Frage von 123albo, 13

Hat das was mit Angststörung zu tuhen?

Hallo Ich 18 M denke zu viel nach...meistens über negatives und ich kann es nicht kontrollieren ich habe auch Komplexe..mir fällt es schwer darüber zu reden es gibt da aber so ein Sprichwort: .."aus einer Fliege einen Elefanten machen " Das trifft auf mich zu denn aus irgendeinem Grund bilde ich mir immer Probleme ein oder Dinge die mich an meinem Ziel hindern könnten ...ich denke auch oft darüber nach alleine zu sein bzw einsam zu enden ..weshalb das alles so ist weiß ich nicht ich habe auch ab und zu Wutausbrüche und kann mich nicht so leicht kontrollieren, da ich sehr sensibel,zerbrechlich und reizvoll bin habe auch oft Stimmungsschwankungen...würde zu gerne wissen woran das liegt und bitte um eure antworten da ich mir sehr große Sorgen um mich selber mache...kurzes Profil von mir : Ich hab Freunde also bin eigentlich keiner der oft alleine ist ...meiner Familie gehts gut finanziell als auch im Liebevollen Sinne also es gibt kein Stress zu Hause... Schule läuft auch gut mache grad mein Fachabitur... wurde aber früher auf der Gesamtschule gemobbt (dadurch bestimmt die kompelxe ) ..ich hatte nie probleme mit dem Gesetz oder sonst was ich bin eigentlich ein durchschnitts Junge Danke im Vorraus

Antwort
von WebThoWeb, 10

Aufgrund deines Textes bist du auf jeden Fall schon mal ein Überdurchschnittsjunge!

Komplexe entstehen im Kopf und genau dort wird man sie auch wieder los. Leider kann man keinen Schalter umlegen, um das zu schaffen. Es ist ein langer Prozess in kleinen Schritten, nennt sich Lebenserfahrung.

Schuld sind teilweise auch die Medien mit ihren Nachrichten und Fachsendungen. Dort wird eigentlich immer nur Negatives berichtet oder es wird vor neuen Gefahren gewarnt. Auch wenn man glaubt, sich das gar nicht so reinzuziehen, sackt das trotzdem ins Unterbewusstsein.

Zurück zu dir. Wenn das bei dir wirklich schlimm ist, scheu dich nicht, zu einem Therapeuten zu gehen. Es reicht ja, wenn er dir nur den richtigen Weg zeigt. Aber ich glaube, bei dir ist das eher harmlos. Guck dir zum Abschluss doch mal das hier an:

https://www.philognosie.net/persoenlichkeit/wenn-sie-einmal-ungluecklich-sind

Auf Philognosie gibt es auch eine Rubrik "Ratgeber", die dich interessieren könnte.

Kommentar von 123albo ,

Hallo WebtoWeb dir danke ich auch sehr für deine Bemühungen mir zu helfen um die Lösung für mein Problem zu finden...dürfte ich wissen was du mit deiner Aussage meinst mit der du deinen Text begonnen hast lg 123albo

Kommentar von WebThoWeb ,

Gern. 1. Viel nachdenken und Dingen auf den Grund gehen wollen, kann und tut nicht jeder. Dabei kann gerade diese feinsinnige Fähigkeit für dich nach deinem Fachabitur beruflich der Schlüssel zum Erfolg sein. (Du musst eben nur noch lernen, deine Gedanken zu kanalisieren, also Nutzloses auszufiltern. Mit steigender Lebenserfahrung geht das aber schon fast wie von selbst.)

2. In einer liebevollen Familie zu leben, der es auch noch finanziell gut geht, hey, davon können die meisten nur träumen. (wird um so klarer, wenn du meinen Link oben gelesen hast)

3. Du hast Freunde. Also ein ungenießbarer Mitmensch oder verschrobener Außenseiter kannst du auch nicht sein.

4. Selbst Wutausbrüche und die Tatsache, dass du hier bei "gutefrage" aktiv geworden bist, zeigen, dass du deine Gefühle auch nach außen kommunizierst und dich nicht stumm damit abfinden willst.

Deshalb fiel mir nach dem Lesen deines Textes sofort auf, es hier nicht mit einem "Durchschnitt" zu tun zu haben. Selbst wenn man den Rest der Welt ausklammert und sich nur auf Deutschland bezieht, ist das schon locker über dem Durchschnitt.

"Sich Sorgen machen" ist ja schon ein kreativer Vorgang, weil man sich die Sorgen macht. Da du also Kreativität besitzt, kannst du damit genauso gut deine Zukunft positiv beeinflussen. Selbst Mark Twain hat einmal gesagt: "Die meisten Probleme in meinem Leben - sind gar nicht eingetreten."

