
ein komplexes Programm, z.B. WinWord , hat, wenn es an die Kunden vertickt wird, gut und gerne 10000 bekannte Fehler. Bei einem Betriebssystem ist das nicht anders. Beide werden ständig weiterentwickelt. Aus den Nachbesserungen und dem zu erwartenden neuen Hardwareteilen, wird die nächste Generation abgeleitet (die wieder kräftig viele Fehler haben wird). Daraus abzuleiten, dass ein Programm besonders schlecht wäre, wäre so, als behaupte jemand 1920 Rundfunk wäre schlecht, weil ja Verrückte schon an einer ganz wilden Idee arbeiten: Die wollen mit irgendwelchen elektrischen Röhren Bilder und Ton übertragen.....

Firmen leben davon, ihre Produkte in Zyklen zu erneuern oder neue Produkte zu entwickeln.
Apple ist ein Hardware- und Software-Hersteller und Händler von Dienstleistungen und Medien-Angeboten.
Mac OS X ist eines ihrer "Flaggschiffe" und erfreut sich steigender Beliebtheit. Da Apple so überaus innovativ ist und ständig bemüht ist, "nahtlose Produkte" zu entwickeln, gelangen ständig neue Funktionen in den Betriebssystem-Kernel, die dann vielen exteren Programmen und neuer Hardware zur Verfügung stehen.
Daher wird natürlich auch Mac OS X ständig weiterentwickelt. Im Vergleich zu Humpel-Windows gibt es hier ständig echte Innovationen - die Fehlerbehebungen werden stillschweigend erledigt und nicht als Features verkauft.
Ich bin schon sehr gespannt auf "Snow Leopard" (hätte aus Marketing-Gründen aber vermutlich einen anderen Namen gewählt, damit die DAU es nicht mit dem aktuellen "Leopard" verwechseln).
ich sehe das so: MacOS X ist zweifellos das modernste Betriebsystem. Durch das jahrelange Wachstum unter Konkurrenzdruck schleppt es wahrscheinlich viele Altlasten mit. Bei einem System-Update ohne viele neue Features besteht die Chance alles von Grund auf neu zu überarbeiten. Schauen wir mal :-)
UlfDunkel am 12. Juni 2008 13:01 @holgeras: Mac OS X schleppt kaum Altlasten mit, vor allem im Vergleich zu Windows (»Neu: Jetzt mit echt total super verstecktem DOS!«).
Mac OS X basiert auf einem Unix-Derivat und bringt in der Oberfläche viel KnowHow von NeXT mit.

Es gibt keine neues Betriebssystem, sondern ein Upgrade des bestehenden, dem Mac OS X
Das Upgrade enthält im Wesentlichen etliche neue Funktionen und Anpassungen an neue Hardware-Generationen.
Dies ist bei Apple im Zweijahres-Rhytmus normal. Damit ist das Mac OS eigentlich ständig auf dem neuesten Stand und muss nicht, wie Windows XP, etliche Jahre auf grundlegenden Weiterentwicklungen warten.

Nö, 10.5 Leopard hat einen sehr guten Anklang und fast ausschließlich positives Feedback hervorgerufen.
Meiner Meinung nach will man mit dem Nachfolger 10.6 Snow Leopard Microsoft beweisen, dass man ein deutlich schnelleres, stabileres und sichereres Betriebssystem als die Redmonder entwickeln kann.
Bei 10.6 wird laut Apple besonders eine Verbesserung der Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit angestrebt und nicht hauptsächlich auf neue Funktionen fokussiert, von denen 10.5 Leopard ja schon über 300(!) (im Vergleich zu 10.4 Tiger) mitbrachte...
Hi, vielleicht gibt es in naher Zukunft ein "offenes" OSX und Snow Leppard ist ein erster Schritt in diese Richtung. Ich sage nur MacFusion. Greetz CW