Frage von inka188, 102

Hat die Lenormand-Karte Störche etwas Positives?

Die Störche stehen ja für Veränderung. Im hab mal irgendwo was von Aufschwung gelesen, bin aber nicht sicher. Ist die Veränderung also eine positive, werden Sachen besser oder einfach anders, oder kann es auch eine Veränderung zum schlechten sein?

Antwort
von MissMarplesGown, 102

Teil 1:

Wenn diese Karte lediglich für sich allein eine Bedeutung hätte, wäre Lenormand nicht das komplexeste System mit größter Herausforderung zum Lernen.

Jede der 36 Karten hat zwischen 1-3 generelle Grundbedeutungen. Diese zu kennen reicht nicht, um diese Karten auf ein Thema hin deuten zu können, weil dieses System nicht wie Tarot funktioniert, bei dem man auch z.B. eine oder zwei einzelne Karten zu einer Frage ziehen und diese allein für sich werten könnte. Tarot wird auf POSITIONEN gelegt, die dann der einzelnen Karte ihre konkretere Zuordnung geben, die dann auch gleich eine Aussage vermittelt, die klar genug ist. Beim Lenormand gibt es keine Positionen, die die Karte näher erklären - und man kann hier auch nicht Lenormand-Karten auf Tarot-Legebilder legen... was aber einige Laien tun und sich wundern, dass hier das Ganze dann nicht gut funktioniert.

Um die Störche richtig zu deuten, musst Du für Deine Frage geeignete Legebilder verwenden, die den Karten Möglichkeiten geben, miteinander in Bezug zu treten, weil JEDE andere Karte im Bild den Störchen wieder eine andere "Färbung" gibt. Wonach Du oben fragst, liegt nicht in der einzelnen karte selbst, sondern in den umliegenden Karten und ihrer speziellen, individuellen und immer wieder anderen Konstellation.

Die Grundbedeutung der Störche ist zunächst die Veränderung. Ob diese klein ist oder groß, ob sie Ursache für etwas war, ob sie jetzt gerade geschieht, bereits abgeschlossen ist oder noch kommen wird - aber auch, ob es eine innere oder äußere (und wenn innen, dann bei WEM), eine dramatische, positive, hilfreiche, erwartete oder überraschende Veränderung ist - das kannst Du nur anhand aller anderen Karten erkennen, die zu den Störchen auf ganz spezifische Weise in Verbindung treten. Hier sind nicht nur die unmittelbar umgebenden Karten einflussgebend und konkretisierend, sondern buchstäblich alle Karten in der Legung, die gemeinsam die gesamte Geschichte, die Situation erzählen, nach der gefragt wurde.

Wie auch andere Kartendecks ist auch das Lenormand KEIN Zukunftsorakel. Um Lenormand deuten zu können, braucht es deshalb eine Menge Lebenserfahrung und Reflektionsvermögen, weil man schlichtweg den richtigen Blick auf Lebenssituationen und Umstände des Lebens haben muss, um sich hier nicht zu vertun. Als einfaches, mal eben zu handhabendes Liebesorakel z.B. ist Lenormand nicht geeignet, erst Recht nicht in jungen bzw, Anfänger-Händen. Das klingt überheblich, ist aber so, Lenormand kann nur zusammen mit einem umfassenden Verständnis der Dinge des Lebens, dazu mit jahrelangem Training innerhalb der speziellen "Sicht- und Arbeitsweisen" des Lenormand angewendet werden.

Du fragst, ob hier mit "Veränderung" ein "Aufschwung" gemeint sein könnte, Du hättest dies mal gehört. Dies ist es, was ich meine: Um überhaupt reif für Dinge wie Kartenlegen zu sein, dürftest Du solche Fragen gar nicht haben. Deine Frage zeigt, dass Du Lenormand von der Basis her bereits falsch legst und nicht verstanden hast. Du müsstest hier sofort erkennen können, dass ein Aufschwung ebenso eine "Veränderung" der bisherigen Situation sein kann wie z.B. ein Absturz, Verlust, eine neue Inspiration, ein neuer positiver o. negativer Einfluss von aussen, eine Trennung oder eine neue zwischenmenschliche Begegnung, ein Arbeitsplatzwechsel, aber auch eine Kündigung, ein Umzug, ein geschäftl. Auf- oder Abstieg, konkrete innere oder äußere Veränderungen an Umständen, Möglichkeiten, Perspektiven, inneren Haltungen etc. etc. All dies sind VERÄNDERUNGEN - und die Karte allein verrät Dir hier nicht bereits, welche dies konkret sein könnten. Weil Lenormand so nicht funktioniert.

