Frage von leoniesmiles, 42

Hass auf andere Menschen?

Ich entwickle momentan einen riesigen Hass auf Menschen. Ich meide sie wo ich nur kann. Verabrede mich nicht gerne, fühle mich auf der anderen Seite allein. Bzw. wollen mich meine Eltern zu Verabredungen zwingen und reden mir ein ich hätte keine Freunde. Ich hätte genug Auswahl, jedoch entwickle ich halt diesen Hass und beurteile andere Menschen, denke sie wären alle dumm, hätten keine Ahnung von mir. Kennen mich nicht. Sie reden in einer Form, in der ich mir nur denke, wer ihnen täglich die Gehirnzellen raubt.

Ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. In meinem Kopf mache ich die Menschen immer fertig. Immer der eine Aspekt fällt mir auf. Gleichzeitig regt mich ihre Oberflächlichkeit auf. (Ohh wie sieht die denn aus, die trägt einen Poncho) In meinem Kopf: (Och, halt deine Schnauze. Warum beurteilen Menschen Menschen vom Aussehen her. Hat das einen Evolutionären Aspekt`?!) Und so schweife ich wieder ab. :) Und denke über das Leben nach

Antwort
von QuincyMarket, 18

Ich finde die Antwort von CRXHacking gut , es ist nichts dabei sich Hilfe zu suchen. Ich hatte vor ein paar Jahren ein ähnliches Problem, ich war jeden Tag unendlich traurig , sehnte mich danach einfach nur allein zu sein und konnte mir diese Gefühle nicht erklären. Ich habe schließlich eine Familie, die ich auch liebe ! Die Sehnsucht einfach nur von allen in Ruhe gelassen zu werden wurde irgendwann so groß , dass ich es aber mit der Angst bekam. Ich ging zum Psychologen. Hatte zuerst auch Probleme damit , dieses Klischee " Nur Bekloppte müssen zum Irrenarzt " ... Aber er half mir aus der Misere raus und heute geht's mir gut. Ein Fachmann kann Dir vielleicht auch helfen. Alles Gute!

Kommentar von leoniesmiles ,

Danke. Ich gehe auch generell schon, aufgrund eines anderen Problems zum Therapeuten.

Kommentar von QuincyMarket ,

Das ist doch gut , dann hast Du ja schon eine Anlaufstelle. Sprich beim nächsten Mal doch einfach das Problem an.

Antwort
von DODOsBACK, 9

Wer krampfhaft andere schlecht macht, hat meist ein Problem mit sich selbst.

Du behauptest, besser zu sein - und lässt keinen Vergleich zu!

Du beschäftigst dich mit moralischen Grundsatzdebatten - aber vor deinen alltäglichen Problemchen läufst du davon!

Du gehst auf Distanz. Weil du Angst vor Nähe hast!

Du siehst die "Fehler" und "Schwächen" der anderen so genau, weil du auch dich selbst permanent beobachtest. Weil dir alles irgendwie peinlich ist, was nicht deine Erwartungen erfüllt. 

Sei anderen gegenüber toleranter, dann lernst du auch, dich selbst mehr zu akzeptieren. Du musst nicht perfekt sein! Wenn du das kapiert hast, kannst du über dich selbst und andere schmunzeln.

Und dir erlauben, "loszulassen" und auch mal Gutes wahrzunehmen und dich darüber zu freuen...

Antwort
von Parnassus, 14

Wenn man etwas nicht verändern kann, dann sollte man versuchen seine Einstellung dazu, zu ändern. 


Antwort
von CRXHacking, 20

Such mal einen Psychologen auf 

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