt 100 Milliarden Neuronen und die möglichen Querverbindungen und Verschaltungen sind gewaltig. Habt ihr schon einmal versucht in der Stimme von Oskar Werner zu lesen? Oder in einer sehr sehr tiefen Stimme? Ist lustig. Die "gedanklichen" Stimmen sind Erinnerungen und wurden im Gehirn abgespeichert die nun wieder aufgerufen werden. Aber aufgerufen werden von wem oder was?

Es ist da noch etwas anderes, viel Wichtigeres, als die "Stimmen" selbst. Wer Gedankenleere übt merkt, dass da "Etwas" hinter den Gedanken ist das "zuschaut". Ein Beobachter.

Wer es schafft von diesen verschiedenen "Stimmen" und Meinungen Abstand zu nehmen, der neutrale Beobachter selbst zu sein, macht völlig neue Beobachtungen.

Meine Frage nun in Bezug zu was der Autor den "neutralen Beobachter" nennt und ich als 'Seele'bezeichne.

Wenn Ihr mit euch in eurem Kopf sprecht (nachdenkt), woher wisst ihr dann ob im Moment euer Verstand redet oder euer wahres selbst (neutraler Beobachter)? Habt ihr verschiedene Stimmen fuer verschiedene Instanzen? Waere es sinnvoll zu versuchen diesen verschiedene Stimmen zu zuordnen um 'Boss im Kopf' zu werden und den Verstand zu kontrollieren und in seiner Manipulativität zu entlarven?

Hat die Seele, ich meine nicht Gedanken oder das Unterbewusstsein, eine seperate Stimme in deinem Kopf, vergleichbar mit der des Verstandes, wenn du denkst?

Antwort
von berkersheim, 21

Da empfehle ich das Buch "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?" von Richard David Precht. Er geht das Problem aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen an und zeigt die Fülle der Antworten auf, die es dazu gibt. Google mal "Seele" und lies allein bei Wikipedia, wieviele unterschiedliche Vorstellungen mit dem Begriff "Seele" verbunden sind. Da sind nur die bekanntesten Vorstellungen der Philosophiegeschichte aufgezählt. Auch die Psychologie gibt unterschiedliche Antworten, je nach Schule, der jemand angehört. Von der Esoterik ganz zu schweigen, da hat jeder Guru eine eigene Lehre. In diesem Kreis haben nun Religionen wieder sehr unterschiedlich Vorstellungen von Seele und der Begriff "neutraler Beobachter" lässt auf einen Ursprung in einer östlichen, buddhistischen Variante schließen. Wenn man noch die Begriffe "Geist" und "Bewusstsein" dazu nimmt, wird die Vielfalt und Verwirrung noch größer. Das alles zeigt, dass der Mensch ein sehr komplexes Phänomen ist mit unterschiedlichst geprägten Erfahrungen und Erinnerungsfetzen. Lässt man zu, dass jedes davon sich als eigene Persönlichkeit aufspielt, wird der Kopf zum Wespennest und es geht ein Gedränge um Dominanz los, sodass man am Ende nicht mehr weiß, wer man selbst ist. Betrachtet man sich als Ganzheit mit einer eigenen Geschichte, kann man seine unterschiedlichen Reflexionen (emotionaler wie analytischer Art) als Ausdruck unterschiedlicher Erfahrungen - auch Rollenerfahrungen - betrachten und abwägen. Man ist es immer selbst, der mal aktiv problemorientiert denkt, der nur mal Gedanken passiv treiben lässt in einem Gemisch aus Außeneindrücken (z.B. Natur) und Erinnerungsfetzen, der manchmal auch quasi im Inneren "abhört", welche Lebenseinstellungen sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Man erlebt dabei die Vielfalt seiner selbst, gebildet als Reflexion in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Dazu gehört auch, dass man den "Lautsprecher" mit unterschiedlichsten "Stimmererfahrungen" an- und ausschalten kann. Wenn man z.B. von einem Film beeindruckt ist, kann man sich dabei ertappen, dass man "wie die Hauptfigur" denkt und sich denkend klingen hört. Witzig, es mal mit Donald Duck zu versuchen. Da ist ein großer innerer Reichtum, den man mobilisieren kann. Man sollte ihn nur nicht in "Scheinpersönlichkeiten" Herr über sich werden lassen, dann verliert man die innere Orientierung.