Was von all dem hier das Richtige ist, kannst Du nicht bereits im Vorfeld ein-für-allemal an der Störche-Karte selbst festmachen, denn es ist dort nicht enthalten. Du findest die genauere Bedeutung JEDER Karte erst im gesamten Kartenbild. So hat das Lenormand zwar "nur" 36 Karten im Vergleich z.B. mit den 78 Karten des Tarot, aber: Da es ohne klare Positionen gelegt wird, da hier keine Karte allein bereits zufriedenstellende Auskunft über eine Situation geben kann und jede andere Karte im Bild zur letzendlichen Deutung jeder Karte hinzugezogen werden muss, ergeben sich hier Millionen von Kombinationen zwischen allen Karten. Mit diesen jonglieren zu können, ohne sich grundelegend zu irren braucht immens viel Übung.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Teil 2:

Lenormand zu beherrschen bedeutet also nicht, sich lediglich über die Grundbedeutungen einer Karte sicher zu sein, sondern vor allen Dingen ein umfassendes Verständnis der Dinge des Lebens und wie sie innen und aussen "ticken" - sowie die Fähigkeit, auf einen Blick viele Karten zu ganz konkreten und individuellen Bedeutungen zusammen zu ziehen und dabei die jeweiligen Einflüsse und Wandlungen sehen zu können, die eine Karte durch andere Karten erfährt.

Lenormand hat diese netten, klaren und schlichten Symbole und nur 36 Karten. Daher denken viele Interessierte, dies sei das Deck und System, das man schnell und einfach erlernen kann. Wenn jemand sagt, er würde bereits seit 5 Jahren Lenormand legen, würde ich lieber zu jemandem gehen, der 20 Jahre legt, 5 Jahre für Lenormand sind sehr wenig. Ich lege und coache inzischen 27 Jahre - und ich bin nicht "fertig"! Ich lerne immer noch etwas dazu. Und nicht ein einziges Mal in all dieser Zeit hatten die Störche bei zwei Legungen dieselbe Konstellation und konkrete Bedeutung mit exakt denselben "Umständen".

Kommentar von inka188 ,

Dass es immer auf das Kartenumfeld ankommt ist mir schon klar. Aber ich denke, dass jede Karte trotzdem eine oder mehrere Grundbedeutungen hat, eine eigene Grundfärbung oder Stimmung sozusagen. Und da war meine Frage nur, ob die Störche einen positiven Anstrich haben, oder ob die Veränderung - bei entsprechendem Umfeld - auch negativ sein kann. 

Kommentar von MissMarplesGown ,

Aber ich denke, dass jede Karte trotzdem eine oder mehrere Grundbedeutungen hat, eine eigene Grundfärbung oder Stimmung sozusagen.

Grundbedeutung ja, konkretere Färbung nein, siehe meine Erläuterungen.

Und da war meine Frage nur, ob die Störche einen positiven Anstrich haben, oder ob die Veränderung - bei entsprechendem Umfeld - auch negativ sein kann.

Ob eine Karte eine der positiven oder eine der negativen Deutungsmöglichkeiten bedient, liegt NICHT in den Grundbedeutungen. Beim Lenormand gibt es keine grundsätzlich negative oder grundsätzlich positive Tendenz einer Karte. Siehe die anderen Karten.

 Daher kam ich darauf, dass Du Lenormand womöglich bisher falsch verstanden bzw. eine falsch Vorstellung von der Arbeitsweise mit dem Lenormand hast.


Leider keine Zeit mehr... sollten Fragen sein: Gern später weiter! :-)

Kommentar von inka188 ,

Bzw. manchmal kann man ja gar nicht richtig von einem Umfeld sprechen. Z. B. kann ich mit drei Karten die Entwicklung einer bestimmten Sache anzeigen und drei Karten sind sehr wenig, um dabei wirklich von einem Umfeld sprechen zu können. Da ist es schon interessant, ob die Störche eine positive Grundfärbung haben, oder ob es allgemein um Veränderung jeglicher Art geht.

Kommentar von inka188 ,

Mein zweiter Beitrag hat sich mit deinen Kommentaren überschnitten, hat sich also erledigt :-)

Kommentar von inka188 ,

Es gibt keinerlei Tendenz der Karten? Was ist denn mit dem Klee oder dem Reiter z. B.? In allen Deutungen, die ich bisher darüber gelesen habe, werden diese Karten positiv dargestellt. Gut, der Klee kann auch in Kürze bedeuten, aber eine negative Bedeutung kann ich mir dazu nicht vorstellen.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Wenn der Klee links von der Sichel liegt und rechts von ihr der Ring oder das Herz, dann weist dies (wenn nicht umliegende Karten noch anderes zeigen) auf "Beziehungs- bzw. emotionaler Streß in Kürze" oder "Beziehungsstreß in Etappen, in mehreren "Episoden"" hin.

Ist das dann eine "negative" Aussage - soweit man Auseinandersetzung überhauipt generell negativ findet? Ja, oder? Auch der Kee - wie ALLE Karten des Lenormand - erhält seine "negative" oder "positive" Färbung erst durch die umliegenden Karten. IMMER.

