Saudade77 am 01.02.2009 um 12:46 Uhr
Zitat Wikipedia: "Die Homöopathie (...) ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte (...) Behandlungsmethode"

Wissenschaftlich heißt, dass man Tests im wissenschaftlichen Sinne durchgeführt hat und man diese jederzeit nachvollziehen kann. Und bei diesen wissenschaftlichen Tests gibts Hypothesen, die entweder angenommen oder verworfen werden. Bei Homöopathie basiert viel auf nicht-wissenschaftlich gewonnenen Erkenntnissen, deshalb wird sie nicht als klassische Wissenschaft anerkannt. Klassische Wissenschaften sind sehr elitär.

Als Ergänzung zur klassischen Medizin ist die Homöopathie sehr sinnvoll.
Ich fand Homöopathie immer absurd. Bis ich mal so krank war, dass die Schulmedizin nichts mehr für mich tun konnte und ich nichts mehr zu verlieren hatte außer Vorurteilen. Habe es ausprobiert; es hat mich gerettet; seither weiß ich, dass es funktioniert und setze es viel im Alltag ein. (Ich glaube nur an Dinge, die funktionieren.) Ob es wissenschftlich begründet ist oder nicht - egal - vielleicht wird es das a mal sein. Vieles hat man noch nicht herausgefunden...
Da streiten sich die Geister. Ich schwöre drauf. Alles andere ist mir eigentlich egal.

Den Anspruch hat sie schon,
aber was die Wissenschaft ( = die Lehre vom Zweifel ) anerkennt, ist was anderes.
Wissenschaft geht in die Tiefe, immer tiefer.
Wissenschaft ist nichts Ganzheitliches

Kristall08 am 1. Februar 2009 12:56 Der Homöopathie wird immer vorgeworfen, dass es an klinischen Tests mangele. Es ist aber nun mal schwierig, hunderte von Personen mit dersleben Erkrankung zu finden, die das gleiche Mittel benötigen.
Und die Tests an schulmedizischen Medikamenten, die meist von den Pharmafirmen selbst durchgeführt werden, halte ich auch nicht für besonders überzeugend.

Immer mehr Arzte verwenden sie.

Bei dem was ich inzwischen alles erlebt habe, brauche ich den Segen der Wissenschaft nicht mehr, um zu wissen, dass es seine Berechtigung hat. Die Wissenschaft untersucht im grobstofflichen Bereich, da wo etwas sichtbar und greifbar ist. Der feinstoffliche Bereich ist deshalb nicht weniger existent, auch wenn nicht wissenschaftlich belegbar.
Derjenige der die positive Wirkung entdeckt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Ist auf jeden Fall besser als der Chemiekram, den die Leute haufenweise schlucken. Wobei ich nichts gegen die klassische Medizin habe. Nur die meisten Mittel braucht man nicht, höchstens 1/3 von allen was auf dem Markt ist, der Rest ist nur Geldmacherei.

Die Formulierung "Homöopathie wirkt" impliziert doch, dass deren theoretische Grundlagen, d.h. das Simile-Prinzip und die Potenzierung, korrekt sein sollen. Diese sind aber unter wissenschaftlichen und vernunftsbasierten Gesichtspunkten ABSOLUTER UNSINN!
Wenn Homöopathen sagen "es wirkt", dann bedeutet das, sie haben ggf. einen Placeboeffekt beobachtet. Nur sollte man das ehrlicherweise auch so kommunizieren.


Ich bin aber nicht sehr überzeugt davon.

Den Anspruch hat sie schon,
aber was die Wissenschaft ( = die Lehre vom Zweifel ) anerkennt, ist was anderes.

Ich bin allerdings skeptisch

ähnliche frage kürzlich, lies mal meine antwort dazu.
http://www.gutefrage.net/frage/haben-glaube-an-gott-und-glaube-an-homoeopathie-e...

Ist nicht zu beweisen, aber der Glaube daran hilft.
Saudade77 am 1. Februar 2009 13:20 Und wie ist das mit dem Glauben bei Tieren? Angeblich soll es ja auch da wirken.
kann sie gar nicht haben, weil die offizielle naturwissenschaft gar keine instrumente zur verfügung hat, um die wirkweise der homöopathie zu untersuchen...
Die Homöopathie hat Anspruch auf eine Evaluation nach wissenschaftlichen Kriterien. Diese ist auch vielfach erfolgt, und das Resusltat ist, dass die Homöopathie keine Wirkung hat, die über den Placeboeffekt hinausgeht.
Dies wird auch allgemein akzeptiert, nur diejenigen, die weiterhin an "ihre Homöopathie" glauben, bleiben davon unbeeindruckt.
Die Frage müsste also besser lauten: "Haben Homöopathen, welche weiterhin behaupten, Homöopathie wirke stärker als der Placeboeffekt, einen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit?"
Antwort: Nein.
danke für den Hinweis mit der Soziologie
DH
g den hab ich rausgenommen, aber hier ist er:
Zu den klassischen Wissenschaften gehört nicht mal die Soziologie, noch die (Human)Geographie. Das Problem besteht darin, dass man qualitative "Messungen" nicht unbedingt in quantitative Ergebnisse umwandlen kann. Zum Beispiel Schmerzen: eine Skala von 0 bis 10 wird oft benutzt, jedoch ist für jeden Menschen das Schmerzempfinden trotzdem verschieden.