Frage von Till87, 43

Hat es den Buddha wirklich gegeben und wie kann man sich seine Erleuchtung vorstellen?

Was hat er erkannt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Enzylexikon, Community-Experte für Buddhismus, 13

Der Begriff "Erleuchtung" ist etwas unglücklich gewählt, auch wenn er meistens außerhalb der buddhistischen Literatur genutzt wird.

"Bodhi" (Erwachen) stammt vom Verb "budh" das "wach werden" oder "bewusst werden" bedeutet und ist der Ursprung des Begriffs "Buddha" (der Erwachte).

Was dieses Erwachen nun genau ausmacht, darüber gibt es innerhalb des Buddhismus verschiedene Ansichten.

Allgemein

Einer Erklärung zufolge ist ein Buddha ein Mensch, der aus eigener Anstrengung seinen Geist von allen Anhaftungen an das Ego befreit hat und die wechselseitige Abhängigkeit aller Dinge erkannt hat.

Er erkennt die Ursache des Leidens, die Arten des Leidens und wie dieses Leiden überwunden werden kann - denn nach buddhistischer Vorstellung ist alles dem Leiden unterworfen.

Durch diese Erfahrung des Erwachens verfügt er über Weisheit, Mitgefühl und heiteren Gleichmut.

Soto-Zen

In der Zen-buddhistischen Tradition zu der ich gehöre, ich das "Erwachen" kein überweltliches Ereignis, sondern einfach die Erfahrung der Realität, wie sie ist, ohne die Bewertungen, die unser Bewusstsein sonst vornimmt.

Es ist das reine "Im-Moment-Sein", ohne dass diese achtsame Erfahrung durch Bewertungen unterbrochen wird.

Eben weil es nur darum geht, ganz im "Hier und Jetzt" zu sein, befinden wir uns eigentlich potentiell alle im Zustand eines Erwachten. Wir haben alle die Möglichkeit aus uns selbst heraus zu erwachen.

Uns fehlt jedoch das Bewusstsein, dafür - eben das "Erwachen" - zur Erkenntnis,  das es eigentlich nichts besonders zu erreichen gibt, weil alles schon vollständig vorhanden ist.

Soweit meine Erklärung zu diesem Thema. Solltest du noch Fragen haben, helfe ich gerne weiter.

Kommentar von Enzylexikon ,

Vielen Dank für den Stern. :-)

Antwort
von NewKemroy, 13

Er erkannte den Weg zur Leidfreiheit. Das sind die sogenannten "Vier edlen Wahrheiten". Diese kann man zwar ausformuliert nachlesen und versuchen sich darauf einen Reim zu machen, was in gewissen Grenzen auch geht, aber das Wesentliche wird so nicht erfasst.

Das funktioniert nur, indem sich bei einem selbst die Erkenntnis von den "Vier edlen Wahrheiten" auf subtile Weise während der Meditation einstellt. Daran anschließend nimmt sich das Bewusstein für einen Moment lang Nibbana (Nirvana) zum Objekt (Meditations-Objekt), was einer partiellen Erleuchtung entspricht. Siehe http://www.zeh-verlag.de/download/meditation.pdf

Antwort
von CountDracula, 15

Hallo,

ja, den Buddha hat es wirklich gegeben. Er lebte vor etwa 2500 Jahren im heutigen Nordindien, nahe der Grenze zum heutigen Nepal; sein bürgerlicher Name war Siddhartha Gautama, aus dem Adelsgeschlecht der Shakya, weswegen er auch Gautama Buddha oder Buddha Shakyamuni (= "der Weise aus der Familie der Shakya") genannt wird.

Erkannt hat er die Natur des Leidens, d. h. wo das Leiden herkommt und wie man es überwinden kann.

Schenkt man dieser Dokumentation Glauben, hat man sogar Buddhas Grab gefunden:

Antwort
von musso, 15

ja, den gab es wiklich. Lies einfach bei Wikipedia nach

Kommentar von Till87 ,

Und zur Erleuchtung ...

Kommentar von musso ,

steht da auch

Antwort
von RainTager, 17

Um was gehts ? Was willst du wissen ?

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