Die Grundbedeutung des Klees ist nicht allein "kleines Glück" oder als Zeitkarte: in Kürze". Er zeigt auch die Begriffe klein, wenig, ein bißchen, bald, in den nächsten Tagen, aber auch zwei- oder mehrere an. "Mehrere" WAS also? Streitereien? Isolationsphasen? Personen? Gegner? Kinder? Geschäfte? Arbeitsstellen? Beziehungen? Möglichkeiten? Entscheidungen? Das zeigen die anderen Karten. Und ist das dann gut? Sind zwei Frauen, zwei Liebesbeziehungen gut? Für die Frau, für den Mann? Auch zwei Jobs sind gut, wenn sie sich anbieten und man wählen kann - aber nicht, wenn man beide miteinander unter einen Hut bringen muss, weil man das Geld braucht.

Jede Karte des Lenormand kann sich positiv oder negativ entwickeln. Wobei ich auch die Schwarz-Weiß-Wertung "Positiv-Negativ" problematisch finde, denn positiv und negativ sind relativ und müssen in ihren Kontexten gesehen werden.

Auch die Ruten zeigen nicht einfach "Streit" an. Es gibt im Lenormand keine Karte für angenehme, schöne und positive Gespräche, warum sollte es eine für harte verbale Auseinandersetzungen geben?

Ein Beispiel für die Ruten:

Sichel und Ruten = Streit. Es fliegen die Fetzen, es wird verletzt, es werden einschneidende Erfahrungen in der Auseinandersetzung gemacht, Spitzen werden verteilt, Positionen eingenommen, womöglich noch mit Turm oder Sarg, also mit festgefahrenen Entwicklungen, Stagnation, Distanziertheit, Ausschluß, Abbruch des Kontaktes.

Oder Sichel und Ruten mit Brief und Ring: Einschneidender Erfolg im aufwändigen, womöglich auch anstrengenden Verhandlungen mit anschließendem vertraglichen Angebot.

Herz und Ruten = liebevolle, intensive Gespräche, die sehr in die Tiefe gehen. Viel Nähe, sich über das intensive Gespräch auf einer gemeinsamen Ebene einfinden, große Dynamik in positivem verbalem Austausch, mit viel Gefühl und über eine positive Beziehung.

Oder Herz und Ruten mit Sichel: Verletzende, sehr persönliche Gespräche. Es geht um die Liebe, um die Beziehung und das Gesprächsklima ist nicht "fair" oder "schonend".

Aber Vorsicht: Immer genau hinsehen, WO da welche Karte liegt, denn diese Kombis bergen allein, wenn man die Plätze tauscht, schon wieder andere Abwandlungen.

Auch das Denken in "positiv-negativ" , "gute Nachricht-schlechte Nachricht", "Glück-Unglück" -Kategorien ist nicht günstig, wenn Situationsanalysen gelingen sollen, denn solche vereinfachten Wertungen entsprechen gläubigen und religiösen Weltvorstellungen und werden beim Kartenlegen nur dann genutzt, wenn man die Karten tatsächlich eher als "Orakel" verwenden möchte - wie die meisten Kartenleger es auch tun. Wie ich oben schrieb, lässt sich mit Lenormand wesentlich Besseres anstellen als es nur zum "Auspendeln von Ja oder nein, Glück oder Unglück, Gut oder Schlecht zu verwenden. Ich würde dies sogar Mißbrauch nennen und solche Wertungen als brauchbare "Lebensberatung" ablehnen, da "Leben" tatsächlich so nicht funktioniert und dies lediglich klischeehaften und romantischen Vorstellungen von "Leben" entspringt.

Trennungen sind manchmal durchaus gut, nötig, befreiend und entwicklungsfördernd, Auseinandersetzungen können hart, aber wichtig sein und für neues Verständnis, bessere Übersicht, neue Erkenntnisse sorgen, eine neue Liebe kann zur falschen Zeit kommen oder blind machen, eine innige Freundschaft kann ablenken, Eine Schwangerschaft kann Probleme, Glück, positive oder negative Veränderungen bringen - oder alles zu seiner Zeit.

Kommentar von inka188 ,

Okay, jetzt könnte man natürlich sagen, es ist die Sense, die das Negative da rein bringt, nicht der Klee, aber ich weiß ja, was du meinst. In den Deutungen, die ich mir von diversen Internetseiten zusammen gesucht habe, ist es allerdings schon so, dass gewissen Karten eine positive oder negative Tendenz zugeschrieben wird. Haben die jetzt alle unrecht? Um das beurteilen zu können, fehlt mir die Erfahrung, insofern lasse ich das mal so stehen. Hast du sonst Tipps für mich für gute Internetseiten (am besten mit dem Punkt ausgeschrieben in Klammern, so kannst du mehrere Links einfügen, ohne dass es als Spam gewertet wird: muster(Punkt)de ) oder gute Bücher?

