Hallo, wenn man als Hartz4 Empfänger einen 1-Euro-Job macht, steigen dann die Chancen auf einen richtigen Job oder werden die eher geringer, weil viele keine 1-Euro-Jobber einstellen wollen?

Die Frage ist falsch gestellt. Eben weil dieMöglichkeit der 1 € Jobs besteht, ist mit einer Festanstellung nicht zu rechnen

Steigert Deine Chancen, weil Du im Lebenslauf darlegen kannst, dass Du wirklich willig bist zu arbeiten.

Überhaupt keine Chancen dadurch.Wenn die Zeit um ist...dann stehst du genau wie vorher ohne Arbeit da.Mit den 1€ Jobs wird nur die Statistik geschönt sonst gar nichts.

Kommt drauf an was du draus machst.
claudia2566 am 25. März 2009 15:22 DH genau so sehe ich das auch :-)

garnichts was mit dem Arbeitsamt in der hinsicht auf dem Lebenslauf zu tun hat ist gerne gesehen.

Irrtum! Sebst der Träger der Maßnahme erinnert sich an gute Leute. Und es ist besser, überhaupt etwas zu tun als zu Hause rumzusitzen. Zum Ende der Maßnahme bekommst Du eine Beurteilung und damit sieht der potentielle Arbeitgeber, dass Du gewillt bist zu arbeiten.
Sofern man das Bild des Harzt Ivers in Form von Couch Potatoe geben kann. :-) Ich kann mich nicht erinnern je faul auf dem Sofa gehangen zu haben.... kommt halt drauf an, was man sich darunter vorstellt.
als Arbeitgeber würde ich immer Leute vorziehen die durch einen 1 € Job gezeigt haben, dasss sie arbeiten wollen...
Also machen...und nebenbei weiter bewerben...
Es kommt wohl drauf an, an welcher Position du bist. Wenn ein Gemeinnütziger dadurch einen Finanziellen Vorteil hat, wird der doch lieber 1 Euro Jobber einstellen, die sind zwar dann in ihrer Beschäftigung bis zu 1 Jahr befristet, aber dann kann er ja wieder neue haben... gibt ja genug Hartz IVer, oder??

Naja, die Aussicht dadurch eine Festanstellung zu bekommen sind eher gering, jedenfalls dort wo man arbeitet.
Eigentlich ist der Ausdruck falsch. Es sind gemeinnützige Jobs und dürfen keine anderen sein. Ausnahmen bestätigen die Regel. Diese 1 Euro sind die Vergütung / Zuschuss um zur Arbeit zu kommen. Mann muss alles zusammen sehen wofür man arbeitet, man bekommt Miete und Geld zum Lebensunterhalt, wenn auch knapp, dafür arbeitet man, nicht nur für 1 Euro. Weil ich einige kenne die fälschlicher Weise sagen, für 1 Euro gehe ich nicht arbeiten. Quasi befristete Angestellte im öffentlichen Dienst.
Außerdem war auch ein Gedanke bei den Politikern dabei, die tauchen nicht in der Arbeitslosenstatistik auf ;-) Bei Billiglöhnern, ich meine auch Leiharbeiter, die Aufstocker, besteht aber eine große Gefahr. Normale Arbeitsplätze werden so besetzt, schon erlebt hier in unserer Kommune. Das Lohnniveau sinkt. Solange es Leute gibt, die für wenig Geld arbeiten, werden die Löhne größtenteils niedrig bleiben. Das nutzen viele Firmen aus. Ein Mindestlohn würde mein Gehalt sichern. Ich erlebe in unserer Firma / Konzern, das neu eingestellte einen Vertrag mit weniger Lohn bekommen, Tendenz sinkend, für den gleichen Job. Beispiel Bahn, eigene Leihfirma, heißt nur anders, gliedert viele in diese aus. Gekündigt und dort eingestellt, machen ihre Arbeit weiter wie bisher, allerdings für erheblich weniger Lohn.
Seht ihr das nicht was da passiert? Ich meine diejenigen die immer sagen, besser als zu Hause sitzen und weniger ist besser als Nichts. Im Grunde richtig, aber je mehr das tun, desto weiter sinkt die Lohngrenze und Arbeitsstellen mit Verträgen von früher, also wo noch ein höherer Lohn geregelt ist, verschwinden und werden mit günstigeren Arbeitskräften besetzt.
Also, heutige Preise zahlen aber verdienen wie 1970. Das geht irgendwo nicht. Und wenn der Staat die Löhne aufstockt, nutzen das auch die Firmen aus, werden quasi subventioniert. Weil immer mehr Firmen weniger zahlen und sogar den Vorschlag machen, man könne ja noch Geld vom Staat beantragen. Das die Leute immer demotivierter werden und dadurch schlechtere Arbeit abliefern oder anfangen nicht mehr in geringsten an die Firma zu denken, das scheint einigen Firmen egal zu sein.
Der Schuss geht aber nach hinten los, die Leute können weniger konsumieren und wer kauft dann die Produkte die im Übermaß produziert werden? Ein Teufelskreislauf. Zum Glück gibt es noch Firmen, die lieber motivierte Mitarbeiter haben wollen und dafür auch, naja, angemessen zahlen. Aber es wird weniger.

Kommt darauf an. Immerhin macht es einen besseren Eindruck, wenn du bei Bewerbungen nachweisen kannst, dass du nicht nur Däumchen gedreht hast. Andersrum reagieren viele Betriebe allergisch auf Bewerber, die das Arbeitsamt schickt, bzw. wenn sie sehen, dass du ein sogenannter Langzeitarbeitsloser bist.Dann gibt es natürlich immer noch Instituitionen, die 1 Euro-Jobber übernehmen.Soweit ich weiß,werden 1 Euro-Jobber ja meist nur für gemeinnützige Arbeiten eingestellt.Hin u. wieder hat da der ein oder andere mal Glück u. wird fest übernommen.Bei uns hat die Stadt z.B. einige Müllpicker in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.

Bei der Arge in Potsdam werden gezielt Leute aus MAEs in Vermittlungsmaßnahmen gesteckt, da diese (Leute) zeigen, dass sie arbeitswillig sind und es Aussicht auf Erfolg hat. Ich bekam durch diese Maßnahme einen unbefristeten Job. Habe zwar nicht so ein super Gehalt, aber ich bin völlig vom Amt weg.

also bei manchen hat es geklappt und sie wurden übernommen, ich sehe das so du bekommst die Miete bez, Geld zum Überleben und dann noch die 125€ dazu sehe es so als würdest du für das alles Arbeiten gehen und nur knapp 1000 € verdienen:-)davon musst du dann auch die Miete Strom und alles bez:-)