mani08 am 11.09.2008 um 10:42 Uhr
In WIKI habe ich leider keine Erklärung für die Herkunft gefunden.
Der deutsche Name Beifuß (althochdeutsch pīpōʒ, mittelhochdeutsch bībōʒ) wird von dem althochdeutschen Verb bōʒen „stoßen, schlagen“ abgeleitet; der Zusammenhang ist unklar, aber vielleicht wurden die Blätter zur Verwendung gestoßen, oder der Pflanze wurden böse Mächte abwehrende (abstoßende) Kräfte nachgesagt. Verwandt ist auch Amboß.
Die volksetymologische Umdeutung zu Fuß (sichtbar bereits an der mittelhochdeutschen Nebenform bīvuoʒ) steht in Zusammenhang mit einem Aberglauben, wonach Beifuß beim Laufen Ausdauer und Geschwindigkeit verleihe, wie bereits Plinius berichtete.

Der Beifuß hat nur indirekt etwas mit dem Fuß zu tun. Der Römer Plinius berichtete , dass diese Pflanze , einem Reisenden ans Bein gebunden , vor Ermüdung schütze. Aber ihren deutschen Namen Beifuß hat sie aus dem alten „pipoz“, das aus „bozen“ = schlagen (heute noch im Amboß) entstanden ist und etwa bedeutet : ein Gewürz , das beigestoßen wird , oder ein Gewürz , das Geister abstößt. Ende des Mittelalters wurde der „pipoz“ dann zu „bivous“ und der vous zum Fuß.
Quelle: Lexikon der populären Sprachirrtümer.

Wie der Name schon andeutet, wirkt er lindernd bei Beinen und Füßen, die von langen Wanderungen müde sind und weh tun. Dazu kann man ein Öl mit dem Beifusskraut ansetzen, mit dem man bei Bedarf Füße und Beine einreibt. Solch ein Öl kann auch bei Rheumatismus lindernd wirken.
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Ich denke kaum oder haben Stiefmütterchen was mit der Mutter zu tun?
Maienblume am 11. September 2008 13:56 Doch, weil man in ihrer Blütenzeichnung ein gar grimmiges Gesicht sehen kann! ;-)