Kommentar von MissMarplesGown ,

Teil 1:

Okay, jetzt könnte man natürlich sagen, es ist die Sense, die das Negative da rein bringt, nicht der Klee

Das MUSS so sein und ist absolut wichtig und richtig, da Lenormand NICHT so verwendet wird wie man Tarot einsetzen kann: Indem man einzelne Karten auf Fragen legt. Anfänger suchen beim Lenormand sehr schnell die "schnelle, einfache" Deutung und schließen hier von der täuschenden "Einfachheit" der Symbolik auf eine einfache, sehr mechanische Anwendung. Sie fordern auch zwei oder drei ausgelegten Karten zu einer komplexen Lebenssituation (und JEDE Situation ist komplexer als viele Fragesteller erkennen mögen) eine einfache, klare und präzise Antwort ab. Dies aber würde Lenormand zu einem reinen Schicksalsorakel machen, der Analysewert ginge vollständig verloren.

Leben ist nicht "einfach und formelhaft" und "Schicksal" wird falsch verstanden, es gibt da nichts fertig Fixiertes von Lebenspinnwänden abzulesen - dies zu denken ist reine Glaubenssache, nicht aber Lebensrealität. Diese Karten bedienen nicht "Glauben", sondern die realen Strukturen von "Leben". Wir sind in jedem Moment, in jeder Sekunde selbst die Kreateure unseres Lebens und somit voll verantwortlich. Durch Aktivität und Passivität stellen wir die Weichen für uns selbst immer wieder neu und anders. Die Karten spiegeln kein göttlich gegebenes Schicksal von "da oben", sondern unsere inneren und äußeren "Aktionen" inerhalb unserer individuellen Lebensumstände.

Erst das Zusammenziehen von Wertungen mehrerer und ausreichend vieler Karten eröffnet daher die Möglichkeit zu konkreterer, brauchbarerer Deutung.

Dies ist DAS PRINZIP von Lenormand: dass die letzendlichen Werte der Karte durch die umliegenden bestimmt werden, Lenormand ist so KONSTRUIERT. Lenormand war usprünglich nicht zu einer so sehr vereinfachten und "formelhaften" Nutzung gedacht, aber so möchtest Du es hier anwenden und so gehen viele an die Karten heran. Die Grundbedeutung jeder Karte ist gegeben, die exakte Bedeutung ergibt sich aber grundsätzlich aus dem Kontext, den das weitere Umfeld für diese Karte erstellt. DAS ist Lenormand.

Die Internetseiten, auf denen Du Dir Legeweisen und Deutungen zusammensuchst, wurden ebenfalls nur von einer einzelnen Personen formuliert - die so denken wie Du in dieser Sache udn ebenfalls nicht anders legen. Nur diese sehr vereinfachte und oberflächliche Deutungsmethode kann auch auf einer Internetseite mal eben erklärt und vorgestellt werden, die Deutungsweise, von der ich hier spreche, ist aber wesentlich komplexer (und ärgert daher viele Anfänger aufgrund der Dauer und Mühe des Erlernens, so dass sie sie ignorieren) und kann auf einer solchen Seite nicht mal eben ausreichend erklärt werden. Daher findet sich hier auch keine "Anleitung" im Netz, mir wäre keine bekannt, die alles berrücksichtigt, was es hier zu lernen gäbe.

Kartenlegen ist eine Menge Praxis und Erfahrung, das Lenormand, wie ich es lege, muss persönlich vermittelt und in der Praxis demonstriert und trainiert werden - wenn man sehr dem Schicksalsdenken anhängt, ist es ohne Coach unmöglich, das zu lernen. Das Weltbild, das Du vertrittst, wenn Du Dich mit Kartenlegen beschäftigst, ist absolut entscheidend für deine späteren Fähigkeiten und den Lerneffekt. Schicksalsglaube und Wahrnehmung á la "gute Karte, schlechte Karte" macht bilnd für die vielen Farben dazwischen. Diese sind es aber, die die wesentlichen Dinge beschreiben, die hilfreich für die Situation wären. Eine reine Entscheidungssache udn auch Frage des Anspruchs an eigenes Kartenlegen also.

Wie ich Dir bereits schrieb, deuten die meisten Lenormand-Kartenleger eher mit Focus auf "Orakel", "Aufspüren von Schicksalswink" sowie "Zukunftsaussage". Ich mache mehr mit den Karten - es gibt nicht wenige, die dies so tun, aber dies kann besser praktisch vermittelt werden. Du musst wissen, wie Du deuten und die Karten zukünftig nutzen willst.

Kommentar von MissMarplesGown ,

Teil 2:

Es GIBT schlichtweg keine rein negative oder rein positive Wertung einer einzelnen Lenormand-Karte, wenn man Leben und auch die Karten richtig verstehen will - es sei denn, man möchte mit dem Glauben an Schicksal, Vorbestimmung und ein Universum die Karten legen, einem Universum, das uns "Lebensgeschenke" direkt vom Himmel in unser Leben wirft und die sich in den Karten bereits ankündigen - oder auch nicht. Dann hantierst Du auch mit Fragen wie "Wann kommt das Glück ind mein Leben?" und "Was hat das Schicksal für mich in dieser Sache vorgesehen?"