Kommentar von schattenmutter ,

Hey vielen Dank fuer diese treffende Antwort - sie hat mir sehr weitergeholfen.

Ich hatte in dem Kontext schon Auszuege von Precht gelesen und 'Zur Harmonie in dir' von Becker. Dazu bin ich auch von dieser Doku inspiriert worden https://www.youtube.com/watch?v=lkZcHJKMWE4 .

Mir ist bewusst das wir hier ueber ein sehr weites und nicht 100 Prozent bewiesenes Feld diskutieren. Mein Anspruch ist auch kein akademischer oder wissenschaftlicher, sondern praktischer Natur, basierend auf Erfahrungen, die ich mit der Zeit durch Meditation und Selbstreflektion gewonnen habe. Natuerlich ist jeder unterschiedlich, weshalb ich nicht ueber die Menschheit im Allgemeinen reden kann, sondern konkret nur um mich und meine Selbstwahrnehmung.

Ich habe vor einiger Zeit John Kehoes mindpower training absolviert und seitdem gelernt Herr ueber meinen Verstand zu sein - also bewusst negative Gedanken auszusortieren etc. Jedoch hat der grosse Trickser (wie er den Verstand nennt) auch mich nach einiger Zeit unbewusstem leben wieder manipuliert, sodass ich wieder begonnen habe zu glauben, dass ich meine Gedanken bin. Mir ist auch aufgefallen, dass seit ich wieder unbewusster lebe, die Stimme im Kopf (meines wahren Selbst) verschwunden ist, die vorher meinen Koerper quasi zum Positivem regiert hat.

Es tut mir leid, aber deinem letzten Satz muss ich stark wiedersprechen: 'Man sollte ihn nur nicht in "Scheinpersönlichkeiten" Herr über sich werden lassen, dann verliert man die innere Orientierung.'

Das Gegenteil ist fuer mich der Fall. Wenn ich nicht aktiv Kontrolle ueber meine Gedanken behalte, verliere ich die innere Orientierung und koennte enden als Produkt unterbewusster, teilweise sogar fremder Einfluesse und Meinungen (Medien, Politik, Konzerne, Erinnerungen etc.).

Ich stelle mir meinen Geist zwangslaufig nicht all zu komplex vor. Da ist mein Ego als Medium (in Form der inneren Stimme/Gedankenstroms) zwischen Mir (meiner Seele) und meinem Koerper (dem Es und Ueber-ich, wie Freud es nennt). Dem unterbewussten Es/ueber-ich ordne ich auch menschliche Beduerfnisse, Erinnerungen und Praegungen zu. Natuerlich bildet ein Zusammenspiel aus allen Instanzen, welches letzendlich vom Ego interpretiert und ausgedrueckt wird, das Resultat, was unsere persoenliche Geschichte darstellt.

Desto mehr ich darueber nachdenke beginne ich zu glauben, wie es lebendigsein schon in ihrer Antwort beschrieben hat, dass die Seele tatsachlich nicht mit mir redet. Sie beobachtet mehr und hat quasi die Fahigkeit, das Ego zu kontrollieren und sich ueber Intuition auszudruecken.

Kommentar von berkersheim ,

Hallo, Schattenmutter,

ich bin kein Guru, und will auch keiner sein, denn mir ist klar, wie unterschiedlich die Erfahrungen der Menschen mit sich selbst sind. Dass Du meinem letzten Satz widersprichst beruht auf einem dicken Missverständnis, denn alles, was Du dann ausführst steckt in meinem letzten Satz, genau so war er gemeint. Wahrscheinlich habe ich mit dem Begriff „Scheinpersönlichkeiten“ etwas blöd ausgedrückt. Ich mahne zur Vorsicht, Körper und Seele als Getrennte anzusehen, auch wenn es hin und wieder hilfreich sein kann, um beider verschiedene Funktionen besser zu beschreiben.

