Hat der Kunde das Recht für jeden gekauften Artikel einen separaten Kassenbeleg zu verlangen?

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5 Antworten

Hallo,

prinzipiell hat der Kunde für jedes Rechtsgeschäft das Recht auf einen eigenen Kaufvertrag (außer ihr würdet in den AGBs etwas anderes vorschreiben).

Aber der Kunde hat kein Anspruch auf ein Rechtsgeschäft (außer Energieanbieter bzw. "Grundversorger" MUSS niemand einen Kunden als solchen akzeptieren).

Heißt, wenn er nicht damit einverstanden ist, nur einen "Kaufvertrag" ausgehändigt zu bekommen, hat er kein Anrecht darauf, die Ware überhaupt zu erwerben.

Gleichzeitig hat dann der Verkäufer aber auch kein Recht auf den Verkauf der Ware. Um bei deinem Beispiel zu bleiben kann der Verkäufer dann sagen: "Ein Einkaufszettel oder keinen". Wenn der Kunde auf 25 einzelne besteht, kann der Verkäufer sagen "Gut, ich bitte Sie zu gehen, unter diesen Umständen verkaufen wir nicht an Sie" und die Semmeln zurückzulegen.

(Wenn ihr cool seid sagt ihr dann noch "Bitte empfehlen Sie uns weiter"^^)

Dass ihr ihm einfach ein Hausverbot erteilen könnt, weißt du ja selber, wenn ich deinen Kommentar richtig interpretiere. Dieser muss halt auch konsequent durchgesetzt werden. Wenn er dann nochmal kommt, könnt ihr die Polizei rufen. Erstens begeht er dann einen Hausfriedensbruch, zweitens wird er von uns nach draußen begleitet. Sollte er Freunde etc. reinschicken, die ihr eigentlich auch nicht als Kunden haben wollt => Hausverbot aussprechen. Ihr seid der Rechteinhaber des Ladens, also könnt ihr theoretisch JEDEM ein Hausverbot aussprechen (was aber auf Dauer den Einnahmen nicht zugänglich sein dürfte:))

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Dürfen tut er.

Ihr müßt diesen Wunsch aber nicht erfüllen und könnt den Verkauf ablehnen.

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ich denke von rechtwegen kann er das verlangen, aber ich glaube eher er hat eine an der klatsche. wenn er euch so nervt dürft ihr ihm aber auch gerne rausschmeissen und hausverbot geben . das würde  ich machen, noch kann der geschäftsinhaber selber bestimmen wer was bei ihm kauft

wenn mich jemand nervt, sage ich einfach das ich auf so einen schwierigen kunden keinen wert lege und tschüsss....

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Sagen wir mal so, wenn der Kunde mit euch ein Rechtsgeschäft eingeht, dann hat er auch das Recht für jedes einzelne Produkt einen separaten Kaufvertrag zu abzuschließen.

Wo er aber kein Recht zu hat ist das Recht überhaupt mit euch ein Rechtsgeschäft einzugehen. Das könnt ihr nach belieben ablehen. Ihr als Verkäufer könnt frei entscheiden wem ihr etwas verkaufen möchtet und wem nicht. Es gibt keinerlei rechtliche Grundlage die euch dazu verpflichtet ihm etwas zu verkaufen.

Deshalb erklärt ihm (unter Zeugen / Kollege), dass ihr ihn nicht mehr bedienen werdet wenn er weiterhin dieses Verhalten beibehält.

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Kommentar von Kamelbegleitung
05.01.2016, 11:09

Der Kunde wird regelmäßig ausfallend. Wenn ich Hausverbot erteile schickt er aber jemand anders der/die dann auch nicht viel netter ist. Daher die Frage ob ich das Prozedere selbst ablehnen darf.

Vielen Dank für diese Antwort.

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Also gesetzlich wird da es jetzt in diesem Bereich nicht geben entweder ihr gibt nach und macht das oder ihr gibt ein ganzen Beleg oder er soll sich einen anderen Bäcker suchen.

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