Den Unterschied im Ergebnis könnte ich Dir letztlich besser praktisch zeigen. Ihn noch weitere Meter hier zu beschreiben macht keinen Sinn. Es erschließt sich bei ruhigem Nachdenken von selbst, dass eine vorgefasste, einseitige Zuordnung und somit eine unlogische Einschränkung und Reduzierung einer Lenormand-Karte sofort die präziseren Deutungensmöglichkeiten wegnimmt und behindert. Womöglich bist Du aber mit Deinen Lege- bzw. Deutungsübungen noch so sehr am Anfang, dass Du dies noch nicht nachvollziehen kannst. Das ist absolut verständlich.

Zu Beginn ist es sehr verlockend, sich eine einfach gestaltete "Bedeutungsliste" vorzustellen (bzw. sie erstellt zu haben) und zu wünschen, dass es für gutes Kartenlegen reicht, diese lediglich zu verinnerlichen und dann immer nach diesem "Schema F" vorzugehen. Ich hatte Schüler, die wollten partout exakt so legen - ebenso wie Du: Weil sie dies so im Internet gefunden hatten und es sie gerade deshalb ansprach, WEIL es ihrem Befürfnis und ihrer Fantasie entgegen kam, dies so schnell wie möglich zu lernen und dabei ein Werkzeug in die Hand zu bekommen, das ihnen lebenslang phantastische Dienste leistet.

Ich möchte Dich hier nicht überzeugen - so wie ich auch Kunden nicht überzeuge, die sich an mich als Kartenlegerin wenden und dabei aber nicht mehr und nichts Wesentlicheres von mir haben möchten als dass ich ihnen ihren Glauben und eine vereinfachte Weltvorstellung bestätige. Ich kann ihnen eine solche Legung geben, aber ich bin dabei unzufrieden, da ich wesentlich mehr und Brauchbareres für sie tun könnte. Die Dinge, das Leben  - und entsprechend auch Kartenlegen, das diesem gerecht werden könnte - sind komplizierter.

Schüler, die nach 2 Jahren mit einem so vereinfachten Prinzip unzufrieden waren und an dessen Grenzen angekommen waren, versuchten es dann doch mit dem vollständigen Prinzip, das sie bei mir lernen können - und nicht wenige scheitern daran, weil sie den "längeren Weg" schlichtweg nicht gehen möchten. Wenn im Ansatz und so früh im Verlauf des Deutungsprozesses bereits an Vereinfachung und Reduktion gedacht wird, bleibt Kartenlegen "Orakel" und das "volle Leben" kann sich in den Karten nicht wiederspiegeln.

Du fragst nach guten Büchern. Es wäre ein komplexes Ding, alles hier Wesentliche aufzuschreiben, das wäre kein einzelnes Taschenbuch. Im Deutschen Raum wüsste ich nicht von einem Buch, das ich Dir empfehlen könnte. Es ist möglich, dass ich selbst eines schreibe - dies würde keines sein, mit dem Anfänger bereits einsteigen können, es sei denn, jemand hätte bereits ein "natürliches Händchen" für exakt diese sehr psychologische Denkweise und ist in der Lage, diese instinktiv auf die Karten zu beziehen. Auch beim Kartenlegen gibt es regelrechte Talente - und für die sichere Anwendung eines derartig vielschichtigen Prinzips ist es gut, eine natürliche Basis mitzubringen. Dies ist ein Prinzip der Analyse, des Blicks in die inneren Schichtungen von Lebenssituationen - kein Blick auf die äußere Schale der Dinge mit einer von einfachen Strukturen geleiteten Vorstellung. Dazu muss man auch offen sein, sonst fallen entsprechende Lerneinheiten auf keinen fruchtbaren Boden.

Kommentar von inka188 ,

Ich weiß, dass Lenormand nicht einfach ist, aber ich habe nicht den Anspruch, Profi werden zu wollen. Ich lege die Karten, weil's mir Spaß macht und ich tue dies so oft und so intensiv, wie's mir Spaß macht. Auf die Art lerne ich im Laufe der Jahr dazu und es gibt immer etliches, was ich aus den Legungen ziehen kann, auch wenn ich vieles von dem, was da liegt nicht verstehe. Das ist okay für mich. Für dich scheint es nur ganz oder gar nicht zu geben, das sehe ich anders, für mich gibt es noch ganz viel dazwischen. 

Kommentar von MissMarplesGown ,

Ich denke, Du hast insgesamt nicht verstanden, was ich meine... oder es ist aus anderen Gründen nicht angekommen bzw. wird abgeblockt.

