gestern bin ich mal wieder durch den aldi gelaufen und da kann dem einen oder anderen schon das herz wegen des preisvergleichs zu anderen supermärkten wie "alles bio" in die höhe spirngen . von apel bis zimt ist alles billiger, aber noname marken. sind doch gar nicht schlechter oder?!

schau mal nach dem buch "welche marke steckt dahinter" du wirst dich wundern, wieviel bekannte hersteller für aldi produzieren...

dadurch machen die Unternehmen mehr Umsatz als mit ihren teuren Marken

viele markenlebensmittel hersteller verkaufen auch unter anderen namen an discounter.
bei brot ist es am bekanntesten.

So ist es. Die Frage war gestern auch schon!
denjo2 am 23. Juli 2009 01:22 dh... ist aber nur ein kleines beispiel

ja teilweise, die hersteller wollen nicht ihren namen abwerten wenn sie es günstig verkaufen darum wird es unter einem andern namen verkauft, da kann man mal sehen wie viel man eigentlich nur für den namen bezahlt
ameise99 am 23. Juli 2009 02:01 Das kann man so nicht stehenlassen. Ich habe eine Dokumentation im Fernsehen gesehen. 20 Unternehmen wurden befragt. Frosta hat ausführlich Rede gestanden. Bei Frosta kann dies aus folgenden Gründen billiger verkauft werden: es entfallen alle Kosten für Marketing und Vertrieb. Die Herstellung erfolgt unter den gleichen Qualitätsstandards. An Fleisch wird geringfügig weniger benutzt (auf der Ware deklariert). Anstatt Frische Kräuter werden getrocknete oder gefrorene Kräuter benutzt. Ferner ist die Verpackung einfacher gestaltet und billiger. Als letzten Grund wurden noch die Transportkosten genannt, die unter dieser Vertragsbedingung mit den Discountern bedeutend billiger sind.
Sehr viele Discounter-Eigenmarken sind Markenware.
Z.B. "Gut & Preiswert"-Tiekühlprodukte von REWE sind fast allesamt von Frosta.
Und weil die Discounter-Ketten die Preise bei den Herstellern bis unterhalb der Schmerzgrenze ausquetschen, muß wohl die Markenware einen deutlich höheren Preis haben, um für das Unternehmen insgesamt zumindest einen geringen Gewinn zu erwirtschaften.

Das ist ein für beide Seiten lohnendes Geschäft. Einerseits können die Discounter gute Qualität zu günstigen Preisen anbieten. Die Hersteller hingegen stellen durch die erhöhte Abfrage wesentlich mehr dieser Produkte her als wenn sie nur unter dem Markennamen verkaufen würden. Damit verteilen sich die Fixkosten bei der Herstellung auf eine größere Anzahl des Produkts und senkt dadurch den Herstellungspreis pro Stück. Die als NoName verkauften Produkte können so günstig verkauft werden (gut für den Abnehmer), die unter dem Markennamen und höherem Preis verkauften Produkte erzielen mehr Gewinn für den Hersteller (weil die Spanne zwischen Produktionspreis und Verkaufspreis nun größer ist als wenn man eine geringere Menge herstellen würde).
Hersteller gewinnt, Discounter gewinnt, Abnehmer gewinnt. Leute, die immer noch ausschließlich Markenware kaufen, sind daher entweder schlecht informiert oder leiden unter Geltungssucht, denn dieses Geschäftsprinzip gibt es schon seit Ende der 60er Jahre.

ich weiss von Plus (heute Netto) das die das machen. Keine ahnung ob sich das im preis spiegelt.

Es ist alles das gleiche, mein Cousin hat mal in einer Fabrik gearbeitet zB erbsen in der dose, das ist alles abzocke in der billigen ist das gleiche drin wie in den teuren, nur das auf der verpackung eine andere angeblich bessere Firma ist.
Ein Bekannter berichtete das gleiche aus seiner Arbeit in einer Brauerei.
Die Eigenmarke eines Discounters wird mit einem anderen Flaschenetikett versehen als die eigentliche Markenware. Der Inhalt beider Flaschen ist identisch, auch wenn die Flaschenform eventuell abweichend ist.

Also in vielen Noname Produkten von Discountern verbirgen sich in Wahrheit Markennamen, nur eben nicht bei allen.
hat jemand netto schon ausprobiert??
z.T finde ich aber die no name sachen besser als die ganzen markenware wie bei tengelmann...
no-name marken oder eine marke namens "no-name"?? Die frage kann ich dir nicht beantworten, dafür hab ich aber eine frage an dich !! :P

Nicht nur Aldi, auch andere Discounter haben No-Name-Produkte. Durch 140 Artikel von Aldi kannst du hier durchklicken: http://www.bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/bams/2009/06/14/lebensmittel/verglei...

Dahinter stecken Markenfirmen, allerdings unterscheiden sich die Produkte um ein vielfaches voneinander, da die No-Name Produkte nur B-Ware sind !
Früher hatte der Karstadt mal Batterien die von derselben Firma wie die Varta hergestellt werden- sieh mal auf den Hersteller. Nur anderer Name dran. Sind genauso gut- aber nicht bei allen Produkten ist das so.
Bei den Düften steckt meines Wissens kein wirklicher Markenhersteller dahinter. Da Parfüm der Kosmetikverordnung unterstellt ist, ist es Pflicht, den Hersteller auf der Verpackung darzustellen. Hier kannst Du dann mal bei Google gucken, was dieser Hersteller eigentlich so herstellt. I.d.R. sind es Lohnhersteller, die eben per Zufall (oder gewollt) Trenddüfte abfüllen. Düfte an sich sind nicht patentrechtlich zu schützen. Nur die Ausgestaltung und deren Namen stehen unter Markenschutz. Wenn also ein Hersteller die Rezeptur eines bekannten Duftes entschlüsselt hat oder eine Quelle hat, wo er den Duft beschaffen kann, kann er diesen nach Herzenslust abfüllen. Nur gegen das Markenrecht darf er eben nicht verstoßen. Da würden die Markeninhaber empfindlich darauf reagiern. Bei Aldi sind die Düfte durchweg in guter Qualität und lehnen sich am Dufttrend sicher an. Alles andere wäre nicht kaufmännisch :-) Viele Grüße und gut Duft! parfueme.de Zwieback
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