Gleiches gilt für Freud. Man missversteht ihn, wenn man seine Begriffe „Ich“, „Es“ und „Überich“ als separate Seinsformen ansieht. Alles ist die Person, nur zur Analyse und Behandlung ist es besser, in unterschiedliche „Abteilungen“ und Wirkweisen zu trennen. Durch die Gewöhnung an den Dualismus, die Trennung in Materie und Geist, machen wir es uns schwer, nicht-materielle Wirkweisen zu verstehen. Ein durchaus interessanter Versuch, diesen Dualismus zu überwinden ist die Drei-Welten-Theorie von Karl Popper. Für mich ist Seele (meinem Meister Epikur folgend) ein Wirkgefüge, das den ganzen Menschen umspannt und weder ein rein Geistiges noch ein rein Materielles. In ihr – das hat bereits Aristoteles so gesehen – wirkt die Lebensenergie, der Motor unseres Wollens und Strebens. Nach Schopenhauer ist sie Teil einer allgemeinen Daseinsgestaltungsenergie, die er unglücklicherweise WILLE genannt hat, was zu vielen Missverständnissen führt.

Jetzt zu dem Video. Ich habe schon immer Bedenken, wenn da so außerweltlich mit künstlich erzeugtem Hall gesprochen wird. Dann kommt die überaus blödsinnige Behauptung, dass die DVD außerhalb von Raum und Zeit sei. Rein physikalisch ein großer Quatsch. Zeitgebundener geht es gar nicht, denn erst seit 40 Jahren etwa gibt es DVDs und ich muss sie von einem Aufbewahrungsort in ein Abspielgerät bringen oder ins Internet gehen. Informationen sind sehr zeitgebunden, da bereits unsere Sprache sehr zeitgebunden ist. Es reicht nicht, Texte der Vergangenheit zu lesen. Wir müssen herauszufinden versuchen, in welchem Weltverständnis das damals geschrieben wurde, was damals die Worte bedeuteten. Auch eine gotische Kathedrale ist eine in Stein gefasste Information. Doch wenn wir heutigen hineingehen, staunen wir über die Raumwirkung, doch wir erleben sie ganz anders als Menschen des 14. Jahrhunderts. Nun, das Video ist keine Botschaft außerhalb von Zeit und Raum, auch wenn es uns das vormachen will. Es ist eine Ansammlung von Halbwahrheiten und dem Gebrauch unsauber verwendeter Begriffe.

Wenn Du Dein Verständnis von Seele nicht auf ein Ding reduzierst sondern auf eine sehr umfangreiche Funktion Deines Selbst im Umgang mit Dir selbst, mit anderen Menschen und der Welt, dann sind Deine Gedanken, ob laut oder leise, ein Teil dieser Vielfalt, ein Teil Deiner Erfahrungswelt. Wenn man z.B. Tagebuch geführt hat, kann es hochinteressant sein, wenn man liest, was dieses Selbst z.B. vor 10 Jahren so gedacht hat. Manches kommt einem dann fremd vor, weil auch das Ich nicht außerhalb von Raum und Zeit steht sondern ein historisch gewachsenes selbst- und welt-reflektierendes Gebilde (nicht „materialistisch“ zu verstehen) ist. Jetzt mache ich Schluss, denn erstens gerät das jetzt zu einer Art Theorie, die ich nicht habe und zweitens könnte man darüber noch ein Buch schreiben zu den vielen, die es schon gibt.

Antwort
von lebendigsein, 20

Das was du als Seele oder Beobachter beschreibst, hat bei mir zumindest, keine Stimme.

Würd das eher als tieferes Wissen bezeichnen, so wie man z.B. wenn man einen Buchtitel hört und man dieses Buch bereits gelesen hat, den gesamten Inhalt im selben Moment komplett weiß. Da ist keine Stimme und doch weiß man alles was in diesem Buch steht.

Bedenklich finde ich wenn Leute sagen, sie würden da eine höhere Stimme hören oder sogar "Gott" habe zu ihnen gesprochen.

Kommentar von schattenmutter ,

Hey lebendigsein! Danke fuer deine Antwort.

Ich stimme mit dir teilweise uberein.

Das was du beschreibst hoert sich nach Instinkt und Intuition oder Gewissheit an, die alle in direkter Verbindung mit unseren tieferen Wissen (oder Seele) stehen.