Du möchtest gleich zu Beginn bereits den Karten unbedingt eine positive oder negative Tendenz verpassen. Ich habe hier für Dich einen Meter geschrieben, um Dir zu erklären, warum das NICHT FUNKTIONIERT. Du lehnst diese Erklärung ab, weil Du das mit der einseitigen Zuordnung irgendwo so gehört oder gelesen hast und es Dir gefällt, da es Deiner Vorstellung von baldigem Erfolg entgegen kommt. Du bist also nicht diejenige, die "alle Nuancen dazwischen" mitnehmen möchte, sondern Du bist diejenige, für die es nur "Gut oder Schlecht", "Schwarz oder Weiß", "So oder Garnicht" gibt - und ich bediene die volle Palette dazwischen, weil mein System beweglicher, flexibler und näher an menschlicher Lebensrealiät ist.

Ich lege seit 27 Jahren Karten, habe aber den Lenormand-Karten auch zu Beginn bereits schon nicht diese "Einbahnstraße" verpasst. Auch ich war da Anfänger, genauso wie Du jetzt, aber: Mir war allein schon durch Lebensbeobachtung von Anfang an klar, dass nichts nur positiv oder nur negativ sein KANN. Das ist im Leben von Menschen nirgends so zu beobachten - es sei denn, man hat ein ernsteres Problem mit der Wahrnehmung und Reflektion von Ereignissen und Situationen.

Mit Perfektion oder "Profi-Sein" bzw. "nicht Profi werden wollen" hat dies alles absolut nichts zu tun.

Es ist das WELTVERSTÄNDNIS und womöglich auch die Wahrnehmung und Einsortierung der Dinge, in der wir beide uns unterscheiden. Das reale Leben IST nicht so, dass Veränderung (Störche) immer Positives bedeutet, dass Auseinandersetzungen oder energiegeladene Gespräche (Ruten) grundsätzlich negative Bedeutung haben, dass eine Nachricht (Reiter) überwiegend gut ist und dass Rückzug (Turm) negativ zu werten ist. Oder die Sichel. Oder der Sarg. Genauso wie der Ring nicht grundsätzlich für funktionierende Liebe und Beziehung steht, sondern auch z.B. ewig sich wiederholende Beziehungsmuster (Kreisverkehr!) anzeigen kann, die im Grunde längst in den Sarg (in die Tonne) gehören - wobei der Sarg hier dann wiederum etwas Gutes, ein Aussortieren, eine Auffrischung und Belebung der Situation, eine Entsorgung schlechter Einflüsse wäre. Ob dies der Fall ist: Siehe immer umliegende und weitere Karten.

Wenn man beim Kartenlegen die Karten positiv oder negativ fixiert, gehen die Aussagen, die daraufhin zustande kommen, glatt an der tatsächlichen Situation vorbei, sie werden einfach nicht passen und das, was man sich hieraus als Hilfe, Rat oder Warnung verspricht, kann sich nicht vermitteln. Das wirst Du regelmäßig sehen (Du erlebst es jetzt schon, indem Du bei der Interpretation schwimmst) und es wird Dir keinen Spaß machen. Spaß hast Du beim Kartenlegen, wenn Du es richtig anfängst und vernünftig lernst, sonst wirst Du hier ständig Frust erleben.

Ich weiß, dass es ärgerlich ist, wenn man beim Kartenlegen von einfachen "Lernformeln" ausgegangen war - und dann kommt eine daher, die sagt, dass das so nicht hinhauen wird. Die Wahrheit ist, und das wirst Du ebenfalls demnächst bemerken: Ein "bißchen" Kartenlegen geht nicht - entweder gleich vernünftig und sinnvoll, oder Du wirst es wieder aufgeben. Du kannst auch nicht ein bißchen falsch und unsinnig Italienisch lernen und dazu sagen, Du machst das schließlich nur zum Spaß. Spaß wäre, wenn man sich im nächsten Urlaub auf einfache Weise, aber mit "richtiger Richung" immerhin in Alltagssituationen verständigen kann. Alles Andere wäre kein Spaß - und auch Kartenlege-Versuche, bei denen immer wieder an gewissen Stellen Murks heraus kommt bzw. man die Karten nicht sinnvoll interpretieren kann, machen keinen Spaß.

Von zwanzig, die es lernen wollen, legt einer nach 5 Jahren noch Karten und ist womöglich richtig gut geworden und es reicht gut zum Hausgebrauch. Die anderen geben nach Wochen, nach Monaten oder einem Jahr ihre Idee wieder auf. In vielen Fällen, weil sie die falsche "Idee" vom Kartenlegen hatten und es zu mühsam fanden, es auf andere, bessere Weise zu lernen. Lenormand ist, wie es ist - dies ändert sich auch nicht, wenn viele Leute im Net meinen, dass man mit diesen Karten über Schicksal, Glück und Unglück interpretieren kann.

Ich weiß, dass Du an diesem Punkt die Dinge anders siehst und dass hier (und in dem Aufwand, den Du ahnst) das Problem liegt. Ein "Kartenlegen light" gibt es nicht zu lernen. Wenn Du auf vereinfachte Strukturen stehst, ist das Lenormand Deck nicht das Richtige für Dich. Dann solltest Du eines der vielen unterschiedlichen Orakeldecks wählen, aber kein Deck mit einem komplexen System.