Antwort
von asdfghjmh, 9

Am besten wäre ja immer das ganze bei einem Arzt oder Psychologen oder so abklären zu lassen, da sich hier wahrscheinlich niemand so wirklich damit auskennt Diagnosen zu stellen. Als Laie erkennt man zwar, dass jmd Probleme hat oder psychische Auswirkungen und so, aber niemand kann eine Angststörung diagnostizieren, da das ja keiner gelernt hat und auf Vermutungen oder 'könnte schon irgendwie sein' braucht man jetzt nicht allzu viel zu geben. Wenn es dich psychisch belastet, dann erkläre das einer Person, die die richtige Ausbildung für sowas hat und da kriegst du zusätzlich zur Diagnose auch noch die Hilfe, die du benötigst.

Antwort
von TanjaStauch, 12

Was du erzählst, klingt nach einer "depressiven Grundstimmung". Profis nennen das auch "Intelligenz + Empathie".

Du suchst bei allem, was schief geht, die Schuld erstmal bei dir selbst.

Das stimmt manchmal auch tatsächlich. Manchmal aber auch nicht. Manchmal ist wer anderes schuld. Und manchmal einfach das Gesamtsystem (das klingt am Schwierigsten: es gibt überhaupt keine Einzelperson, der man - bei intensivem Nachdenken - mit gutem Gewissen die Schuld zuweisen kann. Aber das kommt leider auch sehr häufig vor.)

Da kenne ich im Prinzip nur zwei Therapie-Möglichkeiten:

* Dröhne dir dein Hirn mit Alk oder härterem Stoff weg. Wenn du aufhörst zu denken, findest du alles plötzlich voll toll und würdest vielleicht sogar CSU-Politiker werden wollen.

* Akzeptiere, dass dein Hirn funktioniert. Leider funktioniert die Welt um dich herum oft nicht so wirklich (das ist natürlich nur ein subversives Gerücht, so wie Kriege, Völkermord oder Klimawandel).

Ich nenne so etwas das "Giraffe auf Grönland"-Syndrom. Die Giraffe an sich ist richtig. Grönland vielleicht sogar auch. (Okay - eher nicht, weil da der Name schon ein Betrug ist.)

Ein unbedarfter Psychiologe (und das sind in dieser Hinsicht leider die meisten meiner KollegInnen) wird das als "Anpassungs-Störung" klassifizieren.

"Du siehst die Welt schlecht".

Das liegt "selbstverständlich" daran, dass DU schlecht siehst. Die Alternative würde ja bedeuten, dass du so klar siehst, dass du die Welt einfach so siehst, wie sie ist. Eben nicht wirklich besonders toll.

Klar ist: Du "passt" nicht wirklich zu dieser Welt.

Aber Goethe, Einstein und viele andere "passten" auch nicht und waren deshalb depressiv.

Vielleicht solltest du weniger versuchen, die Probleme in dir zu suchen, sondern sie da zu sehen, wo sie wirklich liegen. Und dir dann - das ist sehr schmerzhaft - klar machen, dass du alleine kaum was daran ändern kannst.

Falls du einen Partner / eine Partnerin findest, die das auch peilt, könnt ihr euch beide weitgehend glücklich machen. Andernfalls werdet ihr euch beide verdammt einsam fühlen, obwohl ihr gar nicht so alleine seid. Aber Menschen geben selten offen zu, wie sie fühlen.

Liebe Grüße,

Tanja

Kommentar von 123albo ,

Ich danke dir sehr für deine Erklärung und Hilfe das hat mir sehr geholfen zu sehen das jemand da draussen versucht mir zu helfen

Antwort
von sarahleila, 5

Hallo...ich würde unbedingt mal deine schilddrüse untersuchen lassen.durch eine Überfunktion können durch zu viele Hormone Angstzustände entstehen und dadurch kommen dann auch komische Gedanken die man selber nicht steuern kann.lass und bedingt deinen tsh wert und alle anderen werte der schilddrüse untersuchen.lg 

Antwort
von hardty, 9

Hallo 123albo, hast Du eventuell zu wenig Bewegung, genauer gesagt Bewegungsmangel? Um das herauszufinden empfehle ich Dir, Dich mal bei Deinen Gedanken zu packen und Schluss!!! sagen, das darf gern auch mal laut sein. Danach bitte mal richtig Sport treiben, laufen rennen, oder was Dir so Spaß macht. Power Dich mal so richtig aus, ich glaube dann geht es Dir richtig gut hinterher. Und wenn Du regelmäßig Sport treibst, wirst Du nicht mehr auf solche Gedanken kommen. Ich spreche aus Erfahrung. Probiere es aus, es kostet außer Überwindung nichts.

Alles Gute hardty

Antwort
von mewi123, 13

Für angststörungen gibts tabletten die heißen seroxat ließ einfach auf wikipedia

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community