Das geht hier fuer mich um Selbsterkenntniss und den Versuch zu verstehen, was eigentlich in meinem kopf ablaeuft.

Ich hatte gestern das Erlebniss wahrzunehmen, dass meine Seele meinen Verstand kontrollieren kann, wenn man ihr die Kontrolle ueber das Ego zulaesst. "Ich bin nicht du!", habe ich gedacht und mich gefuehlt als ob jetzt grade meine Seele zu meinem Verstand spricht.

Seit diesem Gedanken habe ich Probleme festzustellen, welche Gedanken in meinem Kopf von meinem Verstand kommen und welche der Ausdruck meiner Seele sind.

Kommentar von lebendigsein ,

Gedanken sind Gedanken, aus meiner Sicht spielen diese sich immer im Verstand ab. Der Impuls zu denken "Ich bin nicht du" kam in dem Fall halt vom "Beobachter". Dieser Impuls braucht keine Zeit, es ist einem sofort klar. Der Verstand wandelt es dann in Gedanken und damit in die zeitliche Erfahrbarkeit um.

Ich kenne das aus meiner depressiven Zeit, und es ist eine unglaubliche Erleichterung, sich nicht mehr mit seinen (damals vorwiegend) negativen Gedanken zu identifizieren.

Zu bemerken aus welcher Quelle die eigenen Gedanken kommen ist natürlich nicht so leicht. Schätze uns fehlt da auch etwas die Klarheit, was Seele und Verstand überhaupt sind. Außerdem besteht ja eine Verbindung zwischen beiden, also wo sollte man eine Trennung vornehmen?

Am besten trifft es vielleicht die Aussage: "Es ist oft schwierig das Richtige zu tun, aber wenn man weiß was richtig ist, wird es schwierig es nicht zu tun".

Wir können nur offen für die Seele sein und darauf Vertrauen, dass sie uns bei den wirklich wichtigen Entscheidungen auch den richtigen Wink gibt.

Antwort
von paranomaly, 13

Das ist eine gute Frage und dazu habe ich folgende Theorie. Sagen wir jeder wird wiedergeboren. Du lebst gerade, aber dass was du an Erfahrungen und Lektionen gelernt hast aus deinen Vorleben ist alles in deiner Seele gespeichert. Die meisten Menschen können sich nicht mehr an ihr Vorleben erinnern, denn würdenn sie es und hätten etwas schlimmes getan, würde es sie daran hindern weiter zu kommen. In deinem derzeitigen Leben hast du zwar schon einiges an Erfahrungen gesammelt aus der Vergangenheit aber gleichzeitig beginnt man wieder von vorn neues zu sammeln bei den jetzigen Leben. Wenn man mit sich selbst spricht im Kopf und stellt sich z. B. eine  Frage ob man etwas bestimmtes lieber tun oder lassen los, man überlegt wenn man es tut welche Folgen es haben könnte dieses hin und her läuft zwischen dem jetzigen Ich im derzeitigen Leben ab und dem wirklichen Ich dass bereits einiges an Erfahrungen gesammelt aus vorherigen Leben. Wenn dass wirkliche Ich spricht fühlt man wie das gesprochene aus dem Herzen kommt, bei dem derzeitigen Ich ist das nicht der Fall.  

Antwort
von rallytour2008, 20

Guten Morgen schattenmutter

Ich Bin,bezieht sich auf Religion.Der Satz:Ich Bin der ich Bin,wird in der Religion als Gott bezeichnet.

Die Stimme kommt nicht aus dem Kopf sondern aus dem tiefsten innern eines Menschen.Das hat Psychologische Hintergründe,wobei die unbewusste und bewusste Wahrnehmung eine sehr große Rolle spielen.

Vereinfacht gesagt:Es gibt kranke Psychopaten und gesunde Psychopaten.

Der gesunde Psychopat verfügt über verwendbare Merkmale die zielbewusst eingesetzt werden.Also bewusste Wahrnehmung.

Der gesunde Psychopat hört aus seinem tiefsten innern den Satz:Der soll sich aus den Finanzen raushalten.Dieser Satz wird bewusst im Kopf wahrgenommen.