Wenn Du Tageskarten ziehen oder über 2-3 Karten bereits wichtige (womöglich emotionale) Themen ansehen und daraus Hinweise für Dich erhalten möchtest, dann lerne Tarot, nicht Lenormand. Und wenn Tarot trotz Positionen ebenfalls zu aufwändig sein sollte, dann wähle Orakelkarten, da muss nichts interpretiert werden.

Kommentar von inka188 ,

Ich denke, du bist diejenige, die etwas nicht verstanden hat. Ich habe nicht gesagt, dass ich an der Positiv-Negativ-Wertung festhalte, sondern dass ich das an vielen Stellen bisher so gelesen habe und dass mir die Erfahrung fehlt, um beurteilen zu können, wer von euch jetzt recht hat. Das bedeutet, ich bin für beide Seiten offen, ich werde sehen, was sich daraus ergibt. Ich lege auf diese Art jetzt seit 7 Jahren Lenormand und es funktioniert für mich sehr gut so. Nicht jeder muss die Dinge so angehen, wie du es tust, dein Weg ist nicht der einzig wahre. Und ich würde es schätzen, wenn du aufhörst, mir zu erzählen, wie ich bin, wie ich denke und wie ich meine Karten lege oder zu legen habe. Du kennst mich nicht, du weißt nichts über mich. Das ist nicht nur anmaßend, sondern auch grenzüberschreitend. Lass es einfach gut sein. 

Kommentar von MissMarplesGown ,

Und da war meine Frage nur, ob die Störche einen positiven Anstrich haben, oder ob die Veränderung - bei entsprechendem Umfeld - auch negativ sein kann. 

Sorry, dass ich hier versucht habe, Deine Frage zu beantworten und Dir einiges zu erklären. Anhand Deiner verständnislosen Reaktionen schien das nötig. Ansonsten hat Dir hier buchstäblich niemand geantwortet, Du hättest keine Antwort erhalten. Ich hatte mehrfach versucht, Dir den Unterschied zwischen Orakel und Analyse zu erklären - und dass daher so oft im Internet über "gute Karte - schlechte Karte" zu lesen ist.

Da meine Antwort also für die Tonne ist, lass diese Frage löschen, Du brauchst in diesen Dingen keine ernsthaften Erläuterungen und Hilfen - nicht nachdem Du bereits 7 (!!!)Jahre Karten legst und aber hier dennoch nach rudimentären Basis- und Grundbedeutungen fragen musst. Ich denke, hier bestehen ganz andere Probleme - die mit dem Thema ungesund kollidieren. Du kannst Deine Karten selbstverständlich exakt so legen, wie Du es für richtig hältst. Dann gewöhne Dir doch aber bitte an, in Fragen zu Kartenlegen oben immer gleich zu schreiben, dass Du ausschließlich Antworten akzeptierst, die Deine Fehler bestätigen, weil Du Dir nichts erklären lassen und auch nichts verändern willst. Warum Du gefragt hast, bleibt Dein Geheimnis.

Ich hätte mir viel Zeit sparen können, es war die Sache nicht wert. Allein aus diesem Grund hatte ich mir Mühe gegeben: Weil ich es (als Coach für Lenormand) schade gefunden hätte, wenn Du gleich in den Anfängen aufgibst, nur weil Du unzufrieden mit den schwachen Ergebnissen bzw. Deutungen bist. Und sorry, das bist Du. Und zurecht.

und dass mir die Erfahrung fehlt, um beurteilen zu können, wer von euch jetzt recht hat.

Nun ja, 7 Jahre legst Du bereits... Wieso ist da kein Urteilsvermögen - bei der Argumentation, die ich mehrfach hier gebracht habe, logisch nachvollziehbar für alle, die sich mit den Karten zumindest einige Monate befasst haben?

Letzter Tip: Lenormand ist kein Tarot. Es wird weder auf Positionen gelegt, noch nimmt man hier für präzisere Ergebnisse nur 1-3 Karten. Lenormand-Karten werden nicht auf Positionen und auch nicht einzeln gedeutet. Auch

1. Vergangenheit

2. Ist-Zustand

3. Ergebnis/ weitere Tendenz

oder Ähnliches wäre Legen auf Positionen. Nimm stattdessen 6 Karten: drei in der Reihe, 3 darunter. Damit die Karten miteinander in Bezug treten können. Das ist wenig genug, aber besser als 3 Karten; diese, dazu noch in einer Reihe ausgelegt, definieren sich nicht ausreichend.

