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Hartz IV Empfänger Wohnung gekündigt-jetzt neuer Job-Was kann man tun

gefragt von kiramariekiramarie am 22.05.2007 um 20:15 Uhr

Meine Cousine ist unverschuldet in Hartz IV gerutscht.Da ihre Wohnung 15 qm zu groß war,wurde sie vor Monaten schon aufgefordert eine neue zu suchen.Mit Hilfe ihres Chefs (sie macht z.Zt. einen 1 euro Job) hat sie nun endlich eine Wohnung gefunden,die ist zwar unterm Strich nur 40 Euro günstiger wurde aber vom Amt genehmigt.Nun hat ihr Chef auch seine Beziehungen spielen lassen u.ihr auch zu einem neuen festen Job verholfen.Soweit so gut!Ihre Sorge jetzt:Da sie wenn sie umzieht,schon nicht mehr Hartz IV bekommt,weiß sie nicht wie sie die Kaution für die neue Wohnung bezahlen soll,ebenso das Geld für die Umzugskosten etc.Steht ihr da noch irgentwas zu?Wer weiß Rat?

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Hartz x 95 IV x 63

WildeFee
beantwortet von WildeFee am 22. Mai 2007 21:02
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Gibt es denn keine Möglichkeit, doch in der alten Wohnung zu bleiben, da sie ja jetzt wieder einen festen Job hat und die Arge ihr da nichts mehr vorschreiben kann?

Ansonsten würde ich die ARGE auch in die Pflicht nehmen. Natürlich wehren die erstmal alles ab, das ist teilweise schon unmenschlich. In dem Fall würde ich ganz schnell vors Amtsgericht, denn die ARGE hat ihr das ja eingebrockt!

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 22. Mai 2007 21:12

Nein, sie hat ihre alte Wohnung vor 2 Wochen gekündigt,da ließe sich wahrscheinlich noch was drehen,da sie zum Eigentümer einen guten Draht hat.Aber sie hat natürlich vor der Kündigung schon den neuen Mietvertrag unterschrieben.Ist eine blöde Situation jetzt.Zumal sie bei dem neuen Job eine Probezeit von 3 Monaten hat, was ist wenn sie die wider Erwarten mal nicht übersteht u.dann wieder ohne dasteht?Sie hat sich auch schon den Kopf zermartert.Will natürlich auch auf garkeinen Fall jetzt einen Kredit aufnehmen.Ich denke auch,es ist das beste wenn sie sich mal bei einem Anwalt beraten lässt.


anonym
beantwortet von Regenmacher am 22. Mai 2007 20:20
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Meiner Meinung nach ist die ARGE in der Pflicht, denn auf Veranlassung von denen ist der Umzug. Mindestens die Kosten für Kaution, Umzug und doppelte Mietzahlung für einen Monat sollte man ihr als Darlehen gewähren. Ansonsten Beratungsschein vom Amtsgericht holen und damit zum Anwalt für Sozialrecht.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 22. Mai 2007 20:46

Aha,dann werd ich ihr das mal sagen.Hab da aber kaum Hoffnung,die Arge redet sich da immer rein u.raus.Die wollten noch nicht mal die Kosten für die notwendigste Kücheneinrichtung übernehmen.Die Küche in ihrer alten Wohnung gehörte nämlich zur Wohnung.Als sie die Arge fragte,ob sie ihr für die neue Wohnung eine Küche bezahlen würden,haben sei ihr nur zur Antwort gegeben,dass wäre nicht ihr Problem.Auch ihren bisherigen 5-türigen Kleiderschrank kann sie nciht mehr brauchen,in der neuen Wohnung ist nur Platz für höchstens einen 3-türigen.Ist schon traurig.Ich weiß nicht wie andere das anstellen,die angeblich alles vom Amt bezahlt bekommen.Man kann wirklich nur hoffen,nie in so eine Situation rein zu rutschen.Lieben Gruß


jesreel
beantwortet von jesreel am 24. Mai 2007 00:00
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Eine Kaution ist meist die Bedingung zum Bezug der Wohnung, sie soll also unbedingt zum Amt gehen und dort geltend machen, dass sie nicht einziehen kann, wenn die Kaution nicht gezahlt ist. Da die Wohnung akzeptiert worden ist und sie zum Umzug aufgefordert wurde, sollte sie das Darlehen bekommen können. Zumindest wenn aus dem Job noch kein satter "zufluß" da ist. Sie soll auch nachrechnen, ob sie ggf. noch einen geringen Anspruch hat, und seine es 5 €! Dann kann sie nämlich noch beantragen, was an Einzelhilfen möglich ist.uch Umzugshilfen, wobei diese das Auto und ein kleines Bewirtungsgeld für Helfer beinhaltet und niemand reich macht. Ggf. noch Mittel zur Einzugsrenovierung, falls es nötig ist.

Wenn Sie allerdings keinen Anspruch haben, sieht es schlecht aus. Da helfen wirklich nur kleine Brötchen!

Allerdings halte ich auch einen Umzug wg. 40 € für unwirtschaftlich, das kann ich mir gar nicht recht vorstellen, dass man einen Umzug erzwingt. Vielleicht kann sie aus dem neuen Vertrag doch noch aussteigen, ggf. mit Nachmieter?

entgegen der Meinung eines anderen Schreibers hier halte ich die Vorstellung, dass Umzug, Kaution und 2 Monatsmieten gezahlt werden, für Wunschgedanken. Na klar, man kann immer den Richter bemühen beim Sozialgericht, das kostet ja nichts, aber mich würde wundern, wenn man damit die Arges in die Knie zwingt. Falls Erfahrungen von anderen Kennern da sind, würde mich das sehr interessieren.

Kommentar von C44e62b40c01c004f0b5e471450598fesmallkiramarie am 24. Mai 2007 21:58

Danke für deine Antwort.Sie wird auf jeden Fall nächste Woche mit der Arge noch mal Rücksprache nehmen.Klar ist ein Umzug für 40 Euro weniger Miete unwirtschaftlich.Aber die gehen ja streng nach ihren Vorschriften.Wichtig ist denen, das die Wohnung nicht grßer als 45 qm u.nicht teurer als 190 Euro kalt.Das die neue Wohnung in den Nebenkosten recht teuer ist interessiert die nicht.Zuerst haben sie da zwar auch gemeckert u.haben meine Cousine zappeln lassen,schliesslich nach 2 Wochen kam dann das ok, sie könnte die Wohnung anmieten. Ja, ist manchmal nicht zu verstehen. Sie kann froh sein, dass sie einen neuen Job jetzt bekommen hat u.bald nichts mehr mit der Arge zu tun hat u.hoffentlich auch nie mehr in Anspruch nehmen muss.


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