Frage von rossa123, 33

Hat das Amt für Bäfög mist gebaut?

Hallo, mein Bruder bekommt seit 2013 Schüler Bafög, letztens hat er ein Bescheid bekommen, wo drin steht das er demnächst weniger Bafög bekommt, er hat natürlich da beim Amt nach gehakt und die meinten zu ihm das die Mutter (Reinigungskraft arbeitet nach Std.-Lohn + Minijob) letztens mehr verdient hat, als die jahre davor. Trotzdem war es zu wenig, daraufhin wollte das Amt die ganzen Belege für die Neuberechnung haben. Nun hat er ein Bescheid erhalten, wo die eine Rückzahlung des Bafög´s einfordern und das auf einem schlag. Begründung es hat ein Beleg gefehlt von einem der Jahre?! Er hat die Belege immer persönlich abgegeben, hat sich auch extra frei genommen und ist hier hin gefahren (2Std mit Zug eine Fahrt) Zu meinem Bruder er macht eine schulische Ausb. ist extra 160km dort hingezogen, geht selber noch als minijob arbeiten, da er Gebühren für die Schule monatlich zahlen muss, unsere ma unterstützt ihn auch wie sie nur kann, der Vater bekommt ALG2. Das ist doch deren Schuld, wenn die die Unterlagen nicht ordnungsgemäß behandeln oder? wie sieht es mit der Ratenzahlung aus, geht das?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Fortuna1234, Community-Experte für Bafög, 26

Hi
hier geht's nicht um schuld. Die bearbeiter haben scheinbar einen fehler gemacht und deswegen hat er zu viel bafog bekommen was jetzt zurückgefordert wird. Denn: niemand darf aufgrund fehler besser oder schlechter gestellt werden. Es zählt das Gesetz. Und jetzt hat sich herausgestellt dass deinem bruder dieses geld nie zustand. Und das wird zurückgefordert.
Ich verstehe dass das ärgerlich ist aber es ist leider fakt.

Antwort
von ellaluise, 17

Also, der Bruder hat einen Bescheid erhalten? Dort steht doch sicher eine Rechtshelfsbelehrung? Es kann Einspruch/Widerspruch eingelegt werden oder Klage erhoben werden.

Wenn der Bescheid nicht richtig ist, kann und muß das korrigiert werden. Fristen unbedingt einhalten, Unterlagen können nachgereicht werden. Ggf. müssen Unterlagen nochmals beschaft werden.

Für die Zukunft: Man gibt keine Originale ab, außer es ist gefordert, man hat Kopien von dem was man abgibt, bzw. weiß wo man die bekommt und hat notiert, evtl. auf einem Anschreiben was man eingereicht hat!

Antwort
von Alexuwe, 33

Sie können  jederzeit  eine Ratenzahlung  vereinbaren. 

Das ist kein  Problem. 

Mit einem  vernünftigen  Gespräch  , nett und freundlich  kann man auch noch Belege  nachreichen.

ein klärendes  Gespräch  mit dem Sachbearbeiter

scheint mir , in ihre Lage das vernünftigste. 

LG Alex 

Kommentar von rossa123 ,

er hat es ja nach gereicht und angeblich war ein Einkommensnachweis nicht dabei von eines der letzten jahre

Kommentar von Alexuwe ,

Auch das stellt kein  Problem  dar.

der  Betrieb  hat sämtliche  Lohnunterlagen.

es ist mühelos  den betreffenden  noch einmal  auszudrucken. 

Kommentar von rossa123 ,

ja aber die schuld liegt doch beim Amt, die haben einen der Nachweise verschlampt, angeblich nicht erhalten und jetzt fordern die, die zuviel gezahlten Beiträge der letzten Jahr auf einem Schlag

Kommentar von Alexuwe ,

Nochmal,  Ratenzahlung  ist möglich  .

kein Problem 

wer den Beleg  verloren  hat kann ich nicht  sagen 

beim Arbeitgeber  deiner Mutter  bekommst  du  einen  neuen 

ich Widerspruch gehen und den / die Belege  nachreichen 

LG  Alex 

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