Kommentar von inka188 ,

Du hast meine Frage beantwortet und das ist sehr nett von dir, danke dafür. Und für die Tonne war die Antwort mit Sicherheit nicht, du hast mir nochmal klarer gemacht, wie wichtig das Kartenumfeld ist und das habe ich auch verstanden. Dennoch ist es so, dass deine Antworten von Anfang an einen gereizten Unterton hatten und die Tendenz mir Dinge zu unterstellen, die du nicht wissen kannst, jedenfalls nicht so absolut und vollständig. Du hast mich in eine Schublade gesteckt und meinst genau zu wissen, wie ich denke und das funktioniert so nicht. Und du greifst mich dafür an, jedenfalls kommt es so rüber. Wie auch immer, ich möchte jetzt hier nicht ewig diskutieren, belassen wir's dabei. Danke für deine Mühe. 

Kommentar von MissMarplesGown ,

Die eingenommene Perspektive ist beim Erlernen des Kartenlegens DER Dreh- und Angelpunkt und muss daher genau angesehen und womöglich korrigiert werden. Deine Frage zur generellen Wertung einer Karte als "positiv" bzw. "negativ" und das Festhalten-Wollen daran enthielt eine (Deine) Wertung und Perspektive plus eine persönliche Haltung, die einem sinnvollen Kartenlegen bzw. einer guten und brauchbaren Interpretation bei Legungen hinderlich ist.

Ist Dir aufgefallen, dass hier ausgerechnet das Störche-Thema (Veränderung in einem Bereich - und wie man dazu steht bzw. diese händelt) exakt den Prozess dieser Diskussion und Deine persönliche Position darin beschreibt? Hier käme eine Veränderung mit unangenehmen Erfahrungen (Kritik an Deiner Legeweise, Hinweis auf Fehler) und mit unliebsamem Mehr-Aufwand (Annahme dieser Hilfen und mühevoller Neuanfang bezüglich Kartenlege- und Lebensverständnis) daher - und dennoch... könnte diese Veränderung in der persönl. Perspektive auf lange Sicht gesehen (Kartenlege-)Probleme lösen sowie weitere gar nicht erst enststehen lassen und insgesamt also zu einem hilfreichen Werkzeug werden. Ist eine solche (Störche-)Veränderung nun positiv, ist sie negativ für Dich?

Du hattest auch bereits bei Deiner FengShui-Frage von anderen Usern Antworten erhalten, die Dir erklärten, dass Deine Perspektive und die eher "mechanische" und reduzierte Art, wie Du mit diesem Thema umgehen wolltest, Dir hinderlich sein würden, das Feng Shui Prinzip vollständiger zu erfassen - und das dies so nicht funktioneren kann, weil Feng Shui wesentlich vielschichtiger ist und es hier zunächst viel mehr umfassend zu verstehen und zu lernen gäbe - was nun einmal ohne diesen Mehraufwand nicht zu erreichen ist. Die Schublade ist in Deinem Kopf - Du bringst sie selbst mit, nicht diejenigen, die Dich darauf aufmerksam machen, dass ein Streben nach Vereinfachung und das Installieren von Schemata und Schablonen, wo diese hinderlich und fehlleitend wären, kein sinnvoller Schritt ist, ein Thema besser händeln zu können. Auch ich habe Dich auf Schubladen hingewiesen und erklärt, warum diese hinderlich sind. Die Einschätzung Deiner persönlichen Beweggründe enthahm ich Deinen Reaktionen und Deinem Umgang mit dem Thema, Deine innere Haltung ist abzulesen.

Ich stehe völlig neutral bzw. positiv zu Dir persönlich und habe keinen geringsten Anlass, Dich persönlich negativ zu "bewerten" - aber: Ich bin hier Coach. Und Du wolltest lernen. Er ging um Kartenlegen. Und Du bist erwachsen genug, um Kriitk an Deinen beschriebenen Vorgehensweisen und Kritik an der privaten Person voneinander zu unterscheiden. Das Eine dient dem Lernen, das Andere steht mir nicht zu.

Die Beschäftigung mit dem Kartenlegen ist ein wunderbares Training für exakt dieses Thema: Kritik sachlich aufzufassen und mit einer gesunden innersten Distanz zu lernen (Ego wegpacken, Bewusstsein in die erste Reihe stellen!;-)) Dies sind ganz normale Prozesse und muss nichts sein, das persönlich verärgert, denn: Richtig Kartenlegen zu lernen ist immer auch Persönlichkeitsarbeit und fordert persönliche Stellungnahme gegenüber sich selbst, dem Leben und anderen Menschen ein. Das gehört dazu und ist einer der wichtigen und wesentlichen Prozesse auf diesem Weg.

Ich wünsche Dir in diesem Sinn alles Liebe und Gute, Selbstvertrauen sowie Liebe und Geduld mit Dir selbst und den Leuten "da draussen"  - und Erfolg sowie viel persönlichen Nutzen an diesem vielseitigen und hochinteressanten Werkzeug. Das Wertvolle daran ist nicht, dass es Antworten bringt, sondern dass es permanent und immer wieder neu Lernprozesse anregt, die einem selbst und auch anderen dienlich sind.

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