Jenachdem wie weit ein gesunder Psychopat sich entwickelt hat kann solch ein Satz Angst bereiten bis hin zu dem Satz:Solche Problemchen werden auf einer Pobacke erledigt.

Da du eine Verbindung herstellst zwischen,neutraler Beobachter und Seele,handelt es sich um Theologen die auf ihre Art und Weise mit der Seele eines Menschen Verbindung aufnehmen können.Das wird in Gesprächen gemacht.

Gruß Ralf

Kommentar von schattenmutter ,

Hey rallytour2008! Danke das du deine Gedanken zu dieser kniffligen Frage mit mir teilst.

Ich sehe deinen Punkt, jedoch glaube ich ist es keine Loesung zu der Frage. Vielleicht hatte ich mich auch nicht klar genug positioniert.

Wenn die Seele sich selbst erkennt, realisiert man, dass seine Gedanken (inklusive innere Stimme) man nicht wirklich selbst ist, sondern nur eine Kreation des Egos, dass durch das Gehirn mit Erinnerungen erschaffen wurde.

Meine Frage nun:

Wie kann man wahrhaftig wissen, wann die Seele zum Ego spricht und wann der Verstand, da in mir beide die selbe innere Stimme als ihr Medium verwenden?

Kommentar von rallytour2008 ,

Das macht sich an deinem Verhalten bemerkbar.Schau in den Spiegel und warte darauf was das Spiegelbild dir sagt.Das Spiegelbild sagt zu dir:Man was siehst Du heute gut aus.Das tut der Seele gut.Du sagst:Ja stimmt.Die gesunde Seele=Verstand sagt:Das hast Du gut gemacht.Eine weitere Antwort wäre:Dein Ego bedankt sich mit Hilfe der inneren Stimme,was sich durch ein Glücksgefühl bzw Wärmegefühl bemerkbar macht.Möglich wäre auch das dein Verstand dir sagt:Stell dich nochmal vor den Spiegel.

Antwort
von ghasib, 17

Nein hat sie nicht. Da ist auch keine Stimme im Kopf der Mensch reagiert was das Hirn ihm vorgibt

Kommentar von schattenmutter ,

Das heisst, du hast dich selbst noch nie beim denken erwischt?

So wie du es sagst, wuerde ich das Hirn als Ego bezeichnen, eine Instanz, die wie eine Commandoeingabezeile eines Computers fuer jeglichen Input (Verstand, Gedanken, Erinnerungen, Werte, Seele etc.) dient und deshalb auch einfach manipuliert werden kann.

Das heist, du siehst deine Seele nur als einen Faktor, der dein Ego benutzt, um Kontrolle ueber deinen Koerpers zu erhalten und dich selbst zu regieren?

Kommentar von ghasib ,

Ich hab Schwierigkeiten an die Seele zu glauben. Man funktioniert aber das hat nichts mit der Seele zu tun und natürlich denke ich nach. Vielmehr die Synapsen in meinem Kopf

Kommentar von pilot350 ,

Es ist nicht die Seele mit der wir meinen zu sprechen. Es sind unsere eigene Gedanken, wir kommunizieren mit unserer Psyche. Eine Seele, die angeblich uns überleben soll, kann es nicht geben. Alles was wir fühlen wird durch unseren Körper als REzeptor aufgenommen und an unser Hirn weiter gemeldet zur Verarbeitung. Stirbt der Körper gibt es keine Rezeptor mehr der all die schönen Dinge die wir hören, fühlen, riechen, sehen, schmecken an unser Gehirn, unsere Psyche weiter melden kann. Wie arm muss dann eine weiterlebende Seele sein ohne Empfindungen. Sterben wir, stirbt auch unsere Psyche/Seele.

Kommentar von schattenmutter ,

Wer sind denn wir? Glaube wir haben hier ein Missverstandniss und wir meinen das Gleiche. Du sagst: 'Wir kommunizieren mit unserer Psyche', das ist fuer mich das Gleiche wie 'die Seele kommuniziert mit unserem Verstand'.

Niemand hat hier behauptet, dass die Seele unsterblich ist.

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